Klopp fordert mehr von den Nationalspielern: „Jeder muss ein bisschen mehr machen“ - Pavlovic: „Oft so, dass sie in der zweiten Hälfte ein bisschen einbrechen“ - Undav schwärmt von Klopp: „Einer der besten deutschen Trainer jemals“ - Hitzlsperger zur Bonusspiele-Aussage: „Das hören die Fans ungerne“
Unterföhring, 29.08.2026
Die wichtigsten Stimmen zum Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen FC Bayern München und VfB Stuttgart (5:1) bei Sky.
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ...
… zum starken Saisonstart: „Es geht nicht nur um den Start. Wir versuchen einfach weiterzumachen, das durchzuziehen, was wir in den letzten Jahren gemacht haben: viel Energie, viel Laufbereitschaft und natürlich Tore machen. Es macht Spaß und das haben die Jungs heute wieder gezeigt.“
… zur Mentalität der Mannschaft: „Es ist nur ein Spiel, es sind nur drei Punkte. Man muss keine Angst haben, alle Titel zu vergessen. Es ist alles wieder auf null. Wir haben nichts gewonnen. Dieser Hunger muss sein wie am ersten Tag. Das lebt hoffentlich in der Mannschaft, aber es ist auch meine Rolle, das vorzutragen.“
… zum Spiel gegen Stuttgart: „Es war alles drin in diesem Spiel. Am Anfang war es unheimlich schwierig, aber das ist normal. Stuttgart ist körperlich und physisch sehr stark. Aber wir sind ruhig geblieben, die Chancen wurden immer größer und am Ende haben wir verdient gewonnen. Aber es war nicht leicht.“
… zu den Champions-League-Ambitionen: „Man muss erst einmal die Jungs bis zu diesem Punkt fit haben. Das ist uns letztes Jahr ziemlich gut gelungen, dass wir alle Jungs in den wichtigen Momenten da hatten. Das muss dieses Jahr genauso sein. Die Spiele sind auf diesem Niveau so eng. Es spielt sich in den Details ab.“
… zur Rolle von Nathaniel Brown: „Wir haben Nene Brown als Außenverteidiger geholt. Aber wir wissen, er kann links spielen, er kann rechts spielen. Im Moment wird er ein bisschen weiter vorne gebraucht, weil wir Jamal nicht da haben, Serge nicht da haben und Lenny gerade zurückgekommen ist. Es gibt meistens logische Entscheidungen und wir haben das Glück, dass Nene das gut machen kann.“
… zum Austausch mit Jürgen Klopp: „Der Kontakt zu Julian Nagelsmann war auch sehr gut. Mit Jürgen Klopp ist es natürlich etwas Besonderes, weil wir einander so oft in der Premier League getroffen haben. Er bleibt eine Legende. Dass er jetzt Bundestrainer ist, ist für mich nicht so wichtig. Es ist einfach so, dass ich mich gerne mal mit Jürgen über Fußball austausche.“
… zur gemeinsamen Verantwortung mit dem Bundestrainer: „Ich kenne den Druck, den er bekommt und was das für seine Entscheidungen bedeutet. Aber ich glaube, gemeinsam haben wir eine Rolle: die Spieler dahin zu bringen, wo sie bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und großen Turnieren sein müssen – fit und gut vorbereitet.“
… zum Steigerungspotenzial der Mannschaft (vor dem Spiel): „Gerade am Anfang einer Saison sind wir so fit, wie wir sein können. Aber es wird sich noch steigern. Wir haben noch Jungs, die zurückkommen aus Verletzungen oder vielleicht noch nicht so viel gespielt haben. Das wird uns helfen. Für das, was wir heute bringen müssen, haben wir Vertrauen und Motivation.“
… zu Jamal Musiala (vor dem Spiel): „Er muss von mir aus heute nicht hier sein. Es gibt andere Prioritäten. Er muss erst mal wieder 100 Prozent gesund werden. Wir unterstützen Jamal. Wir sind in ganz engem Austausch mit ihm und mit den Experten. Hoffentlich ist irgendwann dieser Fokus vorbei, dann kann er wieder Fußballspieler werden.“
… zur Rotation und Jonathan Tah auf der Bank (vor dem Spiel): „Wir sind in einer normalen Phase, in der einige Jungs mehr oder weniger Minuten gespielt haben. Wir haben drei Spiele diese Woche und noch so viele Spiele danach. Das haben wir immer gemacht. Das war auch unsere Stärke in der letzten Saison.“
Manuel Neuer (Kapitän & Torwart FC Bayern München) ...
… zu seinem 600. Pflichtspiel für den FC Bayern: „Ich fühle mich auf jeden Fall gut. Es macht jeden Tag Spaß, mit der Mannschaft zu trainieren, die Spiele zu spielen und auch zwischendurch zu helfen.“
… zum Statement-Sieg: „Wir machen einfach weiter. Egal, ob wir ein Gegentor bekommen und das Ergebnis ausgeglichen wurde: Wir haben versucht, weiter unseren Stiefel zu spielen. Wir müssen aktiv bleiben und über die ganze Strecke Läufe haben, die den Stuttgartern wehtun. Dann wird es irgendwann aufgehen. Diese Intensität kann nicht jede Mannschaft mitgehen. Dann haben wir natürlich sehr gute Spieler und wir können auch immer von außen nachlegen.“
… zum Gegentor: „Grundsätzlich ist es immer ärgerlich, weil wir die Null halten wollten. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass wir mehr Spiele zu null haben wollen und defensiv gut stehen wollen. Solche Sachen passieren, gerade auch gegen Stuttgart, weil sie eine Top-Offensive hatten. Den Ersten halte ich noch gut, dann war es aber nicht mehr zu verhindern.“
… zum Mythos Schalke: „Es ist natürlich ein Arbeiterverein. Wenn man da aufgewachsen ist, weiß man, dass man dankbar sein kann für die Leute, mit denen man groß geworden ist. Das hat viel mit Multikulti und viel mit dem Malochertum zu tun gehabt. Es gab auf Schalke immer Epochen mit Höhen und Tiefen. Da spielt viel rein.“
… zum Titelhunger vor seiner 21. Bundesligasaison (vor dem Spiel): „Auf jeden Fall. Wenn man das Trikot von Bayern München trägt, ist es etwas ganz Besonderes, und wir wollen wieder Deutscher Meister werden.“
… zu seiner Motivation (vor dem Spiel): „Es ist wunderschön, in dieser Mannschaft zu spielen. Der Hunger in der Mannschaft ist riesengroß. Es macht Spaß, für die Mannschaft, für den Verein und für die Fans zu spielen. Auch nach der 21. Saison hört dieser Hunger nicht auf.“
Aleksandar Pavlovic (Torschütze FC Bayern München) ...
… zur Machtdemonstration der Bayern: „Wir haben von Anfang bis Ende alles gegeben. Gegen Stuttgart ist es oft so, dass sie in der zweiten Hälfte ein bisschen einbrechen und nicht mehr so viel Kraft haben. Das war heute wieder so. Wir machen immer weiter, hören nicht auf und machen unsere Tore.“
… zu seinem Tor: „Ich bin mitgelaufen, Isi hat mich gesehen und einen Top-Assist gemacht. Ich freue mich über mein Tor.“
… zu einem möglichen Kontakt mit Jürgen Klopp: „Noch nicht. Hoffentlich.“
Konrad Laimer (FC Bayern München) ...
… zum langen Aufenthalt in der Kabine: „Wie immer: Der Trainer findet ein paar Worte nach dem Spiel. Ich glaube, es war der richtige Auftritt von uns am ersten Spieltag. Nicht alles war perfekt, aber es wurde einiges gezeigt, wie wir in dieser Saison Fußball spielen wollen und wie wir als Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute sind.“
… zur Reaktion nach dem Ausgleich: „Am Ende willst du nie ein Tor kassieren und es ärgert einen. Wir hätten uns schon vorher ärgern müssen, dass wir überhaupt in so eine Situation kommen. Aber man hat gemerkt: Wir kriegen unsere Chancen, wir haben unsere Räume. Nach dem 1:1 haben wir es geschafft, noch mal einen Gang hochzuschalten. Dann machen wir das 2:1, das 3:1 und immer weiter.“
… zu Michael Olise: „Da ist viel Intuitives dabei, indem er einfach auf den Gegner reagiert. Er hat eine unglaubliche Qualität am Ball im Eins-gegen-eins und ein Gespür dafür, Situationen zu erkennen: Wann passe ich, wann gehe ich ins Dribbling, wann schieße ich? Es macht sehr, sehr viel Spaß, mit ihm auf dem Platz zu stehen.“
Max Eberl (Sportvorstand FC Bayern München) ...
… zu seinem Verhältnis zu Jürgen Klopp: „Ich habe von meiner Seite ein sehr, sehr gutes Verhältnis zu Jürgen. Als er in Dortmund raus war und kurz vor Liverpool stand, habe ich mich getraut, in Gladbach anzurufen. Aber das hat sich dann mit Liverpool erledigt. Ich freue mich immer, ihn zu sehen. Ich höre ihm gerne zu. Ein Fachmann.“
… zum Bayern-Sieg: „Wir haben jetzt zwei Spiele gegen Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart gehabt – zwei Mannschaften, die uns letztes Jahr wirklich das Leben schwer gemacht haben. Beide Spiele haben wir verdient gewonnen. Heute war es ein Spiel, das über 90 Minuten seine Geschichte hatte. Es ist uns nicht alles leichtgefallen, aber wir haben im richtigen Moment zugeschlagen.“
… zur Vertragsverlängerung: „Ich hatte keine Zeit zu zweifeln. Ich habe immer gesagt, ich mache meine Arbeit – und das habe ich nicht nur so gesagt. Das war keine Floskel, das war tatsächlich mein Tun. Ich habe das jetzt zweieinhalb Jahre hier beim FC Bayern gemacht und es ist in der Verlängerung gemündet.“
… zur Champions-League-Auslosung: „Sehr, ich freue mich wirklich sehr darauf. Arsenal zu Hause, Atletico auswärts, ManUnited auswärts, Lille auswärts – aber auch Gegner wie Viking Stavanger oder Bodo/Glimt. Das ist Champions League mit allen Facetten und da freuen wir uns sehr drauf.“
… zum Anspruch in allen Wettbewerben: „Wir treten alle Wettbewerbe an, um sie zu gewinnen.“
Nathaniel Brown (FC Bayern München) ...
… zu den ersten Wochen beim FC Bayern: „Ich bin sehr glücklich. Ich freue mich einfach, dass es jetzt losgeht, auch mit dem ersten Bundesligaspiel. Ich bin einfach happy.“
… zu seiner Vielseitigkeit: „Ich will einfach meine Minuten sammeln. Egal wo – ob auf der Zehn, links oder rechts –, das ist mir eigentlich relativ egal. Natürlich ist Linksverteidiger meine Stammposition, aber ich fühle mich überall wohl. Das Team hilft mir, weil wir einfach so überragende Spieler haben. Das macht es in diesem Team einfacher, auf verschiedenen Positionen zu spielen.“
… zur Stimmung nach dem Sieg: „Die Stimmung ist natürlich gut nach einem Sieg. Aber zu viel feiern ist jetzt auch nicht gut, weil es Anfang der Saison ist. Wir haben noch einiges vor. Am Ende der Saison können wir dann richtig feiern.“
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zur deutlichen Niederlage: „In entscheidenden Momenten waren die Bayern da. Ich finde, dass wir sehr gut ins Spiel kommen. Die ersten 20 Minuten waren sehr positiv. Dann gehen wir durch eine Standardsituation in Rückstand – das ist sehr ärgerlich. Im Laufe der ersten Halbzeit war es schwierig. Gerade in der Endphase ging es darum, viel zu leiden. Das haben wir gemacht. Dann kommen wir raus, machen das 1:1 und haben genau das, was wir wollten: das Spiel so lange wie möglich offenhalten. Und dann ist das Spiel nach sechs Minuten weg. Das ist sehr, sehr ärgerlich.“
… zu den eigenen Fehlern: „Wir müssen uns in dem einen oder anderen Moment verbessern, keine Frage. Die Bayern werden hier noch viele andere Mannschaften schlagen, wahrscheinlich sogar höher als uns. Trotzdem müssen wir den Anspruch haben, die eine oder andere Situation besser zu spielen.“
… zum Gespräch mit Schiedsrichter Sören Storks in der Pause: „Ich war nicht so happy. Aber wir können auch nicht happy sein mit unserer Leistung. Ich will das Schiedsrichter-Thema eigentlich nicht aufmachen. Es gab eine Situation, kurz bevor wir fast das 2:0 kassieren, da läuft Ramon Hendriks Richtung Bayern-Box und wird von Olise gefoult. Er pfeift es nicht, im Gegenzug steht es fast 2:0. Ich war nicht so happy mit seiner Leistung. Auch in der zweiten Halbzeit waren vor zwei Toren aus meiner Sicht jeweils 50-50-Situationen. Aber wir können auch nicht happy sein mit unserer Leistung. Deswegen will ich gar nichts mit dem Schiedsrichter anfangen. An ihm lag es nicht.“
… zu Dzenan Pejcinovic (vor dem Spiel): „Das war ein Top-Einstand. Aber wir haben gegen Hansa Rostock gespielt, das möchte ich einordnen. Unsere zweite Mannschaft spielt zweimal gegen Hansa Rostock. Trotzdem hat er enorm dazu beigetragen, dass es am Ende ein klarer, überzeugender Sieg war. Er hat gezeigt, warum wir von Anfang an sehr heiß darauf waren, ihn zu verpflichten.“
… zu Ermedin Demirovic (vor dem Spiel): „Fakt ist, dass er da ist. Er ist unser Spieler, wird heute auch eine Rolle einnehmen. Ich gehe aktuell davon aus, dass es so bleibt. Trotzdem gibt es aus der Erfahrung des letzten Jahres nie eine Garantie. Da gibt es wirtschaftliche Dinge, da gibt es Engländer, die ziemlich viel Geld haben. Aber aktuell gehe ich davon aus.“
Deniz Undav (Kapitän VfB Stuttgart) ...
… zur deutlichen Niederlage: „Weil die Bayern die Dinge einfach ausnutzen. Sie hatten genug Chancen. Wenn Fabi heute nicht einen überragenden Tag gehabt hätte, kassierst du vielleicht acht, neun Dinger. Bayern spielt die Situationen aus und wir haben vier, fünf Situationen, in denen wir immer die falsche Entscheidung treffen. Das sind Situationen, die du gegen Bayern ausnutzen musst. Wenn nicht, dann kassierst du halt so viele Tore, und die hören nicht auf. Deswegen: Du hast zwei Bonusspiele im Jahr. Leider ist es so deutlich geworden, aber nächste Woche einfach weitermachen.“
… zur Vorfreude auf Jürgen Klopp: „Einer der besten deutschen Trainer jemals, wahrscheinlich sogar der beste. Für mich war er eine Legende, wie er bei Liverpool an der Seitenlinie herumgeschrien hat. Mal gucken, was jetzt passiert. Ich freue mich auf jeden Fall.“
… zum Umgang mit der Kritik im Sommer: „Ich habe einfach den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern versucht, positiv zu bleiben. Um meine Personalie war ja viel Gerede. Gefühlt wurde seit März die ganze Zeit diskutiert und geredet, auch negativ. Ich habe versucht, das auszublenden und meine Leistung zu bringen. Jetzt haben wir einen neuen Bundestrainer und ich versuche einfach weiterzumachen, Gas zu geben und gar nicht darüber nachzudenken, was vorher war, sondern nach vorne zu schauen. Ich versuche immer, positiv zu sein – und das habe ich auch in der schweren Zeit gemacht.“
Fabian Bredlow (Torwart VfB Stuttgart) ...
… zur persönlichen Chance (vor dem Spiel): „Daran habe ich gar nicht gedacht. Ich bin froh, dass die Bundesliga startet, ich bin froh, dass ich heute spielen darf. Ich freue mich aufs Spiel und alles andere sehen wir dann.“
… zu Manuel Neuer als Vorbild (vor dem Spiel): „Ja, das wäre schon die richtige Bezeichnung dafür. Die letzten Jahre habe ich viel zu Manuel Neuer hochgeschaut.“
Jürgen Klopp (Bundestrainer) ...
… zu seinen ersten Tagen als Bundestrainer (vor dem Spiel): „Sehr gut, um ehrlich zu sein. Viel gelernt, viel verstanden, viele Menschen kennengelernt, viele Gespräche geführt. Dann relativ schnell festgestellt, dass das Wichtigste noch gefehlt hat: Die Bundesliga hat noch gar nicht angefangen, die Spieler müssen ja noch spielen und gesund bleiben. Aber das geht jetzt endlich wieder los. Ich bin voller positiver Gefühle und Vorfreude auf das, was da kommt.“
… zur Zusammenarbeit mit den Klubtrainern (vor dem Spiel): „Die Botschaft könnte sein: Ich möchte ganz eng mit ihnen zusammenarbeiten. Wir wollen verantwortlich damit umgehen. Wir wollen, dass die Nationalmannschaft für die Vereine auch einen Mehrwert darstellt, dass wir mit dem Training und dem Selbstvertrauen weiterhelfen können.“
… zur Botschaft an die Spieler (vor dem Spiel): „Mit den Spielern habe ich gesprochen, aber da ging es nur ums Kennenlernen. Die Botschaft ist, dass wir vieles intensiver gestalten wollen. Besser spielen sollte möglich sein. Dafür muss jeder ein bisschen mehr machen.“
… zum Vergleich mit Spanien (vor dem Spiel): „Spanien hat das nicht über Nacht gemacht. Bei Spanien war die Art auffällig, wie sie Fußball gespielt haben: die Kombination, super kompetitiv, richtig aggressiv. Frankreich hatte wahnsinniges Talent dabei, ist aber vollkommen verdient rausgeflogen. Aber es geht darum, dass wir morgen ins Spiel gehen und es für den Gegner wahnsinnig schwer ist, ins Spiel zu kommen. Damit müssen wir anfangen.“
… zu Florian Wirtz (vor dem Spiel): „Das Problem im Fußball ist: Du musst das Talent des jeweiligen Spielers so einbauen, auf die Position stellen, auf der er am besten funktioniert. Das haben sie bei Liverpool verstanden. Flo muss lernen, so zu spielen, dass der Trainer gar nicht auf die Idee kommt, ihn rauszunehmen.“
Frank Baumann (Sportvorstand FC Schalke 04) ...
… zum emotionalsten Moment der vergangenen Saison (vor dem Spiel): „Es gab so viele Weggabelungen, an denen wir im richtigen Moment den richtigen Schritt gegangen sind und die richtige Entscheidung getroffen haben. Es war schön, dass dieser Zusammenhalt da war. Die Emotionen nach dem Düsseldorf-Spiel bei der Mannschaft, bei den Spielern und bei den Fans sind für mich besonders hängen geblieben.“
… zum Mythos Schalke (vor dem Spiel): „Man spürt den jeden Tag, wenn man durch Gelsenkirchen fährt, an der Schalker Meile entlang. Bei den Fans, wir haben regelmäßig tausend Fans beim öffentlichen Training. Diese Liebe zu Schalke wird über Generationen weitergetragen.“
… zur Rückkehr in die Bundesliga (vor dem Spiel): „Das sind absolute Highlights, auf die wir uns freuen. Wir wissen, woher wir kommen. Wir haben in den letzten fünf Jahren vier Jahre in der zweiten Liga gespielt und müssen uns ganz viel erarbeiten, egal gegen wen.“
… zum Ziel in der Bundesliga (vor dem Spiel): „Wir müssen die Messlatte noch höher setzen und fühlen uns gut gerüstet, dass wir am Ende der Saison wieder eine neue Geschichte schreiben – hoffentlich wieder mit einem Happy End.“
Sky Experte Thomas Hitzlsperger ...
… zur Konkurrenz und dem Begriff Bonusspiele: „Das hören die Fans ungern, wenn ein Spieler sagt, das sind Bonusspiele. Man kann trotzdem herkommen und gewinnen, das hat Augsburg letztes Jahr bewiesen. Alle wissen, dafür muss auch Bayern mal einen schlechten Tag haben, aber das kann und soll der Anspruch sein.“
… zu Bayerns Spiel unter Kompany: „Mein Eindruck ist, dass die Bayern unter Kompany gar nicht mehr so statisch denken. Es geht gar nicht mehr um eine Formation, sondern um Räume, um Räume besetzen, um Prinzipien. Besonders heute ist mir aufgefallen: Wenn die Bayern unter Druck sind, spielen sie sofort den langen Ball, und sofort entsteht eine Riesenchance. Stuttgart will pressen, Bayern befreit sich, und dann geht die Post ab. Das war beeindruckend.“
… zum VfB Stuttgart unter Sebastian Hoeneß (vor dem Spiel): „Ich halte viel von den Stuttgartern, seit ein paar Jahren, seitdem Sebastian Hoeneß da ist in erster Linie. Er hat es geschafft, der Mannschaft eine klare Identität zu geben, tollen Fußball zu bieten, der auch noch Erfolg bringt. Ich traue ihnen viel zu – auch heute, dass sie die Bayern vielleicht phasenweise ärgern können.“
… zu Jürgen Klopp als Bundestrainer (vor dem Spiel): „Mit ihm ist sehr viel Hoffnung verbunden und mir geht es genauso. Er kann eine Mannschaft wachrütteln. Er verbindet Know-how mit Emotionalität, mit Fachwissen, mit Persönlichkeit. Deswegen bin ich sehr froh, dass er jetzt da ist und hoffentlich die Mannschaft nach vorne bringt.“
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