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Sportjugend NRW-Geschäftsführer Knoch: „Wir schaffen verlässliche Strukturen zur Förderung von Gesundheit, sozialer Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit“

Neue Rahmenvereinbarungen: Kooperationen mit außerschulischen Partnern im Ganztag stärken
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Neue Rahmenvereinbarungen: Kooperationen mit außerschulischen Partnern im Ganztag stärken

Duisburg, 13.05.2026

Die Zusammenarbeit mit vielen Verbänden und Partnern – wie der Sportjugend NRW - ist zentrales Gestaltungsmerkmal des Ganztags in Nordrhein-Westfalen: Um die zahlreichen außerunterrichtlichen Bildungsangebote noch enger mit den Ganztagsschulen zu verbinden, sind vor kurzem neue Rahmenvereinbarungen zur Kooperation im Ganztag mit Mitgliedern der Landesregierung unterzeichnet worden. Konkret handelt es sich um insgesamt zwölf Vereinbarungen, davon neun überarbeitete und drei neue, mit zivilgesellschaftlichen Partnern, die seit vielen Jahren und auch zukünftig daran mitwirken, eine vielfältige Ganztagsbildung und Ganztagsbetreuung in den Kommunen sicherzustellen. „Damit bekennen wir uns klar zu Bewegung, Spiel und Sport als unverzichtbaren Bestandteilen ganzheitlicher Bildung im Ganztag. Gerade im Zuge des Ausbaus ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote schaffen wir damit verlässliche Strukturen, die Gesundheit, soziale Teilhabe sowie Bildungsgerechtigkeit fördern. Entscheidend ist die enge Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und organisiertem Sport – nur so gelingt es, Kindern täglich qualifizierte Angebote zu eröffnen und ihre Entwicklung nachhaltig zu stärken“, betont Tobias Knoch, Vorstand im LSB NRW und Geschäftsführer der Sportjugend NRW.

 

„Die Kinder und Jugendlichen, die unsere Ganztagsschulen besuchen, sollen ganz viel davon mitbekommen, wie bunt und vielfältig unsere Organisationslandschaft in Nordrhein-Westfalen ist und wie diese Vielfalt ihre Interessen und Begabungen stärkt“, betont Schulministerin Dorothee Feller, die neben Kinder- und Jugendministerin Verena Schäffer, Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes, Umweltminister Oliver Krischer, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen sowie die für den Sport und das Ehrenamt zuständige Staatssekretärin Andrea Milz zu den Unterzeichnern aus der Landesregierung gehörte. Zuvor waren in einem mehrmonatigen Arbeitsprozess unter Beteiligung verschiedener Fachabteilungen unterschiedlicher Ressorts die Rahmenvereinbarungen erarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht worden, um auch künftig als Grundlage für Kooperationen im Ganztag dienen zu können. Die jetzt vorliegenden Vereinbarungen sind ein wichtiges Bekenntnis des Landes und zentraler Partner, Ganztag gemeinsam gestalten zu wollen. Vielfältige Zugänge zu Themen, anderen Lernorten und Expertisen bereichern ganztägige Bildung. So sollen die Schülerinnen und Schüler im Sinne der Stärkung demokratischer Kompetenzen bei Projekten mitbestimmen und ihre Interessen zur Geltung bringen können. 

 

Zu den Partnern zählen unter anderem die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, der Landessportbund NRW und die Sportjugend NRW, der Landesmusikrat NRW, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung NRW, die (Erz-)Bistümer und Diözesan-Caritasverbände oder auch die Evangelischen Landeskirchen in NRW. Die Rahmenvereinbarungen haben keinen ausschließenden Charakter, sondern umfassen zentrale Bildungsbereiche und Partner. Ganztagsschulen können auch mit weiteren oder anderen Partnern außerhalb bestehender Rahmenvereinbarungen zusammenarbeiten. Zum Hintergrund: Um Familien überall in Nordrhein-Westfalen ein verlässliches und bedarfsgerechtes Angebot zur ganztägigen Förderung ihrer Kinder anbieten zu können, treiben Land und Kommunen den Ausbau der Plätze an Offenen Ganztagsschulen (OGS) konsequent voran. Die Landesregierung hat Vorsorge getroffen, um den Bedarf zu decken und ein verlässliches, flächendeckendes Angebot sicherzustellen. Im Jahr 2026 steigen allein die OGS-Ausgaben des Landes um 93,1 Millionen Euro auf insgesamt rund 983 Millionen Euro. Damit könnte weiterhin jeder von den Kommunen beantragte OGS-Platz bewilligt werden. Bis zum Schuljahr 2028/29 ist ein Aufwuchs der Haushaltsmittel für bis zu 605.500 Plätze vorgesehen.


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