Zandvoort, 24.05.2026
DTM – Stars and Stories vom Circuit Zandvoort
Zandvoort. Sonne, volle Tribünen und jede Menge Geschichten abseits der Strecke: Rund um das DTM-Wochenende in Zandvoort war auf und neben dem Dünenkurs einiges geboten. Gaming-Star MontanaBlack schaute bei der DTM vorbei. Der ehemalige Rennrad-Profi Fabian Wegmann schickte das Feld in den ersten Lauf, bereits vor den Rennen liefen die DTM-Stars beim BWT Best Water Run für den guten Zweck. Dazu überzeugte Lokalmatador Thierry Vermeulen bei seinem Heimspiel mit einem Podiumsplatz sowie einer Box voller Fans.
MontanaBlack macht Boxenstopp in Zandvoort
Prominenter Besuch im Fahrerlager: Gaming-Star MontanaBlack – besser bekannt als „Monte“ – radelte zum DTM-Stopp nach Zandvoort. Der Streamer, der auf Twitch und YouTube mehrere Millionen Follower begeistert, ist einer der bekanntesten Internetstars Deutschlands. In Zandvoort zog es ihn zu Max Reis, der im ADAC GT Masters für das Haupt Racing Team an den Start geht. MontanaBlack streamte den Besuch bei der DTM für seine knapp sechs Millionen Follower live auf Twitch und zeigte sich begeistert: „Was für eine Hammer-Stimmung! Ich war schon mal in Zandvoort und finde es hier immer super. In Kombination mit der DTM ist das natürlich überragend. Besser geht es nicht bei diesem Wetter. Da schmecken Bratwurst und Bier doppelt gut.“
DTM-Stars laufen beim BWT Best Water Run
Am Donnerstagabend drehten sich auf dem Circuit Zandvoort nicht die Räder – dafür schnürten DTM-Piloten, Medienvertreter, Teammitglieder und Organisatoren die Laufschuhe. Beim BWT Best Water Run ging es über die 4,259 Kilometer lange Rennstrecke, DTM-Partner BWT belohnte den Einsatz jedes Läufers mit jeweils sechs Euro. Die gesammelte Summe geht an die b.waterMISSION, die seit Jahren Brunnenbauprojekte in Afrika unterstützt. Aston-Martin-Pilot Nicki Thiim lief als einer der ersten DTM-Piloten durchs Ziel: „Das war verrückt und bei dem warmen Wetter sehr anstrengend. Gegen Ende ging mir etwas der Sprit aus. Aber die Bedingungen waren toll und für einen guten Zweck zu laufen, lohnt sich immer.“ Ähnlich erging es Luca Engstler: „Nach den anstrengenden letzten Wochen mit dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring war meine Pace nicht berauschend, aber im Rennwagen sieht das wieder anders aus. Es ist toll, dass so viele Läufer bei dem Charity-Run mitgemacht haben.“
Ex-Radprofi Wegmann weist DTM-Fahrern den Weg
Fabian Wegmann, dreimaliger Deutscher Meister im Straßenrennen, war in Zandvoort zum ersten Mal zu Gast bei der DTM und zeigte sich von der Atmosphäre beeindruckt. „Die ersten Eindrücke sind mega, vor allem bei diesem Traumwetter. Als ehemaliger Radprofi liebe ich die Geschwindigkeit, auch wenn ich im Gegensatz zu den DTM-Fahrern, die natürlich deutlich schneller sind, ordentlich strampeln musste“, sagte der Zweirad-Experte. Anschließend griff er selbst ins Geschehen ein: Mit dem Schild „Drivers start your engines“ schickte er das Feld in den ersten Lauf. Wegmann ist sportlicher Leiter der A.S.O. Germany, die gemeinsam mit dem ADAC Radsportevents wie die ADAC Cyclassics Hamburg veranstalten.
Sebastian Wheldon auf den Spuren von Vater Dan
Zum attraktiven Rahmenprogramm der DTM zählten zwei Läufe der FIA Formula Regional European Championship. Einer der stärksten Fahrer war Sebastian Wheldon, der den Samstagslauf gewinnen konnte. Dem 17-Jährigen liegt das Rennfahren im Blut: Sein Vater Dan Wheldon war einer der erfolgreichsten Piloten seiner Generation. Der Brite gewann 2005 die IndyCar Series sowie das legendäre Indianapolis 500 in den Jahren 2005 und 2011. Bei einem tragischen Unfall kam Dan Wheldon 2011 ums Leben. Sein Sohn führt das Erbe fort und zeigte auf dem Formel-1-Kurs in Zandvoort, dass er zu den vielversprechendsten Nachwuchsfahrern gehört.
Dritter auf dem Podium, Erster in den Herzen: Vermeulen begeistert Zandvoort
Thierry Vermeulen hat bei seinen DTM-Heimrennen in Zandvoort doppelt gepunktet: Der Lokalmatador aus Venlo fuhr einen starken dritten Platz ein und freute sich über den riesigen Support der niederländischen Fans. Beim Pitwalk strömten die Zuschauer an seine Box, um ihn und seinen Ferrari zu besuchen. „Es ist einfach mega, hier in Zandvoort mein Heimspiel zu haben“, sagte Vermeulen. „Die Strecke ist ohnehin für jeden Fahrer etwas Besonderes, aber mit all den niederländischen Fans auf den Tribünen fühlt es sich für mich noch einmal extra speziell an. Besonders schön ist es, wie nah die Fans bei uns sind, etwa in der Boxengasse oder beim Pitwalk. Der GT-Sport wächst in den Niederlanden immer weiter und es ist toll, wie die Begeisterung hier Jahr für Jahr größer wird.“
b.waterMISSION auf dem Dünenkurs im Fokus
Im Rahmen der Initiative „Driving Change“ setzen der ADAC und BWT ein starkes Zeichen für nachhaltigen Fortschritt im Motorsport. Die b.waterMISSION stand dabei im Mittelpunkt des DTM-Wochenendes in Zandvoort – ein Brunnenbauprojekt in Afrika für den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Der BWT Race Lap Award ist unmittelbar damit verknüpft: Für jede im Rahmen der DTM gefahrene Rennrunde spenden BWT und der ADAC vier Euro zur Unterstützung der b.waterMISSION. Jede Runde trägt damit direkt zum Ausbau der globalen Trinkwasserversorgung bei.
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