Fußball

BVB-Coach Kovac nach Niederlage in Norwegen: „Das nehme ich auf meine Kappe, ich habe die Mannschaft aufgestellt“

VfB-Kapitän Undav beendet Durstrecke in der Champions League: „Natürlich ist es befreiend“ - Dortmunds Anton zu den Bedingungen bei Bodö/Glimt: „Es war schon vorher klar, was auf uns zukommt“ - DAZN-Experte Kneißl zu den zwei Siegen des VfB in der Königsklasse: „Extrem wichtig, so zu starten“

Berlin/München, 14.10.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Partien Bodö/Glimt gegen Borussia Dortmund (1:0) sowie Slovan Bratislava gegen VfB Stuttgart (0:3) am 2. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League live bei DAZN.

 

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...

… zur Niederlage gegen Bodö/Glimt: „Wir haben bis nach dem Gegentreffer gar nicht stattgefunden. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht mit der Leidenschaft und Intensität gespielt, die wir brauchen, um hier zu gewinnen. Erst nach dem Vierfachwechsel sind wir besser ins Spiel gekommen und haben das Heft in die Hand genommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Gegner allerdings klar besser und deswegen dürfen wir uns nicht beklagen. Wir haben das Spiel zu Recht verloren.“

… zur Frage, ob der zweite Anzug auf Champions-League-Niveau reichen würde: „Jeder Einzelne im Kader hat die Möglichkeit zu spielen. Das hat heute nicht geklappt. Das nehme ich auf meine Kappe, ich habe die Mannschaft aufgestellt. Aber mir hat die Leidenschaft gefehlt. Das haben die Spieler von Bodö/Glimt viel besser gemacht. Deswegen haben sie auch zu Recht geführt. Erst danach sind wir aufgewacht, aber das war zu spät.“

… zu den spielerischen Problemen seiner Mannschaft: „Das eine ist mit dem Ball, das andere gegen den Ball. Wir haben es mit dem Ball nicht gut gemacht. Die Gegner haben die Tiefe besser attackiert, wir haben alles in den Fuß gespielt. Wenn du nichts hinter die Kette spielst, kannst du den Gegner nicht in Unordnung bringen. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht. Aber das, was wir defensiv zugelassen haben, war viel zu viel.“

… zum kommenden Bundesligaspiel bei Union Berlin nach der Enttäuschung: „Wir müssen jeden dritten Tag spielen. Das ist das, was wir uns als Profis ausgesucht haben. Dementsprechend wissen wir, was es in Berlin braucht. Es wird ein intensives Spiel, bei dem es viel um Einsatz, Leidenschaft und Willen gehen wird. Erst dann können wir Fußball spielen. Wenn wir nach Berlin fahren, müssen wir uns gedanklich auch in Berlin befinden. Das haben wir schon allzu oft erlebt. Von daher müssen wir vom Kampf zum Spiel finden.“

… zu seiner Vertragsverlängerung bis 2029 (vor dem Spiel): „Es war im Grunde genommen ganz schnell durch. Wir haben nicht allzu oft zusammengesessen. Ich glaube, wir haben einmal zusammengesessen und dann war das fix. Wir kennen uns, wir verstehen uns, wir schätzen uns, wir respektieren uns. Das hat man von beiden Seiten gesehen. Deswegen freuen wir uns alle gemeinsam, dass es weitergeht.“

… zu den ungewohnten Bedingungen in Bodö (vor dem Spiel): „Es ist etwas anderes. Es ist zwar ein großes Land, aber ich glaube, mit nur fünf Millionen Einwohnern. Die Infrastruktur ist top, das Stadion ist sicherlich nicht das, was wir in der Champions League gewohnt sind. Aber wir müssen hier spielen und das ist auch gut so. Ich habe meinen Jungs gesagt: Entscheidend ist, wie wir diese Bedingungen annehmen. Egal ob Stadion, Platz, Wetterverhältnisse, Wind oder Regen. Das ist das Entscheidende. Wenn du das richtig annimmst, können wir heute auch gut performen.“

… zur Belastungssteuerung angesichts der vielen Reisen (vor dem Spiel): „Die Jungs sind es gewohnt, weil sie jetzt auch mit den Nationalmannschaften unterwegs waren. Man sieht heute bei unserer Aufstellung, dass wir das eine oder andere verändert haben. Wir haben rotiert, weil wir drei Spiele in einer Woche haben und dazu die Reisestrapazen kommen. Darauf müssen wir Rücksicht nehmen. Keine Mannschaft der Welt kann solche Reisestrapazen mit elf Spielern durchspielen. Deswegen haben wir heute gewechselt und ich hoffe, gut gewechselt.“

 

Waldemar Anton (Kapitän Borussia Dortmund) ...

… zur 0:1-Niederlage gegen Bodö/Glimt: „Die Umstände sind keine Ausreden. Es war schon vorher klar, was auf uns zukommt. Wir haben in der ersten Halbzeit einfach nicht gut gespielt, mit Ball und auch gegen den Ball. Wir waren immer einen Schritt zu spät, waren nicht griffig genug und die Intensität hat gefehlt. Da spielt es auch keine Rolle, ob man mit einem Mann weniger anläuft oder auf einer Seite mal in Unterzahl ist. Das war deutlich zu wenig. Nach dem Gegentor haben wir dann angefangen, Fußball zu spielen. Am Ende hatten wir die Möglichkeit, das 1:1 zu machen. Da müssen wir vor dem Tor eiskalt sein, vor allem auswärts in der Champions League. Das war heute ein Problem.“

… zum schwachen Start in beide Halbzeiten: „Wir haben versucht, ein bisschen etwas anderes zu machen. Das hat leider nicht funktioniert. Da muss sich jeder selbst hinterfragen, was das Problem war. In vielen Bereichen hat die Intensität gefehlt. Ohne diese Intensität kannst du einfach kein Spiel gewinnen. Damit fängt es immer an, sowohl vorne als auch hinten beim Verschieben. Das war heute viel zu wenig.“

… zu den anstehenden Aufgaben: „Es ist wichtig, dass wir das schnellstmöglich abhaken. Wir werden das natürlich analysieren, dafür haben wir morgen Zeit und heute sitzen wir noch einmal alle gemeinsam zusammen. Wir werden das mit Sicherheit schnell abhaken, weil es Schlag auf Schlag geht. Am Samstag müssen wir wieder da sein und das werden wir auch. Aber jetzt ist es natürlich sehr bitter. Wenn man das Positive nimmt, müssen wir eigentlich das 1:1 machen. Dann ist es wieder ein offenes Spiel. Es ärgert uns, wenn man so klare Möglichkeiten hat und sie nicht nutzt.“

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

… zum 3:0-Erfolg gegen Slovan Bratislava: „Wir haben in der ersten Halbzeit nichts Großes zugelassen und selbst sehr viel kreiert. Das Einzige, was eigentlich nicht gepasst hat, war das Ergebnis. Da war ich sehr zufrieden. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit hatten wir ein bisschen Glück, gerade bei diesem langen Ball und dem aberkannten Tor. Es war ihre erste wirkliche Chance und die war direkt im Tor. Wir hatten Glück, dass auf Abseits entschieden wurde. Ein Kontakt war für mich nicht zu sehen. Danach hatten wir selbst noch eine gute Chance, die wir nicht genutzt haben. Dann hatte Bratislava noch eine Möglichkeit und wir haben das Spiel, glaube ich, in der 65. Minute zugemacht. Unter dem Strich gewinnen wir aus meiner Sicht hochverdient. Das war sehr, sehr wichtig.“

… zu den schwierigen Platzverhältnissen: „Es waren keine einfachen Bedingungen. Gerade in der ersten Halbzeit sind Chancen oder Kontermöglichkeiten des Gegners häufig aufgrund von Ballverlusten entstanden, die du normalerweise nicht hast. Wegrutschen, ein verspringender Ball kurz vor der Annahme – das hast du normalerweise nicht in dieser Form. Aber ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Zu null gespielt, 3:0 gewonnen, wunderbar.“

… zur Frage, ob der VfB inzwischen in einen Flow gekommen ist: „Das kann ich nicht beurteilen, das wird das nächste Spiel zeigen. Ich kann nur sagen, dass wir in den letzten beiden Spielen kein Gegentor bekommen haben. Wir haben beide Auswärtsspiele in Paderborn und hier in Bratislava gewonnen, jeweils zu null. Das war gut, das war positiv. Ich meine auch, dass wir beide Spiele auf verdiente Art und Weise gewonnen haben. Das nehmen wir mit. Wir sind froh darüber, haben jetzt sechs Punkte in der Champions League geholt. Das ist nicht selbstverständlich. Auch heute gibt es wieder Ergebnisse, mit denen man nicht gerechnet hat. Deswegen sollte man nichts, aber wirklich gar nichts in der Champions League als selbstverständlich erachten. Das machen wir auch nicht. Wir freuen uns sehr über den Sieg und bereiten uns jetzt auf Hamburg vor.“

… zur Entscheidung für Fabian Bredlow im Tor (vor dem Spiel): „Das haben wir schon angekündigt. Dennis Seimen kommt aus einer viermonatigen Verletzung. Darüber hinaus ist es seine erste Bundesliga-Saison und er hat noch nie in drei Wettbewerben gespielt. So gesehen war das vorher schon klar, auch ohne die Verletzung. Wir haben ihm jetzt nach diesem ersten Spiel, auf das er hart hingearbeitet hat, die Möglichkeit gegeben, einmal durchzuschnaufen. Gegen Hamburg wird er wieder im Tor stehen.“

… zu den vielen Spielen nach der Länderspielpause (vor dem Spiel): „Das ist zu 100 Prozent ein Segen. Wir haben jetzt eine sehr lange Länderspielpause gehabt und wollen spielen. Wir wollen Rhythmus aufbauen und natürlich im besten Fall in den Flow kommen. Das ist wünschenswert. Dafür gibt es nichts Besseres, als viel zu spielen.“

 

Joshua Vagnoman (VfB Stuttgart) ...

… zum 3:0-Erfolg gegen Slovan Bratislava: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel abgeliefert und nehmen verdient die drei Punkte mit. In allen Belangen haben wir zum größten Teil alles super gemacht. Die Null steht, drei Tore gemacht, besser geht es nicht.“

… zu seiner großen Torchance in der ersten Halbzeit: „Auf dem Trainingsplatz übe ich das nicht so oft. Das kommt im Spiel immer wieder spontan vor und dann trifft man die Bälle im besten Fall perfekt. Ein bisschen hat heute gefehlt, aber vielleicht klappt es beim nächsten Mal.“

… zur Belastungssteuerung in den kommenden Wochen: „Wir müssen schauen, wie es morgen aussieht. Wir haben genug Spieler da und eine Pause schadet nie. Wir haben genug Spieler für die Spiele, die jetzt anstehen. Mal schauen.“

 

Deniz Undav (Kapitän & Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zu seinem ersten Tor nach längerer Durststrecke: „Natürlich ist es befreiend. Es ist immer schön zu treffen, gerade nach einer Durststrecke von sieben oder acht Spielen. Es fühlt sich gut an, aber im Endeffekt ist wichtig, dass wir gewonnen haben. Ich bin ein Teamplayer und habe damals schon gesagt: Solange wir die Spiele gewinnen, muss ich nicht treffen. Natürlich ist es umso schöner, dass ich heute getroffen habe.“

… zu seiner eigenen Leistung: „Es war ein etwas besseres Spiel als zuletzt. Ich habe viele Bälle gespielt, bin wieder in die Tiefe gegangen, habe Mitspieler eingesetzt und ein Tor gemacht. Es kann natürlich noch besser werden. Aber im Endeffekt ist wichtig, dass wir gewonnen haben. Es wird immer besser und ich hoffe, dass ich mich weiter steigern werde.“

… zur Kritik an seiner bisherigen Torausbeute: „Ungerecht bewertet fühle ich mich nicht. Wenn du so performt hast wie ich letzte Saison und bei der WM, ist mir klar, dass die Leute mich daran messen und erwarten, dass ich gefühlt jedes Spiel treffe. Ich bin aber ruhig geblieben. Natürlich sieht und hört man alles, aber mir war klar, dass ich irgendwann wieder treffen werde. Solange wir gewinnen, ist das für mich das Wichtigste. Ich kann auch null Tore haben und wir spielen nächste Saison wieder Champions League, dann nehme ich das auch mit. Die Mitspieler einzusetzen und Spiele zu gewinnen, macht mehr Spaß.“

… zur Bedeutung der Ergebnisse gegenüber dem schönen Fußball: „Natürlich wollen wir schönen Hoeneß-Fußball spielen, weil wir sehr oft viele Mannschaften dominiert haben. Aber man sagt nicht umsonst: Wenn du hinten die Null hältst, gewinnst du. Je dreckiger ein Sieg ist, desto besser fühlt er sich manchmal an. Deswegen sind solche Siege gerade in dieser Phase auch schön. Wir wissen, dass wir es besser können und besser machen werden. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Es ist nicht einfach, hier zu gewinnen. Wir haben wieder eine gute Defensivleistung gezeigt. Offensiv können wir uns immer verbessern. Aber solange du die Null hältst, bin ich mir sicher, dass wir jedes Spiel gewinnen können.“

… zur schwierigen Phase in der zweiten Halbzeit: „Du hast in jedem Spiel Phasen, die du überstehen musst. In den vergangenen ein, zwei Jahren haben wir in diesen Phasen oft Gegentore kassiert. Daran haben wir gearbeitet. Gegen Paderborn hatten wir wieder Probleme in einer solchen Phase und heute ebenfalls. Aber wir haben sie überstanden. Solange du die Null hältst, machst du alles richtig. Gegen jeden Gegner musst du solche Phasen überstehen. Das haben wir heute erneut gemacht und darauf bin ich stolz.“

… zum schlechten Zustand des Rasens: „Der Platz war ein Skandal. Er war sehr tief und sehr weich. Wenn du dich drehen wolltest, bist du gefühlt ausgerutscht. Aber der Gegner musste auch darauf spielen. Selbst wenn das Ergebnis anders gewesen wäre, gäbe es über den Platz nichts zu meckern.“

 

Grischa Prömel (VfB Stuttgart) ...

… zu den kommenden Aufgaben nach dem zweiten Champions-League-Sieg: „Wir freuen uns auf jede Mannschaft, die kommt. Klar, die Champions League ist ein besonderer Wettbewerb. Jetzt geht es in die Crunch-Time. Wir haben alle drei Tage ein Spiel. In drei Tagen steht Hamburg an, deswegen haben wir nicht allzu viel Zeit.“

… zu den schwierigen Platzverhältnissen: „Natürlich war es nicht ganz leicht, aber der Gegner spielt auf dem gleichen Platz. Man hat schon gesehen, dass sehr viel Sand darauf war. Viele Spieler sind weggerutscht. Trotzdem haben wir die Bedingungen angenommen, uns in das Spiel hineingearbeitet und verdient gewonnen.“

… zu den defensiven Problemen nach der Halbzeit: „In der ersten Halbzeit haben wir es ein bisschen verpasst, das eine oder andere Tor nachzulegen. Deswegen war das Spiel noch offen. Dass der Gegner nicht umsonst in der Champions League spielt, hat man in der einen oder anderen Situation gesehen. Chapeau an die Mannschaft, dass wir trotzdem gut verteidigt und hinten heraus noch die Tore gemacht haben. Zwei Siege aus zwei Spielen in der Champions League sind etwas Gutes.“

 

Yaya Toure (Trainer Slovan Bratislava) ...

… zur 0:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart: „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut angefangen. Das zweite Gegentor war unglücklich und das dritte schwer zu verkraften. Aber Stuttgart hat es gut gemacht. Wir haben heute gegen eine Mannschaft verloren, die in allen Bereichen besser war. Sie hat das Spiel sehr gut kontrolliert. Wir haben versucht, Druck auszuüben, aber die Stuttgarter sind immer wieder hinter unsere Abwehr gekommen. Das war schwierig für meine Jungs. Wir haben gegen eine gute Mannschaft verloren.“

… zum aberkannten Treffer seiner Mannschaft: „Das sind die neuen Regeln. Was sollen wir dagegen machen? Ich war ein bisschen überrascht. Für mich war es zunächst ein Tor. Dann hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert. Das ist mittlerweile alles sehr kompliziert mit diesen Regeln. Aber wie gesagt: Wir haben gegen die bessere Mannschaft verloren. Das müssen wir akzeptieren und daraus lernen.“

 

DAZN-Experte Nils Petersen ...

… zur verdienten Niederlage des BVB: „In der ersten Halbzeit hat der BVB natürlich zu wenig gemacht. Da war nicht viel nach vorne und auch nicht viel gegen den Ball. Dortmund hat wirklich viel hinterhergeschaut. Bodö/Glimt hätte eigentlich schon zur Halbzeit führen können. Die Norweger sind dann wie ein Feuerwerk aus der Halbzeit gekommen und haben sich die Führung verdient. Danach ist der BVB aufgewacht, es gab die Wechsel und Bodö/Glimt hat das Spiel nach vorne etwas eingestellt. Dortmund hat zwar noch aufgeholt, was die Torschussbilanz angeht, aber hatte nicht mehr diese eine zwingende Aktion, um auszugleichen.“

… zur Frage, ob Niko Kovac früher hätte wechseln müssen: „Ich verstehe es auch aus Trainersicht, dass du den Jungs noch einmal zehn, 15 Minuten gibst, damit sie sich anders und besser präsentieren können. Aber im Endeffekt haben die ersten fünf Minuten nach der Pause schon gezeigt, dass sich nichts ändert. Im Gegenteil: Bodö/Glimt wurde sogar noch stärker. Da kann man im Nachhinein schon sagen, dass man vielleicht den Moment verpasst hat.“

… zu den Konsequenzen der Niederlage für Niko Kovac: „Die Enttäuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben. Nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Leistungen der einzelnen Akteure, sowohl mit als auch gegen den Ball. Da haben sie zu viel liegen gelassen. Als Trainer fängst du da erst einmal bei dir selbst an. Er weiß heute nach dem Spiel, auf wen er sich verlassen kann und auf wen nicht. Die vier Spieler, die reingekommen sind, haben sich für mehr empfohlen. Der eine oder andere, der von Beginn an gespielt hat, muss damit rechnen, dass er am Samstag aus der Mannschaft herausrotiert.“

… zur Entwicklung von Borussia Dortmund unter Niko Kovac (vor dem Spiel): „Niko hat es geschafft, aus einer talentierten Mannschaft eine stabile, disziplinierte und vor allem erfolgreiche Mannschaft zu formen, die Platz zwei in Deutschland gefestigt hat und bereit für mehr ist. Da ist noch Potenzial.“

 

DAZN-Experte Sebastian Kneißl ...

… zum 3:0-Erfolg des VfB Stuttgart: „Definitiv war der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Unabhängig von dieser kurzen Phase in der zweiten Halbzeit war der VfB die spielbestimmende Mannschaft. Stuttgart hatte schon in der ersten Halbzeit immer wieder Möglichkeiten, ins letzte Drittel zu kommen. Dennoch bleibe ich dabei: Es gibt zwei, drei Situationen, die hätten sie in den vergangenen Spielzeiten selbstverständlicher ausgespielt. Da nehme ich auch Deniz Undav wieder mit rein. Aber insgesamt war es ein verdienter 3:0-Auswärtssieg des VfB.“

… zur Bedeutung des erfolgreichen Champions-League-Starts des VfB: „Gerade mit Blick auf die anstehenden Gegner war es extrem wichtig, so in die Champions League zu starten. Das gibt dem VfB auch das Selbstverständnis für die nächsten Spiele. Atletico Madrid und dann die Partie in Istanbul, das sind superschwere Aufgaben. Trotzdem kannst du auf diesen beiden Spielen aufbauen und sagen: Auch wenn es Phasen gab, in denen wir etwas aushalten mussten, haben wir unsere Qualität auf den Platz gebracht.“

… zur Bedeutung von Deniz Undav über seine Tore hinaus: „In einer perfekten Welt trifft er in jedem Spiel. Das ist auch sein eigenes Selbstverständnis und es wäre schlimm, wenn er anders denken würde. Aber natürlich kann er der Mannschaft insgesamt sehr viel geben. Er muss nicht immer auf der Torschützenliste stehen. Es geht auch um sein Verbindungsspiel, das wir schon am ersten Spieltag gesehen haben. Er hat manchmal auch diese Leck-mich-am-Arsch-Einstellung und sagt: Lasst die Leute reden, wir machen unser Ding und sind überzeugt von dem, was wir können. Trotzdem freut es mich für ihn, dass er heute getroffen hat.“

… zur Trainerkarriere von Bratislavas Trainer Yaya Toure (vor dem Spiel): „Er steht noch am Anfang und weiß das auch. Jetzt hat er seine erste Cheftrainerposition. Ich habe ihm als Spieler immer gerne zugeschaut. Er war sehr elegant, aber gleichzeitig dynamisch. Sein Ansatz ist es, im 4-3-3 zu spielen und über Ballbesitz zu kommen. Das ist klassischer Fußball mit breiten Spielern. In der Champions League geht er es allerdings deutlich defensiver an. Ich finde seine Herangehensweise an die Trainerkarriere stark. Er war an unterschiedlichen Stationen Co-Trainer und kann sich jetzt als Cheftrainer ausprobieren.“

… zur Bedeutung des Spiels und der bisherigen Stuttgarter Saison (vor dem Spiel): „Es kommen noch absolute Kracher auf den VfB zu. Deshalb gilt es in dieser Saison generell, die Ergebnisse zu holen. Ich würde einfach mal behaupten, es muss nicht immer schön sein. Es muss nicht immer der perfekte Sebastian-Hoeneß-Fußball sein. Hauptsache, das Ergebnis stimmt erst einmal. Es wirkt alles etwas schwerfälliger, obwohl es ein ordentlicher Saisonstart war. Die Pflichtaufgaben wurden erledigt, aber diese Selbstverständlichkeit, der Flow, fehlt noch.“

 

© DAZN
DAZN
Zur Pressemappe

Kontakt

DAZN
Neue Schönhauserstraße 3-5
DE-10178 Berlin

dennis-julian.gottschlich@dazn.com

Social Media & Links

Facebook
X
Instagram
LinkedIn
YouTube
TikTok
Homepage

Themen

» Champions League
» Fußball
» Medien / TV
» Stimmen

Aktionen

Download als TXT
Drucken

Mehr von DAZN

Fußball

Kölns Torschütze El Mala zur Frage, wie der Derbysieg gefeiert wird: „Die Kabine wird auf jeden Fall abgerissen“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) sowie SC Freiburg gegen FC Schalke 04 (2:1) am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. René Wagner (Trainer 1. FC Köln) ... ... zum Spiel: „Es ist ein wichtiger Sieg für uns. Ich hoffe, das setzt Kräfte frei. Die Fans haben mit uns den Sieg verteidigt und wir sind brutal froh, gegen Gladbach gewonnen zu haben.“ ... zum Zweikampf ...

DAZN
Fußball

Bayern-Stürmer Kane zum Remis: „Wir sind natürlich enttäuscht“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ... ... zum frühen Führungstor: „Ich habe es mitbekommen. Vor ein paar Jahren haben wir extra etwas ausgetüftelt und waren nach 13 Sekunden vorn. Diesmal hatten wir nichts vorbereitet. Es ist verrückt.“ ... zum Pflichtspieldebüt von Young-Woo Seol (vor dem Spiel): „Wir sollten nicht das Risiko sehen...

DAZN
Fußball

TSG-Kapitän Baumann zum schlechten Saisonstart: „Wir sind sehr sorglos“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen Bayer Leverkusen gegen RB Leipzig (2:0), Schalke 04 gegen SV Elversberg (0:0) sowie SC Paderborn gegen TSG Hoffenheim (3:1) am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.   Carles Martinez (Trainer Bayer Leverkusen) ... … zum 2:0-Sieg gegen RB Leipzig: „Ich bin sehr glücklich. Wir haben unsere Standards und unsere Spielidee beibehalten. Wir haben das Spiel gut verstanden. Gegen Leipzig war...

DAZN
Fußball

Bremens Weiser zu seinem Tor nach der langen Verletzung: „Es ist gerade schwer zu begreifen.“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Mitchell Weiser (SV Werder Bremen) ... ... zum Siegtreffer: „Es ist gerade schwer zu begreifen. Natürlich habe ich mir so ein Traumszenario ausgedacht und dann bekomme ich so eine Situation sogar und das gleich mit meinem ersten Kontakt und vergebe die Aktion. Doch ich habe mir positiv zugesprochen und ich wusste, dass wir noch den ...

DAZN