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HBL // Göppingen spielt sich tiefer in die Krise – Mayerhoffer: „Eine bittere Pille“

Magdeburg holt wichtige Punkte in Hamburg – Keeper Portner: „Wollten die perfekte Woche“ - Sky Experte Hens zu den Göppingern: „Nur Matsch im Kopf“

Berlin, 27.11.2022

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zu den Partien der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga Bergischer HC – FA! Göppingen (28:26), HSV Hamburg – SC Magdeburg (28:30), SG Flensburg-Handewitt – TVB Stuttgart (29:25), TBV Lemgo – HC Erlangen (34:27).


Jim Gottfridsson (SG Flensburg-Handewitt) ...

... zum Spiel: „Es war ein Kampf in der ersten Halbzeit, in der zweiten Hälfte spielen wir allerdings gut. Wir haben es uns einfacher gemacht, ein paar Sachen in der Kabine angesprochen und dann umgesetzt. Es war schön.“

... zu seiner Verfassung: „Unser Spiel spiele ich bereits seit neuneinhalb Jahren, es ist mehr der Glaube an die Wade. Ich hatte nur zwei Handballeinheiten hinter mich gebracht und dachte nicht, dass es so viele Minuten werden. Es hat mich gefreut – am wichtigsten sind aber die zwei Punkte.“

 

Nikola Portner (Torwart SC Magdeburg) ...

... zum Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele einfache Tore kassiert und hatten zu wenige Paraden. Ich bin einfach glücklich, dass wir die zwei Punkte haben. Wir wissen, dass jedes Spiel in der Bundesliga schwierig ist. Vor allem Hamburg – sie haben vor ein paar Wochen die Rhein-Neckar Löwen geschlagen.“

... zu den entscheidenden Faktoren: „Der Wille und die Erfahrung. Wir wollten die perfekte Woche haben, das haben wir uns vor der Reise vorgenommen. Es sind zwei wichtige Punkte. Viele Mannschaften werden hier Punkte lassen.“

... zum Duell mit Jogi Bitter: „Ich kenne ihn, seit ich jung war. Ich erinnere mich an sein Spiel im WM-Finale, wo er überragend gespielt hat. Das Ziel für mich, das Spiel zu gewinnen und der Mannschaft so gut wie möglich zu helfen.“

 

Hartmut Mayerhoffer (Trainer FA! Göppingen) ...

… zum Spiel: „Die erste Hälfte war nicht gut, wir geben ihnen einen zu großen Vorsprung. Dennoch wussten wir, dass diese fünf Tore aufholbar sind. Die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt, wir haben gute Abwehr gezeigt und uns die Chancen herausgespielt. Wir sind zum Ausgleich gekommen und sind in Führung gegangen. Wie es ist, wenn man in so einer Phase ist, fehlt am Ende das Spielglück. So stehen wir wieder mit leeren Händen da.“

… zu den möglichen Verbesserungen: „Es geht darum, an der Verantwortung für den Ball und der Konstellation zu arbeiten. Diese Phasen müssen ausgedehnt werden. Das wir es können, sieht man. Es muss nur in der Bundesliga über 60 Minuten gezeigt werden.“

… zur sportlichen Lage: „Druckspiele haben wir seit Wochen. Wir müssen das erstmal verarbeiten, da es eine richtig bittere Pille war, dieses Spiel zu verlieren. Dennoch muss man wieder aufstehen und es erneut versuchen. Es ist eine große Herausforderung, es wird aber weitergehen und dann muss es so, wie in der zweiten Halbzeit sein.“

 

Johannes Golla (Kapitän SG Flensburg-Handewitt) ...

... zur sportlichen Lage der SG (vor dem Spiel): „Wir haben uns durch die Spiele bisher in eine ungünstige Situation gebracht. Wir hinken unseren Zielen hinterher, wollen allerdings weiterhin Vollgas geben und die Punkte einsammeln, die wir kriegen können. Wenn wir noch etwas holen wollen, müssen wir jedes Spiel gewinnen.“

... zur Frage, ob man sich noch Minuspunkte erlauben könne (vor dem Spiel): „Wir sehen, dass jede Mannschaft gegen jeden Gegner Punkte holen kann. Wir haben mit den Niederlagen gegen Lemgo und Gummersbach Spiele dabei, die man sich eigentlich nicht erlauben darf, wenn man um den Titel spielen will. Daher sind wir nun auf dem fünften oder sechsten Platz und mit den Minuspunkten hinterher. Wir wissen auch, dass wir nur direkte Duelle mit den Teams vor uns haben und da gilt es, Punkte einzusammeln.“

 

Philipp Weber (SC Magdeburg) ...

... zur Pleite gegen den THW Kiel (vor dem Spiel): „Wir können nichts mehr daran ändern. Wir haben zuhause gegen den THW verloren. Das war extrem bitter, da es für unsere Magdeburger Zuschauer mit das wichtigste Spiel mit den Füchsen im Jahr ist. Es tut uns leid, dass wir da über 40 Minuten nicht so gespielt haben, wie wir uns das vorgenommen haben. Gerade die Siege gegen die Eulen und in der Champions League haben uns wieder Aufschwung gegeben.“

... zum Duell mit Jogi Bitter (vor dem Spiel): „Jogi hat über Jahrzehnte gefühlt eine unfassbare Leistung in der Bundesliga gebracht. Daher ist es manchmal ganz gut, wenn man darüber nicht nachdenkt. Wenn Jogi im Kopf ist, kann es ein Riesenfaktor sein. Das hat er bereits in vielen Matches unter Beweis gestellt.“

 

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Daniel Mayr (Mayr@liquimoly-hbl.de)

Mehr Informationen unter www.liquimoly-hbl.de/de

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