Fußball

VfB-Coach Hoeneß zur Effizienz im Hinspiel-Sieg in den Play-offs: „Haben das gezeigt, was uns in der Ligaphase gefehlt hat“

Torschütze Lewelings Titelprognose wird immer realistischer: „Gerade stimmt es“ - Stuttgarts Stürmer Demirovic zu Chabot: „Der Junge ist ein Krieger“ - RTL-Experte Matthäus zum verstummten Celtic Park: „Dann machst du vieles richtig“

Köln, 19.02.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Celtic Glasgow gegen VfB Stuttgart (1:4) im Play-off-Hinspiel der UEFA Europa League. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die UEFA Europa League live bei RTL.

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

… zum Sieg: „Wir haben uns hier eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen. Es war in manchen Phasen schwierig. Heute haben wir das gezeigt, was uns in der Ligaphase ein Stück weit gefehlt hat: Effizienz. Wir haben die Chancen, die wir hatten, gerade die ersten, sehr gut genutzt. Am Ende haben wir verdient gewonnen. Ob es so hoch sein muss, weiß ich nicht, aber das ist mir ehrlich gesagt egal.“

… zur Atmosphäre: „Es wurde sehr schnell sehr laut, aber dann auch wieder leiser, wenn wir Kontrolle hatten. Immer wenn wir den Ball hatten, konnten wir auch Ruhe reinbekommen. Am Anfang war es tough. Wir mussten hart arbeiten, dagegenhalten und ein paar Anpassungen treffen. Gegen den Ball waren wir dann relativ stabil und haben nicht so viel Klares zugelassen. Das Gegentor haben wir uns im Prinzip selbst eingeschenkt.“

… zum Gegentor: „Klar ist das ärgerlich. Das war eigentlich gerade die Phase, in der wir Kontrolle übernommen hatten. Da hatte ich das Gefühl: Jetzt sind wir dran. Das war eine Verkettung. Möglicherweise muss der Ball eher über Angelo zu Jeff kommen. Und Atta wirkt in der Szene nicht richtig bereit, trifft den Ball nicht richtig. Dann geht das schnell, dann hörst du auch viele Rufe. Aber es gehört auch zu unserem Spiel, den Gegner rauszulocken und Räume zu öffnen. Diesmal ist es nicht gut gegangen. In vielen Fällen geht es gut. In dem Fall hat es uns wehgetan. Umso erstaunlicher, wie die Mannschaft reagiert hat.“

… zur Gelbsperre: „Natürlich, bei einer 4:1-Führung ist das ein bisschen einfacher. Ich war überhaupt nicht einverstanden mit der Gelben Karte. Auf der anderen Seite wurde sehr hart gearbeitet. Dann kam irgendwann die Info: Wenn er noch ein Foul macht, wird er runtergenommen. Das fand ich unverhältnismäßig. Aber gut, das ist jetzt so. Wahrscheinlich ist es jetzt positiv, dann ist die Sperre wieder aufgehoben.“

… zur Ernsthaftigkeit im Rückspiel: „Natürlich, es ist internationaler Fußball. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition, das muss man nicht kleinreden. Jetzt konzentrieren wir uns aber erst mal auf Heidenheim. Das machen wir ab jetzt.“

… zur Verletzung von Stiller: „Er hat einen Krampf bekommen. Das habe ich bei ihm nicht so oft gesehen. Wir müssen schauen, aber ich denke nicht, dass es etwas Wildes ist.“

… zum Coaching in der K.o.-Phase (vor dem Spiel): „Die Endphase musst du schon ein bisschen anders angehen. Wir haben das thematisiert. Grundsätzlich wollen wir das Spiel wie immer angehen. Wir haben eine Idee für das Spiel, wollen sie so gut wie möglich umsetzen und versuchen, das Spiel zu gewinnen. Das ist immer die beste Ausgangsposition. Trotzdem verändert sich im Vergleich zum Pokal oder auch zum Bundesligaspiel gegen Ende etwas. Selbst wenn du 0:1 zurückliegst, heißt das nicht, dass du dann alles auflöst und nach vorne rennst, weil das Ergebnis für das Spiel in einer Woche natürlich auch wichtig ist. Das sind Kleinigkeiten, die wir angesprochen haben: Wir müssen bei uns bleiben, den Kopf und die Struktur behalten in diesen Situationen. Wir wollen aber wie immer das Spiel angehen, von Anfang an unser Spiel auf den Platz bringen und bestenfalls gewinnen.“

… zur Atmosphäre im Celtic-Park (vor dem Spiel): „Wir haben es thematisiert, klar, aber am Ende musst du es dann selber auch fühlen. Wir haben schon in Istanbul gespielt, das war auch sehr laut bei Fenerbahce. Wir haben in Madrid gespielt, das war wahrscheinlich nicht so laut, wie es heute hier wird. Trotzdem war es etwas Besonderes, ein großes, beeindruckendes Stadion. Wir wollen aus den Erfahrungen, die wir gesammelt haben, eine gewisse Abgeklärtheit mitnehmen. Gleichzeitig ist es menschlich: Wenn es hier gleich richtig brennt und Energie da ist, spürst du das in den ersten Minuten. Möglicherweise schlagen wir ein, zwei Bälle öfter lang, als wir es normalerweise tun, um uns nach und nach ins Spiel reinzufighten. Auch das gehört dazu. Jetzt werden wir sehen, wie die Jungs sich da schlagen.“

 

Jamie Leweling (Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zum Sieg: „Ich bin sehr stolz. Das war unser zweites Auswärtsspiel in der Europa League, das wir gewinnen. Auswärts ist es immer eklig. Hier 4:1 zu gewinnen, ist schon ein Statement.“

… zu seiner Treffsicherheit bei Auswärtsspielen: „Ich spiele einfach gerne auswärts, weil wir überragende Fans haben. Ich weiß nicht, wie viele es sind – vielleicht 5.000, die mit nach Glasgow fliegen. Das hat Spaß gemacht, super Unterstützung, und nächste Woche geht es weiter.“

… zu seiner guten Form: „Weil wir als Mannschaft gut sind, weil jeder arbeitet. Ich arbeite auch, gebe mein Bestes und es wird belohnt.“

… zu seiner Ansage, die Europa League zu gewinnen: „Das wird mir jetzt schon zum fünften Mal gesagt. Gerade stimmt es, und ich hoffe, es stimmt auch weiter so. Es ist noch ein bisschen hin, aber wir sind auf einem guten Weg.“

 

Ermedin Demirovic (VfB Stuttgart) ...

… zur Zufriedenheit nach dem Sieg: „Hundertprozentig, da gibt es heute nichts auszusetzen. Wir machen ein überragendes Auswärtsspiel, gewinnen 4:1 und spielen uns in eine super Ausgangslage.“

… zu Chabot: „Jule verteidigt hinten super. Er fehlt uns leider im nächsten Spiel, aber das kriegen wir hin.“

… zur Leistung von Chabot: „Überragend. Der Junge ist ein Krieger, er haut sich in jeden Zweikampf rein. Wir sind überglücklich, so ein Fels hinten zu haben, der uns immer wieder alles wegverteidigt. Ich habe schon so viel von ihm geschwärmt, das reicht langsam.“

… zur WM-Chance von Chabot: „Das muss auf jeden Fall ein Thema sein. Wenn man seine Leistung sieht, sind das nicht nur drei, vier Spiele, sondern eine ganze Saison, das war im letzten Jahr schon so. Er hätte es sich auf jeden Fall verdient. Mit seinen Leistungen müsste man ihn mitnehmen, das tut jeder Mannschaft gut und würde auch der deutschen Nationalmannschaft gut tun. Ich drücke ihm die Daumen und hoffe, dass sich der Trainer für ihn entscheidet.“

… zum Rückspiel: „Erstmal eine Runde weiterkommen, mit dem Ergebnis sollten wir da reingehen und das erreichen. Dann Schritt für Schritt: Wir können vieles erreichen, wir haben genug Qualität, aber wir müssen Woche für Woche auf den Platz bringen.“

 

Jeff Chabot (VfB Stuttgart) ...

… zum Sieg: „Sehr, sehr gut. Wenn wir mit so einem Ergebnis nach Hause fahren, gibt es nichts Besseres.“

… zu den Komplimenten: „Ich weiß gar nicht, wohin mit den ganzen Komplimenten. Ich weiß, dass das von Herzen kommt, und ich freue mich natürlich über gutes Feedback, auch von außen. Am Ende will ich auf dem Platz meine Leistung bringen, und dass die dann so anerkannt wird, freut mich umso mehr.“

 

Atakan Karazor (VfB Stuttgart) zur Atmosphäre (vor dem Spiel): „Wir wissen, was dieses Stadion für eine Atmosphäre haben kann und wie viel Energie es dem gegnerischen Team geben kann. Wir hatten aber auch schon woanders tolle Spiele, teilweise in größeren Stadien. Wir freuen uns auf dieses Spiel und wollen zeigen, dass wir dagegenhalten können.“

 

RTL-Experte Lothar Matthäus …

… zum deutlichen VfB-Sieg: „Es darf so hoch sein, weil Sie eine reife Leistung gezeigt haben, weil Sie auch nach dem 2:1 und 3:1 nicht verwaltet haben, sondern weiter versucht haben, den Gegner unter Druck zu setzen. Deswegen auch noch das Tor zum 4:1 – ein sehr, sehr gutes Polster, um die nächste Runde zu erreichen. Das war ein sehr unterhaltsames, ein sehr gutes Spiel des VfB. Und deswegen ist auch der Applaus vom Publikum vollkommen verdient – für die Mannschaft und für den Trainer.“

… zur Chancenverwertung: „Gerade, wenn du am Anfang aus drei Chancen zwei machst, ist das ein super Auftakt. Das hat das Stadion ein bisschen stummer werden lassen. Und je stummer es wird, als Auswärtsmannschaft fühlst du das: Dann machst du vieles richtig.“

… zu Chabots WM-Chancen (vor dem Spiel): „Mit der Mannschaft muss er erfolgreich spielen, dann stehst du natürlich mehr im Blickpunkt – auch für den Bundestrainer. Er ist ein wichtiger Abwehrspieler, der Chef der Abwehr. Er hat beim VfB Stuttgart in dieser zentralen Position die meisten Spielminuten von allen Abwehrspielern absolviert. Er kann das Spiel aufbauen und ist bei Standardsituationen hinten wichtig und vorne gefährlich. Für mich ist er ein wichtiger Baustein in dieser Mannschaft, der mit Mut zum Erfolg einen großen Teil dazu beitragen kann.“

 

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