Deutscher Fallschirmsportverband e.V. (DFV)

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Fallschirm-Weltmeisterschaften in Eloy und Lake Elsinore, USA: Deutsche Athleten erspringen insgesamt fünf Medaillen und stellen erneut Weltrekorde auf

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Gesamte Delegation.HEIC
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Nationalteam CP Tobias Koch, Kai Bunkus und Nicolas Vilter.HEIC
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Überherrn / Eloy, Arizona, 25.10.2026

  •  1x Gold, 4-mal Bronze, 6 Weltrekorde, 8 Europarekorde und zahlreiche Deutsche Rekorde
  • Thorsten Morhaus stellt drei Weltrekorde auf und gewinnt Gold in der Masters-Klasse im Speedskydiving, Teamkollegin Corinna Burk stellt ebenfalls drei Weltrekorde auf
  • Bronze für FS8 „Operation Adler“ im 8-Way-Formationsspringen und Flytopia Fehrbellin im Freeflying
  • Marco Hepp, Thorsten Morhaus und Toni Schmidt mit Bronze im Speed Skydiving sowie Stefan Gilbert, Pascal King und René Merten im Wingsuit Performance
  • Vierte Plätze, weitere Podiumsplatzierungen und starke Leistungen in den weiteren Wettbewerben

 

Eloy/Arizona, USA, 25. Oktober 2026 (dfv) – Mit einer Medaillenbilanz von 1x Gold und 4 x Bronze sowie zahlreichen neuen Bestmarken: Die Athlet:innen des Deutschen Fallschirmsportverbandes (DFV) und des deutschen Aero Clubs (DAeC) blicken auf erfolgreiche Weltmeisterschaften im Fallschirmsport zurück. Bei den am Samstag zu Ende gegangenen FAI Skydiving World Championships 2026 in Eloy, Arizona erkämpften sich die Sportler in den Disziplinen Artistic Events, Formation Skydiving, Speed Skydiving und Canopy Piloting eine Goldmedaille sowie drei der vier Bronzemedaillen und stellten außerdem sechs neue Weltrekorde, Europarekorde und deutsche Bestleistungen auf. Neben diesen Topleistungen gewannen die deutschen Athleten bei den in der Vorwoche ausgetragenen Weltmeisterschaften im Wingsuit Flying in Lake Elsinore, Kalifornien ebenfalls eine Bronzemedaille.


Seine Extraklasse demonstrierte erneut Speed Skydiver Thorsten Morhaus (Neckarsulm), der als einer der Top-Favoriten in der Master-Klasse gestartet war. Der Neckarsulmer zeigte in seiner Paradedisziplin eine beeindruckende Leistung, indem er direkt in der ersten Runde zwei neue Weltrekorde aufstellte. Mit 515,49 km/h im Wertungsfenster stelle er den Rekord für die schnellste geflogene Runde auf. Danach beschleunigte Morhaus noch weiter, sodass er mit 521,98 km/h einen neuen Performancerekord (schnellste gemessene Geschwindigkeit in der Masterklasse) aufstellte. Seine konstant starke Leistung über acht Runden brachten Morhaus Rekord Nummer drei: 499,39 km/h im Durchschnitt.


Teamkollegin Corinna Burk (Erdmannshausen) stellte ebenfalls drei neue Weltrekorde in der Masters-Klasse (female) auf: Für die schnellste geflogene Runde mit 437,23 km/h, den besten Gesamtdurchschnitt mit 419,87 km/h und einen Performancerekord mit 439,7 km/h.


In der nationalen Team-Wertung sicherten sich Marco Hepp (Günzburg), Morhaus und Toni Schmidt (Stühlingen) die Bronzemedaille. Das Trio stellte zudem zwei Europarekorde auf, einmal für den besten Gesamtdurchschnitt mit 506,15 km/h und die schnellste gemittelte Rundengeschwindigkeit mit 512,14 km/h.


Für die erste deutsche Bronzemedaille hatten Stefan Gilbert (Kleinmanchow), Pascal King (Kassel) und René Merten (Edermünde) bereits in der Vorwoche im Wingsuit Performance in Lake Elsinore gesorgt.


Eine weitere deutsche Medaille ging an das Team Germany FS8 „Operation Adler“, das sich hinter Gastgeber USA und Qatar Bronze im 8-Way-Formationsspringen erkämpfte. Ebenfalls über Bronze durfte sich das Team „Flytopia Fehrbellin“ um die Berliner Christian Kaufmann, Timmy Dittrich und John Georgi freuen, das in der Disziplin Artistic Events – Freeflying nur knapp hinter dem Team aus Kirgistan auf Platz landete.


Insgesamt nahmen an den Weltmeisterschaften in Eloy über 250 Athleten aus 21 Ländern teil. DFV-Sportdirektor Ralph Schusser zog eine positive Bilanz: „Die Ergebnisse dieser Weltmeisterschaften zeigen eindrucksvoll, welches Leistungsvermögen im deutschen Fallschirmsport steckt. Unsere Athletinnen und Athleten haben mit Medaillen, Welt- und Europarekorden sowie zahlreichen persönlichen und nationalen Bestleistungen überzeugt. Darauf können wir als Verband sehr stolz sein. Meine herzlichen Glückwünsche an die deutsche Delegation, die uns hervorragend vertreten hat“, so Schusser, der weiter ergänzte: „Gleichzeitig nehmen wir aus den Wettbewerben wichtige Erkenntnisse mit, um unsere sportliche Entwicklung konsequent weiter voranzutreiben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Canopy Piloting. Die starken internationalen Leistungen und die Erfahrungen unserer deutschen Athleten in Eloy sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu den World Games 2029 in Karlsruhe. Dass Canopy Piloting dort wieder Teil des Programms ist, bietet unserem Sport eine herausragende Perspektive und die Chance, sich einem breiten Publikum als dynamische, anspruchsvolle und hochpräzise Wettkampfdisziplin zu präsentieren. Die Förderung durch das Bundeskanzleramt eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, die Leistungsentwicklung gezielt zu unterstützen. Unser Anspruch ist es, diese Chancen zu nutzen, unsere Athletinnen und Athleten bestmöglich vorzubereiten und Deutschland 2029 mit einem leistungsstarken Team zu vertreten. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor uns – die aktuellen Ergebnisse sind dafür Motivation und Ansporn zugleich.“

 

Speed-Skydiving: Deutschland holt mit insgesamt sechs neuen Weltrekorden Gold und Bronze sowie weitere Podiumsplätze bei der FAI Skydiving World Championships 2026


Drei neue Weltrekorde und eine Goldmedaille für Thorsten Morhaus beschreiben die starken Leistungen des deutschen Teams im Speedskydiving. Mit einem beeindruckenden gemittelten Geschwindigkeitsdurchschnitt von 499,39 km/h und der schnellsten Runde mit 515,49 km/h sicherte sich Morhaus neben den drei Weltrekorden den ersten Platz vor Robert Pelka aus Polen (497,17 km/h im Durchschnitt) und Daniel Hagström aus Schweden (479,80 km/h im Durchschnitt) sowie die entsprechenden Europarekorde und deutschen Rekorde.


Bronze in der Teamwertung gewann das deutsche Speed National Team (Marco Hepp, Thorsten Morhaus und Toni Schmidt). Das Trio zeigte Top-Leistungen, was ihnen mit 506,15 km/h im Durchschnitt den Platz auf dem Podium und zwei europäische Rekorde einbrachte. Den Weltmeistertitel holte das US-Team mit einer herausragenden gemittelten Geschwindigkeitsdurchschnitt von 522,59 km/h, gefolgt von Australien (513,03 km/h).

 

Offene Klasse: Drei Top-10 Platzierungen für deutsche Athleten


In der Gesamtwertung der offenen Klasse belegte der deutsche amtierende Meister Marco Hepp mit 509,94 km/h den sechsten Platz.

Neben Hepp zeigten auch weitere deutsche Athlet:innen herausragende Leistungen. Toni Schmidt lag mit nur 0,81 km/h Unterschied über acht Runden knapp hinter Hepp auf Platz sieben und flog mit 517,39 km/h die schnellste deutsche Runde des Wettbewerbs. Junior Linus Eckenigk (Löbnitz) behauptete sich stark gegen die erfahrene Konkurrenz und belegte mit 504,75 km/h Platz zehn. Damit stellte er einen neuen deutschen Junioren-Rekord auf, was ihm den Sieg in der Junioren-Wertung brachte. Aufgrund zu geringer Beteiligung wurden hier keine Medaillen vergeben.


Der WM-Titel ging an den Spanier Sebastian Garcia Gutierrez (540,59 km/h), Silber an Niklas Daniel aus den USA (539,16 km/h) und Bronze an den Australier Simon Walsh (533,72 km/h). Gutierrez stellte ebenfalls einen neuen Weltrekord mit der schnellsten Runde (545,09 km/h) auf, was das immer weiter steigende Leistungsniveau in der Disziplin unterstreicht.


Thorsten Morhaus auf Platz 12, Lukas Winnecker (Eschenburg-Roth, Platz 32/451,83 km/h), Juliane Radow (Sattel, Platz 33/451,06 km/h), Junior Henri-Nils Anton (Dresden, Platz 35 und Platz 2 bei den Junioren/445,55 km/h), Marlene Kiepke (Adendorf, Platz 42/425,25 km/h) und Corinna Burk (Platz 43/419,87 km/h) rundeten die starke deutsche Teamleistung ab.


Frauenwertung: Juliane Radow auf Platz sieben


Juliane Radow erzielte in der Frauenwertung des Speed-Skydiving den siebten Platz. Mit einem Durchschnitt von 451,06 km/h zeigte sie eine starke Performance und konnte ihr Ergebnis aus 2024 verbessern. Ihre Teamkolleginnen Marlene Kiepke und Corinna Burk belegten die Plätze zehn und elf. Burk erzielte 437,27 km/h in ihrer schnellsten Runde und einen Durchschnitt von 419,87 km/h, womit sie zwei Weltrekorde in der Masters-Klasse der Frauen aufstellte und in der Endabrechnung Rang 1 in der Masters-Klasse der Frauen belegt. Auch hier war die Beteiligung für eine Medaillenvergabe zu gering. Den Sieg holte sich die Australierin Natisha Dingle, die mit einem beeindruckenden Durchschnitt von 500,59 km/h die Konkurrenz dominierte.

Speed Skydiving Mixed Team Event – Trotz starker Konkurrenz solide Leistungen der deutschen Teams


Das deutsche Team „Germany 1“ bestehend aus Marco Hepp und Juliane Radow sprang einem gemittelten Gesamtdurchschnitt von 474,83 km/h auf Platz sieben. Team Germany 3 um Thorsten Morhaus und Marlene Kiepke belegte mit 460,53 km/h Rang neun, Team Germany 2 (Toni Schmidt und Corinna Burk) mit 499,31 km/h Platz 11.


Die Goldmedaille sicherte sich das Team aus Australien 1 mit herausragenden 519,44 km/h gefolgt von Australien 2 (499,59 km/h) und USA 1 (494,57km/h).


World Games Disziplin Canopy Piloting: Deutsche Athleten stark vertreten


Spektakuläres Highlight der diesjährigen Weltmeisterschaften war die Disziplin Canopy Piloting, die nach jahrelanger Pause wieder in das Programm der World Games 2029 in Karlsruhe aufgenommen wurde. Canopy Piloting wird seit diesem Jahr durch das Bundeskanzleramt gefördert, sodass mit einer konstanten Leistungssteigerung und einer starken Repräsentation Deutschlands auf den World Games in Karlsruhe zu rechnen ist.


Gegen ein in den letzten Jahren konstant starkes Teilnehmerfeld mit insgesamt 45 Startern aus 21 Ländern konnten sich die Deutschen Kappenpiloten um Tobias Koch (Bochum), Kai Bunkus (Berlin), Nicolas Vilter (Schwerte) und Nico Hoffmann (Dresden) mit Top-10-Plätzen stark behaupten.


In der Teildisziplin Accuracy landete Kai Bunkus mit einer Gesamtpunktzahl von 250,714 knapp vor seinen Teamkollegen Tobias Koch auf Platz 11 mit nur 0,24 Punkten Unterschied. Die Nachwuchstalente und WM-Debütanten Nicolas Vilter und Nico Hoffmann erreichten die Plätze 25 (210,285 Punkte) und 41 (82,714).


In der Disziplin Distance war Koch mit 200,502 Punkten auf Platz 10 bester deutscher Sportler, Kai Bunkus belegte Platz 12 (191,171), Hoffmann und Vilter beendeten den Wettkampf auf den Rängen 30 (120,327) und 35 (114,080).


Eine große Überraschung im deutschen Team gab es im Speed, wo sich Vilter gegen seine erfahrenen Teamkollegen Bunkus und Koch durchsetzte. Beide leisteten sich kleine Fehler, die zu einer Null-Punkte-Wertung in einer der drei Wertungsrunden führte. Vilter belegte im Endklassement Platz 27 mit 157,768 Punkten, Bunkus Platz 29 (150,462), Koch Platz 30 (149,06) und Hoffmann Platz 34 (140,362). Der Youngster Hoffmann stellte zudem zwei neue deutsche Juniorenrekorde in den Disziplinen Speed und Distance auf.


In der Overall-Wertung (zusammengefasste Wertung aller drei Teildisziplinen) erreichte Tobias Koch Platz 13 (600,058 Punkte), Kai Bunkus Platz 15 (592,347), Nicolas Vilter Platz 31 (482,133) und Nico Hoffmann Platz 40 (343,403).


Der erste Platz und Weltmeistertitel ging mit 851,334 Punkten an Curt Bartholomew aus den USA, Rang zwei an Cornelia Mihai (UAE / 821,259) und Bronze an George Sheater (Australien / 761,424).


Im Freestyle belegte Kai Bunkus nach einer dramatischen letzten Runde für die deutschen Athleten Platz sechs. Der Berliner lag nach Runde zwei noch mit Abstand auf den hinter ihm liegenden Italiener Mario Fattoruso auf Silbermedaillenkurs, verpasste aber nach einem kleinen Patzer und einer Landung im Wasser das Podium und landete schließlich mit 178,749 Punkten auf dem sechsten Rang. Seinem Teamkollegen Koch passierte der gleiche Fehler, sodass Koch auf Platz 13 landete und der Traum von einer Bronzemedaille in der Teamwertung ebenfalls verfehlt wurde. Das deutsche Team verpasste mit Platz vier (362,995 Punkte) das Podium hinter den USA (680,755), Italien (435,236) und Australien (433,062). Hoffmann und Vilter belegten Platz 18 (50,760) und 24 (33,756).


Der WM-Titel im Freestyle ging an Curt Batholomew (USA, 297,957), vor Mario Fattoruso (ITA, 252,394) und seiner Teamkollegin Jeannie Bartholomew (USA, 198,547).


Canopy Piloting - auf deutsch Kappenfliegen - wird in drei Disziplinen, Accuracy (Genauigkeit), Speed (Geschwindigkeit) und Distance (Weite), mit jeweils drei Sprüngen mit speziellen Schirmen und Ausrüstung ausgetragen. Bei Accuracy soll der Springer nach dem Wasserkontakt möglichst zielgenau und im Stehen landen, bei Speed ein Parcours schnellstmöglich durchflogen werden und bei Drag Distance soll nach Wasserkontakt die größte Weite erreicht werden. Im Accuracy werden maximal 100 Punkte vergeben, Im Speed werden die Zeiten in Tausendstel gemessen und liegen knapp über zwei Sekunden, bei Distance werden Entfernungen bis gut 220 Meter erreicht.


In der Disziplin Canopy Piloting Freestyle werden in drei Sprüngen während des Wasserkontakts jeweils zwei besondere Freestyle Manöver mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad präsentiert.


Wingsuit Performance: Deutschland holt den dritten Platz


Für die erste Bronzemedaille hatte das deutsche Team Germany 1 (Pascal King, Stefan Gilbert und René Merten) in der Vorwoche gesorgt. Die drei Wingsuit-Flieger belegten bei den Weltmeisterschaften im Wingsuit-Flying und Kappenformationsspringen, die vom 08. bis 14.10.2026 in Lake Elsinore, Kalifornien (USA) ausgetragen wurden, einen starken dritten Platz. Mit einer Gesamtpunktzahl von 679,8 Punkten zeigten die deutschen Athleten eine beeindruckende Leistung über alle Durchgänge hinweg. Gold ging an Australien (859,3 Punkte), Silber an die USA (791,3).


Solide Leistungen in den Einzeldisziplinen, aber keine Top-Ränge für deutsche Athleten


Die deutschen Athleten zeigten bei der Weltmeisterschaft im Wingsuit Performance solide Leistungen in den verschiedenen Einzeldisziplinen. In der Overall-Wertung (Gesamtwertung der Teildisziplinen Speed, Time und Distance) belegte Stefan Gilbert Platz 13 (238,1 Punkte), gefolgt von Pascal King auf Platz 17 (231,9) und René Merten auf Platz 26 (209,8). Gold ging an den Australier Luke Rogers (292,1 Punkte), Silber an den US-Amerikaner Alexey Galda (290,6), Bronze an den Australier Jason Dodunski (285,8).


In der Disziplin Time erreichte Stefan Gilbert mit Platz 12/246,5 Punkte die beste deutsche Platzierung. Pascal King belegte Rang 19/229,2 Punkte, René Merten Rang 32/188 Punkte. In der Distance-Wertung landete King auf Platz 14/221,2 Punkte, Gilbert auf Platz 17/218,6 Punkte und Merten auf Platz 28/182,1 Punkte.


Das beste deutsche Einzelergebnis erzielte René Merten in der Disziplin Speed mit einem starken zehnten Platz und 259,3 Punkten. Stefan Gilbert belegte Rang 17 (249,2 Punkte), Pascal King Rang 18 (245,2 Punkte). Auch wenn es in den Einzeldisziplinen nicht für Spitzenplatzierungen reichte, sammelten die deutschen Athleten wichtige internationale Wettkampferfahrung.


Das Team im Wingsuit Acrobatic Flying Germany 1 um Christian Busch (Gardelegen), Gerald Schmidt (Woltersdorf) und Stefan Gilbert belegte mit 1433 Punkten den siebten Platz. Die artistische Disziplin des Wingsuit-Fliegens entschied das Team aus Schweden mit 2063 Punkten vor Frankreich (1996) und den USA (1882) für sich.


8-Way-Formationsspringen: Deutschland holt Bronzemedaille


Für eine weitere Bronzemedaille sorgte das deutsche Team Germany FS 8-way „Operation Adler“, das sich bei der FAI Skydiving World Championship 2026 im 8-Way-Formationsspringen den dritten Platz erkämpfte. Mit insgesamt 139 Punkten und einem soliden Punktedurchschnitt von 13,9 Punkten pro Runde holten Steffen Schiedek (Seelze), Olaf Biedermann (Oberhaching), Thomas Spielvogel (Putzbrunn), Göran Meyer (Marbach), Felix Pfeiffer (München), Alexander Prendinger (Hohenpeißenberg), Max Thiele (Berlin), Jörn Thiele (Bruchsal), Tim Mack (Gerstungen) und Jürgen Klaus (Frankenhofen) Bronze hinter WM-Gastgeber Team USA FS8, das mit 196 Punkten und einem Durchschnitt von 19,6 Punkten pro Runde glänzte, und Qatar FS8, das sich den zweiten Platz mit 186 Punkten und einem Durchschnitt von 18,6 Punkten sicherte. Klar hinter den Deutschen folgten die Teams aus Brasilien mit 107 Punkten (10,7 Punkte im Schnitt) und Kanada mit 89 Punkten (8,9 Punkte im Schnitt).


4-Way-Formationsspringen: Deutsches Team erreicht vierten Platz bei starker Konkurrenz


Beim 4-Way-Formationsspringen erreichte Germany FS 4-way „Airbus 4-way“ mit einer soliden Leistung den vierten Platz und erzielte insgesamt 199 Punkte, was einem Punktedurchschnitt von 19,9 Punkten pro Runde und somit der Teambestleistung entspricht. Das Team um Thomas Mack (Gerstungen), Tim Mack (Gerstungen), Felix Pfeiffer (München), Alexander Prendinger (Hohenpeißenberg) und Moritz Mack (Gerstungen) zeigte besonders in der Runde 3 mit 25 Punkten eine starke Performance, konnte aber gegen die international hochkarätige Konkurrenz nicht in den Medaillenkampf eingreifen.


Den Weltmeistertitel sicherte sich das US-Team France FS 4-way, das mit herausragenden 264 Punkten und einem beeindruckenden Durchschnitt von 26,4 Punkten pro Runde dominierte. Der Kampf um Platz zwei war besonders spannend: die beiden Teams USA FS 4-way und Belgium FS 4way waren nach Runde zehn punktgleich, die Entscheidung fiel im sogenannten „Jump-Off“ (Stechen). Doch auch hier erreichten beide die gleiche Punktzahl, sodass die höchste Punktzahl in einer Runde den Kampf um Silber entscheiden sollte. Das Team aus den USA lag hier in Runde drei mit 33 Punkten um einen Punkt vor dem Team aus Belgien, sodass sich das US-amerikanische Team mit 257 Punkten (25,7 im Schnitt) zum Vize-Weltmeister krönte. Belgien gewann mit ebenfalls 257 Punkten und 25,7 Punkten im Schnitt die Bronzemedaille.


Freeflying: Starke Leistungen und Bronze bei WM-Debüt für deutsches Team


Auch in der Disziplin Freeflying der FAI Skydiving World Championship 2026 zeigte das deutsche Team eine starke Leistung. Flytopia Fehrbellin bestehend aus Christian Kaufmann, Timmy Dittrich und John Georgi (alle Berlin) kämpfte sich mit 49 Punkten aufs Podium. Dem Berliner Trio gelang etwas Besonderes: sie gewannen bei ihrem Debüt im Freeflying direkt die Bronzemedaille.


Den WM-Titel sicherte sich das französische Team FR 1 mit 54,7 Punkten. Auf Platz zwei folgte das Team aus Kirgistan (54,4) knapp vor dem deutschen Team.

 

Alle Ergebnisse unter:

ISC Results Centre - Results für AE, CP, FS und SP

ISC Results Centre - 22nd FAi World Canopy Formation Championships + 6th World Wingsuit Flying Championships für WS


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Telefon: +49-6836-92307

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