Fußball

SGE-Coach Hütter zu den Berichten um sein Verhältnis zu Sportchef Krösche: „Ich habe ganz andere Gedanken im Kopf“

Wagner: „Eine Mischung aus Können und Glück“ - Reitz trifft, feiert aber nicht: „Aus Respekt vor meiner ganzen Zeit bei dem Verein“ - El Mala mit Bekenntnis: „Ich genieße jetzt einfach die Zeit beim FC“ - Hamann zur Bundesligatauglichkeit von Elversberg: „Die Antwort haben sie schon gegeben“

Unterföhring, 29.08.2026

Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 1. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Rocco Reitz (Torschütze RB Leipzig) ...

… zum Spiel gegen den Ex-Verein: „Ich habe versucht, mich so wenig wie möglich damit zu beschäftigen, weil ich es sowieso nicht beeinflussen kann. Ich habe mich natürlich extrem gefreut, alle alten Arbeitskollegen mal wiederzusehen. Ich habe dort viele Freunde gefunden. Es war ein sehr, sehr besonderes Spiel.“

… zum Spiel: „Am Anfang hatten wir vielleicht ein paar Probleme mit dem Pressing. Gladbach hat häufig unsere erste Linie gut überspielt. Aber das haben wir gut überstanden und dann unsere Dinge reingemacht. Darauf kommt es an.“

… zu seinem verhaltenen Jubel beim 1:0 durch Ridle Baku: „In der ersten Sekunde geht die Emotion einfach mit dir durch. Ich freue mich für Ridle, dass er ein Tor schießt und dass wir ein Tor schießen. Aber aus Respekt vor meiner ganzen Zeit bei dem Verein habe ich dann versucht, mich zurückzuhalten.“

… zu seinem eigenen Treffer: „Der Ball von Christopher war top. Genau so muss er kommen, damit ich direkt abschließen kann. Als Achter oder Zehner brauchst du und verlässt dich auf die Spieler hinter dir, die die Räume zu machen, nachschieben und deine Lücke schließen. Das macht Nicolas Seiwald super.“

… zur Vorbereitung mit dem neuen Trainerteam: „Es war sehr intensiv. Wir haben sehr viel gearbeitet und sehr viel Gas gegeben. Wenn jemand Neues im Traineramt kommt, muss man sich daran gewöhnen und sich finden. Es ist ein komplett neues Trainerteam gewesen. Ich glaube, das haben wir in der Vorbereitung sehr gut hinbekommen und das versuchen wir jetzt auch auf den Platz zu bringen.“

… zur Verletzung von Daiki Hashioka: „Ich habe das gerade zum ersten Mal gehört. Ich kenne ihn natürlich noch aus belgischer Zeit. Ich hoffe, dass da nichts weiter passiert ist. Tausend Grüße dahin, gute Besserung. Ich schreibe ihm gleich noch eine Nachricht.“

 

Mauro Lustrinelli (Trainer 1. FC Union Berlin) zum Spiel: „Es war spannend. Man hat gesehen, dass eine Mannschaft wie Frankfurt auch aus dem Nichts Tore schießt. Dann sind wir zurückgekommen, das war schon geil. Wir haben großes Herz und Mentalität gezeigt und unsere Fans mitgenommen.“

 

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) …

… zum Dreierpack von Younes Ebnoutalib: „Ein Top-Start. Besser kannst du dir als Stürmer keinen Bundesliga-Start wünschen, als wenn du drei Tore erzielst. Er ist ein Spieler, der unglaublich viel für die Mannschaft arbeitet. Wenn du so arbeitest, wirst du irgendwann belohnt. Es freut mich für Younes besonders.“

… zum Spiel: „Wir haben das Spiel 75 Minuten lang sehr gut gestaltet, Union ist hier sehr schwer zu bespielen. Sie haben uns am Ende mit ihren langen Bällen so bestraft, dass wir hier nicht gewonnen haben.“

… zu den Berichten über sein schlechtes Verhältnis zu Markus Krösche: „Irgendwelche Kommentare oder sonst irgendwas stehen mir nicht zu. Ich komme aus einem Bundesliga-Spiel, ich habe ganz andere Gedanken im Kopf. Ich habe ein sehr ordentliches Verhältnis zu Markus. Ich hoffe, Sie verstehen, dass ich mehr dazu nicht sagen möchte.“

 

Younes Ebnoutalib (Dreifachtorschütze Eintracht Frankfurt) zu seinem Dreierpack: „Mit drei Toren hatte ich nicht gerechnet. Ich setze mir natürlich Ziele im Kopf, dass ich immer gut spiele und versuche, mein Bestes zu geben. Dann wurde ich mit den drei Toren belohnt.“

 

Noah Atubolu (Torwart Eintracht Frankfurt) zur verspielten Führung: „Du führst 3:1 – Union ist immer ekelhaft zu bespielen mit ihren Fans und der Art und Weise, wie sie Fußball spielen. Wir wollten uns nicht auf ihr Spiel einlassen. In der ersten Halbzeit haben wir gut dagegengehalten, in der zweiten Halbzeit haben wir die Tore zu einfach kassiert. Ich bin gerade erst dazugekommen. Wir müssen daran arbeiten, wie wir das angehen.“

 

Vincent Wagner (Trainer SV Elversberg) ...

… zum Sieg: „Wir haben gut gespielt und waren auch mutig im Ballbesitz. Am Ende der ersten Halbzeit haben wir nicht mehr ganz so mutig im Ballbesitz gespielt und konnten auch nicht mehr ganz an die Intensität gehen. Aber große Teile des Spiels haben wir unser Spiel durchgekriegt, uns gute Situationen erspielt, gehen mit der zweiten Situation direkt in Führung. Eine gesunde Mischung aus Können und Glück und daher haben wir gewonnen.“

… zu den Leverkusener Chancen: „Da standen am Ende Boniface, Kofane und Schick auf dem Platz, also logischerweise brennt es. Dafür hat unsere Abwehr das echt gut gemacht. Aber die hatten in der letzten Viertelstunde mehr Chancen als in der ganzen Rückserie die Mannschaften, die hier waren. Das ist nicht böse gemeint, sondern soll einfach nur die Qualität von Leverkusen herausstellen. Für meinen Geschmack waren das deutlich zu viele Torchancen, weil wir uns nicht clever genug anstellen. Aber gut, das dürfen wir lernen.“

… zum kommenden Spiel gegen Bayern München: „Ich bin mir sicher, dass die Bayern gar nicht zittern. Brauchen sie auch nicht. Wenn sie auf 80 Prozent kommen, wird es wahrscheinlich schon reichen.“

 

Nahuel Noll (Torwart SC Paderborn) zu seinem Bundesliga-Debüt: „Was heißt Highlight der Karriere? Ich hoffe, dass da noch sehr viele Highlights hinzukommen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie mein Bundesliga-Debüt gelaufen ist: Zu null und noch einen Punkt mitgenommen.“

 

Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05) zum Remis: „Wir haben uns auf jeden Fall etwas anderes vorgenommen. Wir wollten definitiv drei Punkte holen. Dennoch haben wir nicht verloren. Es war nicht der Start, den wir uns erwünscht hatten. Es kann nur besser werden und nächstes Mal sind die Dinger drin.“

 

Nadiem Amiri (Kapitän 1. FSV Mainz 05) zum möglichen Elfmeter: „Was soll ich machen? Ich bin im Sechszehner, bekomme den Ball, drehe mich und spüre, dass mich jemand von hinten zieht. Dann ist es ganz klar ein Elfmeter. Ich mache nicht mehr daraus als es ist. Ich merke, dass mich jemand zieht und komme aus dem Gleichgewicht. Natürlich falle ich dann auf den Boden.“

 

Said El Mala (Torschütze 1. FC Köln) ...

… zum wilden Spiel: „Das war ein sehr wildes Spiel. Wir hatten Hoffenheim in vielen Phasen im Griff, kriegen wir ein ärgerliches Tor nach einem Standard, der ein bisschen reinkullert. Das zeichnet uns dieses Jahr aus, wie wir damit umgehen. Ich glaube, das war auch letztes Jahr schon so. Wir sind nach und nach immer wieder gekommen. Es fühlt sich gerade einfach extrem gut an, die ersten drei Punkte zu haben. Wir feiern heute.“

… zu den turbulenten letzten Wochen: „Sehr wild. Wilder, als ich gedacht hätte. Ich glaube, es gab keinen Tag, an dem nicht über mich geschrieben wurde. Aber ich war das vom letzten Jahr gewöhnt. Ich habe eine Familie um mich herum, die mir gut hilft. Ich habe eine gute Mannschaft und einen ganzen Verein, der mich auf dem Boden hält und mir dabei hilft. Dafür bin ich einfach dankbar. Ich genieße jetzt einfach die Zeit beim FC. Es macht unglaublich Spaß, mit den Jungs hier zu kicken und vor den Fans hier zu kicken.“

… zu den Argumenten für Köln: „Guckt euch die hier alle an. Ich glaube, das ist schon ein großer Punkt, warum man hierbleiben sollte. Es gab gute Gespräche mit den Verantwortlichen und mit dem Trainer. Ich fühle mich extrem wohl hier in Köln. Das war nie ein Geheimnis.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zum Sieg von RB Leipzig: „Man kann mit der Schusstechnik von Nusa gar nicht glauben, dass er letzte Saison nur vier Tore erzielt hat. Er stand im Schatten von Diomande, der ist jetzt weg. Baumgartner kommt zurück, Nkunku kann noch besser werden. Ein sehr guter Start der Leipziger. Es ist nur ein Spiel, man muss vorsichtig bleiben, aber wir suchen natürlich jemanden, der den Bayern auf den Fersen bleibt.“

… zum Debüt von Noah Atubolu bei der SGE: „Es war die Personalie, wo sie etwas machen mussten. Es hat sich lange gezogen, Atubolu wollte möglicherweise ins Ausland. Jetzt ist er in Frankfurt gelandet und die Frankfurter sind froh. Er hat heute gezeigt, was er für ein toller Torwart ist. Es ist ein Trumpf, den sie gewonnen haben.“

… zur SV Elversberg: „Die Diskussion um Elversberg war, ob sie es verdient haben und in der Bundesliga sein sollten. Die Antwort haben sie heute schon gegeben.“

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