Hockenheim, 10.11.2026
Vom Rockstar am Startschild bis zur Olympiasiegerin im Fahrerlager: Beim DTM-Finale in Hockenheim gaben sich Stars aus Musik, Sport und Fernsehen die Ehre. Scorpions-Gründer Rudolf Schenker schickte am Samstag das Feld ins Rennen, am Sonntag übernahm Schauspielerin Lisa-Marie Koroll das Startschild. Bob-Olympiasiegerin Deborah Levi tauschte den Eiskanal gegen die Boxengasse, Schauspieler Axel Stein ließ sich im Renntaxi über die Strecke fahren, Sasha heizte als Dick Brave am Samstagabend ein und Model Betty Taube saß im BMW M2 Cup selbst am Steuer.
Lisa-Marie Koroll stürmt vom Filmset ins Renntaxi
Rennstrecken-Feeling kennt Lisa-Marie Koroll (Bibi-und-Tina-Reihe) schon vom Dreh: In der Originalproduktion von Amazon Prime „Drive – The Pretenders“ spielt sie eine Mechanikerin, deren größter Traum es ist, einmal selbst am Steuer eines Rennfahrzeugs zu sitzen. Gedreht wurde auf mehreren Strecken, unter anderem auf dem Hockenheimring. Nun kehrte Koroll an den Traditionskurs zurück und ließ sich im Mercedes-AMG-Renntaxi von DTM-Champion Maximilian Götz über den Kurs chauffieren. Am Sonntag schickte sie die Fahrer ins Saisonfinale und überreichte danach auf dem DTM-Podium dem Gewinnerteam den Pokal.
Rockstar am Startschild: Schenker gibt das Startsignal in Hockenheim
Rudolf Schenker, Rhythmusgitarrist der Scorpions, hat am Samstag die Gitarre gegen das Schild „Drivers start your engines“ getauscht und die Fahrer in den 15. Saisonlauf geschickt. Der gebürtige Sarstedter ist das dienstälteste Gründungsmitglied der Band und war zuletzt vor Jahrzehnten bei einem DTM-Rennen. Diesmal nutzte Schenker die Chance und verbrachte das gesamte Finalwochenende in Hockenheim. „Unser Tourplan ließ es einfach nicht zu, zwischendurch mal ein DTM-Rennen zu erleben. Ich bin zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder hier zu Gast und ziemlich aufgeregt. Die Atmosphäre mit den Fans, den Fahrern und diesen tollen Fahrzeugen ist einfach fantastisch. Ich genieße jeden Augenblick“, sagte Schenker. Als einer der wichtigsten Songschreiber der Scorpions machte er deutsche Rockmusik mit Hits wie „Rock You Like a Hurricane“, „Still Loving You“ und „Wind of Change“ weltweit bekannt.
Entertainer Axel Stein hat Benzin im Blut
Axel Stein kennt Rennstrecken nicht nur vom Zuschauen: Der Komiker und Schauspieler („Hausmeister Krause“, „Harte Jungs”) ist bekennender Autofan und besitzt sogar eine Rennlizenz. Beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring war Stein als Gast des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland dabei. Der gebürtige Wuppertaler warf einen Blick in die Race Control, sah sich im Fahrerlager um und umrundete im Renntaxi die Strecke. „Ich habe Benzin im Blut und bin riesiger Motorsport-Fan“, sagte Stein. „Das ganze DTM-Umfeld finde ich faszinierend und stelle immer wieder fest: Hockenheim ist eine Welt für sich. Mein Highlight war die Taxifahrt im Porsche 911 Cup. Das war ein überragendes Gefühl.“
Betty Taube – ein Model mit Motorsport-Gen
Sie kennt Scheinwerferlicht und Catwalk, aber auch den Blick auf die Ideallinie: Model und Moderatorin Betty Taube war beim DTM-Finale in Hockenheim nicht nur Gast, sondern ging im BMW M2 Cup selbst an den Start. Die gebürtige Eberswalderin besitzt nämlich eine Rennlizenz. „Es war schön, beim DTM-Finale dabei zu sein und selbst als Fahrerin am BMW M2 Cup teilnehmen zu können. Die Stimmung war fantastisch. Immer wenn ich durch die Boxengasse ging, schlug mein Motorsportherz höher“, erzählte Taube. Auch vom BMW M2 Racing war sie begeistert: „Ein tolles Auto, vor allem für Anfänger wie mich. Es verzeiht zum Glück auch den einen oder anderen Fehler.“
Dick Brave dreht beim Finale die Boxen auf
Nach dem Samstagsrennen sorgte Dick Brave beim DTM-Finale für den musikalischen Höhepunkt. Der Rock-’n’-Roll-Sänger gehört mit Rockabilly-Energie und Vintage-Charme zu den bekanntesten deutschen Live-Acts. Mit neuen Interpretationen von bekannten Hits im Rock-’n’-Roll-Style begeisterte Sasha als Dick Brave die Fans und brachte den Hockenheimring zum Beben. Nach dem Live-Gig lobte der Sänger die Fans: „Das war ein Super-Konzert, ein tolles Publikum und eine mega Veranstaltung. Ich bin stolz, dass wir beim DTM-Finale spielen konnten und hoffe, wir sehen uns bald wieder.“
Bob-Olympiasiegerin Deborah Levi: vom Eiskanal in die Boxengasse
Mit Vollgas kennt sich Deborah Levi aus, normalerweise allerdings auf Eis: Als Anschieberin von Pilotin Laura Nolte wurde sie 2022 in Peking und 2026 in Cortina d’Ampezzo Olympiasiegerin im Zweierbob. Beim DTM-Finale tauschte sie den Eiskanal gegen den Hockenheimring und nahm sich im Fahrerlager Zeit für einen genauen Blick auf die Rennautos. Zwischen Garage und Boxengasse entdeckte Levi einige Parallelen zu ihrem Sport: „Auch bei uns im Bobsport geht es um Geschwindigkeit und Zehntelsekunden. Wie in einem Rennfahrzeug wirken starke G-Kräfte, man muss blitzschnell die richtige Entscheidung treffen und das Adrenalin schießt hoch“, erzählte sie.
Handball trifft Hockenheim: David Späth und Antje Döll beim DTM-Finale
Zwei Handball-Stars beim DTM-Finale: David Späth (Olympia-Silber 2024, Vize-Europameister 2026) und Antje Döll (Kapitänin der Handball-Nationalmannschaft, WM-Silber 2025) erlebten in Hockenheim zum ersten Mal die DTM live. Das Duo genoss die Atmosphäre im Fahrerlager und fieberten mit, als die Titelentscheidung fiel. „Der Hockenheimring ist in dieser Region, mit der ich stark verwurzelt bin, natürlich ein Highlight. Deshalb freue ich mich sehr, dieses Spektakel mal aus nächster Nähe anzusehen“, sagte Späth, der auch eine Runde im Schaeffler-Innovationstaxi drehte. „Das hat einen Riesenspaß gemacht. Ich kenne die DTM nur aus dem TV, aber beim Blick hinter die Kulissen habe ich erst richtig gesehen, was hinter einem Rennwochenende an Organisation und Logistik steckt. Das war schon sehr beeindruckend.“
Gänsehaut kurz vorm finalen Rennen: Julia Vieregge singt die Nationalhymne
Kurz bevor die DTM in ihren finalen Saisonlauf startete, hatte auch sie ihren großen Moment: Julia Vieregge sang in Hockenheim die deutsche Nationalhymne. Mit ihrer kraftvollen Stimme gab die Sängerin dem entscheidenden 16. Meisterschaftslauf den würdigen Rahmen, bevor der Titelkampf in den finalen Showdown ging. „Die Hymne singen zu dürfen war, für mich ein Lebens-Highlight. Seitdem ich wusste, dass ich bei der DTM auftreten werde, bin ich zwei Meter über dem Boden geschwebt“, erzählte Vieregge, die im Fernsehen zuletzt bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ von DTM-TV-Partner ProSieben zu sehen war.
Kontakt
ADAC DTMHansastraße 19
DE-80686 München
Oliver Runschke
+49 89 7676 6965
oliver.runschke@adac.de
Social Media & Links
FacebookX
YouTube
TikTok
Homepage
Themen
» DTM» Motorsport