06.08.2022
Motorsport

Raffaele Marciello feiert am Nürburgring Halbzeitmeisterschaft

Raffaele Marciello und Serien-Rückkehrer Maro Engel landen souveränen Start-Ziel-Sieg - Die Kombination Engelhart/Güven gibt nach Platz fünf Tabellenführung ab - Zuschauer sehen spektakuläres Rennen mit harten Duellen und vielen Überholmanövern

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München, 06.08.2022

Raffaele Marciello (27/I) ist Halbzeitmeister im ADAC GT Masters. Nach dem überzeugenden Qualifying am Morgen legte der Pole-Setter vom Mann-Filter Team Landgraf im Rennen am Samstagmittag auf dem Nürburgring nach. Zusammen mit seinem Fahrerkollegen Maro Engel (36/Monte Carlo) gewann er im Mercedes-AMG GT3 Evo #48 den siebten von insgesamt 14 Läufen in der Deutschen GT-Meisterschaft und übernahm nach seinem ersten Saisonsieg die Führung in der Gesamtwertung. „Ich bin natürlich schon sehr happy heute und freue mich riesig über den Sieg. Aber es gibt immer etwas, was man verbessern kann. Wir müssen auch in den nächsten Rennen Top-Leistungen bringen“, sagte Raffaele Marciello, der am Sonntag als Tabellenführer in die zweite Saisonhälfte geht.


Keyfacts, Nürburgring, Nürburg, Saisonrennen 7 von 14

  • Streckenlänge: 3.629 Meter
  • Wetter: 17,5 Grad, heiter bis wolkig
  • Pole-Position: Raffaele Marciello (Mann-Filter Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:25,544 Min.
  • Sieger: Marciello/Engel (Mann-Filter Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3 Evo #48)
  • Schnellste Rennrunde: Raffaele Marciello (Mann-Filter Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:26,829 Min.


Die Zuschauer erlebten am Samstagmittag auf dem Nürburgring ein spektakuläres Rennen mit vielen Duellen und harten Überholmanövern. Pole-Setter Raffaele Marciello setzte sich sofort nach dem Start vom Feld ab, fuhr wie entfesselt und baute seine Führung kontinuierlich aus. Nach dem ersten Saisoneinsatz des Safety-Car, das nach Kollisionen gleich zweimal auf die Strecke musste, damit Karbonteile entfernt werden konnten, büßte der Mercedes-AMG-Werkspilot seinen Vorsprung von über sechs Sekunden ein. Dennoch konnte er sein Fahrzeug beim Pflicht-Boxenstopp, den er als einer der letzten Fahrer absolvierte, mit einem Vorsprung von über drei Sekunden an Maro Engel übergeben. Der 36-jährige Serien-Rückkehrer kontrollierte von der Spitze aus das Feld und fuhr nach 41 Runden als Erster über die Ziellinie. Dahinter krönte Sven Müller (Bingen/30) mit Platz zwei eine starke Aufholjagd und taktische Meisterleistung des Teams Allied-Racing. Müllers Fahrerkollege Joel Sturm (20/Brühl) hatte sich mit dem Porsche 911 GT3 R #22 in der ersten Rennhälfte vom siebten Startplatz auf Rang vier vorgearbeitet. Nach einem frühen Boxenstopp und sehr schnellen Runden schob sich Sven Müller auf Rang zwei vor, den er souverän bis ins Ziel verteidigte. Eine ebenfalls starke Leitung zeigte das Duo Fabian Schiller (24/Troisdorf) und Jules Gounon (27/F) vom Drago Racing Team ZVO, das im Mercedes-AMG GT3 Evo mit der Startnummer 4 Dritter wurde. Dahinter belegte die Kombination Patric Niederhauser (30/CH) und Luca Engstler (22/Wiggensbach) von Rutronik Racing im Audi R8 LMS GT3 Evo II #15 mit einem Abstand von über zehn Sekunden Platz vier. Etwas enttäuschend verlief das Rennen für Christian Engelhart (35/Starnberg) und Ayhancan Güven (24/TR). Das Duo vom Team Joos Sportwagentechnik war als Tabellenführer von der dritten Startposition aus ins Rennen gegangen, verlor aber im Porsche 911 GT3 R #91 nach dem Boxenstopp zwei Plätze und damit als Fünfter auch die Führung im Gesamtklassement.


Das Gespann Elias Seppänen (18/FIN) und Frank Bird (22/GB) vom Mann-Filter Team Landgraf machte ein starkes Rennen und steuerte den Mercedes-AMG GT3 Evo #8 auf Platz sechs. Das war das bisher beste Saisonergebnis der beiden jungen Piloten. Die Sieger des Sonntagsrennens von Zandvoort, Jack Aitken (26/GB) und Albert Costa Balboa (32/E), konnten ihren Triumph nicht wiederholen und belegten mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo #63 von Emil Frey Racing Rang sieben. Christopher Mies (32/Düsseldorf) und Tim Zimmermann (25/Langenargen) von Montaplast by Land-Motorsport verbesserten sich im Audi R8 LMS GT3 Evo II #1 gegenüber dem Zeittraining um sechs Positionen und wurden Achter. Knapp dahinter kamen Jan Marschalkowski (19/Inning) und Luca Stolz (27/Brachbach) im Mercedes-AMG GT3 Evo mit der Startnummer 8 als Neunte ins Ziel. Die Youngster Niklas Krütten (19/Trier) und Ben Green (24/GB) von Schubert Motorsport komplettierten im BMW M4 GT3 #10 die Top-Ten.


Maro Engel:„Raffaele hat heute einen Mega-Job gemacht. Er hat mir das Auto mit einem guten Vorsprung und guten Reifen übergeben. Wir haben uns vorgenommen, so viele Siege wie möglich zu holen, heute war ein guter Anfang. Das Team hat insgesamt wunderbar zusammengearbeitet. Morgen fahre ich das Qualifying und ich werde natürlich Vollgas geben.“


Raffaele Marciello:„Ich bin sehr froh, das Cockpit mit Maro zu teilen. Er ist sicher einer, wenn nicht sogar der beste GT-Fahrer der Welt.“


Alle 14 Rennen im ADAC GT Masters werden um 13 Uhr gestartet. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12:30 Uhr live. Auf RTL+, der führenden Streaming Plattform Deutschlands, kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.


Termine ADAC GT Masters 2022, Änderungen vorbehalten:

22.04.-24.04.2022: Motorsport Arena Oschersleben

20.05.-22.05.2022: Red Bull Ring / A

24.06.-26.06.2022: CM.com Circuit Zandvoort / NL

05.08.-07.08.2022: Nürburgring

19.08.-21.08.2022: Family & Friends Festival DEKRA Lausitzring

23.09.-25.09.2022: Sachsenring

21.10.-23.10.2022: Hockenheimring Baden-Württemberg


Pressekontakt:

ADAC e.V.

Oliver Runschke

T +49 89 76 76 69 65

E-Mail oliver.runschke@adac.de


Kay-Oliver Langendorff

T +49 89 76 76 69 36

E-Mail kay.langendorff@adac.de

www.ADAC.de/gt-masters

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Marciello feiert am Nürburgring ersten Saisonerfolg und die Halbzeitmeisterschaft im ADAC GT Masters
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Am Sonntag um 13 Uhr findet der zweite Lauf des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring statt
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Zuschauer sahen ein spektakuläres Rennen mit harten Duellen und vielen Überholmanövern
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