Fußball

VfB-Stürmer Pejcinovic zum Gespräch mit Bundestrainer Klopp: „Er meinte, ich bin auf einem guten Weg“

Schwäbe zu Moore: „Macht Mut und Lust auf mehr“ - Hoeneß zu El Khannouss: „Die Kombination ist wichtig“ - Prömel trifft beim Heimdebüt: „Wenn man in Esslingen aufgewachsen ist, gibt es nicht viel, wovon man träumt“ - Mustafi zum VfB: „Haben das Stuttgart aus der letzten Saison gesehen“

Unterföhring, 04.09.2026

Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 2. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln (4:1) bei Sky.  

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

… zum Spiel: „Die erste Halbzeit war fast wie aus einem Guss. Das Einzige, was eigentlich nicht gepasst hat, war das Ergebnis. Es wäre absolut möglich gewesen, ein bisschen höher zu führen. Dann kommen wir raus und es war gefühlt wie abgerissen. Das ist ganz sicher eine Phase, die wir aufarbeiten müssen. Das stört mich schon.“

… zur Leistung von Bilal El Khannouss: „Billy macht ein Topspiel, da gibt es gar keine Diskussion. Er war ganz entscheidend daran beteiligt, dass wir das Spiel heute in unsere Richtung drehen. Das Tor ist Weltklasse. Dann natürlich noch die Ballannahme und der Steckpass. Billy hat alles reingehauen. Die Kombination ist mir wichtig: Dass er genial sein kann mit Ball, wissen wir schon. Er hat auch gegen den Ball sehr intensiv gespielt. Sehr gute Leistung von ihm.“

… zu Jeff Chabot: „Es ist sicher nicht einfach, gegen Ache zu spielen. Trotzdem sind das genau die Duelle, die er gerne hat. In der ersten Halbzeit hat er ihn komplett abgemeldet. In der zweiten Halbzeit war es ein bisschen offener, da waren wir alle einen Tick zu weit weg. Aber Jeff macht auch ein sehr gutes Spiel und hat wirklich zwei, drei richtig gute Flugbälle gespielt.“

… zum Gesundheitszustand von Deniz Undav: „Sorgen müssen wir uns nicht machen. Er hat ein bisschen was mit der Achillessehne, die ist etwas fest. Das hatte er schon gegen Bayern. Ich bin überzeugt, dass er sich das Champions-League-Spiel nicht nehmen lässt. Aber ein bisschen Behandlung wird es schon brauchen.“

… zum Austausch mit Bundestrainer Jürgen Klopp (vor dem Spiel): „Das war sehr angenehm. Er hat sich sehr viel Zeit genommen. Er war früh da, hat schon mit dem einen oder anderen Spieler gesprochen. Danach hatte ich auch noch die Möglichkeit, mit ihm über eine Stunde zusammenzusitzen. Das ist ein gutes Zeichen.“

… zu seinem Gespräch mit Klopp über mögliche Nationalspieler des VfB (vor dem Spiel): „Das werde ich nicht erzählen. Wir haben nicht nur über Finn gesprochen, sondern über alle, die bei uns infrage kommen. Viele Spiele sind es nicht, bevor er nominieren muss. Er hat sich auch schon viel angesehen. Da dürfen wir gespannt sein, wie er sich nachher entscheidet.“

 

Bilal El Khannouss (Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zum Spiel: „Es war eine großartige Mannschaftsleistung gegen eine gute Kölner Mannschaft. Sie kennen ihre Stärken. Wir haben das Spiel sehr gut kontrolliert und sind sehr glücklich über die drei Punkte heute.“

… zu seinem Tor: „Das war pure Intuition. So etwas kann man nicht trainieren, das ist einfach der Moment. Ich bin sehr glücklich und hoffe, dass es das erste von vielen Toren in dieser Saison war.“

 

Grischa Prömel (Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zum ersten Heimsieg mit dem VfB: „Es ist wirklich ein Traum. Heute hat alles gepasst. Wir wollten unbedingt eine Reaktion nach dem Bayern-Spiel zeigen und das ist uns heute gelungen.“

… zu seinem Tor: „Ich weiß natürlich, dass Maxi unglaublich viele Wege macht. Dass er mich dann im Rückraum sieht, ist grandios. Ich treffe den Ball ganz gut und der geht rein. Traumhaft.“

… zu seiner Eingewöhnung beim VfB: „Die Jungs haben es mir leicht gemacht und auch der ganze Verein hat sich wirklich bemüht. Ich komme hier aus der Region, deswegen habe ich nicht lange gebraucht, um mich einzuleben. Es macht Spaß. Wir haben unglaublich viel Qualität in den eigenen Reihen und ein super Trainerteam. Deswegen freue ich mich auf die Saison.“

… zur besonderen Bedeutung des VfB für ihn: „Es ist einfach etwas Besonderes. Wenn man in Esslingen aufgewachsen ist, gibt es nicht viel, wovon man träumt. Ein Traum ist es natürlich, für den VfB zu spielen. Das macht mich unheimlich stolz, dass ich jetzt Teil des VfB bin. Es macht auch viele in meinem Umfeld stolz.“

… zum bevorstehenden Champions-League-Spiel: „Es ist noch alles ein bisschen surreal für mich, weil es jetzt so Schlag auf Schlag geht. Heute das erste Heimspiel, 4:1 gegen Köln, viele Freunde und Familie im Stadion. Das muss ich erst mal sacken lassen. Aber klar: Die Champions League ist das Größte, was man im Vereinsfußball erreichen kann. Deswegen geht da, glaube ich, der nächste Kindheitstraum in Erfüllung.“

 

Finn Jeltsch (VfB Stuttgart) ...

… zur Atmosphäre in Stuttgart: „Unglaublich. Ich habe vorher auf Instagram gesehen, wie die VfB-Fans diesen Marsch gemacht haben. Es ist unglaublich, was das für eine Euphorie ist. Auch im Stadion war es eine geisteskranke Atmosphäre. Das gibt natürlich Kraft und Energie. Ich denke, das haben wir heute gezeigt. Das hat Spaß gemacht und zum Glück haben wir gewonnen.“

… zum Dialog mit Bundestrainer Jürgen Klopp: „Wir haben in Stuttgart nicht miteinander gesprochen. Ich versuche einfach, meine Leistung auf den Platz zu bringen. Dann werden wir sehen, was passiert.“

 

Dzenan Pejcinovic (VfB Stuttgart) ...

… zu seinem Gespräch mit Bundestrainer Jürgen Klopp (vor dem Spiel): „Er meinte, ich bin auf einem guten Weg. Ich glaube, er weiß, ich weiß, ich muss einfach mein Ding machen und dann werden wir sehen, was am Ende passiert. Aber wir hatten insgesamt ein gutes Gespräch. Er hat mir auch ein gutes Gefühl gegeben, von daher mache ich meine Sache einfach gut.“

… zu seiner Lieblingsposition (vor dem Spiel): „Also ich kann auf der Neun spielen, ich kann vor zwei Stürmern, hinter einem Stürmer spielen. Ich bin flexibel. Da, wo man mich braucht, gebe ich Gas.“

… zu seinem ersten Bundesliga-Heimspiel mit dem VfB (vor dem Spiel): „Also ich muss sagen, ich habe heute schon Bilder gesehen, das sah brutal geil aus. Ich lasse die Stimmung auf mich zukommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir heute ein gutes Spiel abliefern werden und dass wir oder ich persönlich auch meinen ersten Sieg im eigenen Stadion feiern dürfen.“

 

Dennis Seimen (Torwart VfB Stuttgart) ...

… zu seinem Gesundheitszustand (vor dem Spiel): „Mir geht’s gut, ich bin auf einem sehr guten Weg. Die letzten Wochen waren sehr turbulent, die letzten Monate. Aber ich konnte mich in der Sommerpause gut erholen und war dann voller Vorfreude, wieder in Stuttgart zu sein. Dann wurde ich leider von der Muskelverletzung ausgebremst. Aber wie gesagt, ich bin auf einem sehr guten Weg.“

… zu seiner Leihe zum SC Paderborn (vor dem Spiel): „Ich muss sagen, im Nachhinein betrachtet ist es einfacher zu sagen: Das war der perfekte Schritt. Das war nicht so absehbar. Aber ich habe mich bewusst für Paderborn entschieden, weil ich extrem gute Gespräche mit den Verantwortlichen hatte. Deshalb war der Schritt einfach enorm wichtig für mich und meine Karriere, die natürlich so weiter verlaufen soll. Zu Paderborn kann ich einfach nur sagen: Das ist ein super Verein mit tollen Fans, mit tollen Mitarbeitern, mit einer tollen Mannschaft. Ich kann nur lobende Worte nach Paderborn schicken.“

… zum Aufstieg mit Paderborn (vor dem Spiel): „Ja, unbeschreiblich. Also ich bin direkt auf die Knie gefallen, wie Kette und Sven. Ich weiß gar nicht, wer als Erstes zu mir gerannt ist, ich glaube, Ruben Müller. Wir haben uns dann einfach alle in die Arme genommen und wirklich gesagt: Wir haben es einfach geschafft. Also, es war unmenschlich.“

… zu seinem Comeback-Zeitplan (vor dem Spiel): „Geplant war die Länderspielpause, dass ich da wieder voll mit der Mannschaft einsteige. Wir sind voll im Zeitplan. Ich bin jetzt schon diese Woche das vierte Mal individuell mit Torwarttrainer Steffen Krebs auf dem Platz gewesen. Also wir machen sehr, sehr gute Fortschritte.“

… zu seiner Rückennummer 41 (vor dem Spiel): „Fabi hat sich schon vor ein paar Jahren für die Nummer eins entschieden, von daher war die nicht zur Verfügung. Und die 41 ist über die Jahre zu meiner Nummer geworden. Ich habe sie beim VfB als erste Profi-Nummer gekriegt und habe sie dann nach Paderborn mitgenommen. Die Zeit war sehr erfolgreich, deshalb verbinde ich natürlich jetzt auch etwas damit und deshalb ist es die 41 geworden.“

… zu seinem Torwart-Vorbild (vor dem Spiel): „Ich bin natürlich mit der Generation Neuer aufgewachsen. Ich habe viele Spiele von ihm gesehen, von anderen aus der früheren Generation nicht so viel. Man muss sagen, Neuer hat das Spiel als Torwart revolutioniert und ich glaube, es gibt noch sehr, sehr viele Leute, die zu ihm aufschauen.“

 

Alexander Wehrle (Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart) ...

… zu seiner Vergangenheit beim 1. FC Köln (vor dem Spiel): „Neun Jahre sind eine lange Zeit und da hat man viele Erlebnisse. Mir hat das von Anfang an in Köln sehr gut gefallen und ich bin sozusagen in den Karneval reingekommen. Ich bin heute noch beim Rosenmontagszug bei der Bürgergarde dabei. Das ist sicherlich eine ganz spezielle Zeit in meinem Leben gewesen.“

… zu Thomas Kesslers Weg ins Management (vor dem Spiel): „Thomas Kessler war ja in unserem Kader im Mannschaftsrat. Er war da schon immer weit vorne dabei mit seinen Forderungen. Der ist schon sehr selbstbewusst in seinen Forderungen, in seinem Auftreten, obwohl er sportlich gar nicht die größte Rolle gespielt hat als Ersatztorhüter. Aber das hat mir gut gefallen. Und dann haben wir gesagt: Komm, mach doch nach der Karriere ein Trainee. In Kombination dann auch noch mit der Managementausbildung bei DFL und DFB. Ich habe dann Christian Seifert noch überreden können, dass er einen Platz freimacht. Ich glaube, es hat sich für ihn gelohnt – und ich glaube, für den FC auch.“

… zu Bundestrainer Jürgen Klopp (vor dem Spiel): „Ich finde es super, dass er wirklich so aktiv ist. Wir haben ihn letzten Freitag ja in München schon gesehen. Davor war er bei uns den ganzen Tag, hat sich mit unseren Spielern, aber auch mit Sebastian, mit Gente, mit Fabian und mit mir ausgetauscht. Er ist wirklich so voller Energie. Das spürt man einfach, dass er richtig Bock hat, dass es endlich losgeht. Und ich freue mich einfach für den deutschen Fußball, dass es uns gelungen ist, ihn als Bundestrainer zu gewinnen.“

… zu einer möglichen Nominierung von Dzenan Pejcinovic für die Nationalmannschaft (vor dem Spiel): „Wir haben ihn deshalb verpflichtet, weil er einfach ein toller Spieler ist und noch jung ist. Man hat es ja bei seinem ersten Auftritt gesehen. Wir werden viel Freude mit ihm haben. Und wenn er dann wirklich Leistung bringt, werden die Experten das sicherlich auch honorieren.“

… zum Deadline Day und dem Abgang von Chema Andres (vor dem Spiel): „Wenn ein Spieler kommt und sagt: Mensch, das ist für mich eine persönliche Möglichkeit und die möchte ich gerne nutzen, dann ist das für uns die Grundvoraussetzung, dass wir uns mit den Klubs unterhalten und natürlich versuchen, das Beste für uns rauszuholen. Es gab tatsächlich viele Angebote in dieser Transferperiode von vielen Vereinen. Da haben wir mit unseren Spielern gesprochen und alle anderen haben gesagt: Wir wollen mit dem VfB Champions League spielen. Aber mit Chema haben wir uns dann unterhalten. Er hat gesagt, er sieht dort eine bessere Perspektive. Dann haben wir uns mit den Kollegen unterhalten. Es waren ja keine Unbekannten.“

… zur wirtschaftlichen Notwendigkeit weiterer Abgänge (vor dem Spiel): „Es gibt unterschiedliche Perspektiven. Ich habe die Gesamtverantwortung. Und dann ist es so, dass wir auf Transfereinnahmen angewiesen sind. Wir haben jetzt schon einige verkauft. Es ist ja nicht so, dass Chema der Einzige war. Und klar, in der Nettobetrachtung redet man immer über die großen Transfers, die entscheidend das Ergebnis beeinflussen. Aber ich freue mich in erster Linie, dass wir die Mannschaft zusammenhalten konnten. Ich freue mich total auf alle drei Wettbewerbe, weil es entscheidend ist, dass du auf vielen Positionen wirklich konkurrenzfähig und doppelt besetzt bist. Aus der einen Perspektive super, aus der anderen hätte man sich vielleicht ein bisschen mehr gewünscht. Aber das ist normal in so einer Transferperiode.“

… zu den Zielen in der Champions League (vor dem Spiel): „Wir haben ja keine konkrete Zielvorgabe ausgegeben. Das haben wir die letzten Jahre auch nicht gemacht. Und wenn es dann so weit ist, dass wir eine konkrete Zielvorgabe machen können – das war letztes Jahr so im April –, dann machen wir das auch. Aber ansonsten schauen wir von Spiel zu Spiel. Viele sagen, dass es machbar ist. Das sollte man alles nicht unterschätzen, sondern da ist wirklich jeder Gegner in der Champions League eine Herausforderung. Und so sollten wir sie auch annehmen. Wir wollen in allen drei Wettbewerben möglichst erfolgreich sein und ein bisschen Spaß haben.“

 

Rene Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...

… zur Niederlage: „In den ersten 20 Minuten haben wir bei den zwei Lattentreffern auch Glück. Danach kommen wir ein bisschen besser ins Spiel. Aus der Halbzeit kommen wir mit einer richtig guten Phase von 15, 20 Minuten. Wenn da das 1:1 fällt, stehen wir vielleicht jetzt ein bisschen anders da. Aber da sind die Stuttgarter brutal: Die erste Chance in der zweiten Halbzeit ist direkt das 2:0. Dann wird es natürlich schwer, zurückzukommen. Ich bin froh, dass wir das 1:3 gemacht haben. Am Ende ist das Ergebnis mit 1:4 zu hoch. Aber ich glaube, wir können auf die Jungs stolz sein.“

… zu den positiven Ansätzen: „Wir haben versucht, Fußball zu spielen und Chancen herauszuspielen. Sie haben nicht aufgehört und sind mutig geblieben. Am Ende ist das für uns ein Lernprozess. Wir sind zu einer Mannschaft gefahren, die um die Champions League spielt und dieses Jahr auch in der Champions League spielt. Wir haben es in Phasen geschafft, mitzuhalten. Es gab aber viele kleine Details, bei denen wir besser werden müssen.“

… zu Mikey Moore: „Ich freue mich, dass er da ist. Wir wissen alle, dass er brutale Qualität hat. Er ist in der Halbzeit reingekommen und hat das Spiel gewissermaßen verändert. Er will immer den Ball haben, ist immer aktiv und hat Lösungen nach vorne. Wenn er sich heute schon belohnt und das 1:1 gemacht hätte, hätten wir vielleicht ein bisschen anders dagestanden.“

… zu den Erwartungen an Moore: „Wir haben den Spieler nicht geholt, weil wir nicht an ihn glauben, sondern weil das ein Spieler mit brutaler Qualität ist. Er hat in der Premier League begonnen, ist am ersten Spieltag reingekommen und hat eine super Vorbereitung gespielt. Wir sind froh, dass er jetzt da ist. Wir hätten ihn natürlich gerne ein bisschen früher gehabt, aber jetzt ist er bei uns und wir arbeiten weiter mit ihm.“

… zur Entscheidung für Linton Maina statt Mikey Moore in der Startelf (vor dem Spiel): „Linton hat es einfach super gemacht in der Vorbereitung. Wir wollen da auch den Jungs Respekt zollen, die jetzt einfach die letzten Wochen Gas gegeben haben. Er hat es dann super gemacht in Würzburg, als er reinkam, jetzt auch zu Hause gegen Hoffenheim. Er hat die Chance heute verdient und Mikey kommt dann von der Bank.“

… zum Ausfall von Said El Mala (vor dem Spiel): „Heute Morgen haben wir dann gesehen: Okay, es wird nicht reichen. Dann soll er sich jetzt auskurieren, um nächste Woche wieder ins Training einzusteigen.“

… zur Kölner Auswärtsschwäche (vor dem Spiel): „Ich gucke mir generell solche Sachen nicht an. Am Ende sind wir eine neue Mannschaft. Ich bin jetzt ein Trainer, der vorher noch nicht da war. Wir wollen einfach gucken, dass wir unsere eigene Geschichte schreiben. Und was jetzt in der Vergangenheit war, das können wir nicht mehr verändern. Wir können nur gucken, dass wir nach vorne schauen und heute eine super Leistung bringen.“

… zu einer emotionalen Begegnung im Training (vor dem Spiel): „Wir hatten diese Woche bei uns eine junge Dame im Training, die ihren letzten Wunsch hatte. Sie wollte noch mal die Mannschaft sehen. Ich weiß jetzt auch nicht, ob sie noch unter uns weilt. Ich hoffe natürlich schon. Aber das war einfach eine Geschichte, die den Jungs auch gezeigt hat: Okay, der Verein ist etwas Besonderes. Menschen wollen als letzten Wunsch auf der Erde noch mal die Mannschaft sehen. Und ich glaube, das haben die Jungs verstanden. Der Verein ist unglaublich, der ist emotional. Und das hat uns noch mal dafür sensibilisiert, dass wir einfach die Verantwortung haben, jeden Tag Gas zu geben.“

 

Marvin Schwäbe (Kapitän & Torwart 1. FC Köln) ...

… zu den vier Gegentoren trotz seiner guten Leistung: „Als Torhüter tut das extrem weh. Vier Gegentore sind einfach zu viel. Wir hatten Anfang der zweiten Hälfte eine sehr gute Phase, in der wir auf den Ausgleich gehen mussten. Direkt danach bekommen wir das Gegentor zum 0:2. Vier sind am Ende trotzdem zu viel.“

… zu Mikey Moore: „Das, was er im Training gezeigt hat und auch heute hier, macht Mut und Lust auf mehr.“

… zu sechs Gegentoren in den ersten beiden Spielen: „Nach zwei Spielen mit sechs Gegentoren müssen wir natürlich schauen, dass es nicht zu viel wird. Ich finde aber, dass wir es über lange Zeit trotzdem kontrolliert gespielt haben. Wir müssen es analysieren und schauen, dass wir es in den nächsten Spielen besser machen.“

 

Tom Krauß (1. FC Köln) ...

… dazu, was ihn an der Niederlage am meisten ärgert: „Dass wir in der zweiten Halbzeit nicht das 1:1 machen. In der ersten Halbzeit haben wir Glück, dass wir nur mit 0:1 in Rückstand gehen. Da hätten wir auch zwei, drei Gegentore bekommen müssen. Wir haben dann in der Halbzeit umgestellt. Gegen solche Topteams musst du dann das 1:1 machen. Stattdessen bekommst du das 0:2 und dann wird es schwierig, zurückzukommen. Das müssen wir uns am meisten ankreiden lassen.“

… zu seiner Rolle beim ersten Gegentor: „Vielleicht darf ich da nicht spekulieren. Es sind einfach drei, vier Spieler, die nicht richtig zupacken und dann auch noch den Tunnel bekommen. Das ist nicht gut verteidigt, am Ende aber trotzdem auch gut gemacht.“

 

Borna Sosa (1. FC Köln) ...

… zu seiner Rückkehr nach Stuttgart (vor dem Spiel): „Sehr, sehr schön, wieder hier zu sein in der Bundesliga und natürlich hier in Stuttgart, weil Stuttgart meine zweite Heimat in Deutschland ist. Ich habe so viele gute Sachen hier erlebt, natürlich viele Bilder im Kopf. Aber ich denke, das erste ist das Spiel gegen den 1. FC Köln, als wir den letzten Spieltag gespielt haben. Ich denke, das ist ein sehr, sehr spezielles Spiel und natürlich ist es sehr gut, hier zu sein.“

… zu seinem Wechsel zum 1. FC Köln (vor dem Spiel): „Weil der 1. FC Köln auch ein unglaublich großer Verein in Deutschland ist. Die haben auch Wahnsinns-Fans. Das ist für mich sehr, sehr wichtig, weil ich denke, die Energie, die die Fans uns als Mannschaft geben können, ist ganz wichtig. Heute kommen auch viele vom 1. FC Köln hier nach Stuttgart.“

… zu seinen Zielen mit dem 1. FC Köln (vor dem Spiel): „Wir haben gut gestartet, das ist sehr wichtig in der Bundesliga. Wir wissen, dass unsere Mannschaft sehr, sehr stabil ist und wir können gegen alle Vereine spielen. Ich denke, wir können in dieser Saison um viele Punkte kämpfen. Natürlich ist das Wichtigste, von Spiel zu Spiel zu schauen, aber ich hoffe, dass wir als Mannschaft eine gute Saison haben.“

 

Sky Experte Shkodran Mustafi ...

… zum Stuttgarter Sieg: „Zu Hause musst du natürlich eine Reaktion zeigen. Heute haben wir das Stuttgart gesehen, das wir aus der letzten Saison kannten. Bis auf die 15 Minuten nach der Halbzeit war das ein sehr dominanter Auftritt und von daher ein hochverdienter Sieg.“

… zur Leistung von Bilal El Khannouss: „Er hat ein überragendes Spiel gemacht, auch in vielen kleinen Details. Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass er Qualität hat. Am Ende wird er jetzt aber auch an diesem Spiel gemessen. Beim VfB wollen sie erfolgreich sein und oben mitspielen. Dann musst du das Woche für Woche auf den Platz bekommen. Das wird für ihn jetzt die Herausforderung sein.“

… zu einer möglichen Nominierung von Dzenan Pejcinovic für die A-Nationalmannschaft (vor dem Spiel): „Das wird am Ende Jürgen Klopp entscheiden. Ich glaube, schon mal das Gespräch mit ihm zu suchen, signalisiert natürlich ein bisschen was. Bei uns war er immer dabei, hat in Wolfsburg keine einfache Zeit gehabt, wenig Spielzeit, hat auch immer wieder mal ein bisschen mit sich gehadert. Deswegen haben wir natürlich immer versucht, so einem Spieler das Vertrauen zu geben, weil er einfach ein brutales Potenzial hat. Am Ende wird Jürgen Klopp entscheiden, ob er dieses Potenzial schon in der A-Nationalmannschaft sehen möchte.“

… zum Ausfall von Said El Mala beim 1. FC Köln (vor dem Spiel): „Er hat sich im letzten Jahr – ich kenne ihn ja jetzt seit einem Jahr aus der U21 – super entwickelt. Oftmals hat man darüber gesprochen: nach vorne alles super, aber rückwärts. Ich finde, er macht es gut. Er läuft vorne richtig intensiv an, er macht die Wege zurück. Natürlich hat auch er – und das ist ja auch sein Alter – Sachen, die er lernen muss. Aber heute wird er den Kölnern mit Sicherheit fehlen, weil er für das Spiel gegen eine Mannschaft, die dominant spielen will, die in der gegnerischen Hälfte spielen will, mit seinem Speed und seinem Drang zum Tor den Kölnern heute sehr gutgetan hätte.“

 

 

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