• Gisdol schaut nach vorne: „Dürfen uns nicht verrücktmachen“
• Leipzig kann nicht aufschließen: „Musst jedes Mal an die Grenzen gehen“
• Bielefeld-Kapitän Klos zufrieden: „Punkt ist okay“
• Sky Experte Hamann über die Schwankungen des BVB: „Unerklärlich“

Unterföhring, 16. Januar 2021 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 16. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund) …
… zum Spiel:
„Wir sind mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden. Die Chancen zum Sieg waren da. Wir haben uns viel vorgenommen und wollten die drei Punkte heute einfahren, aber das ist uns nicht gelungen. Das müssen wir jetzt bearbeiten, aber es bleibt nicht viel Zeit. Die nächste Aufgabe wartet nächste Woche in Leverkusen.“
… zur Frage, wieso es zu einem Bruch des Spiels kam: „Die Mainzer haben sehr gut verteidigt. Sie haben die Tiefe zugestellt. Und wir haben viel zu selten versucht den Gegner zu bewegen. Dann hat auch die Möglichkeit gefehlt, das entscheidende Tor zu schießen. Nach unserem Tor wurde es besser, aber dann hat es nicht mehr gereicht.“

Levin Öztunali (Torschütze 1. FSV Mainz 05)...
… zum Spiel:
„Es war nicht alles perfekt, aber man hat gesehen, dass alle füreinander gekämpft haben und eine Mannschaft auf dem Platz war. Das gilt es jetzt jede Woche abzurufen.

Martin Schmidt (Sportdirektor 1. FSV Mainz 05) …
… zum Spiel:
„Wenn wir nicht einiges mehr laufen als der Gegner, so kämpfen wie heute und auch ein bisschen Glück wie beim verschossenen Elfmeter haben, dann verlieren wir. Deshalb haben wir heute gezeigt, wo die Messlatte hängt und in welche Richtung es gehen soll. Deswegen sind wir sehr froh über den Punkt und vor allem über die Leistung und Mentalität, die auf dem Platz gezeigt wurde.“

Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln) …
… zum Spiel:
„Für uns war es wichtig, dass wir nach dem 0:5 in Freiburg wieder stabil stehen und konsequent verteidigen. Das haben wir gut gemacht. Heute haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Offensiv fehlt häufig gar nicht so viel. Wir müssen weitermachen und dürfen uns nicht verrücktmachen.“

Timo Horn (Torwart 1. FC Köln) …
… über die Aussprache innerhalb der Mannschaft:
„Das es so nicht weitergehen kann, wie letzte Woche, ist allen bewusst. Dass man sich als Mannschaft zusammensetzt und bespricht, was man verändern kann, ist auch klar. Und es ist auch gut, dass wir eine Truppe haben, die das macht. Deswegen war es heute wichtig, dass wir eine Reaktion gezeigt haben. In der Offensive müssen wir uns noch mehr Lösungen einfallen lassen, dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC) ...
... zum Spiel:
„Wir waren die bessere Mannschaft, haben die Spielkontrolle gehabt und über die gesamte Spielzeit keine Torchance zugelassen. In der Summe hatten wir drei klare Torchancen. Das einzige Negative ist, dass wir das Spiel nicht für uns entschieden haben.“

Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) …
… zum Spiel:
„Nach dem Spiel müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit hatte Leipzig mehr von der Partie und druckvolle Szenen nach vorne. Schade, dass es uns nicht gelungen ist, an die erste Halbzeit anzuknüpfen. Der Druck wurde immer größer, aber wir hätten in der einen oder anderen Szene mehr für Entlastung sorgen müssen. Am Ende kann man aber mit dem Remis ganz gut leben.“

Wout Weghorst (Torschütze VfL Wolfsburg) …
… über die Großchance kurz vor Ende:
„Es hat nicht viel gefehlt. Ich habe große Füße, aber die waren trotzdem fünf Zentimeter zu kurz.“
… zum Spiel: „Der Anfang war nicht gut, dann haben wir aber viel umgesetzt und sehr stark gespielt. Leipzig hatte mit unserem Pressing große Probleme und in der Offensive haben wir es auch gut gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir aber nachgelassen. Leipzig ist ein starker Gegner und die haben es einfach besser gemacht in der zweiten Hälfte. Dann war es für uns schwierig.“

Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig) …
… zum Spiel:
„Mit der Art und Weise in der zweiten Hälfte können wir zufrieden sein. Wir sind gegen eine gute Mannschaft wiedergekommen. Es ist sehr ärgerlich, dass wir nicht gewonnen haben, aber den Jungs kann man in der zweiten Halbzeit keinen Vorwurf machen.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) …
… zu der verpassten Chance, zu den Bayern aufzuschließen:
„Es ist schwer, du musst immer liefern. Wenn man auf die anderen Ergebnisse schaut, wäre ein Dreier super gewesen, aber das würden Dortmund und Leverkusen genauso sagen. Es gibt viele gute Mannschaften in der Liga und du musst jedes Mal an die Grenzen gehen.“

Stefan Posch (TSG 1899 Hoffenheim) …
… zum Spiel:
„Wenn man etwas Positives herausheben will, dann, dass wir endlich mal zu Null gespielt haben. Wir befinden uns in einer schwierigen Situation und müssen an einem Strang ziehen. Einfache Dinge zeigen und auf den Platz bringen. Dann werden die Ergebnisse auch wieder besser.“

Sebastian Hoeneß (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) …
… zum Spiel:
„Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einer Situation sind, in der nicht alles aus dem Ärmel geschüttelt wird. Die Mannschaft hat es versucht, aber sie spürt dann natürlich auch, dass wir anrennen und 60 Minuten lang kein Tor machen. Und das macht schon etwas mit den Jungs. Heute war es für uns wichtig, zu Null zu spielen. Es ist ein kleiner Schritt, aber wir sind in einer Phase, in der wir das mitnehmen müssen.“

Fabian Klos (Kapitän Arminia Bielefeld) …
… zum Spiel:
„In der zweiten Hälfte hatte ich jederzeit das Gefühl, dass das Spiel in jede Richtung hätte kippen können. Von daher ist es ärgerlich und schade, dass wir die Chancen am Ende nicht genutzt haben. Aber insgesamt ist ein Punkt okay.“

Sven Schipplock (Arminia Bielefeld) …
… zum Spiel:
„Wenn man den Spielverlauf sieht, ärgert sich jeder in der Kabine, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben.“

Sky Experte Dietmar Hamann ...
... ob es nach dem 1:1 gegen Mainz für Dortmund für das Titelrennen reicht:
„Nein, die Antwort ist ganz einfach. Sie haben von den letzten fünf Heimspielen nur eins gewonnen. Es war einfach zu wenig. In der ersten Hälfte hatten sie einige Chancen, aber in der zweiten Halbzeit war es einfach zu wenig. Dann hatten sie das Glück, dass Niakhate wieder einen Fehler macht. Dann verschießt Reus einen Elfmeter, was immer wieder passieren kann, aber insgesamt war es zu wenig. Selbst nach dem 1:1 hatte man nie das Gefühl, dass die in Führung gehen. Ich kann mir die Schwankungen nicht erklären. Im letzten Spiel gegen Leipzig war es die beste Halbzeit, die ich die ganze Saison gesehen habe. Und heute sowas, das ist unerklärlich.“

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