Fußball

Bayer-04-Routinier Andrich über seine persönliche Situation: „Werde mich nicht ergeben“

Elversberg-Coach Wagner zum Platzverweis: „Wollte mich in ruhigem Ton mit dem Schiedsrichter darüber unterhalten“ - TSG-Coach Ilzer ärgert sich nach der Niederlage gegen den BVB: „Es fühlt sich surreal an“

Unterföhring, 05.09.2026

Werder-Angreifer Füllkrug nach Heimsieg erleichtert: „Genau die Reaktion, die wir gebraucht haben“ - Sky-Experte Hamann zum schnell ausgeführten Einwurf von Kleindienst: „Für mich eine grobe Unsportlichkeit“


Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 2. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky


Vincent Wagner (Trainer SV Elversberg) ...

... zum Spiel: „Ich bin zum ersten Mal als Cheftrainer vom Platz geflogen und habe absolut mitgefiebert. Wir haben uns intern so gut abgestimmt, wie es geht. Gleichzeitig habe ich genossen, wie die Jungs gespielt haben und freue mich riesig über den Sieg. Insgesamt haben wir glücklich, aber nicht unverdient gewonnen.“

... zu seinem Platzverweis: „Man steckt unfassbar viel Energie und Arbeit in eine Saison und muss am zweiten Spieltag so eine Entscheidung hinnehmen. Darüber wollte ich mich in der Halbzeitpause in ruhigem Ton mit dem Schiedsrichter unterhalten und habe direkt die rote Karte gesehen. Mir wurde gesagt, dass ich den Platz in der Halbzeit nicht betreten dürfe.“


Christian Ilzer (Trainer TSG Hoffenheim) ...

... zum Spiel: „Es fühlt sich wirklich surreal an, für diese großartige Leistung über 60 Minuten nicht belohnt zu werden. Selbst nach dem 2:2 hatte man das Gefühl, dass wir das Spiel wieder auf unsere Seite ziehen können. Wir haben wenig zugelassen und stehen am Ende erneut mit leeren Händen dar.“

 

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) zum Spiel: „Wir haben zwar gewonnen, aber sollten trotzdem zusehen, dass wir nicht mit 0:2 in Rückstand geraten und uns selbst in Schwierigkeiten bringen. Die Einwechslungen haben uns heute sehr gutgetan und einen entscheidenden Einfluss aufs Spiel gehabt. Insgesamt ein sehr glücklicher Sieg für uns, der aber zeigt, was in uns steckt.“

 

Gregor Kobel (Torhüter Borussia Dortmund) zum Spiel: „Wir haben uns bis zum Rückstand schwergetan. Danach war es ein offeneres Spiel und Chancen auf beiden Seiten. Dass wir so ein Comeback hinlegen und das Spiel am Ende gewinnen, tut sehr gut.“


Niclas Füllkrug (Torschütze Werder Bremen) zum Spiel: „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Wir haben viel Intensität auf den Platz gebracht und dem Gegner kaum eine Chance gegeben, das Spiel zu gewinnen. Genau das war die Reaktion, die wir nach der Niederlage in Freiburg gebraucht haben und worauf wir in den nächsten Spielen aufbauen können.“

 

Eren Dinkci (Torschütze Werder Bremen) zum bevorstehenden Duell mit dem 1. FC Köln: „Wir müssen in Köln mit der gleichen Intensität ins Spiel gehen und uns weiterhin gut präsentieren. Dann bin ich überzeugt, dass wir auch am kommenden Samstag drei Punkte holen können.“


Ibrahim Maza (Torschütze Bayer 04 Leverkusen) zum Sieg gegen Union Berlin: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, heute wieder drei Punkte zu feiern. Wir haben nach der Niederlage in Elversberg genau die Reaktion gezeigt, die wir brauchten.“

 

Robert Andrich (Bayer 04 Leverkusen) zu seiner persönlichen Situation: „Wenn man die gesamte Sommervorbereitung betrachtet, war es mit den Medienberichten und Wechselgerüchten sicherlich die unruhigste Transferperiode meiner Karriere. Mit meinen sportlichen Ambitionen ist es nicht einfach zu akzeptieren, zunächst eine Nebenrolle spielen zu müssen. Ich werde mich aber nicht ergeben und weiterhin sauer sein, wenn ich nicht spiele.“

 

Felix Uduokhai (1. FC Union Berlin) zum Spiel: „Man darf Bayer 04 so niemals spielen lassen. Wir haben die Zweikämpfe nicht richtig angenommen und waren oftmals einen Schritt zu spät. Wir müssen anerkennen, dass Leverkusen heute besser war und verdient gewonnen hat.“

 

Laurin Curda (Kapitän SC Paderborn) zur Frage, warum es nicht für einen Punkt gereicht hat: „Leider gab es heute keinen Lucky-Punch. Gerade zum Ende des Spiels waren wir oft in der Box der Freiburger, konnten uns letztendlich aber nicht belohnen.“

 

Maximilian Eggestein (Torschütze SC Freiburg) zum Spiel: „Wir wussten von vorneherein, dass es sehr schwer wird, in Paderborn zu bestehen. Umso glücklicher sind wir über die drei Punkte und den Auswärtssieg.“

 

Sky-Experte Dietmar Hamann ...

... zum Comeback der SV Elversberg nach 1:3-Rückstand: „Einen besseren Start hätte es für die SV Elversberg kaum geben können. In der vergangenen Woche bis zur 77. Minute keinen Torschuss für Leverkusen zugelassen und heute nach 1:3-Rückstand so zurückzukommen, ist herausragend. Davor kann man nur den Hut ziehen.“

… zur Einwurf-Situation vor dem 2:1 von Borussia Mönchengladbach: „Dass Tim Kleindienst sich den Ball sofort nimmt und ihn wieder einwirft, nachdem er ins Aus rollt, ist für mich eine grobe Unsportlichkeit. Er wusste, dass er den Ball selbst ins Aus gespielt hat. Mit Cleverness hat das aus meiner Sicht nichts zu tun.“

… zum Saisonstart der TSG Hoffenheim: „Natürlich hat sich die TSG ihren Saisonstart sicherlich anders vorgestellt. Aus meiner Sicht hätte die TSG mindestens vier Punkte holen können. Ich glaube, dass die Hoffenheimer trotzdem eine gute Rolle spielen werden und unter den ersten sieben, acht Mannschaften mitspielen werden.“

… zu BVB-Angreifer Fabio Silva: „Wenn Fabio Silva anfängt, mehr Tore zu schießen, wird er für Real Madrid spielen. Er macht alles besser als die meisten anderen, erzielt aber zu wenige Tore. Ich bin davon überzeugt, dass er 15 bis 20 Treffer in dieser Saison erzielen kann und sehr froh, dass er dem BVB erhalten bleibt.“

 

Sky-Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich zum Platzverweis von Elversberg-Coach Vincent Wagner: „Als Schiedsrichter weißt du, dass du eine falsche Entscheidung getroffen hast und versuchst, die Gelb-Rote-Karte für den Trainer der SVE zu vermeiden. Ich denke, dass der Platzverweis vermeidbar gewesen wäre, indem der Schiedsrichter in der Halbzeit direkt in die Kabine geht und die Konversation mit Vincent Wagner unterbindet. Regeltechnisch geht es aber insofern in Ordnung, dass der Trainer den Platz in der Halbzeit nicht betreten darf.“

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