FSV-Kapitän Amiri zum Grund für die Niederlage „Wir haben den Anfang wieder komplett verschlafen“ - SVW-Coach Thioune über Niclas Füllkrug: „Er ist unser Leuchtturm“ - DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger zu der Heimschwäche der Mainzer: „Sie bekommen zu viele einfache Gegentore“
Berlin/München, 24.10.2026
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René Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...
... zur Frage, wie zufrieden er mit der Leistung seines Teams war: „Mit Teilbereichen sehr. Wir haben die Null gehalten. Das haben wir lange nicht geschafft, das war ein Erfolg. Außerdem haben wir die Standards gut verteidigt. Aber wir müssen uns auch vorwerfen, dass wir im letzten Drittel nicht zielstrebig genug waren und uns kaum Chancen erarbeitet haben. Es fühlt sich aber mehr nach einer Niederlage als nach einem Unentschieden an.“
... zu den Wagner-Raus-Rufen: „Es ist ein emotionaler Standort. Die Fans erwarten von uns zu Hause, dass wir uns mehr Chancen erarbeiten und gegen einen Aufsteiger auch treffen. Die Erwartungshaltung ist hier immer sehr hoch. Wir wissen, dass wir liefern müssen. Das wollen wir auch.“
... zur Frage, ob er glaubt, dass an seiner Position etwas geändert wird: „Das glaube ich nicht.“
... zu Said El Mala (vor dem Spiel): „Ich hoffe, er erspielt sich nicht nur Chancen mit dem Ball, sondern sucht sich auch immer wieder die Räume. Es ist natürlich nicht einfach gegen einen tiefstehenden Gegner, aber wir hoffen, dass er heute immer wieder für Gefahr sorgt.“
Said El Mala (1. FC Köln) zu den Wagner-Raus-Rufen: „Ich habe das gar nicht mitbekommen. Die Fans sind frustriert, aber das hat 0,0 mit dem Trainer zu tun. Die Fans können sauer sein, aber es liegt nicht am Trainer.“
Marius Bülter (1. FC Köln) zu den Wagner-Raus-Rufen: „Es war emotional bei den Fans. Ich habe aber auch viele Fans gesehen, die geklatscht haben. Für uns fühlt sich das Unentschieden auch nicht gut an. Wir hätten gerne mehr geholt. Trotzdem müssen wir jetzt ruhig bleiben und weiter an uns arbeiten.“
Timo Hübers (1. FC Köln) ...
... zu seinem aktuellen Stand (vor dem Spiel): „Mir geht es eigentlich ganz gut. Ich bin vor zehn Wochen noch einmal operiert worden. Im Idealfall wäre das nicht passiert. Jetzt war die Verletzung doch komplexer und es wird noch eine Weile dauern, bis ich wieder spielen kann.“
... zur Aufstellung (vor dem Spiel): „Wir haben jetzt wieder einen offensiven Spieler mehr auf dem Platz mit Moore. Das ging letzte Woche ein bisschen zu Lasten der Offensive und heute wird der Wechsel von Moore mehr Schwung für die Offensive bringen.“
Tom Krauß (1. FC Köln) ...
... zum Spiel gegen seinen Ex-Verein (vor dem Spiel): „Ich freue mich auf das Spiel. Es ist für mich etwas Besonderes, auf meinen ehemaligen Verein zu treffen, dennoch ist es wie jedes andere Bundesliga-Spiel und es geht um drei Punkte.“
... zur Frage, ob es ein Must-Win sein muss gegen den Aufsteiger (vor dem Spiel): „Nein, das glaube ich nicht. Wir wissen, dass wir auswärts unsere Schwächen haben, da müssen wir uns klar verbessern. Heute mit den Fans im Rücken müssen und wollen wir die drei Punkte holen.“
Miron Muslic (Trainer FC Schalke 04) ...
... zum Unentschieden: „Ich bin absolut zufrieden und sehr stolz auf mein Team. Wir haben innerhalb von einer Woche acht Stammspieler verloren. Das geht an die Substanz und tut jedem Team weh. Wir haben heute erneut zwei Spieler mit schweren Verletzungen verloren. Wir sind dann aber näher zusammengerückt und haben das dritte zu-null-Spiel als Aufsteiger geschafft. Darauf können wir aufbauen.“
... zu den beiden verletzten Spielern: „Ich weiß noch nicht, wie es Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi geht. Sie sind beide im Krankenhaus. Wir haben bis jetzt noch keine weiteren Informationen.“
... zur Frage, ob es reicht, nur Said El Mala aus dem Spiel zu nehmen (vor dem Spiel): „Said ist ein klasse Spieler und Unterschiedsspieler. Er hat mit seinem Tempo, seinen Dribblings und seiner Abschlussstärke gleich mehrere Stärken, deshalb müssen wir ihn im Kollektiv stark verteidigen. Aber komplett werden wir ihn nicht aus dem Spiel nehmen.“
Loris Karius (Torhüter FC Schalke 04) zum torlosen Remis: „Es war sehr ausgeglichen. Es gab immer wieder Phasen, da hatte eine Mannschaft die Oberhand. Es war sehr intensiv. Wir könnten von Minute eins unseren Matchplan umsetzen. Natürlich schade, dass wir nicht drei Punkte mitnehmen. Aber der Auftritt darf uns schon wieder Selbstvertrauen bringen.“
Timo Becker (Kapitän FC Schalke 04) zum Remis: „Ich glaube, jeder Punkt ist ein Erfolg für uns. Wir sind Aufsteiger. Auswärts ist es auch nicht leicht, vor allem gegen heimstarke Kölner. Also eher ein Punktgewinn, aber uns fehlt noch der letzte Punch, um mehr mitzunehmen.“
Nadiem Amiri (Kapitän 1. FSV Mainz 05) ...
... zu den Gründen für die Niederlage: „Wir haben den Anfang wieder komplett verschlafen. Wir nehmen uns so viel vor und dann verschlafen wir wieder die Anfangsphase und bekommen wieder das Gegentor. Es ist einfach nervig, dass wir zu Hause immer den Rückstand hinterherlaufen müssen.“
... zu den Chancen Ineffizienz: „Wir hatten genug Chancen und machen auch bei den Standards unser Bestes. Wir hatten genug Möglichkeiten, den Ausgleich zu machen. Es lag immer an Kleinigkeiten. Die Niederlage tut enorm weh.“
Christian Heidel (Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05) ...
... zu Phillip Tietz (vor dem Spiel): „Wir dürfen nicht vergessen. Wir haben erst sechs Spiele in der Bundesliga absolviert, also es noch eine lange Saison, dennoch sind wir mit der Offensive sehr glücklich und so kann es weitergehen.“
... zur Frage, wie die Mannschaft auch zu Hause mal Punkte holen kann (vor dem Spiel): „Ich glaube, es hat gar nicht so viel zu tun, ob wir auswärts oder zu Hause spielen, sondern es hat immer mit der Geschichte des Spiels zu tun. Man kann sagen, wir hatten auch Pech. Fast jeder Schuss gegen Leverkusen und bei der Eintracht war drin. Wir müssen besser verteidigen im heimischen Stadion.“
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...
... zu Niclas Füllkrug: „Wir merken einfach, dass sich Niclas unheimlich wohl bei uns fühlt und er über seine Entscheidung, nach Bremen zurückzukommen, glücklich ist. Wir freuen uns einfach, dass er jede Woche trifft. Das zeichnet ihn aus. Er ist sehr fleißig und arbeitet hart. Er ist unser Leuchtturm und er leuchtet gerade stark.“
Niclas Füllkrug (Doppeltorschütze SV Werder Bremen) zu seiner Auswechslung: „Ich war nicht sauer, dass ich ausgewechselt wurde, sondern ich habe mich beschwert, dass die Auswechslung so lange gedauert hat. Ich hatte einige Minuten zuvor schon angezeigt, dass ich raus will, weil ich nicht mehr zu hundert Prozent fit war. So ein Wechsel hilft dann auch, um den Spielfluss des anderen Teams zu unterbrechen. Ich hatte bei der Auswechslung dann einfach das Gefühl, dass wir für den Wechsel zu lange gebraucht haben.“
Eren Dinkci (SV Werder Bremen) zu den Comeback-Qualitäten (vor dem Spiel): „Es ist eine gute Frage, ob wir immer diesen Rückstand brauchen, um selbst Tore zu schießen. Wir sind von Anfang an wach, aber wir bringen dann erst in der zweiten Hälfte unsere Qualitäten auf den Platz. Jetzt hoffen wir, dass es nun mal anders läuft.“
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) zur Frage, wie er die Balance zwischen Offensive und Defensive herstellen will (vor dem Spiel): „Naja, wir müssen die individuellen Fehler in der Verteidigung abstellen. Wir wollen dann noch enger zusammenstehen, damit sonst auch ein anderer bei einem Fehler einspringen kann. In der Offensive müssen wir eigentlich nichts ändern.“
Ralf Kettemann (Trainer SC Paderborn) ...
... zum Sieg: „Es freut mich natürlich, dass ein eingewechselter Spieler das Tor macht, aber das war auch zu erwarten. Wir waren vorher schon griffiger und hatten mehr vom Spiel und dann freut es mich, dass sich mein Team belohnt hat.“
... zur Frage, warum sie mit einem Unentschieden gegen den HSV nicht zufrieden gewesen wären: „Ja, auf jeden Fall wären wir mit einem Unentschieden nicht zufrieden gewesen. Hamburg hat auf Umschaltmomente gelauert, aber sonst war es eine sehr reife Leistung und mit einem Punkt vor den heimischen Fans geben wir uns nicht zufrieden. Wir wollen in der Liga bleiben und da braucht es Dreier und da sind wir mit den Wechseln offensiv gegangen und haben uns belohnt.“
... zur Frage, ob der Trend beim Verein in die richtige Richtung geht (vor dem Spiel): „Ich gehe da mit. Wir hatten nicht den besten Saisonstart und haben zuletzt auch gegen Stuttgart unser Heimspiel verloren. Aber wir haben unsere Momente und können Spiele gewinnen.“
Miro Muheim (Hamburger SV) ...
... zum heutigen Spiel (vor dem Spiel): „Uns muss bewusst sein, dass es ein sehr schwieriges Auswärtsspiel werden wird. Gegen Paderborn ist es immer sehr schwer. Wir müssen als Mannschaft auftreten und den Matchplan umsetzen.“
... zur Frage, wie wohl er sich im zentralen Mittelfeld fühlt (vor dem Spiel): „Ich fühle mich auf der Position ganz wohl. Ich habe auch als linker Verteidiger schon im Zentrum gespielt, deshalb ist das nicht ganz neu für mich.“
... zur Frage, wie besonders die letzten Wochen für ihn waren (vor dem Spiel): „Es war schon sehr besonders, vor allem nach meiner Verletzung in der Vorbereitung. Es war schön, der Mannschaft mit meinen Toren so helfen zu können.“
Martin Demichelis (Trainer RB Leipzig) ...
... zum Sieg: „Es war für mich die beste Entscheidung, gegen diesen ekligen Gegner frische Beine zu bringen. Es hat super funktioniert. Wir hatten die Struktur und in der zweiten Hälfte hat unsere Qualität den Unterschied gemacht.“
... zur Frage, wie befriedigend es ist, wenn alle Wechsel funktionieren und auch noch treffen: „Es ist egal, welcher Spieler trifft. Ich freue mich natürlich, wenn die eingewechselten Spieler treffen, aber die Erwartung an einen Bankspieler ist, das Niveau, das auf dem Platz ist, zu halten, und das haben alle erfüllt. Das freut mich sehr.“
Marcel Schäfer (Geschäftsführer Sport RB Leipzig) ...
... zur Frage, ob nächste Woche die Tage der Wahrheit sind (vor dem Spiel): „Jeder Spieltag ist ein Spieltag der Wahrheit. Es ist die Herausforderung, die wir jede Woche angehen. Wir haben bestimmt gegen zwei der besten Mannschaften der Welt gespielt. Gegen München haben wir einen unterirdischen Auftritt hingelegt und gegen Real haben wir einige Dinge besser gemacht, waren dann aber in der zweiten Hälfte zu passiv.“
... zur Frage, ob der Trainer in Leipzig nach dem Saisonstart unter Druck steht (vor dem Spiel): „Wir wollen konstant über die Saison arbeiten. Wir wollen attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen und am Ende in den Top 4 der Bundesliga landen. Auch in der Königsklasse wollen wir eine Rolle spielen.“
... zur Frage, ob es genug Führungsspieler bei Leipzig gibt (vor dem Spiel): „Wenn man sich die letzten Spiele anschaut, muss nicht nur von den Führungsspielern mehr kommen, sondern von allen Spielern. Das hat mit Führungsspielern nichts zu tun.“
Vincent Wagner (Trainer SV Elversberg) zur Frage, was Elversberg aus dem Sieg gegen Augsburg mitgenommen hat (vor dem Spiel): „Dass wir auf jeden Fall torgefährlich sind. Das ist zwar keine neue Erkenntnis, aber gegen Augsburg haben wir unsere Aktionen auch genutzt. Aber wir müssen uns defensiv und offensiv nicht verstecken.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger …
... zu den Gründen für die Heimschwäche der Mainzer: „Sie bekommen zu viele einfache Gegentore zu Hause. Sie haben die offensiven Qualitäten, aber die Gegentoren fallen einfach. Heute gab es zwei unnötige Foulspiele, die zu Elfmetern führten, und beim dritten Gegentor waren dann zu viele Ping-Pong-Bälle dabei. Diese Kleinigkeiten müssen sie abstellen, denn dafür sind sie eigentlich gut.“
… zur Frage, ob er Köln gegen Schalke als Favorit sieht (vor dem Spiel): „Dadurch, dass sie ein Heimspiel spielen, schon. Sie haben alle ihre Punkte zu Hause geholt, aber sonst erwarte ich schon ein sehr ausgeglichenes Spiel.“
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