ADAC GT Masters

Eindrucksvoller BMW-Sieg durch Fourie/Zimmermann in Zandvoort

Die strahlenden Sieger: Tim Zimmermann und Leyton Fourie von FK Performance Motorsport
Die strahlenden Sieger: Tim Zimmermann und Leyton Fourie von FK Performance Motorsport

FK Performance Motorsport gewinnt mit Fourie/Zimmermann in den Niederlanden - Schubert Motorsport und Holzem-Zwillinge machen BMW-Doppelerfolg perfekt - Kalus/Blum im Ford Mustang GT3 auf Rang drei

Die strahlenden Sieger: Tim Zimmermann und Leyton Fourie von FK Performance Motorsport
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Die strahlenden Sieger: Tim Zimmermann und Leyton Fourie von FK Performance Motorsport
Leyton Fourie und Tim Zimmermann haben Rennen 1 in Zandvoort gewonnen
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Leyton Fourie und Tim Zimmermann haben Rennen 1 in Zandvoort gewonnen

Zandvoort, 24.05.2026

Wiederholungstäter am Werk im ADAC GT Masters: Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) haben in Zandvoort gewonnen – wie bereits im Jahr zuvor. Das Duo im BMW M4 GT3 Evo überquerte mit 3,334 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport) die Ziellinie. Rang drei ging an Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (19/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3. „Zandvoort ist gut zu uns“, strahlte Fourie nach seinem dritten Karriere-Sieg im ADAC GT Masters. „Wir wussten, dass unsere Rennpace hier gut sein würde. Unser schwieriges Wochenende am Red Bull Ring war eine harte Erfahrung, aber ich habe nie an uns und dem Team gezweifelt und wusste, dass wir in Zandvoort stark zurückkommen würden.“ Teamkollege Zimmermann freute sich über seinen fünften Sieg, blieb aber zurückhaltend. „Zandvoort ist ein gutes Pflaster für uns – bis jetzt. Aber das kann sich jederzeit ändern. Ich genieße den Moment und unseren Sieg, bin aber schon gespannt, wie es weitergeht.“


Bei sommerlichen Temperaturen und rund 43 Grad Streckentemperatur blieb am Start zunächst Polesetter Holzem vorne, hatte über seinen gesamten Stint aber mit Gaststarter Alexey Nesov (22/Pure Racing) im Porsche 911 GT3 R zu kämpfen. Vor dem Fahrerwechsel trennte die Kontrahenten weniger als eine Sekunde, während sie sich gemeinsam von ihren Verfolgern absetzten und zum Ende des Stints einen Vorsprung von über sechs Sekunden auf Kalus hatten, der das Verfolgerfeld anführte. Zu dieser Zeit lagen die späteren Sieger nur auf Rang sechs. „Ich hatte keinen guten Start und habe zwei Positionen verloren“, schilderte Zimmermann. „Unser Plan war, die Reifen zu schonen, denn das Rennen in Zandvoort wird im zweiten Stint gewonnen. Alle anderen sind extrem gerutscht und waren am Limit, während ich versucht habe, ruhig zu fahren. Der Plan ging auf.“


Die Boxenstopp-Phase würfelte das Feld nochmals durcheinander, da sowohl Kalus/Blum als auch die späteren Viertplatzierten, Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport), eine Strafe für einen zu kurzen Boxenstopp erhielten. Fourie fand sich kurz nach dem Fahrerwechsel bereits auf Rang drei wieder und griff sofort den zweitplatzierten Porsche von Pure Rxcing an. Eine Safety-Car-Phase brachte nochmals alle Konkurrenten zusammen und Fourie sah seine Chance gekommen. In Kurve eins zog er außenherum am führenden Juliano Holzem vorbei und übernahm die Führung. „Ich habe eine Wette mit ein paar Jungs aus dem Team abgeschlossen“, lachte Fourie. „Vergangenes Jahr habe ich hier zwei Autos außenherum überholt, deshalb musste es jetzt mindestens einmal klappen.“


Der zweitplatzierte Sandro Holzem resümierte: „Mein Stint war relativ gut und ich habe versucht, die Reifen zu managen. Die Pace passte und ich konnte Juliano das Auto mit einem guten Abstand übergeben. Leider war der Re-Start nach dem Safety Car etwas schwierig und Fourie ist direkt vorbeigezogen. Zum Ende hin war Julianos Pace wieder gut. Natürlich ist es jetzt ein bisschen enttäuschend, aber Platz zwei ist ein gutes Ergebnis und morgen ist ein neuer Tag, an dem wir wieder angreifen.“


Dahinter kamen Kalus und Blum trotz Strafe auf Rang drei ins Ziel und waren überglücklich mit dem Ergebnis. „Ich freue mich sehr über dieses Podium, denn wir haben das Maximum herausgeholt“, erklärte Kalus. „In meinem Stint lag der Lamborghini ständig hinter mir und es war Glück, dass ihr Boxenstopp ebenfalls zu kurz war und sie so hinter uns geblieben sind. Dass unsere Pace im Vergleich zu den direkten Konkurrenten zum Ende des Rennens noch so gut war, hat mich besonders gefreut.“


Hinter dem Lamborghini von Zulauf/Hirsiger kamen mit Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/Isernhagen/beide Razoon - more than Racing), Aliaksandr Malykhin (38/GBR)/Alexey Nesov (22/beide Pure Racing) und Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon - more than Racing) drei Porsche 911 GT3 R ins Ziel. Jan Duran (18/ESP)/Joseph Ellerine (22/ZAF/beide FK Performance Motorsport) und ihre Teamkollegen Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg) landeten in ihren BMW M4 GT3 Evo auf den Rängen acht und neun. Die Top-10 komplettierten Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) im zweiten Ford Mustang GT3.


Das zweite Qualifying in Zandvoort findet am Sonntag um 08:15 Uhr statt und wird live auf Joyn und youtube.com/adacmotorsports übertragen. Das Rennen beginnt um 15:10 Uhr und ist live im Free TV auf Sport1 zu sehen. Dort gibt es im Vorfeld der spannenden Live-Action noch eine Zusammenfassung des Samstagslaufs. Das Rennen ist ebenfalls im Stream auf Joyn,ServusTV ON und auf YouTube zu sehen.


Der Kalender des ADAC GT Masters 2026

24.04.-26.04.2026 Red Bull Ring (A)

22.05.-24.05.2026 Circuit Zandvoort (NL)

19.06.-21.06.2026 Dekra Lausitzring - Endurance

10.07.-12.07.2026 Int. ADAC Truck-Grand-Prix*

04.09.-06.09.2026 Salzburgring - Endurance

09.10.-11.10.2026 Hockenheimring Baden-Württemberg

* Vorbehaltlich der Bestätigung durch den Promoter


Pressekontakt

ADAC e.V.

Oliver Runschke

T +49 89 76 76 69 65

E-Mail oliver.runschke@adac.de


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