Motorsport

SSR-Porsche greift im Titelkampf der Deutschen GT-Meisterschaft an

Mathieu Jaminet fuhr auf Platz 1

Mathieu Jaminet Schnellster im ersten Freien Training beim Saisonfinale - Drei Porsche auf den ersten drei Plätzen

Mathieu Jaminet fuhr auf Platz 1
Bild
Mathieu Jaminet fuhr auf Platz 1

Nürburg, 05.11.2021

Porsche-Teams legten am Freitagvormittag vor und dominierten das erste Freie Training des Saisonfinales der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Werksfahrer und Titelkandidat Mathieu Jaminet (27/F, SSR Performance) gelang vor zwei Markenkollegen die Bestzeit in der 45-minütigen Sitzung. Der Tabellendritte, der sich den 911 GT3 R mit der Startnummer 92 mit Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) teilt, kam am besten mit den kühlen Bedingungen und der abtrocknenden Strecke zurecht. Insgesamt haben am Nürburgring noch 13 Fahrer von Audi, Mercedes-AMG, Porsche und Lamborghini Chancen, die Deutsche GT-Meisterschaft zu gewinnen. Die beiden Finalrennen der Deutschen GT-Meisterschaft werden am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr live bei NITRO gezeigt, online sind die Rennen im kostenlosen Stream bei RTL+ (rtlplus.com) und adac.de/motorsport zu sehen.


Jaminet, ADAC GT Masters-Champion von 2018, setzte seine Bestzeit bereits knapp vor der Halbzeit der 45-minütigen Sitzung. „Wir waren anfangs nicht sicher, wie die Streckenbedingungen sind“, so Jaminet. „Vor allem am Anfang war es noch nass, vor allem im ersten Sektor. Wir sind etwas überrascht, dass es niemandem am Ende noch gelungen ist, die Rundenzeit zu schlagen. Wir haben seit dem Test gestern das Auto noch einmal ziemlich umgebaut und es sieht so aus, als hätte sich dies bezahlt gemacht. Es ist immer noch Raum für Verbesserungen, aber das war schon mal ein guter Beginn. Mal sehen, wo wir heute Nachmittag stehen, wenn die Strecke komplett trocken ist.“ Die beiden Fahrer von SSR Performance liegen in der Tabelle 17 Punkte zurück, Ammermüller hat die Chance, als erster Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters den Titel erfolgreich zu verteidigen.


Auf Platz zwei fuhren die Porsche-Markenkollegen Sven Müller (29/Bingen am Rhein) und Robert Renauer (36/Vierkirchen, beide Precote Herberth Motorsport). Müller war nur 68 Tausendstelsekunden langsamer als Jaminet. Rang drei ging mit einer Zeit von 1.28,260 Minuten an den „Elfer“ von Christian Engelhart (34/Starnberg) und Thomas Preining (23/A, beide Küs Team Bernhard). Auf Platz vier folgten die Tabellenvierten Raffaele Marciello (26/I) und Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR, 1.28,041 Minuten) im schnellsten Mercedes-AMG. Die Top fünf komplettierten beim Heimspiel ihres Rennstalls Phoenix Racing Jusuf Owega (19/Köln) und Ex-Meister Patric Niederhauser (30/CH).


Die Spitzenreiter der Meisterschaft hielten sich dagegen noch zurück. Die Tabellenzweiten Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) fuhren auf Platz 14, direkt dahinter platzierten sich die Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) mit ihrem Audi R8 LMS. „Die Sitzung war für uns etwas unrhythmisch“, bilanzierte Mies. „Am Anfang haben wir uns auf Hausaufgaben wie Bremsen einfahren konzentriert. Als wir dann gute Rundenzeiten fahren wollten, gab es eine Full Course Yellow. Aber alles ist gut. Das ist kein Drama, da wir ja schon gestern viel gefahren sind.“


Fahrerwechsel beim Küs Team Bernhard

Porsche-Routinier Marco Holzer (33/Bobingen) teilt sich auf dem Nürburgring beim Küs Team Bernhard einen Porsche 911 GT3 R mit dem Schweden Joel Eriksson (23). Holzer vertritt Stammpilot Dylan Pereira, der an diesem Wochenende beim Saisonfinale der FIA WEC in Bahrain an den Start geht. Der Deutsche bestritt zu Saisonbeginn mehrere Läufe der Deutschen GT-Meisterschaft im Porsche des Team Joos Sportwagentechnik. „Mit der Startnummer 74 wird wegen der Terminverlegung Marco Holzer starten“, sagt Teamchef Timo Bernhard. „Er kennt die Serie und das Auto gut. Damit haben wir mit ihm und Joel Eriksson ein fahrerisch sehr starkes Duo.“


Termine ADAC GT Masters 2021, Änderungen vorbehalten

14.05. – 16.05.2021 Motorsport Arena Oschersleben

11.06. – 13.06.2021 Red Bull Ring (A)

09.07. – 11.07.2021 CM.com Circuit Zandvoort (NL)

10.09. – 12.09.2021 DEKRA Lausitzring

01.10. – 03.10.2021 Sachsenring

22.10. – 24.10.2021 Hockenheimring Baden-Württemberg

05.11. – 07.11.2021 Nürburgring


Pressekontakt


ADAC e.V.

Oliver Runschke

T +49 89 76 76 69 65

E-Mail oliver.runschke@adac.de


Kay-Oliver Langendorff

T +49 89 76 76 69 36

E-Mail kay.langendorff@adac.de


www.ADAC.de/gt-masters

www.ADAC.de/motorsport

© ADAC Motorsport
ADAC GT Masters
Zur Pressemappe

Kontakt

ADAC GT Masters
Hansastraße 19
DE-80686 München

+49 89 7676 6965
oliver.runschke@adac.de

Social Media & Links

Facebook
Twitter
Instagram
Homepage

Themen

» ADAC GT Masters
» Motorsport

Aktionen

Download als TXT
Drucken

Mediathek

1 Medien
Mathieu Jaminet fuhr auf Platz 1
© ADAC Motorsport Download

Mehr von ADAC GT Masters

Walkenhorst Motorsport feiert seine Premiere im ADAC GT Masters
ADAC GT Masters

Walkenhorst Motorsport bringt zwei neue Aston Martin ins ADAC GT Masters

ADAC GT Masters
Das ADAC GT Masters startet 2024 bei sechs Events in vier Ländern
ADAC GT Masters

Neue Möglichkeiten im ADAC GT Masters 2024: Nachwuchsförderung, Klassenstrukturen und attraktive Preisgelder

ADAC GT Masters
Große Freude bei Seppänen und Owega nach dem Titelgewinn auf dem Hockenheimring
ADAC GT Masters

Salman Owega und Elias Seppänen – das jüngste Meister-Duo der ADAC GT Masters-Geschichte im Porträt

ADAC GT Masters
Der 18-jährige Owega und sein 19 Jahre alter Teamkollege Seppänen sind das jüngste Meister-Duo in der Geschichte des ADAC GT Masters
Motorsport

Owega und Seppänen sind die ADAC GT Masters-Champions 2023

ADAC GT Masters