Darmstadt übernimmt Tabellenführung – Trainer Kohfeldt: „Unsere allergrößte Stärke ist, dass wir maximal ambitioniert sind“ - Kohfeldt zum Treffer von Lakenmacher: „Der Moment hat für Fynn 20 Spieltage gedauert“ - RTL-Experte Kroos warnt Kaiserslautern: „Das ist keine Momentaufnahme“
Köln, 07.02.2026
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Florian Kohfeldt (Trainer SV Darmstadt 98) ...
… zur Leistung von Lakenmacher: „Toll. Es freut mich riesig für ihn, weil es ja immer so ist: Als Trainer bist du auch am Rande der Glaubwürdigkeit, wenn du dem Spieler jede Woche erzählst: Du bist wichtig, du gehörst dazu, du bist unglaublich, der Moment wird kommen. Und der Moment hat für Fynn 20 Spieltage gedauert, das muss man ehrlicherweise sagen. Aber er ist gekommen und ich habe das ehrlich gemeint. Die anderen beiden haben jedes Spiel gespielt, es gab gar keinen Grund, die rauszunehmen. Aber genau dafür, wie er heute gespielt hat, brauchen wir ihn. Er hat im Wintertrainingslager einen schönen Satz zu mir gesagt. Er hat gesagt: ‚Ja, ich sehe das, Trainer. Und ich habe das Gefühl, ich werde trotzdem ein besserer Spieler, obwohl ich nicht spiele. Deshalb gebe ich mir das halbe Jahr noch.‘ Und heute hat er, glaube ich, gezeigt, dass er definitiv ein sehr guter Zweitligastürmer sein kann.“
… zum Blick auf andere Ergebnisse: „Ich habe es natürlich gesehen. Aber ich glaube, die allergrößte Stärke, die wir über die gesamte Saison haben, ist, dass wir maximal ambitioniert sind. Das ist ja gar keine Frage. Und wir auch wissen, was wir können. Die größte Stärke ist, dass wir uns ab übermorgen auf Braunschweig konzentrieren. Wir haben nie was anderes gemacht diese Saison und ich würde stark dafür werben, dass wir das weiter so machen.“
… zur Weiterentwicklung und dem Anspruch zu gewinnen: „Selbst bei dem Spiel werde ich Sachen finden, die wir besser machen können und anders machen können. Wir haben aus der Saison im letzten Jahr viele gute Schlüsse gezogen. Wir haben die Achse dieser Mannschaft gebaut im letzten Jahr und Geduld mit den Jungs gehabt. In dieser Saison ist es natürlich so, dass wir auch bessere Ergebnisse haben müssen. Weil dauerhaft nur von Entwicklung zu reden, das geht am Profifußball vorbei. Du musst auch gewinnen wollen. Und natürlich wollen wir gewinnen.“
Fynn Lakenmacher (SV Darmstadt 98) ...
… zu seinen Gefühlen nach Sieg und Tor: „Ich bin überglücklich – erst mal und hauptsächlich darüber, dass wir drei Punkte geholt haben. Das war das Ziel und das haben wir geschafft. Und dass ich meinen Beitrag dazu leisten konnte, ist umso schöner. Es ist ein schönes Gefühl, mal wieder zu treffen. Wir haben ja nicht nur das eine Tor gemacht, sondern gleich vier heute. Deswegen freue ich mich einfach über die drei Punkte.“
… zur Wertschätzung durch Kohfeldt und seiner Rolle im Kader: „Auf jeden Fall. Ich fühle mich trotzdem sehr wohl. Ich weiß, ich habe nicht viel gespielt, aber das ist auch der Leistung meiner Konkurrenten geschuldet. Da kann ich mich nicht groß beschweren. Ich bleibe dran im Training, versuche mein Bestes zu geben. Und wenn ich spiele, dann am besten so, das zurückzuzahlen.“
… zum Aufstieg: „Erst mal sind wir Spitzenreiter. Das ist ein schönes Gefühl, und da wollen wir bleiben. Und ja: Nächste Woche wieder drei Punkte holen.“
Aytac Sulu (Ehrenspielführer SV Darmstadt 98) zu den Aufstiegschancen von Darmstadt (während des Spiels): „Ich sehe sie definitiv unter den Top Vier, weil sie eine sehr intakte und erfahrene Mannschaft sind. Man sieht die unheimlich hohe individuelle Qualität der Spieler gepaart in ein brutales mannschaftliches Gefüge. Ich habe im Winter schon gesagt, dass wenn sie gut aus der Winterpause kommen, mit Darmstadt definitiv zu rechnen ist.“
Julian Krahl (Torhüter 1. FC Kaiserslautern) ...
… zur Enttäuschung: „Riesengroß – also mit einem Wort: bodenlose Frechheit. Besonders in der ersten Halbzeit, wie wir uns da angestellt haben. Darmstadt ist eine sehr gute Mannschaft und du kannst hier auch mal verlieren, auf jeden Fall. Aber das teilweise so herzuschenken, ist eine Frechheit den Leuten gegenüber, die hierhergefahren sind. Zweikämpfe wurden nicht gewonnen, Einsatz war nicht da und das müssen wir uns heute mal richtig auf die Fahnen schreiben, dass das einfach mal ein Haufen Scheiße war. Aber das Gute ist: Nächste Woche dürfen wir noch mal ran und da müssen wir es definitiv besser machen.“
… zur Frage nach den Gründen: „Aber ich glaube, dass es weder an der Qualität der Mannschaft noch an der Qualität der Vorbereitung liegt. Es gibt leider so Tage. Das war nicht das erste Mal im Leben, dass man so mal von den Kopf gehauen wurde. Das ist immer beschissen, wenn es passiert. Aber da müssen wir uns rauskämpfen. Das kann uns zusammenschweißen. Und darauf müssen wir wissen, dass wir jetzt weitermachen müssen und sehr, sehr viel besser machen nächste Woche.“
… zur anstehenden Trainingswoche am Betze: „Ich hoffe sehr hart, weil was anderes haben wir nicht verdient.“
Thomas Hengen (Geschäftsführer 1. FC Kaiserslautern) ...
... zur schwachen ersten Hälfte (während des Spiels): „Die erste Hälfte haben wir nicht stattgefunden, obwohl wir wussten, dass in Darmstadt die ersten Minuten eh immer Feuer ist. Umso enttäuschender war die erste Halbzeit von uns.“
... zu den Ursachen (während des Spiels): „Nach solchen Auftritten brauchen wir nicht über Systeme zu reden, es ist eine Einstellungsfrage. Wir können uns nur entschuldigen bei den Fans, die uns mal wieder fantastisch unterstützen. Nächste Woche muss da ein ganz anderes Feuer und Esprit auf dem Platz zu sehen sein.“
... zur Mentalität (während des Spiels): „Vielleicht ist es so, dass die Ambitionen im Verein für den einen oder anderen zu hoch sind. Das müssen wir in der Woche schnellstmöglich klären. Es ist ein Phänomen, es ist Samstagabend, Flutlichtspiel, du hast einen direkten Konkurrenten vor der Brust, und der zeigt dir, was es heißt, alles zu geben. Das war nicht Betzelike.“
Torsten Lieberknecht (Trainer 1. FC Kaiserslautern) zum Spiel in Darmstadt (vor dem Spiel): „Ich wohne hier über die Straße, fünf Minuten Fußweg entfernt ist unser Zuhause mit der Familie. Daher laufe ich öfters hier vorbei, wenn ich hinten im Wald laufen gehe. Trotzdem ist es heute das erste Mal ins Stadion Zurückkommen. Wenn man hier große Erfolge gefeiert hat und weiß, wie emotional das war, ist es kein normales Spiel.“
RTL-Experte Felix Kroos …
… zu den Aufstiegschancen von Darmstadt: „So, wie sie die Saison spielen, können sie sich nicht mehr rausreden, dass das nicht das Ziel ist und dass sie auch daran denken. Dafür arbeiten sie auch jeden Tag. Heute die Chance zu haben, vor dem Spiel auf Platz eins zu gehen, ist das eine. Das aber auch so eindrucksvoll zu nutzen, ist das andere, und das spricht für Qualität.“
… zum 1. FC Kaiserslautern: „Nein, das ist keine Momentaufnahme, das sind immer wiederkehrende Fehler, die nicht abgestellt werden. Man hat irgendwo eine gute Mannschaft, man weiß nicht so richtig: Wo wollen sie hin? Der eine sagt Top 6, der andere sagt, wir wollen aufsteigen, der andere sagt: Ja, wenn wir mal ein Spiel gewinnen, ist gut – wenn nicht, dann nicht. Es ist irgendwo schwierig, eine klare Handschrift zu sehen, dass alle in eine Richtung gehen. Natürlich ist Julian Krahl besonders – der wurde schön im Stich gelassen heute von seinen Vorderleuten. Aber auch Thomas Hengen: klar an den Aussagen, da scheint sehr viel auch intern nicht klar zu sein, in welche Richtung es gehen soll. Und so spielen sie dann auch: viele individuelle Fehler. Und deswegen sind sie für mich keine Top-Mannschaft in dieser Liga.“
… zur Bedeutung der Schiedsrichteransetzung (vor dem Spiel): „Grundsätzlich sollte jede Partie wichtig für den DFB sein. Harm Osmers pfeift erstmals die zweite Liga, hat sonst die gesamte Saison über die erste Liga gepfiffen. Das ist ein Zeichen, ganz klar. Ich bin hoffnungsvoll, dass wir nur vor dem Spiel über den Schiedsrichter reden.“
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