LIQUI MOLY Handball-Bundesliga

24.04.2022
Handball

DHB-Pokal // Kiel schlägt Meisterfavorit Magdeburg im Finale deutlich: „Muss vor meiner Mannschaft den Hut ziehen“

SCM-Coach Wiegert über Kiels Spielweise: „Hat uns zermürbt“ - Sky Experte Kretzschmar lobt den THW: „Die Taktik war überragend“ 


Hamburg, 24.04.2022

Hamburg, 24. April 2022 – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Partie zwischen THW Kiel und SC Magdeburg (28:21) – das Finale des REWE Final4 des DHB-Pokal 2022.


Filip Jicha (Trainer THW Kiel) ...

... zum Spiel: „Ich muss vor meiner Mannschaft den Hut ziehen. Ich habe über das Wochenende wenig gewechselt – wir haben mit acht oder neun Leuten fast durchgespielt. Die Jungs wollten zeigen, dass sie zwei schwierige Jahre hinter sich haben, aber da sind. Ich freue mich, dass sie es umsetzen konnten. Dass sie so gegen die Magdeburger – die man loben muss – gespielt haben, verdient Anerkennung.“

... zur Leistung von Wiencek Pekeler: „Die beiden sind Maschinen. Pekeler ist am Morgen aufgestanden und humpelte. Ich habe weggeguckt und es ignoriert, da mir nichts gesagt wurde.“

... zur Taktik: „Wir wussten seit Samstag, dass wir relativ viel sieben gegen sechs spielen werden. Der Gedanke war, dass wir wenig Personal hatten und Kräfte im Halbfinale gelassen haben. Daher haben wir den selben Plan wie im Final4 in Köln genutzt. Die Jungs spielen das gerne, wir waren bis zum Ende geduldig mit dem System.“

… über Sander Sagosen: „Sander ist ein absoluter Ausnahmerspieler. Trotz seines jungen Alters zeigt er seinen Willen – er will immer und wenn ich ihn auswechseln will, muss ich ihm das früh genug signalisieren.“


Bennet Wiegert (Trainer SC Magdeburg) ...

... zur Frage, wie der THW das Spiel gewinnen konnte: „Mit einer sehr guten Torwartleistung und einem schwer zu verteidigenden siebten Feldspieler. Wir hatten sie oft am Rande des Zeitspiels und dann kommt Sander Sagosen mit seiner individuellen Klasse. Das hat uns zermürbt. Nach einer Auszeit in der ersten Halbzeit sind wir besser damit klargekommen, jedoch haben wir in der zweiten Hälfte keinen Zugriff gefunden.“

… zur Leistung seiner Mannschaft: „Unsere Trefferquote war nicht gut – normalerweise haben wir bessere Werte. Auch kamen wir in keinen Rhythmus, da es immer wieder Unterbrechungen gab. Der Ball lief nicht rund genug und Kiel macht es fantastisch. Das muss man anerkennen.“

… zu seinen Aufgaben nach der Pleite: „Die Mannschaft aufzubauen. Wir dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken, da wir noch so viel vorhaben. Ich kann auch nicht verstehen, dass Kiel vor dem Final4 nur gegen Minden spielen musste und wir drei Spiele hatten. Wir können den Spielplan allerdings nicht beeinflussen. Die Leistung können wir beeinflussen und die war schlechter als Kiels.“

... zu den Emotionen eines Pokalfinals (vor dem Spiel): „Über die Emotionen sollte man sich nicht zu viele Gedanken machen – das verkopfte ist auch nicht gut. Das treibt und es neigt dazu, überemotional zu werden. Das gehört dazu und davon lebt der Handballsport.“


Philipp Weber (SC Magdeburg) ...

... zur zweiten Halbzeit: „Wir haben im Angriff nicht mehr gut gespielt. Wir haben die Überzahl des THW nicht gut verteidigt und unsere Stärken nicht ausgenutzt. Führt der THW einmal mit drei Toren, ist es fast unmöglich, ranzukommen. Wir waren am Ende nicht gut genug.“

... zu Niklas Landin: „Er ist ein Weltklasse-Torhüter, gegen den es immer schwer ist, Tore zu erzielen. Daher bin ich froh, wenn er nach Aalborg wechselt“

… zu seiner Zeitstrafe zum Ende der ersten Hälfte: „Die Situation war unglücklich. Ich will nur den Ball holen und wir stoßen zusammen. Dass die Schiedsrichter eine Zeitstrafe geben, finde ich nicht okay. Nach dem Spiel ist alles im Rahmen.“

 

Patrick Wiencek (THW Kiel) ...

... zum Spiel: „Final4 ist immer eine brisante Situation: Man hat zwei Spiele an zwei Tagen und wird von den Fans durchgezogen. So spielt man auch, einer hat für den anderen gekämpft. Daher war es schwierig für Magdeburg.“

... zur Leistung von Pekeler: „Es ist unglaublich. Ich teile mir mit ihm ein Zimmer und habe mich am Morgen gefragt, wie er nur spielen kann. Das zeigt, was er und wir für eine Einstellung haben. Wir waren vom Kader nicht so breit wie Magdeburg, jeder haben alle gekämpft.“


Hendrik Pekeler (THW Kiel) ...

... zum Spiel: „Man weiß, was auf einen zukommt, wenn man gegen Magdeburg spielt. Man muss als Kette zusammenarbeiten. Wenn man jeden Move der Magdeburger verteidigt und einen guten Torhüter hat, hat man eine Chance, zu gewinnen.“

... zur Härte im Spiel: „Es gehört dazu. Die Magdeburger haben sich die letzten Jahre kontinuierlich gesteigert und da entwickelt sich eine neue Rivalität. Emotionen gehören dazu und es ist nicht ausgeartet – alles im Rahmen.“

 

Sander Sagosen (THW Kiel) ...

... zum Spiel: „Deswegen trainieren wir so hart – um vor dieser Kulisse zu spielen. Wenn es dann passiert, müssen wir es genießen. Wir haben die tollsten Fans und es war ein schöner Arbeitstag.“

... zu seiner Leistung: „Ich muss das machen, was ich jeden Tag mache. Ich bin ein guter Handballer und muss die Kulisse genießen.“

 

Niklas Landin Jacobsen (Torhüter THW Kiel) ...

... zum Spiel: „Es ist ein wunderschöner Tag. Vor so einer Kulisse zu spielen, dafür leben wir. Ich bin froh, dass wir bei dem großen Event mitspielen konnten und wir haben gezeigt, was wir leisten können.“ 

… zu seinem Wechsel: „Wir müssen jetzt die nächsten 18 Monate genießen und so viele Titel holen, wie möglich.“

 

Jogi Bitter (Torhüter HSV Hamburg) ...

... zum Final4 (in der Pause): „Das Wochenende ist das geilste im Jahr. Noch lieber würde ich spielen, das zweitschönste ist, hier zu sein und die tollen Spiele zu sehen.“

... zur Schiedsrichterleistung (in der Pause): „Das ist mit das schwerste Spiel, was du pfeifen kannst. Es sind mit die emotionalsten Trainer auf der Bank und es ist sehr hektisch. Der THW hat viele Zeitstrafen bekommen – es waren einige Sachen dabei, die den Handball ausmachen. Sie haben einige Sachen laufen gelassen, müssen allerdings auch mal durchgreifen.“

 

Fabian van Olphen (Ehemaliger Kapitän SC Magdeburg) ...

... zum Spiel (vor dem Spiel): „Ich war vergangenes Jahr auch hier und da waren aufgrund der Coronamaßnahmen nur 1000 Zuschauer zugelassen. Jetzt ist richtig Rums in der Halle und das ist schon geil. Hamburg ist sowieso eine geile Stadt und die Halle ist super, mit einer tollen Atmosphäre.“

... zur Fanüberzahl des SCM (vor dem Spiel): „Das it ein Vorteil, die Kieler sind allerdings auch gut vertreten. Die Magdeburger sind sehr extrovertiert in der Unterstützung ihrer Mannschaft und machen eine Bombenstimmung. Das wird die Mannschaft mitnehmen.“

… zum Final4 in Köln ab kommender Saison (vor dem Spiel)„Ich bin auch Egoist – jetzt muss ich viel weiter fahren. Aus wirtschaftlichen Gründen kann ich es verstehen. Für mich gehört das Turnier aber nach Hamburg. In Köln gibt es bereits ein großes Turnier. Die HBL wird sich das gut überlegt haben und es gibt immer einen Weg zurück, sollte es nicht funktionieren. Ich würde mich freuen, in Köln wird es allerdings mindestens genauso geil.“

 

Alfred Gislason (Bundestrainer) zu den beiden Trainern (vor dem Spiel): „Beide sind emotional, das gehört zur Show dazu. Sie haben auch die Fähigkeit, sich ruhig zu stellen und sich auf das Spiel zu konzentrieren. Beide treiben die Mannschaft gut an und ich bin als Trainer stolz auf die beiden Trainer.“


Sky Experte Stefan Kretzschmar ...

... zum Spiel: „Meine Spieler des Spiels sind Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler. Sie haben in der Abwehr ein Pokalsiegerstück gemacht, Meister wird allerdings wohl Magdeburg, daher sollten sie die Köpfe schnell wieder hochnehmen. Die Taktik von Kiel war überragend. Beeindruckend, was der THW verteidigt hat und wie er das Finale gespielt hat. Das kann keine Mannschaft in Deutschland so, wie der THW Kiel.“

... zum SC Magdeburg: „Es ist bitter und traurig für Magdeburg, dass sie diesen Titel nicht gewinnen konnten. Mit der Saison darf das nichts machen, sie haben die Chance, Deutscher Meister zu werden und den Europapokal zu gewinnen. Sie haben zwei Tage Zeit, sich auf Nantes zu konzentrieren.“

… zum letzten Final4 in Hamburg: „Wir haben ein grandioses Finale gesehen – Hamburg ist ein toller Standort und ein wenig Wehmut ist dabei, nun nach Köln wechseln zu müssen. Köln hat sich allerdings bereits bewährt als Ausrichter eines Final4. Die Halle ist noch größer und aus wirtschaftlicher Sicht – wie die Liga und jeder Bundesligist denkt – ist es sicherlich kein Nachteil.“

 

Für Rückfragen:

O-Ton-Service HBL/xtg

Daniel Mayr (Mayr@liquimoly-hbl.de)

Mehr Informationen unter www.liquimoly-hbl.de/de

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