• Gudmundsson zufrieden „Sehe viele Fortschritte im Team“
  • Sky Experte Stefan Kretzschmar „Flensburg war sehr stark, Melsungen zu harmlos“

    Flensburg, 04. März 2020
    – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Partie der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga zwischen der SG Flensburg-Handewitt und der MT Melsungen (30:23).

    Holger Glandorf (SG Flensburg-Handewitt) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben die zwei Punkte in Flensburg halten können, konnten die Niederlage gegen Göppingen ausblenden und das war das Entscheidende. Ich fühle mich gut, habe viel trainiert und das zahlt sich nun aus. Ich bin mit mir absolut im reinen und im Sommer ist Schluss mit Handball für mich. Mein Körper wird es mir danken und ich hoffe, dass ich bis zum Saisonende der Mannschaft noch helfen kann. Wir konzentrieren uns nur auf uns und so haben wir es auch die letzten Jahre immer gemacht.“

    Johannes Gollar (SG Flensburg-Handewitt) ...
    ... über die vergangene Niederlage (vor dem Spiel):
    „Wichtig war, dass wir die Niederlage gegen Göppingen so schnell wie möglich aus unseren Köpfen bekommen. Uns war klar, dass dies nicht die Leistung war, die wir auf die Platte bringen wollen. Wir beschäftigen uns nicht mit der Tabelle, denn es geht darum, unsere Aufgaben umzusetzen. Wir hatten viele Spiele im Februar, aber das ist es, was wir wollen. Wir wollen uns mit den besten Mannschaften in Europa messen und deshalb beschweren wir uns nicht über die Pendeleien zu den Spielen.“

    Gudmundur Gudmundsson (Trainer MT Melsung) ...
    ... zum Spiel:
    „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Ich war mit der Abwehr zufrieden und auch die Gegenstöße waren gut. Die zweite Hälfte haben wir nicht gut begonnen und auch die Abwehr war nicht mehr so stabil. Dann kamen noch technische Fehler hinzu, was uns zum Ende hin den Sieg gekostet hat. Wir müssen nun schauen, was wir verändern müssen. Allerdings sind wir auf einem guten Weg und ich sehe viele Fortschritte im Team.“
    ... über seine Aufgabe bei Melsungen (vor dem Spiel): „Ich habe die Bundesliga immer vermisst und durfte keine weitere Mannschaft trainieren, als ich Nationaltrainer war. Dann kam diese Möglichkeit, nach Melsungen zu kommen und das war für mich eine sehr interessante Aufgabe. Wir beide haben entschieden, dass ich vorübergehend nur drei Monate Trainer sein werde. Wir wollten Schritt für Schritt gehen und ich wollte ebenfalls schauen, wie es in Melsungen aussieht. Aber wir werden natürlich am Ende gemeinsam darüber reden. Ich werde nun versuchen, meine Änderungen in die Mannschaft zu integrieren. Jeder Trainer hat seinen eigenen Stil und ich lege viel Wert auf eine gute Abwehr. Ich möchte nicht über Ziele sprechen, weil ich von Spiel zu Spiel schauen will, um diese Mannschaft zu verbessern.“

    Julius Kühn (MT Melsung) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben gut angefangen und über weite Strecken sehr guten Handball gespielt. Am Ende haben wir es aber nicht geschafft, eine konstante Leistung über 60 Minuten auf die Platte zu bekommen. Das benötigt man, um in Flensburg zu bestehen. Wir haben versucht das Konzept des Trainers einzustudieren und das ganze sah auch schon gut aus. Nur diese Abwehr ist auch sehr kräftezehrend und deshalb waren wir in manchen Situationen den entscheidenden Schritt zu spät. Durch den neuen Trainer ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen und das bringt frischen Wind hinein.“

    Sky Experte Stefan Kretzschmar ...
    ... zum Spiel:
    „Natürlich hat man gesehen, dass Gudmundsson etwas verändern wollte. Die Abwehr der Melsunger war zu Beginn erstaunlich offensiv, was sehr viel Kraft gekostet hat. Die Qualität der Flensburger Abwehr hat sich im Verlauf des Spiels allerdings extrem gesteigert. Flensburg war einfach sehr stark und Melsungen zu harmlos. In der Liga ist einfach alles möglich. Jeder kann noch stolpern und es wird bis zum Ende der Saison spannend sein.“
    ... über Melsungens neuen Trainer Gudmundur Gudmundsson (vor dem Spiel): „Gudmundur Gudmundsson ist ein absoluter Fachmann des Handballs, der viel Videoarbeit betreibt und der auf alle Kleinigkeiten achtet. Wenn man seine ersten Aktionen beobachtet, dann denke ich, dass er der Mannschaft Sicherheit im erweiterten Gegenstoß gegeben hat. Es gibt vieles zu verbessern in Melsungen und mit Gudmundsson hat man den richtigen Fachmann gefunden. Die Frage ist nur, wieso er nur drei Monate in Melsungen bleiben wird. Entweder war es seine Entscheidung oder die der Melsunger. Mit so einem Trainer könnte man mit ruhigem Gewissen in die Zukunft blicken.“

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    O-Ton-Service HBL/mw
    Daniel Mayr (Mayr@liquimoly-hbl.de)
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