Eisbären wollen "ersten Platz" zurück, Krefeld hat "das Level nicht"

Bonn (pps), 17. Januar -
Die Eisbären Berlin gewinnen erstmals auswärts - 5:2 in Krefeld - und wollen nun "den ersten Platz" zurückholen. Die Pinguine kassieren die achte Pleite, bleiben das einzige DEL-Team ohne Punkt. Brett Olson wurde nach der siebten Niederlage deutlich: "Man braucht ein Level und das Level haben wir nicht." Partie von 1:4 auf 6:4 gedreht - EHC Red Bull München feiert ein starkes Comeback in Schwenningen. Konrad Abeltshauser forderte in der Drittelpause mehr Kampfgeist: "Da müssen die Kufen brennen." Prompt umgesetzt. Die Adler Mannheim zittern sich zu einem glücklichen Sieg gegen Nürnberg. "Wir haben gar nicht gut gespielt", so Nicolas Krämmer selbstkritisch.

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Wochenendspiele in der PENNY DEL - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen empfängt der EHC Red Bull München die Straubing Tigers (ab 18.15 Uhr). Um 20.15 Uhr kommt es zum Duell zwischen der Düsseldorfer EG und den Iserlohn Roosters - alle Spiele sind live zu sehen bei MagentaSport.

Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 2:5 - Level noch nicht erreicht
Krefelds Brett Olson wurde nach der nächsten Niederlage deutlich: "Bisher sind alle Spiele sehr schwer für uns. Hier braucht man ein hohes Level, um in der Liga mitzuspielen und das Level haben wir noch nicht erreicht. Das Gute ist, dass wir noch viele Spiele haben, um es besser zu machen. Aber das wird nicht leicht. Wir müssen an vielen Dingen arbeiten."
Berlins Lukas Reichel: "Wir haben 60 Minuten gut konstant durchgespielt und hatten über die gesamte Zeit das Spiel unter Kontrolle. Wir können zufrieden sein." Reichels Ziele: "Es ist immer noch Luft nach oben und ich denke, wir können in unserer Gruppe den ersten Platz anvisieren."

Schwenninger Wild Wings - EHC Red Bull München 4:6 - Kufen haben doch noch gebrannt
Der EHC Red Bull München kann einen 1:4 Rückstand nach dem ersten Drittel noch in einen 6:4 Sieg drehen. Besonders Trevor Parks war mit seinen vier Toren maßgeblich an der Wende beteiligt: "Wir hatten eine bittere Niederlage zuhause gegen Augsburg und wollten heute eigentlich einen guten Start hinlegen... Nach dem ersten Drittel dann 1:4 hinten zu liegen ist nicht zu akzeptieren. Ab dem zweiten Drittel wussten wir dann wieder, was zu tun ist und haben unseren Job erledigt. Die Heimfahrt im Bus wird sich gut anfühlen."

Schwenningens Kapitän Travis Turnbull konnte die Niederlage nicht begreifen: "Ich weiß es nicht. Ich denke, alles ist ein Lernprozess. München ist ein gutes Team und wir wussten, dass sie zurückkommen werden. Wir hatten definitiv ein paar Chancen, um den Vorsprung auszubauen. Es ist jetzt schwierig, hier etwas zu sagen, weil es eine wirklich ärgerliche Niederlage ist."

Münchens Konrad Abeltshauser in der zweiten Drittelpause über den Fehlstart ins Spiel: "Wir hatten die ähnlichen Probleme wie in Augsburg. Wir sind bei den Nachschüssen zu weit weg. Da fehlt der Einsatz. Da müssen mal die Kufen brennen und die Scheibe muss weg. Das haben wir im zweiten Drittel jetzt besser gemacht."

Schwenningens Alexander Weiß nach dem ersten Drittel: "Wir sind von Beginn an mitgelaufen und haben die Zweikämpfe gewonnen. Sind dann in Überzahl - was uns eh diese Saison gut gelingt - in Führung gegangen. Und das ist auch verdient."

Nürnberg Ice Tigers - Adler Mannheim 2:3 - "Bisschen aufgehört zu spielen"
Nürnbergs Christopher Brown war nach der Niederlage ordentlich bedient: "Mannheim hatte zwei glückliche Tore und dann einen Penalty. Ich bin stolz, wie das Team gespielt hat und wie wir gekämpft haben. Wir hatten heute mehr verdient."

Mannheims Nicolas Krämmer: "Wir haben im letzten Drittel wieder zu unserem Spiel gefunden. Vorher sind wir von unserem Spiel abgekommen und haben gar nicht gut gespielt. Dadurch ist Nürnberg zurückgekommen. Im letzten Abschnitt haben wir wieder viel besser gespielt und dann auch gewonnen."

Mannheims Yannik Valenti in der zweiten Drittelpause: "Wir haben im zweiten Drittel ein bisschen aufgehört mit dem Eishockeyspielen. Wir bewegen die Beine nicht so, wie wir es wollen. Wir haben viele Turnover, wir fallen immer wieder mit unserem dritten Mann durch. Das bringt die Nürnberger zurück ins Spiel. Im letzten Drittel müssen wir clevere Entscheidungen treffen und Scheiben zum Tor bringen."

Nürnbergs Andrew Bodnarchuk nach dem ersten Drittel: "Die Adler hatten ein bisschen Glück im Powerplay. Das gefällt uns nicht... Sie haben ein sehr gutes Team und sie nutzen jede Gelegenheit, die wir ihnen geben. Wir spielen ein gutes Tempo und hatten am Ende auch gute Chancen."

Die PENNY DEL Live bei MagentaSport

Montag, 18.01.2021
Ab 18.15 Uhr: EHC Red Bull München - Straubing Tigers
Ab 20.15 Uhr: Düsseldorfer EG - Iserlohn Roosters

Dienstag, 19.01.2021
Ab 18.15 Uhr: ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings
Ab 20.15 Uhr: Eisbären Berlin - Kölner Haie

Mittwoch, 20.01.2021
Ab 18.15 Uhr: Adler Mannheim - Augsburger Panther
Ab 20.15 Uhr: Krefeld Pinguine - Grizzlys Wolfsburg

Donnerstag, 21.01.2021
Ab 18.15 Uhr: Kölner Haie - Düsseldorfer EG
Ab 20.15 Uhr: EHC Red Bull München - ERC Ingolstadt, Eisbären Berlin - Pinguins Bremerhaven

Freitag, 22.01.2021
Ab 18.15 Uhr: Straubing Tigers - Adler Mannheim
Ab 20.15 Uhr: Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine

Samstag, 23.01.2021
Ab 17.15 Uhr: Schwenninger Wild Wings - Nürnberg Ice Tigers

Sonntag, 24.01.2021
Ab 14.15 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - Pinguins Bremerhaven
Ab 16.45 Uhr: Adler Mannheim - ERC Ingolstadt
Ab 19.15 Uhr: Krefeld Pinguine - Kölner Haie

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