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Sieg für Thomas Preining – Meisterfrage auf Sonntag vertagt

Besonderer Moment- Manthey EMA feierte erstmals einen Doppelsieg in der DTM
Besonderer Moment- Manthey EMA feierte erstmals einen Doppelsieg in der DTM

Tabellenführer nach souveränem Start-Ziel-Erfolg kurz vor seinem ersten DTM-Titel - Verfolger Mirko Bortolotti verhindert mit Platz fünf vorzeitigen Triumph des Österreichers - Manthey EMA holt vorzeitig die Team-Meisterschaft, Porsche gewinnt Herstellerwertung

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Christian Engelhart belegte in Hockenheim den dritten Platz
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Christian Engelhart belegte in Hockenheim den dritten Platz
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Hockenheim, 21.10.2023

Entscheidung vertagt. Thomas Preining (A) war bis zehn Minuten vor Schluss des vorletzten Meisterschaftslaufs am Samstag auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg neuer DTM-Champion. Der Spitzenreiter führte das Feld im Porsche 911 GT3 R souverän an, sein härtester Verfolger Mirko Bortolotti (I) lag im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 nur auf Platz sieben. Das hätte den vorzeitigen Titel für den Österreicher bedeutet. Doch Bortolotti kämpfte sich auf Rang fünf vor und wahrt bei einem Rückstand von 27 Punkten rechnerisch seine Titelchancen. Preining jubelte nach 37 Runden nicht nur über seinen zweiten Saisonerfolg, sondern feierte mit Platz zwei des Teamkollegen Dennis Olsen (N) auch den ersten DTM-Doppelsieg seines Rennstalls Manthey EMA. Die Mannschaft aus Meuspath gewann damit vorzeitig die Teamwertung, Porsche sicherte sich erstmals in der DTM-Geschichte den Herstellertitel. „Das war ein mega Rennen. Vorne an der Spitze gab es für mich weniger Kontakt-Sport als weiter hinten für einige meiner Verfolger. Trotzdem musst du in der DTM immer voll fokussiert sein. Die Team-Meisterschaft haben wir uns jetzt schon geholt, am Sonntag folgt hoffentlich der Fahrertitel“, erklärte der Porsche-Werksfahrer. Hinter den beiden Manthey-EMA-Piloten bestätigte Christian Engelhart (Starnberg) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 vom GRT Grasser-Racing-Team seine gute Form und wurde Dritter. 


Keyfacts, Hockenheimring, Saisonrennen 15 von 16

  • Streckenlänge: 4.574 Meter
  • Wetter: 18 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #91), 1:37,148 Minuten
  • Sieger: Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #91)
  • Schnellste Rennrunde: Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #91), 1:38,765 Minuten

Pole-Setter Preining erwischte beim vorletzten Saisonrennen im badischen Motodrom einen perfekten Start und behauptete seine Führung souverän vor Olsen und Engelhart. Es folgten Jack Aitken (GB) im Ferrari 296 GT3 und der Tabellendritte Ricardo Feller (CH) im Audi R8 LMS GT3 Evo2, der trotz mehrerer Attacken nicht an dem Briten vorbeiziehen konnte. Die Pflicht-Boxenstopps wirbelten danach das Klassement durcheinander. Der auf Platz sieben liegende Bortolotti überholte beim Reifenwechsel den vor ihm liegenden Kelvin van der Linde (ZA) und kam auch vor Feller sowie Aitken als Vierter wieder auf die Strecke. Die beiden Verfolger waren jedoch eine Runde früher an die Box gegangen und konnten mit bereits angewärmten Pirelli-Slicks ihre Positionen nach spektakulären Überholmanövern zurückerobern. Auch Kelvin van der Linde zog an dem Lamborghini-Piloten vorbei, der sich wieder auf Rang sieben einordnete. 


Damit war die Meisterschaft für den klar in Front liegenden Thomas Preining, der auch die schnellste Rennrunde fuhr, zum Greifen nahe. Doch zehn Minuten vor Schluss ging Bortolotti mit harten, aber fairen Aktionen zunächst an van der Linde und dann an Aitken vorbei. Der 33-Jährige wurde hinter Preining, Olsen, Engelhart und Feller Fünfter. „Wir sind von Platz acht gestartet und haben mit einer Top-Leistung das Beste daraus gemacht. Leider ist es im Qualifying nicht optimal gelaufen und uns wurde wegen eines Track-Limit-Verstoßes eine Pole-Runde gestrichen, aber das gehört zum Rennsport dazu. Die Überholmanöver im Rennen waren cool und morgen versuchen wir wieder, das Beste herauszuholen“, erklärte der Tabellenzweite von SSR Performance. Die Titelentscheidung kann am Sonntag bereits im Qualifying fallen, in dem Punkte an die schnellsten Drei vergeben werden. Maximal 28 Zähler gibt es am finalen Renntag noch zu holen. Das Zeittraining startet am Sonntag um 9:30 Uhr und wird live auf ran.deund youtube.com/dtm gezeigt.


Audi-Pilot van der Linde sicherte sich kurz vor Schluss Rang sechs vor Aitken, Luca Stolz (Brachbach) war auf der achten Position bester Mercedes-AMG-Pilot. Als schnellster Fahrer eines BMW M4 GT3 belegte Marco Wittmann (Fürth) Platz neun, Laurin Heinrich (Würzburg) beendete den vorletzten Meisterschaftslauf im Porsche 911 GT3 R vom Team75 Motorsport auf Rang zehn.


Das zweite Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg wird am Sonntag um 13:30 Uhr gestartet. Der deutsche Free-TV-Sender ProSieben beginnt mit der Übertragung bereits um 13:00 Uhr. Weltweit wird die DTM in über 150 Territorien live oder re-live ausgestrahlt.


Dennis Olsen: „Wir wollten unbedingt die Team-Meisterschaft gewinnen. Dass uns das bereits im ersten Rennen mit einem Doppelsieg gelungen ist, fühlt sich fantastisch an. Ich freue mich für die Jungs in unserem Team, die ein überragendes Setup für mein Fahrzeug gefunden haben.“


Christian Engelhart: „Ein gigantisches Gefühl, vor dieser Kulisse aufs Podium zu fahren. Mein Start ist mir leider nicht so gut gelungen, die beiden Manthey-Porsche waren aber wie fast die ganze Saison richtig schnell unterwegs. Trotzdem konnte ich zeigen, was in mir steckt. Dafür bin ich Gottfried Grasser und dem Team sehr dankbar. Am Sonntag will ich nochmal einen draufsetzen.“


Ergebnis, 1. Rennen, Hockenheimring Baden-Württemberg

1. Thomas Preining (A/Manthey EMA)

2. Dennis Olsen (N/Manthey EMA), +0,624 Sekunden

3. Christian Engelhart (D/GRT Grasser-Racing-Team), +3,203 Sekunden

4. Ricardo Feller (CH/Abt Sportsline), +12,923 Sekunden

5. Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), +13,165 Sekunden


Das vollständige Rennergebnis gibt es unter dtm.com.

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Christian Engelhart belegte in Hockenheim den dritten Platz
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Dennis Olsen nahm den Pokal für den zweiten Platz mit nach Hause
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Große Freude bei Christian Engelhart auf dem DTM-Podium in Hockenheim
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In seinem Porsche 911 GT3 R fuhr Dennis Olsen zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Podium
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