Fußball

BVB-Sportdirektor Kehl zu Gerüchten über Interesse vom HSV: „Versuche, meine Aufgabe hier in dieser Transferzeit zu absolvieren“

FC-Coach Kwasniok dankt den Fans: „Die Süd hat das Spiel auf unsere Seite gezogen“ - Heidenheims Dorsch bläst zum Angriff im Abstiegskampf: „Sind noch am Leben und haben noch 16 Spiele“. DAZN-Experte Kneißl zur Pleite von Bayer 04: „Jetzt ist es ein Trend“

Berlin/München, 17.01.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

 

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zum wilden Spiel: „Das macht den Fußball aus. Man denkt, man hat den Sieg sicher, dann machen wir es nicht zu. Dann müssen wir bibbern und zum Schluss gibt es noch so einen Befreiungsschlag. Dann fällt das ganze Stadion zusammen, das ist Emotion pur. Wir freuen uns. Wir hätten es früher zumachen müssen, aber wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Jetzt haben wir ein gutes Spiel vor uns und mit einem Sieg führt es sich besser nach London.“

... zum späten Elfmeter: „Ich habe gar nichts mitbekommen und war sehr überrascht, dass es da überhaupt eine Diskussion gab. Aus der Entfernung kann ich nicht sehen, ob er an der Linie ist oder nicht. Ich war überrascht, aber unterm Strich hat er ihn gepfiffen, wir haben ihn reingemacht und deswegen haben wir gewonnen.“

... zu den erneuten Pfiffen: „Ich weiß, dass Sie das erwähnen. Es gab auch den Fall, wo das Stadion ursprünglich gepusht hat. Vielleicht können wir darüber reden. Das ist auch eine Stärke dieses Klubs und der Fans, dass sie die Mannschaft auch in schweren Situationen nach vorne pushen. Das sollte man mehr hervorheben.“

… zur sportlichen Lage: „Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die beste der letzten sieben Jahre. Wir wollen wieder bei null anfangen, uns die Punkte holen, die wir in der Hinserie geholt haben. Wir wollen die gute Hinrunde nutzen, um auch eine gute Rückrunde zu spielen. Wir haben zwei Punkte im Vergleich zum ersten Spiel gegen St. Pauli in Hamburg gutgemacht. Von daher ist es ein guter Rückrundenstart. Es ist aber nur ein Spiel und es bleiben 16 übrig.“

 

Karim Adeyemi (Torschütze Borussia Dortmund) zum Spiel: „Das Spiel war ganz okay. Wir haben uns das Leben schwergemacht, nach dem 2:0 müssen wir es abschließen und den Sieg mitnehmen. So ist es auch schön, aber es muss nicht sein.“

 

Julian Brandt (Torschütze Borussia Dortmund) zum späten Sieg: „In den letzten zwei Spielen immer Last-Minute-Treffer – das hat man uns vor ein paar Wochen noch vorgeworfen, jetzt will ich nicht sagen, dass es unsere Stärke ist, aber momentan eine kleine Qualität. Am Ende muss man sagen, dass wir es uns anders vorstellen und vorwerfen, dass wir das 2:0 nicht verteidigt haben oder ausbauen konnten. Das hat uns in die Bredouille gebracht. Das sind Emotionen und für den neutralen Fan war es ein interessantes Spiel.“

 

Sebastian Kehl (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...

… zur Hinrunde (vor dem Spiel): „Wir haben einen richtigen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben 36 Punkte geholt, nur ein einziges Spiel verloren, haben uns in vielen Bereichen in den Daten weiterentwickelt und stehen auf Platz zwei. Trotzdem wollen wir mehr und da weitermachen.“

… zum angeblichen Interesse des HSV an seiner Person (vor dem Spiel): „Ich muss nicht extra betonen, was mir dieser Klub bedeutet. Ich bin seit über 24 Jahren hier. Mein Fokus ist bei diesem Klub und ich versuche hier meine Aufgabe in dieser Transferzeit so gut wie möglich zu absolvieren. Ich habe mir als Neujahresvorsatz etwas vorgenommen: Gerüchte nicht weiter zu kommentieren.“

 

Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) zum späten Elfmeter: „Es bringt ja nichts – war es jetzt ein Zentimeter außerhalb oder nicht? Wir haben verloren, deswegen müssen wir es akzeptieren. Es ist bitter, weil die Mannschaft bravourös gekämpft und sich nie aufgegeben hat. Nach dem 2:2 waren wir sogar näher am 3:2 als Dortmund. Gegen ein Champions-League-Team so zu spielen und Gas zu geben, war aller Ehren wert. Letzten Endes stehen wir mit null Punkten da.“

 

Hauke Wahl (FC St. Pauli) zum Spiel: „In der ersten Hälfte hatten wir eine Möglichkeit und haben gut gegen den Ball gearbeitet, haben Dortmund wenig gegeben. Jetzt ist es umso bitterer, wenn man so kurz vor Schluss den Elfmeter und das 2:3 gegen sich bekommt – das zweite Mal innerhalb von vier Tagen. Da muss man ehrlich sagen, dass es momentan extrem wehtut.“

 

Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...

... zum Sieg: „Es war schon emotional, weil du das Gefühl hattest, dass die Jungs das erste Mal nicht frei in ihrem Handeln waren. Die ersten 20, 25 Minuten haben sie es versucht, aber mit dem 0:1 hat man gemerkt, dass das Vertrauen in sie selbst nicht mehr da war. Wenn du mit Pfiffen irgendwo zurecht in die Halbzeit verabschiedet wirst, gilt es, in der Pause ruhig und sachlich zu bleiben. Wenn du den Jungs von Mut erzählst, musst du auch mal mutig sein und drei Wechsel vornehmen. Das Wichtigste war aber, dass die Süd das Spiel auf unsere Seite gezogen hat. Sie war der 12. Mann und hat das Stadion gemeinsam mit der Mannschaft wieder wachgemacht.“

... zur Kritik um ihn in letzter Zeit: „So ist das Leben und dann gibt es genau zwei Möglichkeiten: jammern oder weitermachen. Die Möglichkeit des Jammerns gibt es in meinem Sprachgebrauch nicht und auch nicht bei einer Mannschaft, die ich trainieren darf. Erst recht wenn du ein so geiler Verein wie der 1. FC Köln bist, gilt es, die Arme hochzukrempeln und weiterzumachen.“

… zum Druck beim FC (vor dem Spiel): „Den Druck habe ich von Beginn an gespürt, ich wusste schon, worauf ich mich einlasse. Ruhe ist in Köln eher ein Fremdwort. Das ist aber auch so, wenn Erfolg da ist. Es ist immer was los und es gibt viele Menschen, die es gut mit dem FC meinen. Wir haben die Ergebnisse nicht so eingefahren wie zu Beginn. Daher ist es nun lauter.“

 

Ragnar Ache (Doppeltorschütze 1. FC Köln) zum Spiel: „Wir sind aggressiver aus der Pause gekommen. Mainz hat eigentlich gar nichts mehr gemacht und wir haben nur Druck nach vorne gegeben. Das haben wir in der ersten Halbzeit eigentlich auch schon gemacht, es aber nicht gut ausgespielt. Das haben wir in der zweiten Hälfte besser gemacht.“

 

Stefan Bell (Torschütze 1. FSV Mainz 05) zur Niederlage: „Wir können nicht jedes Spiel gewinnen, das ist einfach so. Es ist ein langer Weg im Abstiegskampf. Damit muss man klarkommen und das werden wir auch. Wir können mit der ersten Halbzeit sehr gut leben.“

 

Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05) zur Niederlage: „Ausreden brauchen wir gar nicht finden. Wir müssen es einfach besser machen. Klar ist es auch schwer, über 45 Minuten kein Gegentor zu kriegen. Das ist Bundesliga, dass du dir da mal ein Gegentor fängst, ist klar. Wir müssen es hinkriegen, dass wir besser im Spiel bleiben. Nichtsdestotrotz müssen wir nach vorne schauen.“

 

Daniel Bauer (Trainer VfL Wolfsburg) zum Spiel: „Die erste Halbzeit war einfach nicht gut. Da müssen wir in der Analyse kritisch sein und die Dinge zum Wochenanfang aufarbeiten. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit hat mir gut gefallen, wir haben viel investiert und wurden viel mutiger. Am Ende des Tages hast du in der Bundesliga den Sieg aber nicht verdient, wenn du 45 Minuten lang den Sieg ein Stück weit herschenkst.“

 

Moritz Jenz (Torschütze VfL Wolfsburg) zum Spiel: „In der ersten Halbzeit waren wir relativ schlampig im Ballbesitz. In der zweiten Halbzeit haben wir Teamgeist gezeigt.“

 

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) zum Spiel: „Wir haben insgesamt ein gutes Auswärtsspiel gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir kompakt verteidigt, hatten uns entschieden, etwas tiefer zu stehen. Das hat uns gutgetan.“

 

Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim) zum Abstiegskampf: „Viele schreiben uns vor ganz vielen Spielen schon ab, sehen uns als chancenlos. Trotzdem können wir jedes Spiel, egal, gegen welchen Gegner, offenhalten, in Führung gehen und am Ende sogar gewinnen. Das hält uns am Leben. Ich habe letztes Jahr am gleichen Ort gesagt, dass wir noch am Leben waren. Da waren wir auch Tabellenletzter. Heute kann ich genau dasselbe sagen. Wir sind noch am Leben und haben 16 Spiele vor uns. Die Leute schrieben uns wahrscheinlich schon ab, aber wir glauben bedingungslos an uns selbst, dass wir es wieder schaffen können.“

 

Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) zu den Ambitionen der TSG: „Wir wollen schon auf diesem Weg bleiben. Klar, jetzt bin ich die Spaßbremse, aber vielleicht schaut man mit einem Auge drauf, es ist aber nicht wichtig. Wichtig ist, dass wir die Entwicklung so weiter fortführen und den Weg gehen. Dann werden wir sehen, wo wir am Ende rauskommen.“

 

Robert Andrich (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) zum Spiel: „Es war klar, dass es nicht so ein Ballbesitzspiel für uns wird, weil wir wussten, dass sie viel eins-gegen-eins pressen. Daher wollten wir einen Ball früher an die letzte Linie spielen. Wenn wir allgemein im Konstrukt im Zentrum nicht eng genug dran sind, geht direkt die Post in die andere Richtung ab. Da haben wir besonders in der ersten Halbzeit zu viele Umschaltsituationen zugelassen.“

 

Malik Tillman (Bayer 04 Leverkusen) zur Niederlage: „Wir werden das Spiel analysieren, wir wissen selbst, dass das nicht unser Level war und wir alle klar besser sind. Es hört sich vielleicht blöd an, aber der Blick muss nach vorne gehen. Wir müssen das Spiel so schnell wie möglich abhaken und versuchen, so schnell es geht aus dieser Phase rauszukommen.“

 

Rocco Reitz (Kapitän Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Es war zu wenig von uns, wir haben uns zu viel hinten reindrücken lassen. Es war schon der Plan, um denen die Tiefe zu nehmen, es war aber zu passiv. Da haben wir Glück, dass Hamburg nicht zielstrebig genug war und die Bälle nicht ins Tor gebracht hat.“

 

Haris Tabakovic (Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Man kommt hier nach Hamburg, sie sind frisch, wir haben schon zwei Spiele in den Beinen. Dann muss man in der Anfangsphase reinfinden. Die ersten 30 Minuten waren nicht so gut, danach war es besser.“

 

Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Da sind zwei Mannschaften aufeinandergetroffen, die grundsätzlich Fußball spielen können und wollen. Hamburg zu Hause ist sehr stark und offensiv ausgerichtet. In der ersten Halbzeit hat mir die Aktivität gegen und vor allem mit dem Ball gefehlt. “

 

Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) zu Neuzugang Downs: „Damion ist seit knapp einer Woche bei uns, hat einen sehr erfrischenden Eindruck gemacht und das in den Spielen auch bestätigt. Wenn er nicht wegrutscht nach vier Minuten, hätte es da schon geklingelt. Ich sehe, wie er für die Mannschaft arbeitet und wie er versucht, die Dinge umzusetzen und mit der Mannschaft erfolgreich zu sein. Man kann sich sicher sein, dass es eher besser als schlechter wird.“

 

Damion Downs (Hamburger SV) zur Frage, was man im Derby gegen St. Pauli besser machen müsse: „Tore machen.“

 

DAZN-Experte Sebastian Kneißl …

… zum Sieg der Kölner: „Big Game, big Points. Es war wichtig, das Ergebnis zu ziehen. Das große Plus in dieser Saison beim FC sind die Einwechselspieler. Jetzt schon 16 Scorer. Da ist eine Wirkung dabei.“

… zur Niederlage von Leverkusen: „Jetzt ist es ein Trend. Sie haben jetzt 29 Punkte, das sind neun weniger im Vergleich zum letzten Jahr, 16 weniger im Vergleich zu vor zwei Jahren. Sie lassen zu viel zu, es ist nicht mehr diese Schärfe drin.“

 

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