Formel 1

Weltmeister Norris nach erstem Saisonsieg offensiv: „Können noch weitere Rennen gewinnen“

Wolff zu den Überrundungen: „Ich gehe hier weg und ärgere mich“ - Hülkenberg holt seine ersten Punkte: „Endlich kam die Belohnung“ - Antonelli zum Wochenende: „Haben gesehen, wo unsere Grenzen sind“ - Sky Experte Schumacher: „Mercedes hat schon viele Punkte verloren und verschenkt“

Unterföhring, 26.07.2026

Die wichtigsten Stimmen zum Großen Preis von Ungarn – die komplette Formel 1 live bei Sky.

 

Lando Norris (Rennsieger McLaren) ...

… zum Rennstart: „Was da passiert ist, keine Ahnung. Ich habe das Heck verloren, hatte drei oder vier große Snaps, es hat sich schrecklich angefühlt. Oscar hat es gut gemacht und ist vorbeigefahren. Ich bin ein bisschen weiter rausgefahren und in den ersten paar Runden war es erst mal Game over. Aber ich habe gepusht wie Hölle, um ihn in irgendeinen Fehler zu treiben.“

… zum Rennen: „Meine Pace war heute eine der besten, die ich jemals hatte. Das Auto war sehr schön zu fahren, ich hatte viel Vertrauen. Tolles Rennen. Lange draußen zu bleiben, hatte ich gar nicht so erwartet. Aber die Pace war so stark, ich konnte den Stint immer noch länger machen. Mit den neuen Reifen habe ich das Rennen dann heimgefahren. Ich freue mich, wieder hier auf der Nummer-eins-Position zu stehen.“

… zu den Upgrades: „Es hat sich heute wirklich gut angefühlt und ich wünsche mir, dass es so weitergehen kann. Es wird Momente geben, in denen wir mehr kämpfen werden, auf anderen Strecken wird es noch besser laufen. Das ist eine der Strecken, die mir im Jahr wirklich am besten liegt. Im Moment sieht es wirklich super aus, aber ich glaube, wir können auch noch weitere Rennen gewinnen.“

… zum Momentum vor der Sommerpause: „Das hilft ganz sicher. Das Team hat wirklich hart gearbeitet, um immer noch mehr ans Auto zu bringen. Wir haben harte Konkurrenz, die Ferraris sind schnell und Kimi ist immer da, in jeder Session liefert er ab. Wenn wir wirklich zurückkommen wollen, brauchen wir noch mehr solche Sonntage und müssen Druck auf die Konkurrenz ausüben.“

 

Max Verstappen (Red Bull) ...

… zu Platz zwei: „Ich hätte nicht erwartet, heute hier auf dem Podium zu stehen. Wir haben hart dafür gearbeitet. Der Start war ganz okay. Durch Kurve eins und zwei durchzukommen und dann nach dem ersten Stopp vor Lewis zu bleiben sowie dann mit der Reifenmischung das Rennen zu überstehen, das waren gute Entscheidungen. Ich freue mich sehr, unter all diesen Umständen hier Zweiter zu sein.“

… zum Überholmanöver gegen Lewis Hamilton: „Ich sah die Chance, eigentlich meine einzige Chance. Ich habe gedacht, ich ergreife die Chance, war später auf der Bremse und hatte alles im Griff.“

 

Kimi Antonelli (Mercedes) ...

… zum Rennen: „Das war ein hartes Rennen. Überholen war schwierig, wir mussten also mit der Strategie irgendwas probieren. Zuerst wollten wir einen Stopp machen, dann hat mir das Team gesagt, dass die Reifen am Limit sind. Also doch nochmal ein Stopp. Dann kam das Virtual Safety Car, Ferrari ging in die Box und die waren auf Soft, ich auf Hard. Das war schon hart, aber ich konnte sie hinter mir behalten.“

… zur WM-Führung vor der Sommerpause: „Ich freue mich, hier zu stehen. Das ist die beste Art und Weise, in die Sommerpause zu gehen. Heute haben wir ein bisschen gesehen, wo unsere Grenzen sind. Jetzt geben wir unser Bestes für die zweite Saisonhälfte.“

 

Toto Wolff (Teamchef Mercedes) ...

… zum Mercedes-Wochenende: „Das Einzige Positive an dem Wochenende ist, wie Kimi am Ende gekämpft hat. Das war wirklich gut. Und der Job, den die Mechaniker gemacht haben. Ich gehe hier weg und ärgere mich: über das Unglück des Virtual Safety Cars, über das Marshalling-System, das mit den blauen Flaggen nicht funktioniert hat, über die Hinterbänkler, die nicht aus dem Weg gehen und ein Podium kosten können. Dann ärgere ich mich, dass wir den Start verhauen haben. Das hatte nichts mit George zu tun, ihm wurde einfach zu viel Gas-Input gegeben. Das alles kann es nicht sein.“

… zu den problematischen Überrundungen: „Bortoleto hat verteidigt. Da waren noch zwei, drei andere, die verteidigt haben. Unglaublich. Wenn die vorne an der Spitze fahren, möchte ich mal sehen, was die sagen, wenn da einer so durch die Gegend kurvt.“

… zur Mercedes-Pace: „Nicht gut. Ich glaube, wir sind von Anfang an nicht auf die Reihe gekommen. Kimi ist im ersten freien Training nicht gefahren, im Rennen ist es einigermaßen gut gegangen. Ich weiß nicht, ob wir Norris hätten schlagen können, aber George ist mit einer Leichtigkeit durchs Feld gepflügt und auch bei Kimi war der Speed da. Aber wenn du dort startest, wo wir gestartet sind, geht natürlich nichts.“

… zu George Russells Startproblem: „Er hat nur ganz wenig Gas gegeben und das Gas ist ihm mit dem Drehzahllimiter davongelaufen. Dann ist er vom Gas gegangen, um das zurückzuholen und dann ist gleichzeitig wieder der Start passiert. Da konnte er nichts machen.“

… zu möglichen Updates: „Schwierig mit dem Cost Cap. Ich glaube, wir werden das so reinstreuen und verlangsamen.“

 

Laurent Mekies (Teamchef Red Bull) ...

… zu Max Verstappens Platz zwei: „Es gibt zwei oder vielleicht drei wichtige Faktoren. Erst einmal war die zugrunde liegende Pace des Autos im Rennen deutlich schneller als am übrigen Wochenende. Wir hatten das ganze Wochenende über Probleme mit dem Auto, mit der Balance und Max war immer am Limit damit. Im Rennen wurde das ein bisschen besser und dann haben wir tolle Rundenzeiten gesehen. Dann kommt natürlich noch der Max-Faktor dazu: unglaubliche Überholmanöver. Er hat einen super langen Stint auf dem weichen Reifen hingelegt, mit gutem Reifenmanagement und guten Überholmanövern. Das Team hat alles perfekt umgesetzt: Start, Boxenstopp, Strategie. Das hat es uns ermöglicht, alles herauszuholen, was an diesem Tag drin war.“

… zum Vergleich zwischen Verstappen und Isack Hadjar: „Die Autos sind sehr ähnlich, nicht identisch, aber sehr ähnlich. Isack hatte auch ein starkes Wochenende, er war immer nah dran an Max. Vielleicht im Rennen nicht mit derselben Pace, aber insgesamt genug, um das Auto hinter den beiden Ferraris ins Ziel zu bringen. Das ist ein starkes Ergebnis.“

… zum Abstand zur Spitze: „Seit dem Upgrade in Österreich waren wir bei jedem Rennen im Kampf um das Podium dabei. Manchmal waren wir näher dran an der Spitze, manchmal etwas weiter weg. Lando war heute deutlich schneller, das muss man anerkennen. Letztes Wochenende war es Kimi, der viel schneller war als wir. Wir sind immer noch zwei oder drei Zehntel von der Top-Pace entfernt. Das ist die Lücke, an der wir arbeiten müssen.“

… zur Zukunft von Max Verstappen: „Wir haben das Thema wirklich erschöpft. Das Team arbeitet hart. Wir wollen wieder zurückkommen in eine Situation, in der wir siegen können – und das so schnell wie möglich. Max will das auch, und das wollen wir zusammen tun. Wir versuchen einfach, ihm das Auto in der optimalen Position hinzustellen. Das ist das Einzige, was Max interessiert.“

 

Isack Hadjar (Red Bull) ...

… zum Rennen: „Ziemlich hart, es war wirklich sehr schwierig. In den ersten 19 Runden auf dem Medium-Reifen hatte ich keine Pace. Auf den harten Reifen, in Stint zwei und drei, waren wir schnell. Keine Ahnung, warum.“

… zur Sommerpause: „Ich würde mich gerne erholen, aber zugleich haben wir so viele Probleme zu beheben. Es ist gut, die Sommerpause zu haben, aber zugleich möchte ich am besten so schnell wie möglich wieder Rennen fahren. Rennen wie heute sind nicht sehr schön und ich möchte etwas Besseres machen.“

 

Nico Hülkenberg (Audi) ...

… zu seinen ersten Punkten: „Es war bisher ein bisschen mühsam. Eigentlich war die erste Möglichkeit schon im zweiten Rennen in China, wo wir es haben liegen lassen. Dann war immer irgendwas im Weg. Das war das erste Mal, dass es gestern und heute wirklich rundgelaufen ist. Da kam dann auch endlich die Belohnung.“

… zum entscheidenden Faktor im Rennen: „Budapest ist in dem Sinne wie Monaco: Track Position is king. Du musst vorne bleiben. Der Start war dieses Jahr ein bisschen komisch, die rechte Seite war deutlich schlechter als die linke. Mit unserer Startthematik war das nicht die einfachste Ausgangslage. Ich war sogar irgendwann hinter beiden Alpines, habe die dann aber irgendwo zurückbekommen. Das war wichtig und ausschlaggebend fürs Rennen.“

… zum Reifenmanagement: „Lange haben die Reifen gut ausgesehen, aber irgendwann kam die sogenannte Klippe. Dann fällt man runter und dann ist nichts mehr zu holen. Dann ist es wirklich nur noch Rallye-Style. Die Bedingungen heute waren sehr heiß, sehr windig, dieser raue Asphalt ist brutal für die Reifen. Der Einstopper war heute nicht einfach.“

… zur Entwicklung bei Audi: „Wir sind noch immer in der Anfangsphase, in der Bauphase. Aber wir wachsen, wir verbessern uns stetig, arbeiten an allen Fronten und Prozessen. Die letzten paar Rennen sind wir ein bisschen mit den Racing Bulls im Battle Best of the Rest nach den Top vier Teams. Das ist für den ersten Aufschlag im ersten Jahr nicht verkehrt. Die Zeichen gehen in die richtige Richtung.“

 

Gabriel Bortoleto (Audi) ...

… zum Rennen: „Es war ein langes Rennen mit sehr viel Reifenabbau. Wir haben einen Stopp versucht, das war hart. Dann war P11 das Beste, was wir rausholen konnten.“

… zu den problematischen Überrundungen: „Das System hat heute nicht funktioniert. Die blauen Flaggen haben nicht mehr funktioniert. Ich bin selbst hinter Bearman und Sainz hängen geblieben. Da hat irgendwas nicht funktioniert und ich musste immer warten, bis mein Ingenieur mir etwas sagt. Er hat es mir kurz vor Kurve elf gesagt, dass ich sie vorbeilassen soll und ich habe es danach gemacht. Auf dem Bildschirm vom blauen-Flaggen-System hatte ich keinerlei Hinweise. Und in der Mitte der Kurve kann ich nicht in den Spiegel gucken.“

 

Andrea Stella (Teamchef McLaren) ...

… zum Rennen: „Wenn wir mit Oscar anfangen: Er hat seine Chance am Start ergriffen, ist gut gefahren, hat die Führung behalten. Das Feld war eng beieinander und an einem Punkt mussten wir entscheiden, ob wir uns nach hinten abdecken oder nicht. Dann hat Oscar Zeit beim Überrunden verloren. Zugleich hat Lando eine unglaubliche Pace gezeigt und genug Vorsprung herausgefahren, um den Boxenstopp zu machen und vor Oscar wieder herauszukommen. Wir sind trotzdem sehr stolz auf beide Fahrer. Beide hatten ihre Chancen und es ist wichtig zu sehen, dass wir mit diesen Chancen wieder um den Sieg fahren können. Das ist ja schon eine ganze Weile her.“

… zu McLarens Zuverlässigkeitsproblemen: „Wir hatten natürlich auch Zuverlässigkeitsprobleme, nicht zum ersten Mal heute. Ganz oben auf unserer Prioritätenliste steht die Behebung dieser Zuverlässigkeitsprobleme. Wenn du konkurrenzfähig wirst, werden die Punkte wichtig und da haben wir heute einige liegen lassen.“

… zu Norris in Ungarn: „Eine Anekdote dazu: Das ist die Strecke, auf der wir Lando zum ersten Mal in einem McLaren haben testen lassen. Da haben wir gesagt: Der Junge hat unglaubliches Talent. Er saß hier zum ersten Mal in einem Formel-1-Auto. Deshalb ist diese Strecke sicherlich etwas ganz Besonderes für ihn.“

 

Lewis Hamilton (Ferrari) ...

… zum letzten Boxenstopp: „Ich denke definitiv, dass wir den Stopp nicht hätten machen sollen. Der Funk kam direkt an der Boxeneinfahrt und ich hatte keine Zeit mehr, noch zu antworten und Nein zu sagen. Ich musste einfach der Entscheidung vertrauen, die getroffen wurde. Meine Reifen waren eigentlich absolut okay. Ich denke, ich hätte den dritten Platz halten können, auch wenn ich vielleicht nicht unbedingt Max hätte holen können. Dann auch noch die Strafe dazu, das ist natürlich schade.“

… zur zweiten Saisonhälfte: „Ich bin super dankbar für das Team. Die haben in der ersten Saisonhälfte einen tollen Job abgeliefert. Die letzten zwei, drei Rennen waren natürlich ziemlich hart, mit eigenen Fehlern, die ich gemacht habe, auch Silverstone zum Beispiel und hier viele Strafen. Da muss ich hart daran arbeiten, dass ich die nicht mehr einfahre.“

 

Charles Leclerc (Ferrari) ...

… zum Start: „Es war eine Kombination mehrerer Dinge. Ich habe die Daten noch nicht angeschaut. Ich dachte eigentlich, ich hätte genau das getan, was ich tun wollte. Aber wir haben die Einstellungen für den erwarteten Grip vorgenommen und ich glaube, der Grip war insgesamt weniger als erwartet. Deshalb hatte ich dann durchdrehende Räder und das war schwierig.“

… zur fehlenden Performance: „Mercedes hält am Freitag durchaus zurück. Am Samstag waren wir dann nicht mehr in derselben Position wie am Freitag. Alle hätten gedacht, dass wir auf technischen Strecken wie Budapest oder Monaco sehr stark sein würden. Aber da waren wir nicht auf dem Niveau, das wir uns vorgestellt hätten. Das müssen wir genauer analysieren.“

 

Stefano Domenicali (Formel-1-CEO) ...

… zur Rückkehr von Malaysia in den Formel-1-Kalender: „Wir wollten das Rennen von Bahrain nachholen, aber wir hatten eine klare Frist, die wir für diese Entscheidung einhalten mussten. Angesichts der Beziehungen, die wir zum Königreich Bahrain haben und dessen Beziehungen zum König von Malaysia, haben wir gesagt: Gut, da müssen wir kreativ sein. Wir sind sehr stolz, dass wir das in dieser Situation hinbekommen haben. Das ist gut für unseren Sport und für unsere Fans.“

… zu den Rennen in Katar und Abu Dhabi: „Wir wollen die Entscheidung so lange wie möglich hinauszögern. Aber ich würde sagen: Vor Ende September müssen wir da eine Entscheidung treffen.“

… zum Fazit der ersten Saisonhälfte mit dem neuen Reglement: „Wir haben natürlich viele Sachen, über die man sprechen kann. Aber die Rennen waren bislang spektakulär. Die Rückmeldungen von den Fans sind positiv und das ist ja das Ziel unseres Sports: immer voranzukommen, die guten Rückmeldungen von überall zu berücksichtigen und in eine gewisse Richtung voranzugehen.“

 

Mohammed Ben Sulayem (FIA-Präsident) ...

… zur Entscheidung über ein Bahrain-Rennen in Malaysia (vor dem Rennen): „Das Ergebnis war, dass wir berücksichtigen müssen, was in der Region, also im Nahen und Mittleren Osten, geschieht. Wir wissen nicht, was da noch kommen wird. Aber dass der Sport nach der Absage der beiden Rennen im Frühjahr nun zumindest ein Rennen in Malaysia haben wird, ist großartig.“

… zur Zusammenarbeit mit der Formel 1 und Bahrain (vor dem Rennen): „Wir haben eng mit dem Formel-1-Management, meinem Freund Stefano und auch mit Bahrain zusammengearbeitet. Dass nun der König von Bahrain mit dem König von Malaysia über einen Ausgleich zwischen den beiden spricht und ein Bahrain-Rennen in Malaysia stattfindet, ist ein toller Erfolg für den Sport, für die Teams und für alle.“

… zum geplanten Termin (vor dem Rennen): „Das wird zwischen Aserbaidschan und Singapur stattfinden. Das ist der Plan. Natürlich müssen wir jetzt noch die Entscheidung des FIA World Councils abwarten, aber ich bin optimistisch, dass es Zustimmung geben wird.“

… zur Bedeutung der Entscheidung (vor dem Rennen): „Dann haben wir natürlich noch die Logistik, das ist eine Sache für die Teams, aber auch für die FIA. Es ist ein sehr, sehr starkes Statement, auch vor dem Hintergrund des Krieges. Der Sport lässt sich nicht unterkriegen.“

… zu Katar und Abu Dhabi (vor dem Rennen): „Nein, noch nicht. Da haben wir noch Zeit. Wir haben vereinbart, dass wir im September darüber sprechen und dann eine Entscheidung treffen. Jetzt wäre es verfrüht, eine Entscheidung über etwas treffen zu wollen, was zum Ende des Jahres geschehen soll.“

 

Sky Experte Ralf Schumacher ...

… zu den verlorenen Punkten von Mercedes: „Je enger die WM wird, kommen all diese Fehler wieder hoch. Am Ende kann man diese Punkte nicht verschenken. Mercedes hat schon viele Punkte verloren und verschenkt. Wenn es hinten raus hapert und man die WM verliert, wäre das mehr als ärgerlich.“

… zum Verhalten bei blauen Flaggen: „Jeder Fahrer weiß, worum es geht. Man hat den Ingenieur, man fragt, man sieht in die Spiegel. Wenn Bortoleto sagt, er kann nicht in die Spiegel gucken, wenn er fährt, dann ist er überfordert. Dann muss er es lassen. Das ist unsportlich.“

… zu Lando Norris (vor dem Rennen): „Er ist auf jeden Fall ein Gewinner. Seitdem er letztes Jahr den Schalter umgelegt hat und Weltmeister geworden ist, ist er zum echten Leader geworden. Er geht immer ans Limit, aber nicht darüber hinaus, macht kaum noch Fehler, akzeptiert auch, wenn er mal nicht gewinnen kann und arbeitet konstruktiv im Team weiter.“

… zu Max Verstappen und Red Bull (vor dem Rennen): „Bei der Erwartungshaltung, die man an beide Seiten hat, muss man bei Max Verstappen sagen: Flop. Er kann aber auch nur mit dem fahren, was er hat. Trotzdem scheint irgendetwas mit seinem Fahrstil zu sein, weil er mehr Probleme hat als Hadjar. Da müsste sich Red Bull etwas einfallen lassen.“

… zu Lewis Hamiltons Entwicklung bei Ferrari (vor dem Rennen): „Wer hätte das gedacht? Er selbst hat letztes Jahr hier noch an sich gezweifelt. Deshalb ist es toll, was er gemacht hat und was er mit Ferrari in diesem Jahr erreicht hat.“

… zu George Russell (vor dem Rennen): „Er hatte natürlich eine riesige Erwartung an sich selbst und von außen auch. In der Formel 1 ist es eben so: Wenn man nicht abliefert, bekommt man den Druck. Das tut er im Moment einfach nicht gut genug. Er hatte wieder die Chance, hatte diese Stunde, war trotzdem am Ende wieder zu langsam und hat trotzdem wieder Fehler gemacht.“

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