BVB-Coach Kovac lässt keine Ausreden gelten: „Wir sind eine Bundesliga-Mannschaft, die das hinbekommen muss“ - Torwart Kobel ehrlich zum letzten Tor: „Das war mein Fehler am Ende“ - DAZN-Experte Petersen zu Dortmunds Saison: „Am Samstagabend kann es vorbei sein“
Berlin/München, 25.02.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Atalanta Bergamo gegen Borussia Dortmund (4:1) im Rückspiel der Play-offs der UEFA Champions League live bei DAZN.
Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...
… zum Ausscheiden: „Sehr unnötig, aber unterm Strich haben wir heute kein gutes Spiel gemacht. Wenn du in der Champions League vier Gegentreffer kassierst, dann ist es schwierig. Wir müssen jetzt nicht über Elfmeter hin oder her reden. In den Momenten, in denen wir die Tore kassiert haben, waren wir nicht richtig da, wir haben die Fehler gemacht. In der Champions League werden solche Fehler bestraft. Deshalb sind wir sehr enttäuscht und auch ziemlich geknickt.“
… zu den letzten Minuten: „Es darf natürlich nicht passieren, das wissen wir selbst. Aber bei den anderen Treffern haben wir schon Fehler gemacht, die ausgenutzt wurden. Wir hatten selbst Chancen, aber es darf nicht passieren, dass wir ein Spiel, das wir zu Hause wirklich gut gespielt haben, hier nicht wieder auf den Platz bringen. Wir wissen, dass hier eine gute Atmosphäre ist, dass es heiß hergeht. Trotzdem sind wir eine Bundesliga-Mannschaft, die das hinbekommen muss.“
… zu den vier Gegentoren: „Das ist definitiv viel zu viel. Wir waren schon ein bisschen naiv. Du kannst immer zwei Tore kassieren, vielleicht auch mal ein drittes, aber das vierte dürfen wir nicht kassieren. Wir haben selbst Möglichkeiten gehabt, haben sie nicht genutzt, aber hätte, hätte, Fahrradkette. Wir sind heute mit dem Spiel verdient ausgeschieden. Wenn man beide Spiele nimmt, habe ich gesagt: 50:50. Ich weiß schon, warum ich das sage, weil ich genau weiß, wie schwierig das ist. Aber heute haben wir nicht die Leistung gebracht, die nötig gewesen wäre, um weiterzukommen.“
… zum Umgang mit Bensebaini und Kobel: „Wir müssen natürlich Wunden lecken und die Dinge ansprechen. Aber wir haben in drei Tagen ein Bundesligaspiel, das macht es nicht leichter, weil der deutsche Meister kommt. Wir müssen uns schleunigst darauf konzentrieren, gut zu verteidigen. Wenn wir gut verteidigen, gewinnen wir Spiele. Wenn du zwei oder mehr kassierst, gewinnst du selten Spiele, schon gar nicht in der Champions League. Deshalb Kräfte bündeln, um am Samstag eine gute Performance abzuliefern.“
… zu Can und zur Verantwortung in der Defensive (vor dem Spiel): „Natürlich ist es sehr wichtig. Emre war verletzt, jetzt ist er wieder völlig fit. Er wird heute spielen, das ist hinten eine wichtige Position. Wir spielen auswärts hier in einem kleinen Stadion, das wird sicher ein Hexenkessel. Deswegen ist die Erfahrung hinten sehr wichtig.“
… zum 2:2 in Leipzig (vor dem Spiel): „Natürlich ist es eine Erleichterung, wenn du nach einem 0:2 noch zurückkommst, denn wir sind in der Bundesliga weiterhin seit langer Zeit unbesiegt. Leipzig hat in der ersten Halbzeit auch Bayern München dominiert, das ist nicht so einfach. Wir kamen aus einer Champions-League-Woche. Von daher bin ich sehr zufrieden mit der Reaktion der Mannschaft. Die Mannschaft hat ein tolles Gesicht gezeigt und zum Schluss hätten wir mit etwas Glück vielleicht auch noch gewinnen können. Im Hinblick auf dieses Spiel ist es sehr wichtig, mit einem guten Ergebnis hierher zu kommen.“
… zur Ausgangslage vor dem Spiel (vor dem Spiel): „Wir kennen alle den Fußball, wir wissen, wie es ist: Es ist ein neues Spiel. Sie haben hier nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 gegen den Meister gewonnen. Das ist schon eine richtig gute Mannschaft. Wir müssen uns heute von der ersten Minute an wieder strecken. Wir müssen Gas geben, wir müssen miteinander kämpfen. Hierherzukommen und zu sagen, es ist vorbei, ist nicht. Es wird noch ein harter Kampf.“
… zum Fehlen der aktiven BVB-Fanszene (vor dem Spiel): „Für uns ist das natürlich sehr bitter und sehr ärgerlich. Ein Teil ist da, aber eben nicht der komplette Teil. Das hätten wir uns natürlich gewünscht. Es ist jetzt so, wie es ist. Wir werden das Beste daraus machen. Ich als Trainer und wir als Mannschaft müssen uns auf das Spiel konzentrieren. Alles andere machen unsere Verantwortlichen.“
Emre Can (Kapitän Borussia Dortmund) ...
… zum Ausscheiden: „Wenn du vier Tore in den Play-offs kassierst, dann wird es schwer, weiterzukommen. Ich mache keinem Spieler einen Vorwurf, aber wenn du so viele individuelle Fehler machst, dann wird es schwer. Wenn wir auch unsere Chancen nutzen -Wir hatten in der zweiten Halbzeit einige Hundertprozentige, die wir nicht genutzt haben. Am Ende ist es sehr, sehr unglücklich, aber wenn man ehrlich ist, kommen wir auch verdient nicht weiter. Das waren schon Kacktore, würde ich sagen. Ich weiß nicht, welches Wort ich sonst finden sollte. Wenn du vier Tore in den Play-offs bekommst, dann ist es echt schwer. Das darf nicht passieren, definitiv darf es nicht passieren.“
… zum Spiel: „Wir gehen mit 0:2 in die Halbzeit, dann machen die das Dritte. Dann kommen wir eigentlich gut ins Spiel. Beim Stand von 1:3 waren wir, gefühlt, besser im Spiel, hatten gute Chancen, hatten eine dicke Chance. Und dann, mit dem Schlusspfiff, ich weiß nicht, ob es ein Elfmeter war, keine Ahnung, und dann steht es 1:4. Es tut sehr weh, es tut unheimlich weh. Aber morgen müssen wir den Blick wieder nach vorne richten und uns auf Samstag vorbereiten.“
… zum Fehler von Kobel: „Gregor hat uns diese Saison so oft geholfen und gerettet. In der ersten Halbzeit, wie er den da rausholt, das ist Wahnsinn. Tut mir leid für den Jungen, wie gesagt: kein Vorwurf, überhaupt kein Vorwurf. Er kriegt den Ball, flankt, der bugsiert den Ball irgendwie noch, dann geht Ramy mit der Hacke, dann weiß ich nicht, ob es ein Elfmeter ist, keine Ahnung. Es kommt alles zusammen. Sehr schade. Wir wollten unbedingt weiter.“
Gregor Kobel (Torwart Borussia Dortmund) ...
… zum dramatischen Ende: „Ja klar, das war mein Fehler am Ende. Tut mir natürlich super leid für meine Jungs, weil ich glaube, wir haben dann eine gute Aufholjagd hingelegt und waren am Ende eigentlich gut im Spiel. Fußball ist manchmal hart. Ich komme raus, wollte ihn zuerst wegschlagen, dann war die Lage nicht ganz so. Das ist ein Bruchteil von einer Sekunde: Du denkst in dem Moment nicht, dass der Ball einfach irgendwie weg soll. Ich war dann im Spiel drin und habe versucht, noch eine Lösung zu finden. Jeder, der Fußball spielt, kennt das: Wenn der erste Kontakt so ist, dass der Ball liegt und du ihn nicht sauber schlagen kannst, gehst du auf Plan B. Aber ich muss ihn am Ende einfach klären. Scheißegal wie. So ist es natürlich super hart für die Mannschaft und für alle. Das tut mir weh.“
… zum Spiel: „Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen, das ist auf jeden Fall so. Das, was uns im Hinspiel stark gemacht hat, dieses Steil-Klatsch und schnell hinter die Kette zu kommen, da haben wir uns schwergetan. Wir sind dann viel ins Pressing gekommen, hatten Ballverluste und haben auswärts in dem Stadion den Gegner dadurch ein Stück weit stark gemacht. Die kamen dann immer mehr, hatten Chancen und waren am Ende einfach besser im Spiel.“
… zum Spiel gegen die Bayern: „Natürlich ist es jetzt kurz, wir haben wenig Zeit. Jetzt geht es darum, den Mund abzuputzen, weiterzumachen und für das Team da zu sein. Alles, was geschehen ist, ist geschehen. Jetzt geht es darum, dass wir uns schnell als Team sammeln, am Wochenende da sind und zu Hause einen geilen Fight gegen Bayern abliefern.“
Sead Kolasinac (Atalanta Bergamo) ...
… zum Einzug ins Achtelfinale: „Ja, auf jeden Fall habe ich noch daran geglaubt. Vor allem nach dem Hinspiel, nachdem wir 0:2 verloren haben, habe ich der Mannschaft sofort gesagt: Das einzig Positive ist, dass wir nur zwei Tore kassiert haben, und dass wir ein anderes Gesicht zeigen müssen. Ich glaube, das ist uns heute von der ersten Minute an sehr gut gelungen. Deswegen sind wir unglaublich glücklich, dass wir weitergekommen sind.“
… zum dramatischen Ende: „Boah, Gefühlschaos. Ich wusste erst mal nicht, was passiert ist. Ich habe es von Weitem nur beobachtet. Dann habe ich gesehen, dass Krstovic, unser Stürmer, blutet. Da dachte ich mir: Okay, da muss ein Kontakt da gewesen sein. Als der Schiedsrichter entschieden hat, dass wir einen Elfmeter bekommen, wusste ich erst mal nicht, wer den schießt, weil normalerweise unsere Schützen alle schon ausgewechselt waren. Aber Lazar Samardzic hat den Elfmeter natürlich super verwandelt.“
… zum Austausch mit Niko Kovac: „Nein, ich glaube, das bleibt zwischen mir und Niko Kovac.“
… zu den möglichen Gegnern Bayern und Arsenal im Achtelfinale: „Das ist uns gerade wirklich egal. Mir persönlich auch. Natürlich sind das zwei unglaubliche Weltmannschaften, auf die wir treffen werden. Aber das gilt es zu genießen, das werden wir. Jetzt gilt für uns am Wochenende wieder voller Fokus auf die Liga. Morgen Regeneration und dann geht es wieder ganz normal im Alltag in der Serie A weiter.“
DAZN-Experte Nils Petersen …
… zum Ende und zum Elfmeter: „Alle im Stadion haben sich schon auf die Verlängerung vorbereitet. Pasalic war wirklich einer der besten Spieler auf dem Platz. Er riecht den Braten, dass Kobel den Ball nicht lang schlägt, sondern im Spiel halten will. Emre Can will den Ball in dem Moment gar nicht mehr haben, weil er müde und kaputt ist. Dann muss Bensebaini hingehen und retten. An seiner Reaktion sieht man schon, dass er weiß, was ihm vielleicht blühen könnte. Dann blutet der Spieler, dann prüfst du noch dreimal mehr nach, und am Ende ist es wahrscheinlich einfach Elfmeter. Auch wenn wir mit unserer BVB-Brille etwas anderes gehofft haben: Den kannst du am Ende geben.“
… zum BVB: „Sie spielen trotzdem eine Top-Saison, der beste Zweitplatzierte in der Bundesliga aller Zeiten. Eine Bundesliga-Niederlage in den letzten 30 Spielen. Die einzige Mannschaft, die dafür sorgt, dass die Bayern nicht ganz konkurrenzlos sind, dass es noch einen Zweikampf gibt, dass man ab und zu ganz oben auf die Tabelle schaut. Und jetzt bist du aus zwei Wettbewerben raus und am Samstagabend kann es vorbei sein, dass du sozusagen nur noch um Platz zwei spielst, was ja trotzdem okay ist.“
… zu Bergamo (vor dem Spiel): „Sie spielen aktuell nicht sensationell, also nicht diesen Atalanta-Fußball, für den sie mal standen. Aber sie sind in der Liga sehr hungrig und sehr erfolgreich, ziehen Spiele, drehen Spiele und gewinnen auch Topspiele. Da sind sie wirklich gut unterwegs. Ich fand, dass wir in Dortmund die schlechteste Version von Bergamo gesehen haben. Deswegen trügt dieser Eindruck noch ein bisschen.“
… zu Guirassy (vor dem Spiel): „Er ist wieder der Alte. Um noch besser zu sein, musst du so ein Spiel heute natürlich bestätigen, damit du am Ende auch Spiele gewinnst und Siege holst. Niko Kovac hat ihn wieder in diese Topform gebracht. Der Glaube ist zurück, in der Mannschaft, aber vor allem auch in seinem Kopf.“
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