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Maik Franz über die Hertha: "Bernstein öffnet Türen"

Der Ex-Profi im exklusiven Sportradio Deutschland-Interview über die Hertha und ihren neuen Boss. Auch zum Thema Ultras hat er eine Meinung.

Leipzig, 04.07.2022

  • Über die Veränderungen bei den Berlinern: "Für Hertha eine Riesenchance, wieder an die Basis zu rücken."
  • Über den neuen Hertha-Boss: "Kay Bernstein ist kein Hardliner."
  • Über die Ultraszene: "Ultra zu sein, ist kein Verbrechen."
  • Über Herthas Investor: "Lars Windhorst muss auch dazulernen."


Der ehemalige Berliner Fußballprofi Maik Franz hat großes Vertrauen in den neuen Präsidenten von Hertha BSC, Kay Bernstein. Im exklusiven Interview mit Sportradio Deutschland spricht der 40-Jährige über die Qualitäten des Hertha-Bosses und die Chancen seines früheren Klubs.


Maik Franz traut dem neuen Hertha-Präsidenten Kay Bernstein zu, die tiefen Gräben im Klub zu beseitigen. Im exklusiven Interview mit Sportradio Deutschland beschreibt der einst eisenharte und deshalb auch durchaus umstrittene Verteidiger die Qualitäten des Führungsmannes, der selbst aus der Ultraszene kommt. Das Interview in voller Länge steht auf der Website unter www.sportradio-deutschland.de zur Verfügung. Die wichtigsten Aussagen von Maik Franz im Folgenden.


Maik Franz, Ex-Profi von Hertha BSC:

... über die Veränderungen bei den Berlinern: "Für Hertha ist es eine Riesenchance, wieder an die Basis zu rücken und transparenter zu sein. Union macht das wesentlich besser, Hertha muss die Stadt Berlin zurückzuerobern."

... über den neuen Hertha-Boss: "Kay Bernstein ist kein Hardliner, er hat ein blau-weißes Herz. Er ist allem gegenüber offen. Er öffnet Türen, statt diese zu schließen. Er ist ein ehrlicher und bodenständiger Charakter, mit dem man sich gut austauschen kann. Ich bin mir sicher, dass sie in der Führung gut zusammenarbeiten werden. Und viel schlechter kann es ja gar nicht mehr laufen."

... über die Ultraszene: "Ultra zu sein, ist kein Verbrechen. Ich habe in Frankfurt, Karlsruhe und in Berlin gute Erfahrungen mit der Ultraszene gemacht. Wir haben soziale Projekte angeschoben. Es gibt aber auch viele Idioten, die die Grenze überschreiten. Davon distanziere ich mich. Und da muss Kay auch durchgreifen. Das wird die große Challenge. Aber er hat eine klare Vision, eine klare Idee. Trotzdem ist es für ihn eine große Herausforderung, sich nicht instrumentalisieren zu lassen."

... über Herthas Investor: "Lars Windhorst muss auch dazulernen, das ist ganz wichtig. Er hat auch klare Fehler gemacht. Wie er sich teilweise in der Öffentlichkeit geäußert hat, war nicht immer das Schlaueste. Das hätte man taktisch cleverer machen können. Wenn er auf den neuen Präsidenten zugeht, kann das funktionieren. Aber es kann auch in die Hose gehen."

 

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