Fußball

BVB-Coach Kovac über das torlose Remis: „Sind mit dem Punkt nicht zufrieden“

FCA-Stürmer Fellhauer zu den vielen VAR-Entscheidungen „Das ist schon Wahnsinn“ - SVW-Coach Thioune zur Frage, ob Füllkrug wieder für Deutschland spielen soll: „Wenn Jürgen Klopp Tore braucht, soll er ihn anrufen“ - DAZN-Experte Petersen zum BVB-Remis: „Die Kreativität im letzten Drittel fehlte“

Berlin/München, 17.10.2026

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Rani Khedira (Kapitän 1. FC Union Berlin) zum Remis: „Wir wollten uns den Schneid nicht abkaufen lassen. Das ist uns gut gelungen. Wir haben alles reingeworfen. Wir haben unglaublich gut verteidigt und dann ist es über 90 Minuten ein gerechtes Unentschieden.“


Mauro Lustrinelli (Trainer 1. FC Union Berlin) zur Taktik (vor dem Spiel): „Wir müssen uns voll auf uns fokussieren. Unsere Energie auf den Platz bringen. Wir wollen intensiv und konsequent auf dem Platz sein und eine gute Organisation mit und ohne Ball haben.“


Tom Rothe (1. FC Union Berlin) ...

... zur Frage, wie wichtig der erste Saisonsieg war (vor dem Spiel): „Die Erleichterung war da. Wir haben uns darauf aber nicht ausgeruht und wollen heute an die Sachen von letzter Woche anschließen.“

... zur Frage, was Union Berlin aus der Niederlage von Dortmund gegen Bodo in der Champions League mitnehmen kann (vor dem Spiel): „Die Norweger waren einfach sehr gut in den Zweikämpfen. Sie haben ein gutes Spiel gemacht und waren gut in den Duellen, und so wollen wir heute auch auftreten. Gegen Dortmund brauchen wir eine Topleistung, um etwas mitzunehmen.“


Horst Heldt (Geschäftsführer Profifußball 1. FC Union Berlin) ...

... zur Frage, wie sich der erste Sieg angefühlt hat (vor dem Spiel): „Natürlich tat es gut, dass wir gewonnen haben. Wir haben auch verdient gewonnen, aber das hält maximal zwei Tage und jetzt könnte uns ein weiterer Sieg Sicherheit geben, doch heute kommt ein ganz anderer Gegner von einer anderen Qualität.“

... zur Frage, wie sehr er und Mauro Lustrinelli schon vor dem Aus standen (vor dem Spiel): „Also unser Ziel ist der Klassenerhalt. Aber wenn man nach vier Spieltagen noch keinen Sieg gefeiert hat, dann ist das einfach nicht gut. Wir haben gegen einen Aufsteiger verloren, aber wir hatten auch ein heftiges Auftaktprogramm, das muss man schon sagen. Wir standen schon unter Druck.“

... zur Taktik (vor dem Spiel): „Wir müssen wieder intensiv spielen, in den Zweikämpfen da sein und spielen jetzt eher mit einer Viererkette als mit einer Fünferkette. Wenn wir heute etwas mitnehmen wollen, muss gegen Dortmund diese Einstellung komplett stimmen.“


Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zum Unentschieden: „Wir wussten, dass uns an der Alten Försterei Kampf und Einsatz abverlangt wird. Wir haben es auch angenommen. Es war deutlich besser als am Polarkreis. Wir sind mit dem einen Punkt nicht zufrieden und hätten gerne drei Zähler mitgenommen, aber dafür hatten wir vorne in der Spitze zu wenig klare Möglichkeiten.“

... zur Frage, wie wichtig es aus seiner Sicht war, dass der BVB von Minute eins Einsatz gezeigt hat: „Man muss hier von Beginn an den Kampf annehmen, sonst kann man hier auch mal untergehen. Deshalb war ich damit zufrieden. Wir hatten auch die Spielkontrolle, aber wir haben dann zu wenig gute Chancen herausgearbeitet..“


Maximilian Beier (Borussia Dortmund) zur Frage, wie Dortmund das Spiel angeht (vor dem Spiel): „Wir sind wütend, dass wir in Bodo nicht gut reingekommen sind. Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen und die drei Punkte mitnehmen.“


Lars Ricken (Geschäftsführer Sport Borussia Dortmund) ...

... zum Ergebnis in Norwegen (vor dem Spiel): „Wir waren nach dem Spiel in Bodo wütend. Der BVB hat sich einfach nicht so präsentiert, wofür der Verein sonst steht. Es war von uns eine sehr zaghafte Haltung, wie wir ins Spiel gestartet sind.“

... zum Auftritt der zweiten Reihe in Norwegen (vor dem Spiel): „Ich tue mich schwer, von der zweiten Reihe zu sprechen. Veermann und Caritas spielen in ihren Nationalmannschaften eine wichtige Rolle. Ich sehe unseren gesamten Kader als sehr stark an. Ich bin immer noch sicher, dass wir den zweitbesten Kader in der Liga haben.“

... zur Frage, was die konkreten Ziele mit Niko Kovac für die Zukunft sind (vor dem Spiel): „Wir wollen uns weiterentwickeln. Als wir ihn damals geholt haben, waren wir in einer sehr schwierigen sportlichen Situation. In der letzten Saison haben wir uns stabilisiert und jetzt wollen wir die nächsten Entwicklungsschritte unter ihm machen.“


Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) zur Frage, ob Niclas Füllkrug wieder für den DFB spielen soll: „Ich weiß nicht, ob es fahrlässig ist. Am Ende des Tages geht es darum, dass die besten Spieler für Deutschland spielen sollen. Wenn dann einer die Torschützenliste anführt, hat er nicht ganz so viel verkehrt gemacht. Niclas ist wahrscheinlich für die Zukunft nicht die erste Wahl, aber wenn Jürgen Klopp Tore braucht, soll er ihn anrufen.“


Niclas Füllkrug (Doppeltorschütze SV Werder Bremen) ...

... zur Frage, wie sich das Remis einordnen lässt: „Es ist kein verspielter Sieg – meiner Meinung nach kann man das nach dem Ergebnis nicht sagen. Wir waren über 90 Minuten deutlich überlegen und haben mit dem Ball gut gespielt. Leider verteidigen wir es zweimal sehr fahrlässig, da will ich mich nicht ausschließen, und das kostet uns dann am Ende den Sieg. Das ist schade!“

... zum Comeback seines Teams: „Bei uns verändert der Spielstand und damit der Rückstand nichts. Wir ändern dadurch nichts an unserem Spielsystem und auch nicht an der Art und Weise, wie wir auftreten. Natürlich werden wir, je länger wir einem Rückstand hinterherlaufen, risikoreicher, aber wir hätten in der ersten Halbzeit auch schon zwei Tore schießen müssen, sind da aber nicht effizient genug gewesen.“

... zum Doppelpack: „Natürlich steigert jedes Tor mein Selbstbewusstsein, aber daran denke ich nicht. Mir geht es darum, dass wir Spiele gewinnen und so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“


Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen) ...

... zur Frage, was gegen Paderborn schiefgehen kann (vor dem Spiel): „Es kann immer viel schiefgehen. Wir müssen an unser Leistungslimit gehen. Am besten in Führung gehen und nicht einem Gegentreffer hinterherlaufen. Da brauchen wir 100 % von Beginn an und dann können wir gegen Paderborn auch den dritten Heimsieg feiern.“

... zur Frage, wie sich die Führungsqualitäten von Niclas Füllkrug bemerkbar machen (vor dem Spiel): „Er hat einfach schon viel in seiner Karriere erlebt. Er nimmt viele junge Spieler mit und das nicht nur neben dem Platz, sondern auch auf dem Spielfeld. Er ist wichtig für uns. Er macht Tore, aber hat neben den Stürmerqualitäten auch noch viele andere Qualitäten.“


Ralf Kettemann (Trainer SC Paderborn) zur Aufstellung (vor dem Spiel): „Steffen Tigges hat seit der Sommerpause eine tolle Entwicklung genommen. Er ist in einer guten Form, war sonst Joker, aber er hat unter der Woche stark trainiert und sich den Startplatz verdient. Marvin Pieringer hat ordentliche Spiele gemacht, aber manchmal braucht es kleine Veränderungen, um Dinge anzustoßen.“


Miro Muheim (Torschütze Hamburger SV) ...

... zu seinem Tor: „Die Chance hat sich aufgetan, dass ich den Ball aus der Distanz nehme. Ich habe einfach draufgehalten, die Chance genutzt und am Ende treffe ich ihn perfekt und schöner hätte es nicht sein können.“

... zum Spiel: „Ich glaube, es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Aber am Ende spielen wir im Volkspark und da kann mit dieser Energie der Fans immer noch ein Tor fallen.“

... zur Frage, wie bewegend die beiden Tore für ihn nach seiner Leidenszeit sind: „Ich weiß gar nicht, ob ich es schon realisiert habe. Ich glaube, das kommt erst, wenn ich zu Hause bin. Aber die Emotionen beim Tor waren unfassbar und einfach schön.“


Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) zur Frage, wie sie den Ausfall von Nicolai Remberg kompensieren wollen (vor dem Spiel): „Man kann ihn nicht ersetzen. Er ist ein toller Fußballer und ist extrem wichtig für uns. Es geht jetzt darum, seine Führungsqualitäten anders zu verteilen und neue Impulse einzubringen.“


Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) zur Frage, was es für das VfB-Spiel bedeutet, dass Deniz Undav wieder trifft (vor dem Spiel): „Natürlich hoffen wir, dass jetzt bei ihm der Torknoten gelöst ist. Er hat in seiner torlosen Zeit zuvor vier Tore vorbereitet. Es hätten noch mehr Treffer sein können, aber er strahlt eine Torgefährlichkeit aus. Jetzt hat er sein Tor gemacht und wir hoffen, dass es so weitergeht.“


Miron Muslic (Trainer FC Schalke 04) ...

... zur Niederlage: „Wir müssen Zweikämpfe gewinnen, das ist die Basic. Wir haben vor dem Spiel gesagt, es wird ein Duell der Zweikämpfe. Aber wenn wir das nicht annehmen, dann haben wir in der Bundesliga keine Chance. Nach 60 Minuten sind wir aufgewacht, haben die Intensität angenommen und dann spielen wir nur noch auf ein Tor, aber vorher muss es 3:0 für Mainz stehen.“

... zur Frage, warum die Mannschaft die Intensität erst nach einer Stunde auf den Platz gebracht hat: „Das war der Plan, aber Mainz ist super ins Spiel gestartet und hatte gleich zwei Großchancen. Dass dann meine Mannschaft das Selbstvertrauen verliert, ist ein wenig normal, aber wir müssen uns fangen. Uns fehlt noch die Erfahrung, dass wir schneller aus so einem Trott rauskommen. Das müssen wir uns noch aneignen.“

... zur Frage, welche Schlüsse er aus der Niederlage gezogen hat (vor dem Spiel): „Wir lernen und wir lernen schnell. Wir sind noch in einer Entwicklung und wir haben uns auch schon letzte Saison schon weiterentwickelt und wollen das auch in dieser Spielzeit weiter tun.“


Alexander Schwolow (Torhüter FSV Mainz 05) ...

... zu den Gründen, warum Mainz kein Gegentor kassiert hat: „Wir haben unter der Woche einfach vieles angesprochen. Die Gegentore waren zu viel. Wir haben versucht, wieder das auf den Platz zu bringen, was uns ausmacht. Wir wollten eklig sein, zweite Bälle gewinnen und enge Abstände in der Mannschaft haben. Das hat gut funktioniert.“

... zum knappen Sieg: „Ja, wir hätten es nicht so eng machen müssen. Sheraldo Becker hatte schon in der ersten Halbzeit mehrere Chancen, um die Führung auszubauen. Klar müssen wir da effektiver sein, aber auch ein großes Kompliment an mein Team, dass wir die Stabilität bis zum Ende gehalten haben.“

... zu seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen: „Es war für mich sehr schwierig. Es war für mich kein normales Spiel, gerade mit meiner Vergangenheit, die ich auf Schalke verbracht habe. Es war sehr schön, hier zu sein, aber die Reaktionen waren sehr gemischt.“


Stefan Posch (FSV Mainz 05) zur Frage, worauf unter der Woche der Fokus im Training lag (vor dem Spiel): „Wir haben den Fokus darauf gelegt, dass die Abstimmung hinten in der Abwehr besser wird. Wir haben versucht, die Gründe für die vielen Gegentore herauszuarbeiten.“


Vincent Wagner (Trainer SV Elversberg) zu den vielen VAR-Entscheidungen: „Ich hatte erst sechs Spieltage in der Bundesliga und hatte mich auf die beste Liga in Deutschland gefreut. Die Schiedsrichter tun immer ihr Bestes, aber heute war es schon spannend, so würde ich das sagen.“


Lasse Günther (Torschütze SV Elversberg) zum Spiel: „Ja, es war eine Achterbahn der Gefühle. Ich weiß gar nicht, was alles passiert ist, und muss mir das Spiel später noch einmal im Fernsehen anschauen. Ich habe schon wieder die Hälfte vergessen. Wir sind extrem froh, dass wir diese Partie gewonnen haben. Es war auch sehr schwierig bis zum Ende, obwohl wir 3:0 vorne waren.“


Robin Fellhauer (FC Augsburg) zu den vielen VAR-Entscheidungen: „Ich habe so ein Spiel auch noch nicht erlebt, dass auf dem Platz ein Schiedsrichter immer wieder Hilfe von außen braucht. Das spricht dann schon ein bisschen Bände. Das ist schon Wahnsinn, was heute passiert ist, aber jeder hat mal einen schlechten Tag. Aber diese ganzen VAR-Entscheidungen brechen schon den Spielfluss.“


Benjamin Weber (Sportdirektor FC Augsburg) ...

... zur Taktik (vor dem Spiel): „Wir wollen drei Punkte mitnehmen. Wir wollen immer das Maximale und das wird bei einem unangenehmen Gegner schwer werden.“

... zur Frage, warum Manuel Baum der richtige Trainer für den FCA ist (vor dem Spiel): „Weil er mit uns diese DNA lebt. Er steht dafür. Wir haben einen gemeinsamen Weg und diesen Weg wollen wir zusammen verfolgen. Es ist einfach eine sehr gute Symbiose und sie haben untereinander eine gute Dynamik und Spaß miteinander.“


DAZN-Experte Nils Petersen … 

… zum Spiel: „Alle Dortmunder sind mit der Art und Weise nicht zufrieden. Vielleicht nicht mal des Ergebnisses wegen, aber es ist jetzt das dritte Spiel in Folge ohne Sieg. Der Glaube in der Spitze fehlt. Im Spiel der Dortmunder fehlten heute und auch im Spiel in Norwegen die Kreativität im letzten Drittel.“ 

… zum Saisonstart von Union Berlin (vor dem Spiel): „Das Auftaktprogramm von Union Berlin war mit Leverkusen, Frankfurt und Bayern schwer, aber die Niederlage gegen Aufsteiger Schalke 04 tat schon weh. Deshalb war der Sieg gegen Elversberg schon überlebenswichtig.“

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