Doppeltorschütze Kübler mit mutiger Ansage: „Wenn wir jetzt im Finale stehen, dann wollen wir auch einen Titel holen“ - SC-Keeper Atubolu lobt die Fans: „Es waren 34.000 Leute gegen zehn“ - RTL-Experte Matthäus traut Freiburg den großen Wurf zu: „Wer ins Endspiel kommt, kann auch den Pokal holen“
Köln, 07.05.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie SC Freiburg gegen Sporting Braga (3:1) im Halbfinal-Rückspiel der UEFA Europa League. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die UEFA Europa League live bei RTL.
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
… zur Schlussphase: „Natürlich kostet es Kraft. Wir hätten irgendwas falsch gemacht, wenn wir am Ende nicht mit unseren Kräften am Ende gewesen wären. Auch wenn du ein Mann mehr bist: In den letzten paar Minuten schmeißt der Gegner alles nach vorne. Ich glaube, es geht nicht um Überforderung, sondern da ist sehr viel Unruhe, sehr viel Hektik.“
… zum Stolz auf seine Mannschaft: „Stolz ist nicht immer unbedingt das erste Wort, das ich sofort wähle. Ich spüre einfach so eine unglaublich große Freude, wenn ich in die Gesichter der Menschen schaue. Das ist das, was überwiegt und das für alle Ewigkeiten auch bleiben wird.“
… zur Bedeutung für die Region: „Das Allerwichtigste ist wirklich, auch in solchen Momenten genau zu wissen, wer man ist. Das ist ein Punkt, der für mich ganz wichtig ist und den wir alle hier richtig einschätzen können. Das zeichnet die Menschen hier in der Region einfach aus: dass sie wissen, was alles notwendig ist, um solche besonderen Momente und Abende gemeinsam erleben zu dürfen.“
… zum Doppelpack des eingesprungenen Lukas Kübler: „Das sind die Geschichten. Wenn einer ausfällt, bedeutet es im gleichen Zuge immer auch die Möglichkeit für jemand anderen. Wir haben lange darüber gesprochen und hatten unsere Ideen. Es freut mich sehr für die Jungs, die dann reinkommen. Das zeichnet eine Mannschaft aus: dass du nicht erst, wenn dir gesagt wird, du darfst spielen, den Schalter umlegst, sondern die ganze Zeit dabei bist.“
… zur Leistung von Johan Manzambi: „Bei ihm ist der Punkt wirklich die Einfachheit des Spiels. Das hat er in der zweiten Hälfte getan, vor allem Anfang der zweiten Hälfte. Er hatte viele einfache Ballkontakte und ist dadurch in Möglichkeiten gekommen. Das ist immer die Kunst, wenn du diese Qualität hast, auch mit Einzelaktionen. Man kann seine Qualität einsetzen, aber man muss auch seine Mitspieler mitnehmen.“
… zu den Kräften im Saisonendspurt: „Müdigkeit ist jetzt nicht erlaubt. Das Gute ist: Wenn das Ende wirklich in Sicht ist, dann merkst du nochmal, da gibt es einen Extraschub. Diese Energie spürt man bei den Jungs.“
… zum Feiern: „Es ist schon wichtig, diesen Moment zu genießen. Aber ich spüre es selber schon wieder: Es geht schon weiter. Das ist verrückt, ich kann es auch gar nicht aufhalten. So denken wir gerade alle, so ticken wir auch. Wir sind auch nicht zu Ende. Es ist ein Highlight, absolut, und der Moment ist toll. Aber das sind nur ein paar Schritte.“
… zur besonderen Atmosphäre (vor dem Spiel): „Leider nimmt man das zu wenig wahr. Man wünscht sich in der Tat, an solchen Tagen auch Fan sein zu dürfen und einfach in der Stadt zu verweilen und das mitzunehmen, wenn es immer voller wird und diese Magie entsteht. Leider sind wir da zu sehr im Alltag und in unseren gewohnten Abläufen.“
Lukas Kübler (Doppeltorschütze SC Freiburg) ...
… zum Finaleinzug: „Wie ein Traum, der jetzt wahr geworden ist.“
… zur Stimmung: „Es ist ein einmaliger Abend hier im Europa-Park-Stadion. Die Stimmung war unglaublich, es war so laut, das ganze Spiel. Das Publikum hat uns ein Stück weit getragen. Es war eine Wahnsinnsstimmung heute.“
… zu seinen beiden Toren: „Das erste war ein Willenstor und das zweite war ein Kopfball. Da habe ich schon den einen oder anderen gemacht. Ich bin froh, dass der Ball von Vincenzo so überragend kam. Dann habe ich einfach ein gutes Timing und schädele ihn rein.“
… zum Finale: „Wenn wir jetzt im Finale stehen, dann wollen wir auch einen Titel holen.“
Igor Matanovic (SC Freiburg) ...
… zum Finaleinzug: „Es ist wunderbar. Ich muss sagen, als wir zum Warm-up schon rausgegangen sind, wusste ich, dass wir das Spiel gewinnen. Gar nicht, weil wir gut drauf waren oder sonst irgendwas, sondern weil wir heute 34.000 gegen elf gespielt haben, beziehungsweise lange Zeit gegen zehn. Dann wusste ich: Wir werden das Spiel ziehen.“
… zu Noah Atubolu: „Wenn ich mir die letzten zehn Minuten anschaue, was dieser Typ schon wieder macht, wie er uns im Spiel hält: Es ist schön, wenn du vorne so viel Arbeit hast und hinten noch so eine Katze drin hast, auf die du dich einfach verlassen kannst.“
… zum Finale gegen Aston Villa: „Auf ein Spektakel. Ich glaube, Aston Villa war über das ganze Turnier schon ein Riesenfavorit, hat eine unfassbar gute Mannschaft mit sehr hoher Qualität und spielt eine sehr gute Premier-League-Saison. Da müssen wir uns noch besser vorbereiten, die ganzen Wochen gut aufarbeiten und gut analysieren.“
Noah Atubolu (Torwart SC Freiburg) zur Schlussphase: „Es war so ein Spiel. Solche Fans, die wir hier heute hatten, einfach diese Unterstützung, wie Igor schon gesagt hat, den Aufwand, den die Jungs betrieben haben: Dass ich in den letzten zehn Minuten noch ein bisschen helfen konnte, war dann einfach mein Job. Es waren 34.000 Leute gegen zehn. Es war brutal.“
Vincenzo Grifo (Kapitän SC Freiburg) zum Finaleinzug: „Es ist einfach überragend. Ich will mich gar nicht so sehr aus dem Fenster lehnen, aber diese Mannschaft, dieser Verein hat das einfach verdient. Über die letzten Jahre, mit dem, was wir geleistet haben, haben wir es wirklich verdient. Wir haben so geackert, wir haben so gearbeitet, wir haben so an Details gearbeitet. Deswegen hat es diese Mannschaft, dieser Verein, diese Stadt mit dieser Energie einfach so verdient, im Finale zu stehen.“
Joachim Löw (Ehemaliger Bundestrainer) ...
… zum Umgang mit großen Spielen (vor dem Spiel): „Als Trainer schottet man sich dann schon ein bisschen ab. Man ist damit beschäftigt, von morgens bis abends die Mannschaft einzustellen, vorzubereiten, die eigenen Ideen der Mannschaft nahezubringen im Training und so weiter. Am Ende wird viel über Taktik gesprochen. Wenn es dann losgeht, zählt das innere Feuer von jedem Einzelnen, die innere Überzeugung und der Glaube, dass man heute einen großen Tag erleben kann. Das ist dann das Allerwichtigste für die einzelnen Spieler.“
… zur Entwicklung des SC Freiburg (vor dem Spiel): „Es ist natürlich kein Zufall. Freiburg ist in den letzten zehn, 15 Jahren in jeder Beziehung richtig zum Vorbildverein geworden. Der Verein ist sehr gut aufgestellt, hat klare Strukturen und eine klare Identität. Die Trainer vermitteln eine klare Identifikation und eine Haltung, wie sie spielen wollen. Freiburg bewahrt die Ruhe und hat diese Kontinuität in den verantwortlichen Positionen. All das trägt dazu bei, dass Freiburg so stark ist und so groß geworden ist.“
… zu Julian Schuster (vor dem Spiel): „Der Verein wurde von zwei Trainern geprägt: Volker Finke und Christian Streich. Julian ist hervorragend in diese Rolle reingewachsen. Wie er es in den ersten beiden Jahren macht, ist wirklich großartig. Man sieht seine Handschrift, man sieht klare Abläufe in den Spielen, Automatismen und eine Entwicklung. Das ist in starkem Maße mit dem Trainer verbunden. In Freiburg ist das klar zu sehen, und das macht er super.“
Patrick Osterhage (SC Freiburg) zu seiner Rolle als verletzter Spieler (vor dem Spiel): „Erstmal tut es natürlich weh, vor allem bei solchen Spielen nicht dabei zu sein. Ich versuche, so gut es geht, außerhalb zu unterstützen, alles, was geht. Ich spüre einfach, dass wir Bock haben auf dieses Rückspiel. Ich hoffe, man hört die Stimmung hier so ein bisschen. Das ist unglaublich. Wir verstehen uns hier kaum. Ich glaube, das überträgt sich auf die Mannschaft. Das war schon die ganze Woche zu spüren, dass einfach Lust auf dieses Spiel da ist. Auch die Überzeugung und der Mut, dieses Spiel zu gewinnen, waren bei allen die ganze Woche zu spüren und jetzt auch hier im ganzen Stadion.“
Bernd Neuendorf (DFB-Präsident) ...
… zur Bedeutung des Spiels für den deutschen Fußball (vor dem Spiel): „Das ist für den DFB unglaublich toll. Wir hatten zwei Klubs im Halbfinale von europäischen Wettbewerben. Freiburg macht es heute hoffentlich besser als die Bayern und zieht ins Finale ein. Das wünsche ich ihnen von Herzen. Es ist vielleicht das größte Spiel der Vereinsgeschichte.“
… zur Entwicklung des SC Freiburg (vor dem Spiel): „Das ist nahtlos angeschlossen. Ich habe gerade Christian Streich getroffen, der diesen Verein geprägt hat. Alle haben gedacht, wenn Christian Streich aufhört, gibt es so eine Art Bruch. Mitnichten hat sich das so eingestellt. Der Verein ist gut geführt. Sie haben immer einen guten Blick für Talente und für gute Trainer. Das ist bewundernswert, wenn man den Etat mit den großen Klubs vergleicht. Ich gönne es ihnen von Herzen, dass sie heute Erfolg haben.“
RTL-Experte Lothar Matthäus ...
… zum Finaleinzug: „Von Freiburg hätte es wahrscheinlich keiner erwartet, dass sie ins Europa-League-Endspiel kommen, nach Istanbul in zwei Wochen. Ich freue mich, Glückwunsch nach Freiburg. Ich glaube schon, dass der SC Freiburg verdient ins Finale eingezogen ist.“
… zum möglichen Titelgewinn: „Wer ins Endspiel kommt, kann auch den Pokal holen. Sie haben es heute sehr erwachsen gespielt. Zum Schluss haben sie etwas die Kontrolle verloren. Ansonsten war es über 80 Minuten ein Spiel, das Freiburg beherrscht hat. Sie hätten auch mehr Tore schießen können.“
… zur Freiburger Entwicklung: „Das ist halt hier eine riesengroße Familie, wo man sich anfasst, wo man sich drückt, wo man einfach gemeinsam einen Zusammenhalt fühlt. Dieses Familiäre, was sich viele Vereine wünschen, das wird hier wirklich gelebt.“
… zum Bayern-Aus gegen Paris Saint-Germain (vor dem Spiel): „Die Schiedsrichterleistung war ganz sicher nicht pro Bayern. Damit hake ich das Thema ab. Ich höre seit gestern Abend nur noch Schiedsrichter. Es gab auch ein Fußballspiel – und Bayern hat nicht die Leistung gezeigt, die sie gebraucht hätten, um gegen dieses starke Paris ins Finale einzuziehen. Wenn ich die beiden Spiele zusammenrechne, ist die bessere Mannschaft in Budapest dabei.“
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