LIQUI MOLY Handball-Bundesliga

18.09.2022
Handball

HBL // Leipzig verliert in letzter Sekunde: „Tut extrem weh“

Aufsteiger Gummersbach wirbelt weiter: „Für uns keine Überraschung“ - Sky Experte Kretzschmar schwärmt von Mappes: „Gislason muss über ihn nachdenken“

München, 18.09.2022

HBL // Leipzig verliert in letzter Sekunde: „Tut extrem weh“

• Aufsteiger Gummersbach wirbelt weiter: „Für uns keine Überraschung“

• Sky Experte Kretzschmar schwärmt von Mappes: „Gislason muss über ihn nachdenken“



München, 18. September 2022 – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Konferenz der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga am Sonntag mit den Partien HSG Wetzlar – VfL Gummersbach (29:30), MT Melsungen – TSV Hannover-Burgdorf (28:31), SC DHfK Leipzig – HSV Hamburg (22:23), GWD Minden – THW Kiel (18:34).


Simon Ernst (DHfK Leipzig) …

… zum Spiel: „Das war heute kein Handball-Leckerbissen. Es war auf beiden Seiten ein Kampfspiel und definitiv kein schöner Handball. In der Abwehr standen wir stabil, aber vorne tun wir uns das ganze Spiel über schwer. Es zeigt sich, dass wir bei diesem Saisonstart nicht gerade in einem Flow sind. Das letzte Tor ist symptomatisch und passt zur ganzen Situation. Das tut extrem weh.“

… zu den Gründen für den Negativlauf: „Das Selbstvertrauen ist nicht da, nach jetzt vier Niederlagen. Die Personalsituation macht es auch nicht einfacher mit wichtigen Ausfällen. Aber wir haben zu wenig Spielfluss,gewinnen zu wenig Zweikämpfe und unsere Wurfquote ist nicht genügend. Es gibt viele Punkte, in denen wir uns verbessern können.“

… zum Druck nach vier Auftaktniederlagen: „Natürlich beschäftigt uns Spieler das, wenn wir vier Spiele zum Start verlieren, das ist keine Frage. Den Druck machen wir uns selber. Den haben auch viele andere Mannschaften, die gehen damit aber nicht so transparent um, wie das bei uns der Fall ist. Das finde ich aber in Ordnung, wir müssen uns nicht verstecken, wenn wir uns intern Ziele setzen. Nichtsdestotrotz müssen wir uns daran messen lassen.“


Julian Köster (VfL Gummersbach) …

… zum Spiel: „Wir haben es uns gegenseitig schwer gemacht. Beide Seiten hatten viele technische Fehler und haben Eins-gegen-Eins-Situationen gegen den Torwart leichtwertig vergeben. Von daher sind wir nicht ganz zufrieden, aber wollen uns über zwei Punkte nicht beschweren. Es konnte keine Mannschaft richtig wegziehen, und am Ende entscheiden Kleinigkeiten. In ein paar Situationen war vielleicht das Glück auf unserer Seite.“

… zum guten Saisonstart der Gummersbacher: „Vor der Saison hätte das jeder unterschrieben. Aber wir sehen uns jeden Tag und wissen, was wir können, deshalb ist es für uns nicht die allergrößte Überraschung.“


Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHfK Leipzig) …

… zu den Gründen für den Fehlstart (vor dem Spiel): „Die Gründe sind vielfältig. Wir hatten in der Vorbereitung Verletzungsprobleme und sind auch jetzt im Kader nie vollzählig gewesen. Es haben wichtige Leute gefehlt oder sind angeschlagen. Wir hatten auch Bombengegner und haben nicht so gut Handball gespielt, sondern sind in wichtigen Phasen nervös geworden. Das alles zusammen führt zu sechs Minuspunkten.“

… zu möglichen Nachverpflichtungen (vor dem Spiel): „Wir checken gerade, was dort möglich ist. Wir werden aber nicht in Aktionismus verfallen. Wenn wir jemanden holen, was das Ziel ist, muss es auch jemand sein, der uns helfen kann. Wir müssen nicht einfach nur den Kader auffüllen. Wir haben auch viele hungrige Jungs in unserer Handballakademie, die auch heute wieder aushelfen. Aber wir wollen nochmal jemanden finden, der die Qualität für das obere Dritte der Bundesliga mitbringt.“


Sky Experte Stefan Kretzschmar …

… zur Schlussphase von Wetzlar gegen Gummersbach: „Da ist in der Schlussphase ganz viel von Wetzlar falsch gemacht worden. Man sieht, wie sie sich gerade gegenseitig die Schuldzuweisungenentgegenwerfen. Aber Hut ab, VfL Gummersbach, in Wetzlar zu gewinnen. Die letzten Sekunden hat Wetzlar nicht gut ausgespielt. Da müssen die entscheidenden Leute den Ball in der Hand haben und die Entscheidungen treffen. Du musst versuchen, Lipovina oder Rubin in Wurfpositionen zu bringen. Aber da gab es keinen klaren Plan.“

… zu den Schwächen der Leipziger: „Wenn du im Angriff die schlechteste Mannschaft der Liga bist, ist das zu wenig. Die Abwehr kann noch so gut sein – sie kriegen wieder nur 23 Gegentore, was ein Topwert ist– aber daraus musst du Kapital schlagen. Du musst weniger technische Fehler machen und den Tempo-Gegenstoß besser laufen.“

… zum Start des VfL Gummersbach (vor dem Spiel): „Das erste Spiel haben sie überraschend in Lemgo gewonnen, das war ganz stark. Dann ein wunderbares Spiel zuhause gegen Magdeburg gemacht, wo sie auch mehr hätten holen können. Da haben sie Magdeburg etwas entzaubert. Und dann ein Spiel gegen Hamburg, bei dem ich mir dachte: ‚Was ist hier los?‘. Das haben sie komplett kontrolliert und haben in der zweiten Halbzeit die Nerven verloren, als der Druck kam und die Halle etwas unzufriedener wurde. Dann haben sie Fehler gemacht, die eine junge Mannschaft macht, die ich aber in den ersten Spielen nicht gesehen habe. Es gibt ein paar Fragezeichen, aber der überragende Spieler ist bisher Dominik Mappes.“

… zu Mappes (vor dem Spiel): „Ich finde es beeindruckend, dass das Familiäre für ihn im Vordergrund stehtund er deswegen dieses Pendeln auf sich nimmt, da er in Hüttenberg lebt. Er erinnert mich jetzt auch an seine Zeit in Hüttenberg, wo er ein Jahr erste Liga gespielt hat und Mannschaften dort wegen Dominik Mappes verloren haben, weil er in diesem Jahr überragend gespielt hat. Und so spielt er jetzt auch. Er ist jemand, der Handball verstanden hat, der die Lücken sieht und ein Bisschen Tempo rausnimmt. Wenn er weiter so performt, dann muss Alfred Gislason immer mehr über ihn nachdenken und er ist auch jemand, den Alfred möchte. Einer mit Persönlichkeit, der auch ein Spiel an sich reißen kann und vor entscheidenden Situationen keine Angst hat.“

… zum Saisonstart der HSG Wetzlar (vor dem Spiel): „Wetzlar ist, neben Minden – was man erwarten konnte – und Leipzig bisher die Enttäuschung der Anfangsphase. Ich habe diese beiden Mannschaften stärker eingeschätzt. Bei Wetzlar verwundert mich, dass der Rückraum nicht funktioniert, obwohl du drei gute Shooter hast. Die Effektivität ist zu gering für die Qualität, die sie im Rückraum haben.“

… zu DHfK Leipzig (vor dem Spiel): „Leipzig ist verunsichert, das sieht man. Sie werfen im Schnitt 22 Tore. Das ist die schlechteste Torausbeute, die ein Bundesligist momentan hat. Das sagt eigentlich alles, sie haben zu wenig Gefahr. Ich sehe Halblinks als Problemposition, und die Rückraummitte ohne Witzke war auch nicht optimal besetzt.“


Für Rückfragen:

O-Ton-Service HBL/xdm

Daniel Mayr (Mayr@liquimoly-hbl.de)

Mehr Informationen unter www.liquimoly-hbl.de/de 

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