VfB-Coach Hoeneß zum späten Sieg: „War alles ein bisschen emotionaler als gedacht“ - Stuttgarts Torschütze Undav äußert Kritik: „Dürfen nicht zulassen, dass es so ein enges Spiel wird“ - RTL-Experte Matthäus zum Erfolg des SCF: „War das große Ziel vieler Vereine und Freiburg hat es geschafft“
Köln, 29.01.2026
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Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zum Spiel nach der 2:0-Führung: „Danach ist noch viel Gutes passiert. Wir haben 35 Minuten gespielt, aus meiner Sicht wie aus einem Guss. Wir hatten absolute Kontrolle, sehr viele Chancen und haben es versäumt, das dritte Tor zu machen. Dann ist das Spiel für Bern vorbei. Aber ab der 35. Minute haben wir nicht mehr so gespielt wie in den ersten 35 Minuten, und das müssen wir uns ankreiden lassen. Danach ist das Spiel komplett aufgegangen, in beide Richtungen.“
… zu den Play-offs: „Nein, da habe ich mir jetzt noch keine Gedanken gemacht. Jetzt geht es erstmal darum, das heutige Spiel zu verarbeiten. Klar, unterm Strich steht, dass wir die Hausaufgaben gemacht haben, aber wir hätten uns natürlich gewünscht, insbesondere nach der Anfangsphase, dass es anders läuft. Wir haben den Sieg geholt, und trotzdem reicht es nicht. Jetzt ist es so. Es war alles ein bisschen emotionaler als gedacht, aber wir werden daraus lernen. Wir werden es sicher noch mal kurz besprechen müssen. Es geht immer darum, aus so einem Spiel Lehren zu ziehen.“
... zur Torwart-Rotation (vor dem Spiel): „Einerseits, um Fabi die Gelegenheit zu geben zu spielen, da er gut trainiert und arbeitet. Andererseits haben wir mit Alex einen Torhüter, der viele Spiele in den Beinen hat und in den nächsten Wochen in die Beine bekommen wird. Da ist es auch für den Torwart mal wichtig, die Möglichkeit zum Durchschnaufen zu bekommen.“
Deniz Undav (Torschütze VfB Stuttgart) ...
… zu den Emotionen: „Wir hatten das von Anfang an nicht in der eigenen Hand. Trotzdem müssen wir sagen, dass das Spiel von uns ab der 35. Minute nicht mehr gut war. Ich weiß nicht, warum wir mit der Führung wild spielen, aber wir dürfen nicht zulassen, dass es so ein enges Spiel wird, und das haben wir heute leider zugelassen. Wir müssen das schnell abstellen, weil es irgendwann vielleicht nicht mehr gut geht. Dann haderst du mit dir. Wir müssen auf jeden Fall eine viel, viel bessere Leistung zeigen als das, was wir gerade gezeigt haben.“
… zum Leistungseinbruch: „Ich weiß nicht. Vielleicht dachte man, dass es jetzt ein einfaches Ding wird. Jeder hat eine Idee, oder einige denken sich: Ich nehme es jetzt locker, passe einfach auf, dass mir nichts passiert. Keine Ahnung. Um eine Spitzenmannschaft zu sein, musst du diese Spiele 4:0, 5:0 gewinnen, und das haben wir heute wieder nicht gemacht. Daran müssen wir arbeiten, jeder muss an die eigene Nase fassen, und dann geht’s weiter.“
… zur eigenen Leistung: „Wieder zwei Scorer gesammelt, weitermachen und mich gar nicht darüber freuen, dass ich getroffen habe, sondern am Sonntag weitermachen und dann gucken, was passiert.“
Atakan Karazor (VfB Stuttgart) ...
… zu den Emotionen: „Auf dem Feld war es unterhaltsam, auf jeden Fall. Wir hatten im Kopf, dass wir eventuell die Möglichkeit haben, uns direkt unter den Top Acht zu qualifizieren und den Play-offs zu entgehen. Deshalb war es sehr hitzig auf dem Feld. Als wir das 3:2 schießen, war sogar noch im Kopf: Wir brauchen eventuell noch ein Tor. Wir wollten den Ball direkt nehmen. Der Schiedsrichter hat mir die ganze Zeit gesagt, dass er die Zeit anhält. Bei der letzten Ecke sagte er: Wir haben danach noch 30 Sekunden. Dann pfeift er direkt nach der Ecke ab. Da war immer im Kopf, dass wir eventuell noch ein Tor schießen könnten, weil der Torhüter draußen war. Wir haben heute das Spiel gewonnen, haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wir müssen die Play-offs mitnehmen.“
… zur Frage, ob die vergebene Führung ein Thema im Kopf gewesen sei: „Kann sein. Natürlich ist im Kopf, dass wir uns direkt qualifizieren wollen. Dann will man vielleicht die eine oder andere Sache zu viel. Die erste halbe Stunde sah schon so gut aus, dann denkt man vielleicht, dass das von alleine geht. Aber in die Köpfe muss rein, dass wir proaktiv sein müssen, proaktiv zu den Bällen gehen, auf die Zweikämpfe losgehen und unsere Situationen vorne ausspielen. Da müssen wir reifer und besser werden in Zukunft. Wir sind auf einem guten Weg.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
… zum Einzug ins Achtelfinale: „Im Moment überwiegt noch die Niederlage, auf der anderen Seite ist es ein großer Erfolg für uns. Es war ein großes Ziel, sich direkt zu qualifizieren, und mit ein bisschen Abstand muss das überwiegen. Es ist toll, was die Mannschaft in dieser Vorrunde gezeigt hat. Heute hätte es aufgrund der Steigerung im Spiel mit Sicherheit auch ein 0:0 verdient gehabt, weil sie sehr wenig zugelassen hat gegen eine gute Mannschaft. Es ist ärgerlich, dass wir so spät das Tor bekommen. Aber mit ein bisschen Abstand werden wir es gut abhaken können und dann schon auch stolz sein auf das, was wir erreicht haben.“
… zum Elfmeter: „So wie ich es wahrgenommen habe, gibt es diesen Kontakt. Mit Sicherheit war es nicht viel, und er nimmt ihn. Beide Situationen sind am Ende so, dass, wenn man sie pfeift, sie nicht zurückgenommen werden können. Das ist ärgerlich, weil sich die Mannschaft in Unterzahl ordentlich verteidigt hat und an sich keine Chance mehr zugelassen hat.“
… zu den möglichen Gegnern: „Ich weiß gar nicht, ob wir uns da hundertprozentig drauf verlassen können. Anscheinend hat sich kurzfristig noch das eine oder andere verändert, das werden wir uns gleich in Ruhe anschauen. Das Wichtigste ist für uns, dass wir unter die ersten Acht gekommen sind und uns dadurch zwei normale Wochen erspielt haben. Das kann sehr viel wert sein. Wir sind im Frühling weiterhin in drei Wettbewerben vertreten. Das ist großartig für uns, darüber sind wir sehr froh, auch mit unseren tollen Fans, dass wir da weiter auf Reise gehen können.“
Noah Atubolu (Torwart SC Freiburg) ...
… zum Ärger über das späte Gegentor: „Natürlich musst du dich am Ende auch freuen, im Großen und Ganzen. Ich persönlich ärgere mich aber geisteskrank, dass wir in der 90.+3 noch ein Elfmeter-Tor bekommen. Ich rege mich auf, weil ich wusste, was er macht. Er hat ihn dann gut geschossen und ist ruhig geblieben, aber ich hätte ihn einfach gerne gehalten.“
… zur schwachen Offensive: „In der ersten Halbzeit würde ich das bestätigen, in der zweiten Halbzeit fand ich es dann nicht mehr ganz so. Ich kann mich an eine Riesenchance von Junior erinnern, wo er alleine auf den Torwart zuläuft. Ansonsten musste der Torwart
heute keinen Ball halten. Offensiv war es nicht ganz so, wir hatten eine gute Chance, aber sonst war es wenig.“
Jochen Saier (Vorstand Sport SC Freiburg) ...
… zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Gelassen ist vielleicht der falsche Ausdruck, aber es ist eine sehr gute Ausgangssituation, die wir uns ungeschlagen erarbeitet haben. Für uns geht es darum, ein richtig gutes Spiel zu machen und Energie auf den Platz zu bringen, weil wir vielleicht noch einen Punkt brauchen. Die Leistung steht an erster Stelle, alles andere kommt danach. Es ist eine tolle Ausgangssituation, wir wollen unbedingt in die ersten Acht kommen.“
… zur Frage, ob ein Transfer von Ogbus vom Tisch sei (vor dem Spiel): „Würde ich schon sagen. Man sieht, er hat jetzt auch schon mehrfach 90 Minuten in den Knochen, heute beginnt er wieder. Das ist unserer verletzten Situation geschuldet, aber auch seiner Qualität und dem Zusammenspiel. Bruno hat das in den letzten Wochen gut gemacht, und wir freuen uns sehr, dass er bei uns ist.“
… zur Kaderplanung (vor dem Spiel): „Insgesamt wird nicht mehr allzu viel passieren. Es kann sein, dass wir vielleicht noch einen Spieler per Leihe holen, aber da schauen wir jetzt mal, was in den nächsten Tagen noch passiert.“
RTL-Experte Lothar Matthäus …
… zum Sieg der Stuttgarter: „Verdient war es nach den ersten 30 Minuten, danach hat der VfB über lange Zeit das Fußballspielen eingestellt. Bern hat nicht nur den verdienten Ausgleich gemacht, sondern hatte auch viele Kontermöglichkeiten, um in Führung zu gehen. Danach war es ein offenes Spiel, weil jeder wusste, noch was machen zu müssen, um ein Ziel zu erreichen. Das hätte nach dem Traumstart nicht sein müssen.“
… zur direkten Achtelfinalqualifikation des SC Freiburg: „Es war das große Ziel vieler Vereine und Freiburg hat es geschafft. Daher: Gratulation. Aber nicht für das heutige Spiel, damit können sie nicht zufrieden sein. Sie haben es in dieser Saison super gemacht, besser als der VfB Stuttgart. Sie haben zwei Spiele im Februar weniger.“
… zum VfB Stuttgart (vor dem Spiel): „Es ist eine junge Truppe, sie haben gute Typen in der Mannschaft. Trotz dass sie derzeit nicht unter den ersten Acht stehen, gehören sie zum engeren Favoritenkreis, weil sie eine hohe Qualität im gesamten Kader haben und mit Sebastian Hoeneß einen Trainer, der mit der Mannschaft kann.“
... zu VfB-Kapitän Karazor (vor dem Spiel): „Er ist jetzt das siebte Jahr dabei und ist als Kapitän das Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft. Er hat viel Vertrauen bei den Mitspielern, wenn er auch mal auf der Bank sitzt. “
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