Vuskovic wohl mit seinem letzten Heimspiel für den HSV: „Es ist eine sehr, sehr kleine Chance“ - FC-Boss Kessler zur Zukunft von Wagner: „Lassen uns von täglicher Nachfrage nicht zeitlich unter Druck setzen“ - DAZN-Expertin Hingst zu Etas erstem Sieg: „Für sie sicherlich ein ganz besonderer Moment“
Berlin/München, 10.05.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen Hamburger SV gegen SC Freiburg (3:2), 1. FC Köln gegen 1. FC Heidenheim (1:3) sowie 1. FSV Mainz 05 gegen 1. FC Union Berlin (1:3) am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) ...
… zur Aktion vor der Nordtribüne: „Ehrlicherweise haben wir das schon ein paar Tage länger geplant. Es ist nicht selbstverständlich, wie uns die Fans unterstützt haben, insbesondere die Jungs und Mädels hinter dem Tor. Da gab es bei anderen Vereinen auch andere Beispiele, die nicht so weit weg von hier sind, wo nach verlorenen Spielen die Reaktion anders ausfiel, als es bei uns der Fall war. Da wollten wir einfach noch einmal Danke sagen und das Band stärken, dass wir gemeinsam unaufhaltsam sein können – so wie es auf der Fahne steht. Eine tolle Aktion der Jungs und Mädels hinter der Kurve und sehr wertschätzend von unserer Mannschaft.“
… zum Treffer von Bakery Jatta: „Das ist unfassbar besonders. Wir haben vor Kurzem darüber gesprochen, dass er in der Bundesliga noch nicht getroffen hat. Er ist ein ganz toller Mensch, der sehr viel erlebt hat und immer die Raute im Herzen trägt. Auch in den Momenten, in denen er in dieser Saison bei mir weniger Berücksichtigung gefunden hat, hat er immer alles für das Team getan. Dann im letzten Heimspiel zu treffen und für die Jungs da zu sein, das ist eine Geschichte, die nur der Fußball schreibt.“
… zum Freistoßtor von Luka Vuskovic: „Am Ende ist er drin. Ich glaube, das ist auch Teil dieses Spiels mit den ganz vielen kleinen Geschichten. Ob das unsere Debütanten am Ende sind, ob das die unfassbare Unterstützung ist, Luka, Fabio, mit vielleicht den letzten Auftritten, das wissen wir nicht. Fabio Balde trifft, ein Hamburger Junge, der aus unserem NLZ kommt und jahrelang schon mit der Raute auf der Brust spielt. Also ein gelungener Tag für uns alle.“
… zur Entwicklung des HSV in dieser Saison: „Wir haben uns bewusst zu diesem Schritt entschieden. Bei all dem, was die Jungs, die wir gerade aufgezählt haben, in der Vergangenheit geleistet haben, war es trotzdem die Aufgabe von uns im Trainerteam und der Vereinsführung, vor allem von Loic und mir, den Weg zu bestimmen. Wir sind dafür verantwortlich, wie wir in der Bundesliga auftreten wollen. Das hat am Anfang ein bisschen geruckelt, auch ein bisschen mehr. Aber wir wussten: Wenn du dem Prozess vertraust, hart arbeitest und konstant bist, dann kannst du solche Momente wie heute haben. Wie die Jungs, die wir dazubekommen haben, sich über die Saison hinweg gefunden haben, ist absolut herausragend. Man merkt das tagtäglich im Training, man merkt das in der Kabine: Es gehen alle in eine Richtung, es schert keiner links oder rechts aus. Dann kannst du solche Tage wie heute auch erleben.“
… zur Zukunft von Luka Vuskovic: „Natürlich versuchen wir mit so ein bisschen Naivität alles. Im Moment weiß ich noch nicht wie, aber vielleicht geht da noch einmal etwas auf. Da liegt aber gar nicht unser Fokus. Luka hat dem HSV geholfen, erfolgreich zu sein. Er hat dafür gesorgt, dass wir als Mannschaft in der Liga bleiben können. Jetzt geht es weiter mit den nächsten Spielern. Denn wer die Raute auf der Brust trägt, unabhängig davon, ob es Luka ist oder nicht, der wird alles dafür tun, dass er sich für dieses Trikot zerreißt.“
… zum letzten Heimspiel nach gesichertem Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Wir können alle stolz darauf sein, was wir innerhalb dieses Jahres erreicht haben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, nach dem Aufstieg auch in der Liga zu bleiben und schon gar nicht, diesen Zusammenhalt zu demonstrieren, wie wir es getan haben. Deshalb soll der 10. Mai auch nach diesem Spiel heute ein sehr positiver für uns alle bleiben.“
… zur Zukunft von Ransford Königsdörffer (vor dem Spiel): „Ransi deckt vieles von dem ab, wie wir Fußball spielen wollen. Er ist ein ganz wichtiger Teil dieser Mannschaft, die den Klassenerhalt geschafft hat. Er ist einfach ein toller Junge und bleibt hoffentlich auch ein wichtiges Puzzleteil. Deshalb setze ich mich so für ihn ein.“
… zur Startelf trotz gesichertem Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Wir spielen Bundesliga und es geht für uns auch noch darum, Punkte zu sammeln. Wir wollen die Saison unbedingt mit positiven Ergebnissen abschließen und versuchen, die Tabellenplätze über uns zu erreichen. Deswegen sind wir nach sieben Jahren in der zweiten Liga weit davon entfernt, irgendein Spiel und schon gar nicht in der Bundesliga abzuschenken.“
… zu den Leihspielern (vor dem Spiel): „Das sind Jungs, die die Raute mittlerweile im Herzen tragen und die den Fans unbedingt ein schönes letztes Heimspiel ermöglichen wollen. Dann sehen wir, was im Sommer passiert. Aber ich bin erst mal froh, dass sie voll da sind und topfit sind, um heute um die Punkte zu kämpfen.“
Luka Vuskovic (Torschütze Hamburger SV) ...
… zum emotionalen Tag: „Das ist ein sehr besonderer Tag für mich, weil ich diesen Klub vielleicht sogar ein bisschen zu sehr liebe. Die Fans waren die ganze Saison über unglaublich. Heute habe ich so viel Liebe gespürt – vom Klub, von den Spielern, vom Staff, von allen im Verein. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, für diesen Klub zu spielen. Und das Tor war sehr glücklich.“
… zu seinem Freistoßtor: „Ich wollte einfach nur schießen. Wohin der Ball dann geht, da braucht man auch ein bisschen Glück. Am Ende ist er reingegangen. Das war sehr glücklich und ich bin sehr froh, dass er drin war.“
… zu einem möglichen Verbleib beim HSV: „Im Fußball weiß man nie. Aber es ist eine sehr, sehr, sehr kleine Chance. Ich habe in dieser Saison viele Spiele für diesen Klub gemacht und jedes Spiel war besonders für mich. Es war ein sehr schönes Jahr. Ihr werdet nächstes Jahr einen anderen Vuskovic hier sehen.“
… zu Hamburg: „Natürlich ist Hamburg mein zweites Zuhause. Ich fühle mich hier wie zu Hause. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“
Bakery Jatta (Torschütze Hamburger SV) ...
… zum ersten Bundesligator: „Es ist ein gutes Gefühl, mein erstes Bundesligator. Ich freue mich für mich selbst und ich freue mich für die Mannschaft.“
… zur Saison: „Erstmal sage ich Danke für die Saison. Ich persönlich bin einfach dankbar. Es ist ein Privileg, hier zu spielen. Ich genieße jeden Moment hier. Es war eine fantastische Saison für uns.“
… zu Luka Vuskovic: „Luka ist ein sehr feiner Kerl. Er ist mein Nachbar in der Kabine. Ich kann nicht viel über den Jungen sagen, weil er einfach ein überragender Fußballer und ein feiner Junge ist. Wir haben jeden Moment, jede Sekunde, mit ihm in der Kabine Spaß gehabt. Auch auf dem Fußballplatz ist er einfach ein überragender Fußballer. Mehr kann ich nicht sagen.“
Dr. Eric Huwer (Vorstand Finanzen Hamburger SV) ...
… zum Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Für mich persönlich ist der Klassenerhalt höher einzustufen als der Aufstieg. Die Wettbewerbssituation ist eine völlig andere. Letztes Jahr waren wir Favorit. Und diese Saison haben wir 17, 18 Neuzugänge zu meistern gehabt. Die Führungsachse ist uns weggebrochen. Wir mussten eine neue Führungsstruktur in der Kabine schaffen. Wir haben auch eine neue Art und Weise implementiert, wie wir Fußball spielen. Und das mit einem jungen Trainerteam, mit einer neuen Kabine. Darauf sind wir mächtig stolz. Es war ein ganz besonderes Jahr, in dem wir noch mal enger zusammengerückt sind. Das ist aus meiner Sicht auch das Geheimnis des Erfolges. Wir hatten intern nie Unruhe, obwohl es extern ein paar Themen zu bewältigen gab. Da hat sich bewahrheitet, dass wir schon so lange und so vertrauensvoll zusammenarbeiten.“
… zur Personalie Kathleen Krüger (vor dem Spiel): „Ich nehme die mediale Berichterstattung wahr. Der FC Bayern hat die Gespräche bestätigt. Ich werde die Gespräche auch nicht dementieren. Aber nach meinem Kenntnisstand ist noch kein Vertrag unterschrieben. Wir heißen sie herzlich willkommen und ich bin froh, wenn sie da ist.“
… zum aktuellen HSV-Jahr (vor dem Spiel): „Wir haben ein absolutes Rekordjahr, sportlich wie wirtschaftlich. Wir werden ein absolutes Rekordergebnis erzielen, das größte der Vereinsgeschichte. Wir haben noch nie so viele Menschen begeistert. 37 Pflichtspiele bei den Männern, alle ausverkauft.“
… zur kommenden Transferperiode (vor dem Spiel): „Natürlich machen wir uns schon Gedanken über die nächste Transferphase. Die wird intensiv. Wir werden auch noch mal in die kontroverse Analyse gehen. Ein paar Sachen sind sehr, sehr gut gelaufen, aber wir haben auch gesehen, wo wir noch besser werden können.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
… zur Leistung nach dem Europa-League-Spiel: „Das wäre für mich zu einfach, das nur darauf zu schieben. Es muss unser Anspruch sein, losgelöst davon, was am Donnerstag war, hier eine andere Leistung zu zeigen. Das müssen wir uns vorwerfen, dass wir das nicht geschafft haben. Gleichzeitig ist es wieder ein Lernfeld: Wenn ich so eine Belastung habe, wenn ich körperlich vorbelastet bin, welche Konsequenz hat das dann auf mein Spiel und was muss ich möglicherweise an mein individuelles Spiel anpassen. Das sind Dinge, die für viele natürlich neu sind und die wir alle besser machen müssen.“
… zum Freistoß-Gegentor: „Wir trainieren das das ganze Jahr, dass er sich eben nicht wegdrehen soll. Wenn Vuskovic aus dieser Entfernung zum Freistoß antritt, dann weißt du, dass er den nicht über die Mauer irgendwie in den Winkel zirkelt, sondern Vollgas draufgeht. Dann musst du stehen bleiben, dann kann es eventuell wehtun. Das hat dann auch nichts mit Müdigkeit zu tun. Das musst du einstecken, dazu musst du bereit sein. Wenn es nicht passt, ist es auch kein Zufall, dass du den Ball möglicherweise so abfälschst.“
… zur Woche mit zwei Endspielen: „Wenn du in der Phase bist, in der wir sind: Wir treffen auch auf Gegner, die müde sind. Es ist Ende der Saison. Ich möchte da gar keine Kraft drauf verlieren. Wer jetzt nicht heiß ist, wer nicht die letzten Kanäle freischaufelt, um genügend Energie und Kraft zu haben, bei dem stimmt irgendwas nicht. Das wäre viel zu einfach. Wir haben jetzt eine verhältnismäßig lange Woche, das ist gut, um durchzuatmen. Wir sind in keiner Weise zufrieden mit der Leistung heute. Das muss unser Anspruch sein, da müssen wir auch kritisch miteinander umgehen. Dann haben wir ein Spiel zu Hause, in dem wir es in der eigenen Hand haben, für uns zu entscheiden. Danach kommt noch ein Topspiel dazu.“
… zur Euphorie nach dem Finaleinzug (vor dem Spiel): „Der Fokus ist unglaublich hoch bei den Jungs. Natürlich haben sie den Moment am Donnerstag genossen. Aber wir sind noch nicht fertig. Wir haben noch elf Tage. Elf Tage, um besser zu werden. Nicht elf Tage, um zu feiern. Deshalb wollen wir heute den nächsten Schritt gehen.“
… zur Startelf nach dem Europa-League-Spiel (vor dem Spiel): „Aufgrund der wenigen Wechsel kann man davon ausgehen, dass genügend im Tank ist. Natürlich bedarf es immer wieder der Kommunikation. Auch in dieser Phase der Saison geht es um maximale Ehrlichkeit. Die Jungs müssen bei all dem Persönlichen wirklich das Mannschaftliche im Blick haben.“
… zur Mentalität von Matthias Ginter (vor dem Spiel): „Er hat eine unglaubliche Gewinnermentalität. Das merkst du in jedem einzelnen Trainingsspiel. Das möchte er gewinnen. Das trägt er in sich und das tut jeder Mannschaft gut.“
… zum Vergleich mit Christian Streich (vor dem Spiel): „Ich finde es wichtig, nicht zu vergleichen, weil der Verein sich weiterentwickelt hat. Ich habe andere Möglichkeiten, als es vor ein paar Jahren war. Deshalb ist dieser Vergleich nicht gerecht. Wichtig ist das, was ich mit auf den Weg bekommen habe und was ich fortsetzen durfte.“
… zur Rolle der Bankspieler (vor dem Spiel): „Bei den Jungs ist die größte Währung die Spielzeit. Aber der Einfluss auf eine Mannschaft ist auch unglaublich groß, wenn ich nicht auf dem Platz stehe. Da können viele Jungs in unserem Kader wahnsinnig stolz auf sich sein.“
Noah Atubolu (Torwart SC Freiburg) ...
… zur Niederlage: „Ich glaube, das Spiel, das wir unter der Woche hatten, hat sehr viele Körner gekostet, ohne es jetzt zu einfach darauf zu schieben. Wir haben dieses Jahr unfassbar viele Spiele gespielt und sind jetzt am Ende der Saison. Da geht es, wie man es kennt, immer um etwas. Auch das Spiel heute war die erste Chance, den siebten Platz zu festigen. Die haben wir nicht genutzt, die Körner haben gefehlt. Trotzdem sind die Tore, die wir bekommen haben, zu vermeiden.“
… zum Freistoß-Gegentor: „Falsch aufgestellt würde ich nicht sagen. Am Ende war es Glück, das auf Hamburgs Seite war, und unglücklich für uns. Vuskovic schießt den Ball einfach hart drauf. Der Ball geht nicht ganz unter die Mauer, sondern an den Innenfuß und wechselt dann die Richtung. Da war es für mich nicht mehr ganz einfach.“
… zu einer möglichen WM-Nominierung: „Ich gebe einfach Gas. Ich habe das diese Saison schon in vielen Interviews gesagt: Mein Fokus liegt gerade nicht darauf, weil wir bekanntlicherweise noch ein sehr, sehr wichtiges Spiel haben, am 20. Mai unser Finale. Darauf liegt mein voller Fokus, unser voller Fokus. Alles, was kommt, ist Bonus.“
… zu den zwei Endspielen in Bundesliga und Europa League: „Wir hatten heute schon die Chance, eines der zwei Endspiele für uns zu entscheiden. Wir haben es leider nicht gemacht. Jetzt haben wir wieder die Chance gegen Leipzig am Samstag bei uns zu Hause.“
Igor Matanovic (Doppeltorschütze SC Freiburg) ...
… zur Niederlage trotz seiner zwei Tore: „Sehr schade, dass es heute nicht gereicht hat. Wir wollten heute den siebten Platz klarmachen, das war unser Ziel. Wenn man sich das Spiel anschaut, waren wir heute nicht bei 100 Prozent, auch nicht annähernd bei 100 Prozent. Wir konnten nicht das abrufen, was wir am Donnerstag abgerufen haben. Wir wollten den HSV unter Druck setzen. Dann hat deren Flexibilität hinten uns viel zu viele große Lücken aufgerissen. Wenn ich an das dritte Tor denke, ist das viel zu einfach. Klar, der Ball rutscht am Ende auch ein bisschen glücklich durch. Aber es ist einfach zu billig, wie wir die Tore kassieren. Jeder war heute einfach nicht bei 100 Prozent. Trotzdem bin ich wirklich stolz auf die Mannschaft. Das ist mir sehr wichtig zu sagen, was wir Woche für Woche abliefern. Auch heute dann nochmal zurückzukommen: Ich weiß, wie schwer es ist, hier gegen Hamburg zu spielen, vor dieser Kulisse ist das brutal schwer. Trotzdem war es eine gute Reaktion. Schade, dass wir nicht bei 100 Prozent waren.“
… zur Frage, ob das Europa-League-Spiel vom Donnerstag nachgewirkt hat: „Wahrscheinlich ja. Aber wir haben auch schon Spiele nach einem Donnerstagsspiel bestritten, in denen es deutlich besser war, in denen wir viel aktiver und viel mutiger gespielt haben. Heute hat es einfach nicht gereicht. Ob es jetzt am Spiel am Donnerstag lag, würde ich nicht sagen. Wir sind alle sehr professionell. Der Trainer trietzt uns wirklich jeden Tag, damit wir nicht den Fokus verlieren. Man sagt ja bekanntlich, dass du in guten Phasen die meisten und größten Fehler machst. Deswegen sind wir sehr demütig, sehr bodenständig und arbeiten jeden Tag sehr, sehr hart. Heute war einfach so ein Tag, an dem es nicht gereicht hat. Das ist auch okay. Trotzdem müssen wir es hart analysieren und ehrlich zueinander sein.“
Lucas Höler (SC Freiburg) ...
… zum Einzug ins Europa-League-Finale (vor dem Spiel): „Es ist etwas Einmaliges, was wir da erreicht haben. Wir können alle richtig stolz auf uns sein. Ich glaube, ganz Freiburg ist stolz auf uns und freut sich auf diese Reise. Aber dennoch ist es jetzt drei Tage später und wir haben ein wichtiges Spiel hier in der Bundesliga.“
… zum Spagat zwischen Final-Euphorie und Bundesliga-Alltag (vor dem Spiel): „Das Trainerteam hat uns gut auf den HSV vorbereitet. Uns blieb nichts anderes übrig, als uns voll zu fokussieren, weil wir einfach wissen, um wie viel es geht. Wir sind viele Spieler im Kader, die auch sehr erfahren sind. Wir wissen, dass wir etwas Einmaliges erreicht haben. Das können wir genießen, wenn es so weit ist. Deswegen müssen wir uns heute erst mal hier fokussieren.“
Rene Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...
… zu den Verabschiedungen nach der Niederlage: „Das müssen wir noch verarbeiten, ich selbst auch. Jetzt haben wir erst einmal drei Spieler verabschiedet. Das war uns wichtig, dass wir das getan haben, auch mit einer gewissen Freude, auch wenn es nach dem Spiel nicht einfach ist. Darauf haben wir uns erst einmal konzentriert.“
… zur Niederlage: „Wir haben es nicht geschafft, in den entscheidenden Duellen da zu sein. Da werden wir drüber reden. Das müssen wir besser machen. In Spielen, in denen es für den Gegner um alles geht, müssen wir versuchen, voll dagegenzuhalten. Das ist uns in vielen Situationen nicht gelungen. Da müssen wir uns verbessern.“
… zu seiner Zukunft: „Da kann ich mir aktuell leider keine Gedanken drüber machen. Jetzt erst einmal die Verabschiedung der drei Spieler, das Spiel verarbeiten lassen und das andere muss ich erst einmal zur Seite legen.“
… zum gesicherten Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Ich hatte zwei, drei Freunde gerade in Köln. Wir haben uns die Spiele angeschaut und uns dann natürlich zusammen gefreut.“
… zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Für uns geht es um Bundesliga-Punkte. Der Klassenerhalt ist jetzt gesichert, aber jetzt muss es weitergehen. Wir haben heute ein Superspiel zu Hause vor unseren Fans und wollen Heidenheim schlagen, egal wie die Konstellation ist.“
… zur Kaderstreichung von Jahmai Simpson-Pusey (vor dem Spiel): „Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass das Spiel für uns wichtig ist. Da müssen wir Haltung zeigen. Wenn ein Spieler morgens zu spät kommt, muss es Konsequenzen geben. Das muss die Mannschaft spüren.“
… zu seiner Zukunft beim 1. FC Köln (vor dem Spiel): „Voller Fokus auf Heidenheim. Thomas hält mich da auch raus. Dann gehe ich davon aus, dass wir ab morgen mehr wissen werden.“
Thomas Kessler (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) ...
… zur Niederlage und zur Verabschiedung der Spieler: „Das Spiel war ernüchternd heute. Wir hatten uns sicherlich mehr vorgenommen, als hier am letzten Heimspiel der Saison das Spiel zu verlieren. Aber wenn man jetzt die Bilder der drei Jungs sieht, die heute verabschiedet werden, wie die Fans mitgehen und im Stadion bleiben, dann zeigt das schon, was für ein besonderer Klub wir sind.“
… zur Zukunft von Rene Wagner: „Ich habe mich diese Woche sehr ausführlich zu dem Thema geäußert. Wir haben gesagt, wir wollen die Saison abschließen. Wir wollten heute noch drei Punkte holen, das haben wir nicht geschafft. Jetzt haben wir noch ein Auswärtsspiel in München. Auch wenn das nicht viele glauben: Auch da kann man drei Punkte holen. Danach werden wir uns zusammensetzen und insgesamt die Saison analysieren.“
… zum fehlenden Zeitdruck in der Trainerfrage: „Ich spüre da absolut keinen Zeitdruck. Wir gehen in eine lange Sommerpause, wir haben eine Weltmeisterschaft vor uns. Selbst wenn ich euch eine Woche vor der Vorbereitung sage, wie es bei uns weitergeht, kann ich damit auch sehr gut leben.“
… zur weiteren Planung: „Wir lassen uns von täglicher Nachfrage nicht zeitlich unter Druck setzen. Das tut unserem Klub sehr gut, dass wir rational auf die Dinge schauen, Dinge analysieren und dann schauen, wie der Ausblick sein kann. Das machst du natürlich mit Rene, denn er ist unser Trainer, er steht bei uns unter Vertrag. Wenn es in Köln etwas zu verkünden gibt, werdet ihr wahrscheinlich mit die Ersten sein, die das erfahren.“
… zur Arbeit von Rene Wagner: „Am Ende des Tages hat er eine Situation übernommen, die für uns extrem brenzlig war. Wir hatten zwei Punkte über dem Strich, es war ein bisschen unruhig in Köln. Er hat das sehr sachlich und sehr ruhig mit dieser Mannschaft geschafft, hat den ganzen Staff mitgenommen. Es ist ein Erfolg, dass wir heute hier stehen, auch nach einem verlorenen Spiel gegen Heidenheim, und die Klasse gehalten haben. Das war das Ziel.“
Marvin Schwäbe (Kapitän & Torwart 1. FC Köln) ...
… zur Arbeit von Rene Wagner: „Ich kenne Rene schon sehr lange, seit der ersten Amtszeit, als er hier noch als Trainer war. Ich komme mit ihm super aus. Ich finde, er hat in den Wochen, in denen er da war, eine klare und gute Arbeit geleistet. Natürlich hängt das auch mit Ergebnissen zusammen, was wir beeinflussen können. Er hat einen sehr guten Draht zur Mannschaft gefunden und hier und da an Stellschrauben gedreht, die nötig waren. Von daher hat er seinen Job gut gemacht.“
… zu einer möglichen Weiterarbeit mit Wagner: „Für mich spricht wenig dagegen, ganz klar.“
… zur Niederlage: „Wir haben uns eigentlich viel vorgenommen. Das letzte Heimspiel nach einer Saison, die durchweg nicht einfach war, mit Höhen und Tiefen. Wir wollten für die Abschiede, für uns selbst, für die Fans im Stadion und für die Atmosphäre noch einmal einen drauflegen. Dementsprechend können wir mit dem Ergebnis und mit der Art und Weise definitiv nicht zufrieden sein. Einverstanden bin ich damit, ehrlich gesagt, auch nicht.“
Dominique Heintz (1. FC Köln) ...
… zu seinem emotionalen Abschied: „Sehr emotional. Mit so etwas kann man gar nicht rechnen. Das spürt man dann in dem Moment, wenn man rauskommt, was für eine Wucht das auf einmal ist. Ich glaube, es gibt nichts Schöneres für einen Fußballer, als das in diesem Stadion mit dieser Kulisse als in diesem Stadion vor dieser Kulisse so einen Abschied zu bekommen. Das werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen.“
… zu seiner Zukunft: „Für mich geht es noch weiter. Ich bin noch topfit, ich habe noch Bock, ich habe noch Spaß mit den Jungs. Wir werden etwas Gutes finden. Ich weiß, was ich kann. Ich glaube, viele wissen auch, was ich noch kann, auch in meinem Alter. Von daher habe ich einfach Bock, das noch zu zeigen und möchte weiterspielen.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...
… zur Heidenheimer Leistung: „Wir haben es geschafft, mit der Mannschaft weiterzukämpfen. Nach den Ergebnissen gestern war klar: Wenn wir heute gewinnen, sind wir punktgleich mit zwei Mannschaften. Nie aufgeben. Wir haben in der Kommunikation ein paar Schrauben gedreht. Gegen Leverkusen sind wir in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und seither spielen wir stabil, effektiv und wurden dafür mit Punkten belohnt.“
… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit hat Köln schon aufs Gaspedal gedrückt, war mit Ball einen Tick besser und hat uns leider über unsere linke Seite immer wieder aufgerissen. Da hatten wir schon zu tun, aber wir waren immer gefährlich und hatten gute Konterchancen. Wichtig war das 2:1. In der zweiten Halbzeit waren wir dann die klar bessere Mannschaft. Wir haben viele Konterchancen ausgelassen. Das 3:1 war so eine Vorentscheidung, hat ein bisschen lang gedauert, aber wir sind drangeblieben. Sehr stabil, auch in der Defensive. Heute haben wir hochverdient gewonnen.“
… zum letzten Spieltag: „Wir müssen ein Spiel gewinnen, wie heute. Ich habe vor dem Spiel gesagt: Wir haben einen Auftrag, wir müssen das Spiel gewinnen. Das werden wir nächste Woche gegen Mainz auch versuchen. Kein einfaches Spiel, die spielen unter Urs Fischer überragend. Wir machen am besten so weiter wie heute.“
… zur Ausgangslage: „Für den Fußball und für die Spannung um die Klassenerhaltsplätze kann es nicht schöner sein. Wir haben Bock drauf. Wenn wir heute das Spiel gewinnen, haben wir Bock drauf – und wir werden versuchen, unsere beste Leistung zu zeigen. Ich glaube schon, dass wir eine Chance haben, noch einmal in die Relegation zu gehen.“
… zur Trendwende der vergangenen Wochen (vor dem Spiel): „Irgendwann habe ich den Schalter umgelegt und gesagt: Denkt nicht an das große Ganze, sondern wir müssen endlich mal wieder ein Spiel gewinnen. Wir müssen unseren Fußball spielen. Da muss ich dem ganzen Verein, unseren Fans, aber vor allem der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Wir haben es geschafft, noch einmal zu unserem Fußball zurückzukehren.“
… zur greifbaren Chance auf den Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Was haben wir seit Wochen noch zu verlieren? Gar nichts. Wir sind immer noch Achtzehnter. Vor zehn Spieltagen hatten wir zehn Punkte Rückstand und ein echt beschissenes Torverhältnis. Jetzt, zwei Spieltage vor Schluss, müssen wir heute gewinnen. Sollte uns das gelingen, haben wir am letzten Spieltag eine Situation, auf die wir Bock haben.“
… zum Torwartwechsel von Diant Ramaj zu Frank Feller (vor dem Spiel): „Frank Feller ging als potenzielle Nummer eins in die Vorbereitung, dann verletzt er sich und fällt monatelang aus. Zuletzt war er im Training leistungsmäßig auf absolutem Top-Level. Jetzt ist es ja nicht so, dass wir viele Auswärtsspiele gewonnen haben. Aber wir müssen heute gewinnen. Wir belohnen ihn für die Leistung, die er gezeigt hat. Und ein Quäntchen Glück kann er uns auch zurückbringen.“
… zur Kommunikation mit Diant Ramaj (vor dem Spiel): „Er hat damit gerechnet, weil wir sehr klar in der Kommunikation sind. Wir labern nicht rum und lassen die Spieler im Unklaren, sondern wir sagen immer, wie es ist. Auch wenn es scheiße ist, dann sagen wir, dass es so ist. Davon leben wir, von diesem Teamgeist.“
Holger Sanwald (Vorstandsvorsitzender 1. FC Heidenheim) ...
… zur Heidenheimer Aufholjagd: „Das ist wirklich unglaublich. Wenn ich zurückdenke an die Zeit vor Ostern, da hat keiner mehr irgendeinen Cent auf uns gewettet. Wir intern haben immer daran geglaubt, dass wir das noch mal schaffen können, dass wir noch mal rankommen können. Dann kam das Leverkusen-Spiel, es steht zur Pause 0:2, eigentlich war da jedem klar, dass wir absteigen. Und mit dem Spiel haben wir das dann gedreht, 3:3. Seither ist es, als würde eine neue Mannschaft auf dem Platz stehen, die an sich glaubt und gut Fußball spielt.“
… zum Showdown am letzten Spieltag: „Natürlich sind wir jetzt von den Ergebnissen der anderen abhängig. Aber das sind wir schon seit einiger Zeit. Wer weiß, wie St. Pauli gegen Wolfsburg ausgeht. Wir müssen jetzt Mainz schlagen. Jetzt haben wir alle den unglaublichen Showdown am letzten Spieltag. Das hätte vor Wochen natürlich niemand geglaubt. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, was sie heute geleistet hat. Hut ab, Kompliment. So müssen wir weitermachen und dann mal schauen.“
… zur Wiederauferstehung des FCH: „Ein Freund hat gesagt: Das ist die größte Wiederauferstehung seit Jesus. Na ja. Aber irgendwie ist es auf jeden Fall eine Wiederauferstehung.“
… zum letzten Spiel gegen Mainz: „Uns muss bewusst sein, dass Mainz eine sehr, sehr starke Rückrunde spielt. Seit Urs Fischer das Traineramt übernommen hat, spielen die ganz stabil und guten Fußball. Das ist eine Monsteraufgabe, die erst mal zu schlagen. Wir können nur unser Spiel gegen Mainz beeinflussen. Wir müssen schauen, dass wir die Leistung, die wir heute und in den letzten Wochen gezeigt haben, genauso wieder auf den Platz bringen. Dann haben wir zumindest eine Chance.“
Jan Schöppner (Doppeltorschütze 1. FC Heidenheim) ...
… zur Bedeutung des Sieges: „Ich denke schon, dass es der wichtigste Dreier war. Jetzt sind wir noch mal im Spiel, jetzt sind wir punktgleich. Ohne den Dreier wäre es aus gewesen.“
… zu Frank Schmidts Worten nach dem Spiel: „Wir treffen uns eigentlich immer nach den Spielen kurz im Kreis. Er hat gesagt, dass er wahnsinnig stolz auf uns ist, wie wir die letzten Spiele zusammen angegangen sind und uns so noch einmal zurückkämpfen.“
… zum Heidenheimer Geheimrezept: „Viele haben uns zu einem gewissen Zeitpunkt schon abgeschrieben. Vielleicht haben wir seitdem so ein bisschen befreit aufgespielt. Seitdem punkten wir auf einmal, seitdem ist man vielleicht auch in den Flow reingekommen. Das war vielleicht das Geheimrezept.“
… zur Stärke der Offensive: „Da muss man auch unsere Stürmer hervorheben: Pieringer, Budu – Wahnsinnsarbeit in jedem Spiel mittlerweile, wie die die Bälle festmachen. Das gibt so Entlastung fürs Spiel, du läufst nicht mehr so viel hinterher. Das ist extrem wichtig. Deswegen liegt das, glaube ich, auch viel an den beiden.“
… zum letzten Spieltag: „Das Momentum ist auf jeden Fall auf unserer Seite. Natürlich brauchen wir dann noch eine gewisse Schützenhilfe. Wolfsburg darf, glaube ich, nicht gewinnen. Oder wenn sie gewinnen, dann müssen wir schon deutlich gewinnen, um noch mal ranzukommen. Wir müssen zusehen, dass wir unsere Aufgabe erledigen, dass wir Mainz schlagen. Dann schauen wir mal, wie es ausgeht.“
Hennes Behrens (1. FC Heidenheim) ...
… zur Ausgangslage im Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Wir wollen uns einfach noch einmal belohnen für die letzten Wochen und vielleicht noch einmal einen spannenden Abschluss schaffen. Damit wollen wir heute anfangen.“
… zum Glauben an den Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Ich glaube, es ist wirklich die Überzeugung. Wir wollen beide Spiele gewinnen, das Maximale rausholen und heute damit anfangen.“
… zu den vielen Endspielen (vor dem Spiel): „Ich glaube, wir denken nicht wirklich daran, dass es jetzt so ein Endspiel ist. Vielleicht hat man es ein bisschen im Hinterkopf, aber wir wollen einfach nur das Spiel gewinnen und uns nicht so sehr damit befassen.“
Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...
… zum Spiel: „Eine gute Halbzeit reicht in der Bundesliga einfach nicht. In der ersten Hälfte waren wir ohne Intensität, ohne Aggressivität, dann wird es schwierig. Wir lagen verdient 0:1 zurück. In der zweiten Hälfte hat man dann das Gesicht von Mainz gesehen. Wir erzielen den Ausgleich, gehen dann auch noch 2:1 in Führung, leider knapp Abseits. Dann hatten wir noch eine Chance durch den stehenden Ball. Danach bekommst du durch den Konter das 1:2, das dritte Tor ist dann ein Geschenk. Wie gesagt: Eine gute Hälfte reicht nicht.“
… zum Spannungsabfall: „Wenn man ein Ziel erreicht, hast du einen gewissen Spannungsabfall. Die Jungs waren drei, vier Monate unter Dauerstrom. Wenn du in einer solchen Situation bist, wenn ich an Dezember zurückdenke, kostet das so viel Kraft. Sie haben das wirklich gut gemacht. Dann hast du diesen Spannungsabfall. Diese Spannung wieder aufzubauen, ist nicht so einfach. Das ist uns in der ersten Hälfte einfach nicht gelungen.“
… zum Abstiegskampf am letzten Spieltag: „Klar habe ich das Wochenende verfolgt. Auf der einen Seite musst du wirklich froh sein, dass du da nicht mehr drin bist. Auf der anderen Seite hast du auch eine gewisse Enttäuschung, wenn man sich die Leistung heute anschaut. Jetzt wird es wirklich nochmal spannend. Wir werden versuchen, in Heidenheim zumindest über 90 Minuten eine gute Leistung abzurufen.“
… zur Nominierung als Trainer der Saison und zur eigenen Bilanz (vor dem Spiel): „Schön, das zu hören. Es ehrt einen natürlich auch. Aber für mich ist es ein Erfolg des gesamten Teams. Nicht nur der Mannschaft, des Staffs, sondern wirklich des ganzen Vereins mit unseren zahlreichen Fans.“
… zur Selbstreflexion nach der Saison (vor dem Spiel): „Reflektieren gehört dazu. Nur beginnt das Reflektieren dann, wenn diese Spielzeit beendet ist. Dann werden wir uns zusammensetzen und darüber diskutieren, was gut war und was wir besser machen können.“
… zum Abschied von Daniel Batz (vor dem Spiel): „Er hat eine tolle Arbeit hier abgeliefert. Er hat uns in vielen Spielen im Spiel gehalten. Dafür gebührt ihm größter Respekt und Dank.“
Nadiem Amiri (Kapitän 1. FSV Mainz 05) ...
… zum Spiel: „Die erste Halbzeit war nicht gut genug, wir sind nicht gut reingekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann super angefangen, direkt getroffen, und danach ist das 2:1, glaube ich, minimal Abseits. Wir waren eigentlich gut im Spiel, aber dann ist ein bisschen die Spannung verloren gegangen, die Energie. Im Endeffekt haben wir es letzte Woche geschafft, und gut ist es.“
… zur Halbzeitansprache: „Dass mehr kommen muss. Dass wir vor allem zu Hause so nicht spielen können. Es war das letzte Heimspiel, viele Fans waren da, wir mussten mehr geben. Schade, dass wir den Fans keinen Sieg schenken konnten. Aber ich glaube, alle können erleichtert sein nach der Saison, dass wir in der Liga bleiben.“
… zur Frage, ob es sein letztes Heimspiel für Mainz gewesen sei: „Ich weiß es nicht.“
Christian Heidel (Sportvorstand 1. FSV Mainz 05) ...
… zum Saisonfazit (vor dem Spiel): „Wir sind nicht in die Saison gegangen und haben geglaubt, dass wir Deutscher Meister werden. Wenn Mainz 05 einen Mittelfeldplatz erreicht, ist es gut. Dass wir es auf dem Weg erreicht haben, passt zu Mainz 05. Wir machen es halt immer ein bisschen spannend.“
… zum Trainerwechsel von Bo Henriksen zu Urs Fischer (vor dem Spiel): „Ich würde nie etwas Negatives über Bo Henriksen sagen, weil er ein Top-Trainer ist. Aber es gibt Phasen, da funktioniert es nicht mehr. Dann muss man Lösungen finden, die wieder passen.“
… zu Urs Fischer (vor dem Spiel): „Er ist ein ganz außergewöhnlicher Mensch und ein ganz außergewöhnlicher Trainer. Er hat genau in der Situation gepasst wie die Faust aufs Auge. Ich glaube, er fühlt sich sehr, sehr wohl.“
… zum Mainzer Trainerkreislauf (vor dem Spiel): „Leider Gottes gehört das im Fußball dazu. Ich würde über alle Trainer, die wir in den letzten fünf Jahren hatten, nie ein schlechtes Wort verlieren. Sie haben uns alle geholfen. Bo Svensson hat uns geholfen, Bo Henriksen hat uns geholfen, Urs hilft uns hoffentlich noch sehr, sehr lange.“
Marie-Louise Eta (Trainerin 1. FC Union Berlin) ...
… zum Sieg: „Natürlich sind wir sehr, sehr glücklich, dass wir hier heute in keinem einfachen Spiel so eine gute Leistung gezeigt haben und dass die Jungs sich am Ende auch mit dem Sieg belohnen konnten. Deswegen sind wir sehr, sehr froh.“
… zum Spiel: „Wir wussten natürlich, dass wir heute auf eine Mannschaft treffen, die unfassbar stabil ist und gute Abläufe hat. Aber wir haben uns vorgenommen, selbst mutig zu sein. Das haben wir gerade in der ersten Halbzeit sehr, sehr gut umgesetzt, haben gut den Ball laufen lassen, hatten viel Spielkontrolle und belohnen uns dann in einer guten Spielphase mit dem 1:0. Wir wussten, dass in der zweiten Halbzeit wahrscheinlich ein anderes Mainz 05 rauskommen wird und dass wir da auch eine Druckphase überstehen müssen. Wir kriegen dann relativ schnell das erste Tor, haben beim zweiten, das nicht gezählt hat, ein bisschen Glück. Das hätte das Spiel sicherlich kippen können. Aber die Jungs sind drangeblieben, haben weiter daran geglaubt, haben sich weiter ins Spiel reingekämpft. Dann haben wir noch ein paar Umstellungen gemacht. Schön, dass man sich am Ende auch nochmal belohnen konnte.“
… zu ihrer persönlichen Bedeutung des Siegs: „Man freut sich, man will Spiele gewinnen. Das ist schon immer so und das war auch heute so. Es ist einfach schön, auch in der Art und Weise, wie wir es heute hier ziehen konnten. Deswegen: pure Freude.“
… zu ihrer Amtszeit: „Darum ging es nicht. Es ging darum, hier den Job bestmöglich zu machen, Punkte zu holen, Spiele zu gewinnen. Dafür haben wir täglich gearbeitet, haben viel investiert. Deswegen ist es schön, dass wir heute die drei Punkte holen konnten. Ich finde, wir haben auch eine gute Leistung gezeigt. Das ist mir wichtig.“
… zur Herangehensweise nach dem Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Wir wollen Fußballspiele gewinnen. Daran hat sich nichts geändert. So wollen wir heute auftreten. Wir sind hierhergekommen, um am Ende etwas mitzunehmen.“
… zu ihrer Zukunft bei den Union-Frauen (vor dem Spiel): „Ich habe vor ein paar Wochen einen Vertrag unterschrieben, mit voller Überzeugung. So war auch die klare Absprache. Deswegen habe ich mich damit gar nicht beschäftigt.“
… zum Bundesliga-Status von Union (vor dem Spiel): „Es geht für Union Berlin immer darum, in der ersten Bundesliga zu bleiben. Man wird jetzt in die achte Saison in der ersten Liga gehen. Das ist nicht selbstverständlich.“
Christopher Trimmel (Kapitän 1. FC Union Berlin) ...
… zum Sieg: „Schwierig, weil Mainz speziell in der zweiten Halbzeit schon ordentlich Druck gemacht hat. Wir haben in der einen oder anderen Situation natürlich Glück gehabt, dass wir am Schluss noch zwei Tore schießen. Es ist wahrscheinlich eins zu viel, aber trotzdem ist es wahrscheinlich verdient, weil wir eben die drei Tore gemacht haben. Unterm Strich hat Mainz speziell in der zweiten Halbzeit ordentlich gespielt.“
… zur Schlussphase: „Wir haben das jetzt speziell in den letzten Wochen wieder ein bisschen reinbekommen. Wir hatten sehr, sehr viele Spiele, in denen wir in Rückstand geraten sind. Das ist einfach schwierig. Heute hat es mit einer Führung gereicht. Speziell in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit war schon ordentlich Druck am Kessel, trotzdem haben wir es gut gemacht. Man sieht, dass wir uns in den letzten Wochen wieder gefangen haben. Ich bin überglücklich, dass wir endlich wieder einen Sieg eingefahren haben.“
… zum ersten Bundesliga-Sieg von Marie-Louise Eta: „Das bleibt sehr hängen, weil sie es sich einfach verdient hat. Wir haben schon gegen Wolfsburg ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht, in Leipzig war auch nicht alles schlecht, gegen Köln haben wir uns einen Punkt erkämpft. Heute haben wir endlich den Sieg für sie geholt, weil sie einfach gute Arbeit leistet. Sie hat es sich verdient.“
Horst Heldt (Geschäftsführer Profifußball 1. FC Union Berlin) ...
… zur Trainersuche (vor dem Spiel): „Priorität hat natürlich die Trainerfindung. Das machen wir allerdings in aller Ruhe und werden dann zum gegebenen Zeitpunkt auch bekannt geben.“
… zu Marie-Louise Eta (vor dem Spiel): „Es war von vornherein klar, dass sie die Frauenmannschaft übernimmt. Das ist eine Aufgabe, die auch sehr, sehr wichtig ist für uns. Die Gespräche gab es vorher und das war ein klares Commitment. Deswegen wird es auch so kommen.“
… zum Anforderungsprofil des neuen Trainers (vor dem Spiel): „Die Analyse der Saison hat natürlich auch schon stattgefunden. Da haben wir einiges gut gemacht, aber auch einiges nicht gut gemacht. Das wollen wir im nächsten Jahr besser machen. Danach suchen wir einen passenden Trainer aus.“
… zur Saisonbewertung (vor dem Spiel): „Die Hinrunde bis zum Dezember war sehr, sehr gut. In der Rückrunde haben wir echt Federn gelassen und viele Spiele verloren. Das müssen wir aufarbeiten und gucken, woran es gelegen hat.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger ...
… zu möglichen Abschieden beim HSV: „Wir werden ein paar Spieler nicht mehr im HSV-Trikot sehen, das wird klar sein. Das hast du aber immer am Ende einer Saison, das ist irgendwo Business as usual. Für die Bundesliga würden wir ein paar Spieler schon gerne weiterhin beim HSV sehen. Das sind tolle Spieler – nicht nur für den HSV, auch für die Liga.“
… zum HSV-Saisonabschluss: „Heute lief sehr, sehr viel für den HSV positiv zusammen. Das hat auch in die ganze Atmosphäre gepasst und das haben sie sich verdient. Es gab auch Zeiten, da musste man hier schon kämpfen. Deswegen ist es toll, wenn die Saison so ausklingt und du noch ein paar Punkte sammeln kannst.“
… zum Klassenerhalt des HSV (vor dem Spiel): „Es ist wirklich ein toller Erfolg für den HSV nach dieser langen Zeit in der zweiten Liga. Endlich aufgestiegen, die Erlösung war in den alten Bildern zu sehen. Aber dieser Stolz und diese Zufriedenheit, die spürt man hier im Stadion.“
… zur Entwicklung des HSV (vor dem Spiel): „Der Verein hat sich wirklich sehr, sehr positiv entwickelt nach dem Abstieg. Die haben sich neu sortiert in den Strukturen, aber auch mit den Ansprüchen. Und es ist eine total positive Stimmung um den HSV in den letzten Jahren gereift.“
… zu Matthias Ginters WM-Chance (vor dem Spiel): „Ich glaube, die Aufgabe, die sich Julian Nagelsmann von einem Innenverteidiger auf Position drei, vier wünschen würde, erfüllt er zu 100 Prozent. Es ist noch nicht fest, was die Kadernominierung angeht, aber mich würde es freuen.“
DAZN-Experte Sebastian Kneißl ...
… zum Heidenheimer Flow: „Wenn du irgendwann merkst: Eigentlich gibt keiner mehr etwas auf uns, dann kannst du befreiter und zielstrebiger Fußball spielen, ein Tick mutiger sein, früher rausrücken und früher zum Abschluss kommen. Das Herausragende bei Heidenheim ist: Intensiv haben sie schon immer gearbeitet, aber jetzt erzielen sie auch die Tore.“
… zu Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian: „Für Kainzi wünsche ich mir eine schöne Zeit in Österreich. Er zieht wieder zurück und soll es entsprechend genießen. Bei Heintzi sind mir auch die ein oder andere Träne über die Wangen geflossen, weil ich weiß, wie sehr er diesen Verein liebt. Kili kenne ich auch schon eine längere Zeit, das ist unfassbar unglücklich mit seiner Verletzungshistorie. Ich hoffe, dass er irgendwann wieder fit ist und das einfach genießen kann.“
… zur möglichen Beförderung von Rene Wagner zum Cheftrainer (vor dem Spiel): „Psychologisch ja, weil er wirklich diesen Ansatz hat, die Spieler in den Gesprächen mitzunehmen. Ich habe noch ein kleines Fragezeichen beim Spiel mit dem Ball. Aber irgendwann muss er ja anfangen. Und ich finde tatsächlich, das ist auch ein gutes Pflaster.“
… zu Said El Malas Chancen auf eine WM-Nominierung (vor dem Spiel): „Ich bin ein großer Freund davon, zu sagen: Nimm den Flow mit, nimm das aktuelle Momentum. Er spielt befreit auf, ist frech in der Herangehensweise und bringt auch mal eine Mannschaft im Training ein bisschen durcheinander. Genau das braucht es auch für ein Turnier. Ja, ich sehe ihn sehr nah dran.“
DAZN-Expertin Ariane Hingst ...
… zum ersten Sieg von Marie-Louise Eta: „Ich weiß, ich bin neutral in meiner Expertenrolle. Aber wenn eine persönliche Verbindung da ist und ich Louise schon mehrere Jahre kenne, dann freut es mich für sie persönlich auch. Für sie ist das sicherlich ein ganz besonderer Moment, aber vor allem für Union war es wichtig, mal wieder einen Dreier einzufahren.“
… zur Bedeutung von Marie-Louise Eta: „Sie wollte nie, dass es um ihre Person geht. Auf der anderen Seite ist es natürlich ein großes Thema, weil sie ein Role Model für viele Menschen da draußen ist. Sie freut sich einfach für den Verein, für das Team und für die Mannschaft über diesen Dreier. Das ist ihr viel wichtiger, als dass sie die erste Frau war, die diesen Sieg eingefahren hat.“
… zur Lage bei Union Berlin (vor dem Spiel): „Union muss sich schon die Frage stellen, wo die Reise hingehen soll. Auch wenn sie gegen den Abstieg spielen werden, brauchst du spielerische Lösungen und einen Weg dazu.“
PR DAZN DACH:
E-Mail: pr-dach@dazn.com
Mehr Infos unter: https://media.dazn.com/de/
Kontakt
DAZNNeue Schönhauserstraße 3-5
DE-10178 Berlin
dennis-julian.gottschlich@dazn.com
Social Media & Links
FacebookX
YouTube
TikTok
Homepage
Themen
» Bundesliga» Fußball
» Medien / TV
» Stimmen
Aktionen
Download als TXTMehr von DAZN
VfB-Coach Hoeneß zum Sieg gegen Leverkusen: „War sehr wichtig“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ... ... zum Sieg: „Der Sieg war sehr wichtig. Die Leistung war super von uns und das war nicht einfach, wenn wir nach so wenigen Sekunden schon mit 0:1 hinten liegen. Das war schon ein Brett, aber wir haben das Spiel dann gedreht und einen verdienten Sieg eingefahren.“ ... zur defensiven Leistung...
Bayern scheidet im Halbfinale gegen PSG aus – Trainer Kompany: „Wir müssen respektieren, dass wir gegen einen großen Gegner gespielt haben“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain (1:1) im Halbfinal-Rückspiel der UEFA Champions League live bei DAZN. Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ... … zu seinen ersten Worten an die Mannschaft: „Ich habe die Fähigkeit, nicht lange enttäuscht zu sein. Jetzt ist es natürlich bitter, wir haben verloren. Es war knapp, ganz knapp, in beiden Spielen. Wir müssen respektieren, dass wir gegen ...
VfL-Akteur Wimmer zum Remis: „Haben es jetzt in der eigenen Hand“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen FC St Pauli gegen 1. FSV Mainz 05 (1:2), Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund (1:0) sowie den SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg (1:1) am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg) ... ... zum Unentschieden: „Wir müssen auf jeden Fall zufrieden sein. Wir haben einen Platz gut gemacht, sind jetzt vor St. Pauli und haben es jetzt in der eigenen ...
FCH-Abwehrspieler Busch zum späten 3:3-Ausgleichstreffer: „Ist bitter“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Marnon Busch (1. FC Heidenheim) ... ... zur Frage, wie brutal der Fußball sein kann: „Auf jeden Fall. Hier so ein Spiel abzuliefern und dann in der letzten Sekunde mit Abpfiff den Ausgleich zu kassieren, ist bitter, aber was sollen wir jetzt rumheulen? Wir nehmen den Punkt mit, ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft und dann schauen ...