Fußball

FSV-Kapitän Amiri zur Heimschwäche nach Pleite gegen Werder: „Geht mir schon auf dem Sack“

Thioune zu Füllkrug: „Wenn er aufs Tor schießt, geht der Ball rein“ - Polzin zur Aktion vorm Gegentor: „Das ist für mich ein klares Foulspiel“ - Baum sieht Handspiel: „Sonst wäre der Ball vorbeigegangen“ - Hamann nimmt El Mala in Schutz: „Wäre nicht zu kritisch, wenn er öfter einmal alleine geht“

Unterföhring, 24.10.2026

Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 7. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Marius Bülter (1. FC Köln) zum 0:0 gegen Schalke 04: „Heute müssen wir einfach gewinnen. Der Punkt fühlt sich gerade nicht gut an. Wir haben viel zu langsam gespielt und uns auch nicht die riesigen Torchancen herausgespielt. Das war alles irgendwie so träge. Wir hätten viel schneller spielen und viel mehr Bälle in die Box bringen müssen. Das haben wir nicht geschafft. Deswegen hat sich alles so langsam angefühlt. Das hätten wir besser machen müssen.“

 

Said El Mala (1. FC Köln) ...

… zu seiner Leistung: „Ein gutes Spiel, ich habe vorne viel Stress gemacht. Für die Verteidiger war es heute nicht einfach. Ich habe viel gelauert und hatte häufig mit zwei Verteidigern zu kämpfen. Ich glaube, dass ich der Mannschaft damit geholfen habe.“

… zu seiner Auswechslung in der Schlussphase: „Nein, das war nicht abgesprochen. Mir ging es gut. Ich sehe mich eigentlich auch in den letzten Minuten noch auf dem Platz. Aber wenn der Trainer sagt, dass ich rausgehe, dann heißt es raus. Dann gibt es auch nichts zu diskutieren.“

… zu seinem Bruder Malek El Mala im Profikader: „Ich habe schon ein-, zweimal rübergeschaut, als er beim Aufwärmen war. Ich bin mir sehr sicher, dass seine Zeit kommen wird. Ich war einfach happy, dass er überhaupt mit dabei war. Für uns beide war das ganz cool. Mama und Papa waren glücklich und er war auch glücklich, das habe ich ihm angesehen. Er war vor dem Spiel ein bisschen nervös, deshalb habe ich noch etwas mit ihm gesprochen. Seine Zeit auf dem Platz wird auch noch kommen. Für das erste Mal hat er das ganz gut gemacht.“

… zu einer vergebenen Möglichkeit nach Hereingabe von Maina: „Wir haben in der Kabine schon darüber gesprochen. Er wollte den Ball gar nicht so spielen und hat sich darüber aufgeregt, wie er gekommen ist. Ich habe ihn eigentlich auch auf den Fuß kommen sehen, aber irgendwie habe ich ihn dann mit dem Knie über das Tor gesetzt. Dafür, dass es mit dem Knie war, war das sogar noch ganz gut. Wenn wir da ein bisschen sauberer sind und den Ball auf den Fuß bekommen, ist das eine ganz klare Torchance. Daran arbeiten wir jeden Tag im Training.“

… zu seiner Beteiligung an dem Zusammenprall der Schalker: „Erst einmal tut mir das unfassbar leid. Ich habe das im Spiel gar nicht so wahrgenommen, dass ich ihn da ziemlich stark reingeschoben habe. Ich hatte mit zwei Gegenspielern zu kämpfen und wollte mir einfach ein bisschen Platz machen. Dass die beiden dann ineinanderrasseln, wollte ich natürlich überhaupt nicht. Das tut mir unfassbar leid und ich hoffe, dass es beiden gut geht. Nachdem sie behandelt worden waren, habe ich mich direkt entschuldigt und gesagt, dass ich das nicht so wollte.“

 

Loris Karius (Torhüter Schalke 04) zum 0:0 gegen den 1. FC Köln: „Die Jungs vor mir haben echt viel geackert. Heute hat sich das die ganze Mannschaft verdient. Wir haben eine starke Reaktion gezeigt, von der ersten Minute an den Kampf angenommen und waren heute voll im Spiel. Schade, dass wir uns vorne nicht belohnt haben. Aber ich denke schon, dass uns das jetzt ein bisschen Selbstvertrauen gibt.“

 

Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) zum möglichen Foulspiel vorm Paderborner Treffer: „Deswegen war ich irgendwann auch bei Martin drin, um noch einmal ganz klar anzusprechen, dass es für mich ein klares Foulspiel ist. Auch bei der Linie, die er heute gepfiffen hat, ist das für mich völlig eindeutig. Man muss es einfach in Relation setzen: In der 34. Minute werden einfache Foulspiele von uns abgepfiffen – völlig okay. Aber dann muss das über 90 Minuten genauso der Fall sein. Das war heute nicht gegeben. Da ist der Kollege, glaube ich, auch ganz offen für Kritik, dass das Spiel heute durch diese Aktion entschieden wurde.“

 

Nadiem Amiri (Kapitän 1. FSV Mainz 05) zum Spiel: „Gegen Bremen ist es immer ein ekelhaftes, emotionales Spiel. Wir haben leider die ersten 25 Minuten wieder verschlafen und sind danach nicht mehr zurückgekommen. Trotzdem haben wir Charakter gezeigt, alles versucht und bis zur letzten Sekunde gekämpft. Am Ende hat es nicht gereicht. Mir fehlen gerade ein bisschen die Worte, weil es mir schon auf den Sack geht, dass wir zu Hause immer den Anfang verschlafen und dann ständig hinterherlaufen müssen.“

 

Daniel Thioune (Trainer Werder Bremen) ...

… zum Spiel und dem Sieg in Mainz: „Es war eher eine Achterbahnfahrt. Immer in dem Augenblick, in dem ich mir sicher war, dass das Spiel jetzt in unsere Richtung läuft, fiel wieder ein Gegentor. Hinten heraus mussten wir natürlich brutal verteidigen. Aber ich wollte einmal ein Spiel von vorne weg spielen, das ist uns gelungen und das hat die Mannschaft gut gemacht. Insgesamt haben wir aufgrund der Torchancen auch verdient gewonnen. Aber wir mussten hier eine Menge aushalten.“

… zur Defensivleistung seiner Mannschaft: „Ich fand, dass wir unsere Box sehr, sehr gut verteidigt haben. Wir mussten noch auf eine Fünferkette umstellen, weil gefühlt jeder Ball, der außen war, auch in die Box geflogen ist. Mainz hat über 30 Flanken hineingebracht. Da war es wichtig, dass wir stabil waren. Wir hatten einen starken Torhüter, der vieles aus der Luft weggenommen hat, die drei Innenverteidiger haben alles weggeräumt und wir waren gut bei den zweiten Bällen. Das war dieses Aushalten – allerdings immer mit dem Gefühl, dass hier trotzdem noch einer reinfallen könnte.“

… zum besten Werder-Saisonstart in der Bundesliga seit acht Jahren: „Das haben sich die Jungs erarbeitet. Mich freut natürlich auch, dass wir als Team so gut agieren. Wir haben unseren Leuchtturm da vorne drin. Wenn er aufs Tor schießt, geht der Ball rein. Ich hoffe, dass er diese Serie hält. Als Mannschaft tun wir eine Menge dafür und halten eine Menge aus. Aber gerade heute haben wir in der ersten halben Stunde auch sehr, sehr gut Fußball gespielt. Wir entwickeln uns inhaltlich und dann kommen die Ergebnisse. Deswegen freuen wir uns über die Momentaufnahme.“

 

Christoph Baumgartner (Torschütze RB Leipzig) ...

… zum Treffer beim Comeback: „Es ist etwas Besonderes, nach so langer Zeit zurückzukommen und im eigenen Stadion vor den eigenen Fans zu gewinnen. Das war das Allerwichtigste. Noch dazu ein Tor zu schießen, ist natürlich schön. Es macht einfach Spaß und ich bin froh, wieder auf dem Platz zu stehen.“

… zur Widmung seines Tores: „Es gibt ganz, ganz viele Leute, die mich unterstützt haben: meine Familie, meine Freunde, meine Frau, alle Trainer, Physiotherapeuten und Ärzte. Da waren in den vergangenen viereinhalb Monaten schon sehr viele Leute beteiligt.“

 

Benjamin Henrichs (RB Leipzig) ...

… zur Rotation auf acht Positionen: „Es ist nicht leicht, aber ich glaube, man hat heute sehr gut gesehen, dass wir als Team funktionieren. Ich habe mein erstes Spiel über 90 Minuten seit meiner Verletzung gemacht. Abdu kommt rein und bereitet ein Tor vor, Romulo trifft und auch Baumi kommt nach seiner Verletzung zurück und erzielt ein Tor. Wir haben wirklich eine gute Mannschaft. Ich glaube, heute war ein rundum gelungener Tag. Wir können rotieren und sind trotzdem ein starkes Team.“

… zur körperlichen Belastung nach seinem ersten Einsatz über 90 Minuten: „Heute, morgen, übermorgen – ich glaube, das wird auf jeden Fall noch ein bisschen länger anhalten, bis ich wieder komplett fit bin. Aber ich bin unfassbar dankbar, nach so langer Zeit wieder 90 Minuten auf dem Platz stehen zu können. Ich habe zwar immer wieder Einsätze bekommen, aber meistens nur über kürzere Zeiträume. Deshalb kann ich einfach nur dankbar sein, dass ich jetzt wieder ein komplettes Spiel absolvieren konnte.“

… zur emotionalen Bedeutung seines Comebacks: „Absolut. Hätte mir im Dezember 2024 jemand gesagt, dass ich fast zwei Jahre lang kein Spiel mehr über 90 Minuten machen würde, wäre ich schon ins Überlegen und Nachdenken gekommen. Umso dankbarer bin ich heute, dass ich wieder auf dem Platz stehen kann.“

… zu den schwierigen Monaten während seiner Verletzungspause: „Ich war 13 Monate verletzt. Wenn ich jetzt sagen würde, dass das alles leicht war, wäre das gelogen. Es war schon sehr, sehr hart. Wenn du so lange verletzt bist und nicht spielen kannst, weil dein Körper es nicht zulässt, ist das schwierig. Danach bist du eigentlich wieder fit und natürlich ungeduldig. Von mir aus hätte ich schon vor fünf Monaten wieder 90 Minuten spielen können. Aber der Trainer hat natürlich einen Plan und das muss man akzeptieren. Ich glaube, dass ich jetzt wieder die Spielzeit bekomme, um eine wichtige Rolle zu spielen.“

 

Felix Keidel (SV Elversberg) zum Spiel: „Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir vorne insgesamt noch intensiver draufgehen wollen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit leider nicht geschafft. Leipzig hat natürlich die Qualität, das auszunutzen. Das hat man gesehen.“

 

Lukas Petkov (SV Elversberg) zum Spiel: „Wir haben in der zweiten Halbzeit genau das verkackt, was wir vorher angesprochen hatten und was für das Spiel wichtig war. Die Konterabsicherung, bei Einwürfen gut zuzustellen und aufzupassen. Das ist eine Erfahrung gegen eine Top-Mannschaft wie Leipzig.“

 

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) zum möglichen Handspiel vorm Gegentor: „Er bekommt den Ball an den Arm. Wenn es die Regel nicht so geben würde, wie sie aktuell ist, hätte ich gesagt, dass das ein klares Handspiel ist. Aber weil der Ball nicht unmittelbar von der Hand ins Tor geht, ist es laut Regel keines. Trotzdem finde ich, dass dieses Körperteil, das mit Fußball überhaupt nichts zu tun hat, einen massiven Einfluss auf die Situation nimmt, einen Meter vor der Torlinie. Sonst wäre der Ball vorbeigegangen.“

 

Anton Kade (FC Augsburg) zum Spiel: „Ich finde, wir haben eigentlich gar nichts zugelassen, außer diesem blöden Gegentor. Ansonsten hat Union offensiv überhaupt nicht stattgefunden. Vor der Roten Karte haben wir wirklich gut gespielt. Danach haben sie allerdings umgestellt und wir haben uns mit dem neuen System zunächst schwergetan.“

 

Jeffrey Gouweleeuw (FC Augsburg) zum Spiel: „Wir haben eigentlich keine Torchancen zugelassen, abgesehen von der Situation, aus der das Tor entsteht. Ich glaube, es war ein schnell ausgeführter Freistoß, bei dem wir kurz nicht wach genug waren. Dann kam diese schwierige Szene. Aus unserer Sicht war es ein Handspiel, aber der Schiedsrichter hat anders entschieden.“

 

Rani Khedira (1. FC Union Berlin) zum Spiel: „Natürlich ist es gut, wenn du ungefähr 50 Minuten in Unterzahl spielst und am Ende noch einen Punkt mitnimmst. Unglücklicherweise bekommen wir dann noch das Gegentor, aber wir haben wieder einmal Moral bewiesen. Von daher ist das ein gutes Ergebnis.“

 

Janik Haberer (1. FC Union Berlin) zum Spiel: „Ich glaube, wir sind defensiv wieder ekelhaft kompakt. Das hat uns in den vergangenen Jahren ausgezeichnet. Es hat vielleicht ein bisschen Zeit gedauert, aber seit drei Spielen sieht das wieder sehr solide aus. Diesen Weg müssen wir weitergehen.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

… zu Said El Malas teils egoistischer Spielweise: „Ich weiß gar nicht, ob man ihm so viel vorhalten kann. In den letzten Wochen und Monaten, auch schon im vergangenen Jahr, hatte ich bei den Kölnern wirklich das Gefühl: Wenn er es nicht macht, dann macht es kein anderer. Wenn er es nicht macht, macht es keiner – und das weiß er natürlich auch. Das ist für so einen Spieler unheimlich schwer. Er ist der neue Poldi, hat seinen Vertrag verlängert und jetzt muss man die Mannschaft um diesen Jungen herum aufbauen. Deswegen müssen sie, glaube ich, schauen, ob sie jemanden finden, den sie vorne reinstellen können. Aber das ist für ihn keine einfache Situation. Deswegen wäre ich nicht zu kritisch, wenn er öfter einmal alleine geht. Heute hat er natürlich nicht gut gespielt.“

… zum Sieg von RB Leipzig: „Ein guter Einstand, ja. Wenn du etwas gewinnen willst, musst du auch mal einen guten Gegner schlagen und vor allem auswärts bestehen. Es bringt dich nicht weiter, wenn du zu Hause so viele Tore schießt, wie du willst, aber auswärts jede Woche verlierst. Dann wird der Trainer irgendwann ein Problem bekommen. Sie müssen schauen, dass sie diese Heimform auch auswärts zeigen, sonst wird der Trainer Probleme bekommen.“

© Sky
Sky Sport-PR
Zur Pressemappe

Kontakt

Sky Sport-PR
Medienallee 26
DE-85774 Unterföhring

+49 89 99 58-68 83
Sky-Sport-PR@sky.de

Social Media & Links

Facebook
X
Instagram
LinkedIn
YouTube
TikTok
Homepage

Themen

» Bundesliga
» Fußball
» Medien / TV
» Stimmen

Aktionen

Download als TXT
Drucken

Mehr von Sky Sport-PR

Fußball

RB-Sportchef Schäfer stärkt Trainer Demichelis den Rücken: „Wir sind von ihm überzeugt, sonst würden wir mit Sicherheit reagieren“

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 7. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.   Rene Wagner (Trainer 1. FC Köln) ... … zur Besetzung der Offensive gegen Schalke: „Wir haben personell nicht viel verändert. Saids Rolle wird immer klarer und er fühlt sich dort wohl. Er wird wieder in der Mitte starten. Das hat er bisher gut gemacht. Wir hoffen, dass er sich auch von dort aus seine Aktionen nach außen holen kann.“ … zur Berücksichtigung von Malek...

Sky Sport-PR
Fußball

Sportchef Schröder zu Gladbachs erstem Saisonsieg: „Für die Fans und den Klub einfach ein Durchatmen“

Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 7. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach (2:3) bei Sky.     Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ... … zu seiner Ansprache in der Kabine nach der Niederlage: „Was ich der Mannschaft gesagt habe, werde ich natürlich nicht verraten. Das bleibt in der Kabine. Aber das ist selbstverständlich eine Situation, in der man direkt einwirken muss.“ … zu den Gründen für die 2:3-Niederlage ...

Sky Sport-PR
Didi Hamann
Fußball

Didi Hamann Kolumne über Bayern, Kane, Champions League, BVB und ManUnited

Sky Sport-PR
Lothar Matthäus
Fußball

Lothar Matthäus über Bayern, Olise, Urbig, BVB und Füllkrug

Sky Sport-PR