TSG-Coach Ilzer über den Sieg „Haben zu hoch, aber verdient gewonnen“ - SCF-Trainer Schuster über die Schlussphase: „Waren näher dran am Ausgleich als die Bayern am 3:1“ - DAZN-Experte Petersen über den Bayern-Sieg: „Es war die beste Auswärtsleistung der Bayern in dieser Saison“
Berlin/München, 25.10.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen (3:0) sowie SC Freiburg gegen Bayern München (1:3) am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
... zur Frage, ob er mit der Leistung seines Teams zufrieden ist: „Die Leistung hat gestimmt. Die Spieler haben gemerkt, dass die Basics da sein müssen. Die waren auf dem Platz. Wir können auch mit einer guten Leistung gegen die Bayern verlieren. Ich finde, wir hätten heute auch einen Punkt mitnehmen können.“
... zur Frage, warum die Freiburger erst so spät alles nach vorne geworfen haben: „Ich fand eigentlich, dass wir ganz gut ins Spiel gekommen sind und haben eine Reaktion auf die Partie gegen Monaco gezeigt. Es ist nicht so einfach, noch nach vorne zu spielen, wenn du schon 0:2 hinten liegst, aber wir haben an uns geglaubt und am Ende waren wir näher dran am Ausgleich als die Bayern am 3:1.“
... zu den Gegentoren: „Wir wählen den mutigen Ansatz und da kann es auch mal passieren, dass wir so die Gegentore bekommen. Natürlich müssen wir es besser verteidigen, aber wichtiger ist mir, dass wir vor dem 0:1 zum Abschluss kommen. Dieser mutige Ansatz ist unsere Art und Weise und da nehmen wir solche Gegentore auch in Kauf.“
... zu der Aktion mit Matthias Ginter in der Schlussphase: „Ich wollte ihm sagen, dass er sich auf den Platz hinlegen soll. Dass wir ihn dann behandeln, ihm den Turban geben und ihm das Trikot bringen.“
... zu den Ausfällen bei den Münchnern (vor dem Spiel): „Diese Nachrichten, die unter der Woche aus München kamen, nehmen einen schon mit. Mir ist es wichtig, mein Beileid an Joshua Kimmich auszusprechen, aber man fühlt auch mit, wenn dein Trainerkollege nicht an der Seitenlinie stehen kann, und wünsche Vincent nur das Beste und eine schnelle und gute Genesung.“
Vincenzo Grifo (SC Freiburg) ...
... zum Spiel: „Die Bayern haben eine hohe Qualität und haben kaum Chancen zugelassen. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass das 2:0 ein gefährliches Ergebnis sein kann, wenn wir den Anschluss machen. So war es dann auch. Wir hatten dann ein paar Chancen zum Ausgleich, aber am Ende kontern die Münchner uns dann aus. Das gehört dazu.“
... zu den taktischen Fehlern in der ersten Hälfte: „Wir wollten Mann-zu-Mann verteidigen, sehr hochpressen und ihnen wenig Platz geben. Aber wenn man dann einen Zweikampf mal verliert, gibt es halt Räume und das haben die Bayern unter anderem beim 1:0 stark ausgenutzt. Wir haben in der Pause dann taktisch etwas verändert und in der zweiten Hälfte lief es dann besser.“
... zur spannenden Schlussphase: „Ja, natürlich können wir uns jetzt nichts von der Schlussphase kaufen, aber wir hatten noch einmal einen Freistoß und mehrere Eckbälle. Wir haben an uns geglaubt, auch wenn es am Ende dann nicht mehr gereicht hat.“
Igor Matanovic (SC Freiburg) ...
... zum Spiel: „Die letzten drei Spiele gegen die Bayern sind alle ähnlich abgelaufen. Wir haben in allen drei Spielen ein gutes Spiel gemacht und stehen am Ende immer ohne Punkte da. Am Ende sind die Bayern einfach zu abgeklärt, aber wir können uns nicht viel ankreiden.“
... zur Schlussphase: „Das ist dieses Phänomen, wenn wir nichts mehr zu verlieren haben. Die Fans im Stadion dazukommen und wir merken, dass hier noch etwas drin ist. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, gibt uns für die Zukunft Selbstbewusstsein.“
... zur dritten Niederlage in Folge: „Gegen Leverkusen und gegen Monaco waren wir nicht so zufrieden mit unserer Leistung und bestimmte Dinge haben nicht gepasst. Heute haben wir aber eine sehr gute Reaktion gezeigt und darauf können wir aufbauen.“
Christian Günter (SC Freiburg) zum letzten Sieg gegen Bayern München im Jahr 2015 (vor dem Spiel): „An den Tag habe ich schöne Erinnerungen, an die Woche danach sehr unschöne Erinnerungen. Nach dem Sieg gegen die Bayern war die Freude riesengroß, aber eine Woche später sind wir dann abgestiegen, deshalb habe ich das nicht ganz so gut in Erinnerung.“
Karim Guede (ehemaliger Spieler SC Freiburg) ...
... zum Sieg gegen die Bayern vor elf Jahren (vor dem Spiel): „Es war ein sehr schönes Erlebnis. Es war ein schöner Sieg und ein super schönes Tor von Nils Petersen.“
... zu seiner Aufgabe als Scout (vor dem Spiel): „Unter anderem habe ich auch einige Japaner gescoutet. Es läuft gut. Wir sind viel unterwegs und haben sehr viel zu tun.“
... zur Entwicklung des Vereins (vor dem Spiel): „Der Verein ist viel größer geworden, aber prinzipiell hat sich nicht viel verändert. Die Grundeigenschaften sind immer noch die gleichen wie vor vielen Jahren. Die Qualität auf dem Spielfeld ist besser geworden.“
Aaron Banks (Co-Trainer Bayern München) ...
... zum Spiel: „Wir sind sehr zufrieden mit der Performance gegen ein sehr starkes Freiburg. Vielleicht nicht mit den letzten zehn Minuten, aber da konnten wir auch unsere Stärke zeigen. Wir konnten die Chancen gut wegverteidigen und sind sehr zufrieden mit dem Tag.“
... zum Treffer von Upamecano: „Ich habe ihm gegen Arsenal schon gezeigt, dass er da ein Tor erzielen kann. Ich habe nicht gedacht, dass er das heute gleich umsetzt. Er hat es fantastisch gemacht.“
... zur Frage, ob er schon eine Nachricht von Vincent Kompany bekommen hat: „Ich habe eine Nachricht von ihm bekommen und mich für die Glückwünsche bedankt und ihm dann aber auch gesagt, dass er sich nun wieder ausruhen kann.“
... zu Vincent Kompanys Gesundheitszustand (vor dem Spiel): „Die Zeichen, die wir von Vincent bekommen, sind sehr positiv. Er fühlt sich jeden Tag ein wenig besser. Es wird noch einige Tests in den nächsten Tagen geben, aber die Zeichen sind positiv.“
Konrad Laimer (Bayern München) ...
... zum Sieg: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Sieg nach den ganzen Sachen, die unter der Woche passiert sind. Außerdem ist Freiburg eine gute Mannschaft und dann kommen die halt zurück. Wir überstehen die Aktionen und gewinnen dann 3:1. Es ist auch verdient und ist nach der Woche mit den Umständen auch sehr wichtig für uns.“
... zur Frage, wie es war, unter den Umständen Fußball zu spielen: „Es war eine sehr intensive Woche nach den ganzen Umständen, die passiert sind. Natürlich ist man da auch mal bei den ganzen Personen, aber wir wollten als Verein und als Team zusammenstehen und der Trainerstab hat es unter der Woche überragend gemacht. Da will ich mich auch mal dafür bedanken.“
Serge Gnabry (Torschütze Bayern München) ...
... zu seinem 100. Bundesliga-Tor: „Wir sind erst einmal glücklich, dass wir gewonnen haben. Auch für jeden, der heute nicht dabei war, war der Sieg wichtig. Mein 100. Bundesliga-Tor ist natürlich eine schöne Geschichte. Ich hatte es nicht auf dem Schirm, aber wichtig war, dass ich der Mannschaft geholfen habe.“
... zur Performance seiner Mannschaft: „Wir waren über das Spiel das bessere Team. Die letzten 15 Minuten nach dem Anschlusstreffer waren ein bisschen holprig, aber am Ende kommen wir dann mit einem 3:1 raus. Das zeigt Charakter. Das Tor von Upamecano ist natürlich Wahnsinn, hatte ich so nicht erwartet, aber super, dass er vorm Tor so ruhig geblieben ist.“
... zu Joshua Kimmich: „Ich werde zu Joshua Kimmich nichts sagen. Das ist Privatsache. Ich hoffe, dass Joshua und Vincent bald wieder bei uns sind.“
Max Eberl (Sportvorstand Bayern München) ...
... zur Frage, was es für eine Reaktion des Teams nach der Woche war: „Ich glaube, wir wissen es noch gar nicht, was wir heute geleistet haben. Diese ganzen Meldungen, die wir unter der Woche erfahren mussten, und zuletzt mit der Meldung von Vincent Kompany, die uns alle ins Mark getroffen hat, waren hart, aber die Leistung, die das Team, der Staff und der ganze Verein heute gezeigt haben, war außergewöhnlich. Für den Sieg gibt es zwar nur drei Punkte, aber es ist ein viel größerer Sieg für uns.“
... zur Frage, ob es heute den maximalen Kadertest gab: „Natürlich haben wir aktuell Probleme, aber wir haben nicht lamentiert. Es ist unser Kader und mit dem sind wir sehr glücklich. Außerdem sind solche Situationen auch immer Chancen für junge Spieler.“
... zum Spiel: „Die Mannschaft hat rund 80 Minuten ein fast perfektes Auswärtsspiel gemacht. Nur fast perfekt, weil wir unsere Chancen zum 3:0 nicht genutzt haben und deshalb noch einmal in die Bretoile gekommen sind. Aber dass wir dann in den letzten Minuten alles verteidigt haben und das 2:1 über die Zeit bringen wollten. Es ist wirklich ein großer Sieg.“
... zum Gesundheitszustand von Vincent Kompany: „Er ist stabil. Er hat keine Kopfschmerzen mehr. Er wird jetzt eingehend untersucht. Er hat mit keinem von uns telefoniert. Wir lassen ihn einfach in Ruhe. Er soll ganz entspannt diese Diagnose abwarten und dann wissen, was zu tun ist. Es gibt noch keine finale Diagnose. Aber ich glaube, diese Spiele mit diesen Ergebnissen sind die beste Medizin für ihn.“
... zur Frage, wie schwierig es ist, über wahrscheinlich mehrere Wochen keinen Cheftrainer zu haben: „Ich glaube, so viele Vereine haben das noch nicht leisten müssen. Wir haben in dieser Saison gleich mehrere Herausforderungen im Verein, die nicht typisch Fußball sind, sondern gesundheitliche Themen. Vincent hat hier zweieinhalb Jahre wahnsinnig gearbeitet. Er hat seinen Staff hier und die wissen genau, wie er denkt, was er will, und Aaron hat es auf der Pressekonferenz gesagt, dass wir unsere Abläufe haben. Aber das Team hat heute wirklich einen super Job in der Kürze der Zeit gemacht.“
... zum Zeitrahmen, wie lang Vincent Kompany ausfällt: „Er bekommt alle Zeit, um wirklich gesund zu werden. Wenn er dann gesund ist, bekommt er noch einmal eine Woche Zeit. Ich hoffe, er nimmt es dann auch an, um dann wirklich ganz gesund zu sein.“
... zu den Belastungen im Profisport: „Die Belastungen sind extrem. Ich habe meine eigene Geschichte, aber ich beschwere mich nicht, weil wir uns diesen Job ausgesucht haben. Aber der Druck ist da, alle drei Tage zu liefern.“
Jonathan Tah (Bayern München) ...
... zu den Ausfällen von einigen Spielern und des Trainers (vor dem Spiel): „Es ist keine einfache Situation. Ich glaube, in solchen Momenten ist es ganz wichtig, als Team und Club zusammenzustehen. Wir wollen heute für die Menschen spielen, die gegen Freiburg nicht mitwirken können.“
... zu Freiburg (vor dem Spiel): „Wir wissen, dass es immer schwer ist, in Freiburg zu spielen. Natürlich wissen wir, was zu tun ist. Wir wollen die Freiburger schlagen und unseren Matchplan umsetzen.“
Christian Ilzer (Trainer TSG Hoffenheim) ...
... zum Spiel: „Wir haben in der ersten Hälfte schon gezeigt, zu was wir in der Lage sind, und dass wir nicht nur ihre Stärken verhindern. Danach wurde das Spiel ausgeglichener und wir hatten den Aluminiumtreffer von Hlozek. Die größte Leistung von uns war heute das kollektive Verteidigen von uns. Wir haben wenig zugelassen und haben nach der Führung sehr kompakt gestanden. Der Sieg war zwar zu hoch, aber wir haben verdient gewonnen.“
... zur Gelb-Roten-Karte von Alexander Prass: „Zuerst muss ich mal sagen, dass er eine fantastische Woche hinter sich hat. Er ist vergangenen Sonntag ins Team gerückt und hat ein hervorragendes Spiel gegen Gladbach und auch gegen Lyon gemacht. Auch heute hat er gegen Garcia alles investiert und macht dann am Ende den Deckel drauf. Es sollte nicht passieren, dass wir durch so eine Aktion wie das Trikot ausziehen, eine Gelb-Rote Karte kassieren, aber der Sieg überwiegt und es ist bitter, dass er jetzt fehlen wird.“
... zur Frage, wie weit weg Kramaric noch von seiner Topform ist (vor dem Spiel): „Das Spiel gegen Lyon war ein super Schritt für ihn. Er hat nicht nur ein gutes Spiel gemacht, sondern auch getroffen. Für ihn war es wichtig, endlich mal wieder über 90 Minuten auf dem Platz zu stehen.“
Oliver Baumann (Kapitän & Torhüter TSG Hoffenheim) ...
... zur Gelb-Roten Karte von Alexander Prass: „Ich hatte erst gar nicht mitbekommen, dass er sein Trikot ausgezogen hat. Es ist gut, dass wir das Tor gemacht haben, aber da müssen wir mal schauen, was er in die Mannschaftskasse zahlen muss.“
... zum Sieg: „Ich bin sehr positiv gestimmt. Wir haben sehr viel gearbeitet und Leverkusen vor viele Aufgaben gestellt. In der zweiten Halbzeit mussten wir dann ein bisschen leiden, da haben sie viel Druck aufgebaut und wir konnten uns kaum noch mit Angriffen entlasten. Dann haben wir das Führungstor gemacht und letztlich tut der Sieg gut und ich hoffe, die Entwicklung geht auch in den nächsten Spielen so weiter.“
... zur Frage, ob die TSG die Intensität über das ganze Spiel halten konnte: „Ja schon, aber auch nicht so richtig. Die Tore und das Ergebnis helfen natürlich, aber gerade zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir nicht so richtig Zugriff und haben den Ball recht schnell verloren, aber wir haben gearbeitet und verteidigt. Das war top von uns.“
Andrej Kramaric (Torschütze TSG Hoffenheim) ...
... zu seinem Elfmetertor: „Ich wusste, dass ich mit dem Tor das Spiel schon entscheiden kann. Ich hatte heute ein bisschen Glück beim Treffer, doch Tor ist Tor.“
... zum Spiel: „Leverkusen hat ein super Spiel gemacht. Ich denke, es war unser bisher bestes Spiel in dieser Saison. Es war attraktiv. Ein 3:0-Sieg sieht leicht aus, aber wir brauchten ein wenig Glück für den Erfolg.“
... zur Frage, ob ihn der 1000. Bundesliga-Treffer für die TSG freut: „Natürlich freue ich mich extrem, dass ich den 1000. Bundesligatreffer für die TSG erzielt habe. So eine Zahl und so etwas Historisches ist etwas Besonderes.“
Andreas Schicker (Geschäftsführer Sport TSG Hoffenheim) ...
... zur Frage, ob die Situation nach den zwei Siegen weiter kritisch ist (vor dem Spiel): „Am Ende ist es immer so: Wenn es eine schwierige Phase gibt, dann helfen Siege. Das haben wir jetzt zweimal nacheinander geschafft, aber auch in der schwierigen Phase hatte ich hundertprozentiges Vertrauen ins Team. Wir sind intern sehr ruhig geblieben und haben den grundsätzlichen Weg nie verlassen.“
... zur Frage, wie der Austausch in der schwierigen Phase mit Christian Ilzer war (vor dem Spiel): „Sehr eng. Wir haben jeden Tag kommuniziert. Unser Problem war nicht, dass wir schlecht in die Spiele gestartet sind, sondern dass wir die Siege nicht über die Ziellinie gebracht haben.“
... zur Frage, wie zufrieden er mit der Kaderqualität ist (vor dem Spiel): „Wir haben einfach vor rund anderthalb Jahren einen Weg begonnen, wo wir viel auf junge und talentierte Spieler setzen. Diesen Weg haben wir im Sommer fortgesetzt und da war uns auch bewusst, dass es Rückschläge geben wird.“
... zur Frage, ob seine Zukunft auch in Hoffenheim liegt (vor dem Spiel): „Auf jeden Fall bleibe ich hier. Ich habe im Mai langfristig verlängert. Ich fühle mich sehr wohl und mir macht es tagtäglich Spaß, in Hoffenheim zu arbeiten. Da ist ein Wechsel nach Frankfurt für mich gar kein Thema.“
Alexander Prass (Torschütze TSG Hoffenheim) ...
... zur Frage, wie wichtig die Siege in der vergangenen Woche waren (vor dem Spiel): „Es war sehr wichtig, denn wenn man einmal in so einer Spirale drin ist, ist es nicht einfach, da wieder rauszukommen. Deshalb taten die Siege gut, egal ob tabellarisch oder für den Kopf.“
... zu Gegner Leverkusen (vor dem Spiel): „Ich glaube, uns tun Teams gut, die selbst sehr aktiv spielen, hochpressen und viel den Ball haben wollen. So kommen wir selbst in unsere Pressingsituationen, dennoch wissen wir auch, welche Qualität die Leverkusener haben.“
Robert Hartmann (Schiedsrichter TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen) ...
... zur Frage, wann er erfahren hat, dass er jetzt als Hauptschiedsrichter auf den Platz muss: „Daniel Siebert hat kurz vor der Halbzeit einen Schmerz in der Wade gespürt und hat sich in der Pause auch behandeln lassen. Er hat dann die Entscheidung getroffen, dass es für ihn nicht weitergeht, und dann ging es für mich auf den Platz.“
... zur Frage, wie so eine Übergabe abläuft: „Es gibt keine Übergabe. Ich habe die erste Hälfte auch mitbekommen und dann geht es einfach auf den Platz, da bleibt gar keine Zeit, sich noch mit dem anderen Schiedsrichter einmal abzusprechen. In der Pause ging es eher um Kleinigkeiten, wie beispielsweise Headset tauschen.“
... zum Zusammenprall zwischen Loic Badé und Max Moerstedt: „Es war schon eine wichtige Szene kurz vor Schluss, wobei es für mich gar kein Zusammenprall war, sondern für mich kam der Leverkusener ein kleines bisschen zu spät. Deshalb war es für mich ein Foulspiel von ihm. Ich habe dann auf Vorteil entschieden, war mir aber über die Schwere der Verletzung gar nicht so bewusst und habe dann nach dem Tor die Betreuer aufs Spiel geholt.“
Carles Martinez (Trainer Bayer Leverkusen) ...
... zum Spiel: „Heute war nicht unser bester Tag. Wir haben nicht unseren besten Fußball auf den Platz gebracht und hatten kaum Regeneration. Zudem war nicht ganz klar, ob alle Spieler von Beginn an starten können. Das sind alles keine Entschuldigungen. In der zweiten Hälfte waren wir besser, waren am Führungstreffer dran, aber mit dem Elfmeter hat sich das Spiel komplett verändert.“
... zum Gespräch mit den Schiedsrichtern: „Ich habe mit den Schiedsrichtern über die Situation zwischen Max Moerstedt und Loic Badé gesprochen und warum das Spiel nicht sofort unterbrochen wurde. Sie haben mir das erklärt. Aber das Wichtigste ist jetzt, dass Badé sprechen kann, er reagieren kann und dass es ihm besser geht.“
... zum Zustand von Badé: „Ich weiß leider noch nichts Genaues über Badé. Nach dem Zusammenstoß hatte er einen Knock-out und wusste erst einmal nichts. Jetzt geht es ihm aber besser. Er spricht mit uns und war mit in der Kabine.“
... zum guten Saisonstart (vor dem Spiel): „Wir sind glücklich mit dem Saisonstart und wie wir spielen, aber es gibt immer Dinge zu verbessern. Aber wir müssen weiter an unseren Basics arbeiten. Das ist wichtig, wir dürfen uns nicht auf unserem Saisonstart ausruhen.“
Robert Andrich (Bayer Leverkusen) ...
... zur Frage vom Zustand von Badé: „Als die beiden Spieler zusammen gerasselt sind, hat es richtig geknallt. Ich war richtig erschrocken. So richtig ansprechbar war er nach dem Zusammenprall nicht, aber ich hoffe, dass es ihm jetzt schon besser geht und er wieder ansprechbar ist.“
... zum Spiel: „Das Spiel war aus meiner Sicht lange sehr ausgeglichen. Wir waren Richtung Ende der ersten Hälfte schon die bessere Mannschaft. Auch in der zweiten Hälfte haben wir ein vernünftiges Spiel gemacht. Wir hatten auch die Chance auf den Führungstreffer. Dann bekommt die TSG den Elfmeter und trotzdem hatten wir danach eine Drangphase zum Ausgleich. Das 2:0 für die Hoffenheimer war dann der Knackpunkt. Das Ergebnis ist deshalb am Ende viel zu hoch für den Spielverlauf.“
... zu seinem dritten Kind: „Meine Frau und das dritte Kind sind heute erst nach Hause gekommen, deshalb konnte ich das Kind noch nicht so richtig erleben. Aber die Geburt war sehr schön, da war Fußball dann wieder Nebensache.“
Edmond Tapsoba (Kapitän Bayer Leverkusen) …
... zum Spiel: „Ich glaube, der Elfmeter hat am Ende das Spiel entschieden. Wir haben dann noch versucht, zum Ausgleich zu kommen, aber die TSG hatte diese Räume, die wir ihnen dadurch gegeben haben, sehr gut genutzt und mit dem zweiten Treffer war die Partie dann endgültig entschieden.“
... zu Badé: „Wir hoffen, dass es Badé gut geht. Das ist für uns heute das Wichtigste. Wir dachten eigentlich, dass der Schiedsrichter das Spiel nach dieser Aktion direkt unterbricht, weil die Gesundheit der Spieler das Wichtigste ist. Alle Spieler haben mit dem Fußball gestoppt und die TSG hat das 2:0 erzielt.“
... zur Frage, ob der Elfmeter die richtige Entscheidung war: „Ehrlicherweise treffe ich ihn, aber ich würde sagen, wäre diese Berührung außerhalb des Sechzehners gewesen, wäre es kein Foulspiel gewesen.“
... zu Patrik Schick (vor dem Spiel): „Patrik hat einen sehr guten Saisonstart hingelegt. Er hat viele Qualitäten im Sechzehner und er geht auch als Leader im Team voran. Ich freue mich für ihn sehr, dass er so oft trifft, und hoffe, dass er auch am Ende der Saison oben in der Torschützenliste mit dabei ist.“
... zur Frage, wie er als Verteidiger gegen Hoffenheim agieren will (vor dem Spiel): „Ich will dem Team so gut wie möglich helfen. Ich will den Gegenspielern keine Räume lassen und versuchen, unseren Matchplan so gut es geht umzusetzen. Es wird allerdings ein schweres Spiel werden, aber wir sind darauf vorbereitet.“
DAZN-Experte Nils Petersen …
… zum Sieg der Bayern: „Es war die beste Auswärtsleistung der Bayern in dieser Saison und dann auch in dieser Zusammensetzung. Natürlich war ein Top-Team auf dem Platz, aber trotzdem gab es diese Veränderungen und wie sie dann die erste Halbzeit spielen, war schon beeindruckend. Dann nehmen sie mehr mit als drei Punkte.“
… zur speziellen Trainersituation in München (vor dem Spiel): „Die Aussage, dass Vincent Kompany nun länger als nur ein paar Tage fehlen wird, hat bei mir einen Eindruck hinterlassen. Man unterschätzt immer die Personalie Trainer an einem Spieltag. Jetzt fehlt einfach diese Präsenz des Cheftrainers in der Kabine und während der Halbzeitansprache. Hinzu kommen die Ausfälle von einigen Führungsspielern. Ich bin sehr gespannt, welcher Spieler das Heft in die Hand nimmt. Diese Ausfälle werden meiner Meinung nach etwas nach sich ziehen.“
DAZN-Experte Sebastian Kneißl …
… zum Spiel: „Es war ein extrem wichtiger Sieg für die TSG. Hoffenheim kommt gerade nicht mehr über den Flow, wie noch in der vergangenen Saison, aber sie kommen eben über die Arbeit.“
… zur Frage, ob er Leverkusen als Favorit im Spiel gegen die TSG sieht (vor dem Spiel): „Eine klare Favoritenrolle sehe ich nicht, weil die TSG so langsam in die Saison reinkommt. Es stimmt noch nicht alles in Hoffenheim, ganz anders als in Leverkusen. Nach der Auftaktniederlage gegen Elversberg haben sie in den Flow gefunden, dennoch ist es für mich ein 50:50-Spiel.“
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