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03.06.2022
Handball

Marc-Henrik Schmedt: Titel soll kein „One-Hit-Wonder“ sein

Der Geschäftsführer des SC Magdeburg, Marc-Henrik Schmedt, im exklusiven Sportradio Deutschland-Interview zum ersten Titelgewinn des SCM nach 21 Jahren und den neuen Zielen.

Leipzig, 03.06.2022

  • Schmedt zu den Feierlichkeiten: „Die Jungs haben es ordentlich krachen lassen.“
  • Schmedt zur Nervosität vor dem Balingen-Spiel: „Jeder Spieler hatte sein Päckchen zu tragen.“
  • Schmedt zu den beiden Finalniederlagen im DHB-Pokal und in der European League: „Was gestern passiert ist, überstrahlt alles.“
  • Schmedt zu den künftigen Veränderungen: „Haben den Anspruch, kein One-Hit-Wonder zu sein.“
  • Schmedt zu seinen Aufgaben: „Versuchen, auf diesem Niveau weitermachen.“

 

Marc-Henrik Schmedt hat nach dem vorzeitigen Titelgewinn des SC Magdeburg in der Handball-Bundesliga (HBL) exklusiv mit Sportradio Deutschland gesprochen. Das Interview in voller Länge steht auf der Website unter www.sportradio-deutschland.de zur Verfügung. Die wichtigsten Aussagen von Marc-Henrik Schmedt im Folgenden.


Marc-Henrik Schmedt, Geschäftsführer des deutschen Handball-Meisters SC Magdeburg:

... zu den Feierlichkeiten nach dem Titelgewinn: „Es gab eine spontane Feier. Wir hatten nichts geplant, denn es war ja noch offen, ob es am Donnerstagabend passiert. Dann gab es noch einen kleinen Umtrunk. Ich war um kurz vor zwei Uhr zu Hause. Als ich ging, waren noch alle da, die Jungs haben es ordentlich krachen lassen. Das muss auch so sein. Am Sonntag gibt es hier nach dem Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen die offizielle Übergabe der Schale durch die HBL. Und danach fahren wir auf den Alten Markt am Rathausplatz. Dort werden die Feierlichkeiten sicher auch bis spät in den Abend gehen.“


… über die Nervosität vor dem Spiel gegen Balingen-Weilstetten: „Wir stehen seit Monaten an der Tabellenspitze, jeder hat uns schon vor Monaten zum deutschen Meister gekürt. Das ist natürlich ein Rucksack, den man über Wochen mitgetragen hat. Wir wussten alle, das ist der Tag der Tage, und man merkte schon, dass jeder Spieler so ein Päcklein zu tragen hat. Das war sehr zäh. Am Ende war es eine reine Willensleistung. Jetzt ist einfach nur die Erleichterung groß, dass wir es doch ins Ziel gebracht haben.“


… zu den beiden Final-Niederlagen im DHB-Pokal (gegen den THW Kiel) und in der European League (gegen Benfica Lissabon): „Das ist jetzt egal. Was gestern passiert ist, überstrahlt alles. Wenn du über 34 Spieltage in dieser Bundesliga da oben stehst, dann ist das neben der Champions League das Größte, was man erreichen kann. Natürlich hätten wir noch gerne ein oder zwei Titel mehr gewonnen. Man muss aber sagen, in Hamburg war Kiel einfach besser. Die werden auch in den nächsten Jahren das Nonplusultra sein. Und Lissabon verbuche ich unter Lebenserfahrung. Das ist aber auch alles Geschichte, wir sind deutscher Meister. Das wollten wir erreichen, alles ist gut.“


… zu den künftigen Veränderungen: „Es ändert sich eine Menge. Wir haben den Anspruch, kein One-Hit-Wonder zu sein, sondern dass wir die Voraussetzungen schaffen, auf diesem Niveau weitermachen zu können. Es gibt keine Garantie, da muss viel zusammenkommen. Wir wollen den SCM auch in Zukunft als Spitzenmannschaft etablieren und im kommenden Jahr in der Bundesliga und in der Champions League nicht untergehen. Wir müssen jetzt konsequent weiterarbeiten, um ein gewisses Niveau nicht mehr zu unterschreiten und noch mehr solcher Abende zu haben, wie wir ihn gestern gehabt haben.“


… über seine Aufgaben als Geschäftsführer: „Wir gönnen uns jetzt ein paar Tage Auszeit, und danach müssen wir versuchen, auf diesem Niveau weiterzumachen. Der erste Schritt war extrem schwer, dahin zu kommen, wo wir jetzt sind. Der zweite, dort in der Spitzengruppe zu bleiben, das wird die Herausforderung in nicht einfachen Zeiten sein. Ich hoffe, dass wir das Corona-Problem weiter im Griff haben. Dann gibt es die Thematik des Ukraine-Krieges. Da sind die Auswirkungen direkt und indirekt auch noch nicht absehbar. Da kommen einige Herausforderungen auf mich, auf uns zu. Aber dafür bin ich da. Trotzdem gönne ich mir zehn Tage Urlaub, um einfach ein wenig Abstand zu bekommen, um dann wieder angreifen zu können.“



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