Fußball

Süle wird in Dortmund verabschiedet: „Unfassbar schön, wie die Fans reagiert haben“

Kovac zur Kritik: „Es ist nie gut genug“ - Riera wirbt für seine Zukunft: „Wenn ich die Zeit habe, werde ich dieses Team weiter verbessern“ - Schlotterbeck zu den Abgängen beim BVB: „Sie sind Freunde geworden“ - Hitzlsperger zur Zukunft von Riera: „Da war heute viel Gutes dabei“

Unterföhring, 08.05.2026

Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt (3:2) bei Sky.  

 

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...

… zur Einwechslung von Niklas Süle: „Ich habe das Niki auch schon gesagt. Er wusste, dass ich ihn bringe. Er hat gesagt: Niko, gib mir zehn Sekunden, gib mir eine Minute, ist kein Problem. Heute waren es noch fünf, sechs Minuten. Das hat er sich verdient. Niki ist ein toller Junge, hat eine tolle Karriere hingelegt. Jetzt wünsche ich ihm in seinem Ruhestand alles Schöne und alles Gute. Er wird viel golfen und wahrscheinlich die Welt bereisen.“

… zum Spiel: „Wir sind natürlich nicht gut ins Spiel gekommen, mit dem Nackenschlag nach zwei Minuten. Aber nach 15 Minuten hat die Mannschaft das Heft in die Hand genommen, das Tempo diktiert und sich einige gute Chancen herausgespielt. Die Art und Weise hat mir gefallen, wir waren energisch, wir waren aggressiv. Das brauchst du. Die Eintracht hat auch ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben dann schon die Qualität, um vorne dieses Spiel zu entscheiden.“

… zur Kritik trotz Vizemeisterschaft: „Die Fans unterstützen uns immer. Ich weiß, dass dieser Klub von den Fans lebt. Ich denke, wir haben eine gute Entwicklung genommen. Von elf auf vier, jetzt sind wir auf zwei. Es ist nie gut genug. Jetzt sind die Bayern im Halbfinale ausgeschieden und es ist auch nicht gut genug. Als Sportler muss man das alles richtig einordnen und wir können das. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und auf die Leistung, die wir dieses Jahr in der Bundesliga gezeigt haben. Champions League – das war eine Runde zu früh. Das passiert und wir werden daran arbeiten, dass wir das in der nächsten Saison besser machen.“

… zu seiner Zukunft beim BVB: „Ich fühle mich hier sehr wohl. Wir passen sehr gut zueinander mit der Mannschaft. Das funktioniert mit den Oberen auch sehr gut. Wir sind wunschlos glücklich im Moment. Ich habe noch ein Jahr Vertrag. Die Zukunft wird zeigen, was kommt.“

… zu Patrick Ittrich: „Ein super Typ, schon von Haus aus, weil er aus Hamburg kommt. Ich habe ihm gerade gesagt: Hättest du mal früher so gepfiffen wie heute, wärst du wahrscheinlich Champions-League-Schiedsrichter gewesen. Super Kerl, guter Schiedsrichter. Jetzt geht er in Rente – noch ein Spiel und dann hat er sich das verdient.“

… zu den Abschieden (vor dem Spiel): „Als Erstes ist es ein Bundesligaspiel, das wir gewinnen möchten, um den zweiten Platz zu fixieren. Wenn wir gleichzeitig ein tolles Fest erleben können, bei dem Jule, Niki und Salih einen schönen Abschied bekommen, dann wäre das top.“

… zum Karriereende von Niklas Süle (vor dem Spiel): „Er hatte es mir vor anderthalb Wochen mitgeteilt, nach dem Hoffenheim-Spiel, dass die Überlegungen dorthin gehen und dass er es machen wird. Ich wusste es, ich habe es natürlich für mich behalten. Schade, weil Niki ein toller Bursche ist, ein toller Junge, ein toller Mensch, ein toller Fußballer. Aber er hat sich dafür entschieden und wir tragen das natürlich mit und wünschen ihm für die Zukunft nach dieser Bundesligasaison alles Gute.“

 

Maximilian Beier (Borussia Dortmund) ...

… zur Vizemeisterschaft: „Auf jeden Fall, wir sind Zweiter. Das war jetzt noch unser Ziel. Super.“

… zu seinen WM-Ambitionen: „Klar ist das wichtig für mich. Ich probiere, in den letzten zwei Spielen mein Bestes zu geben. Mein Ziel ist die WM.“

… zum Karriereende von Niklas Süle: „Auf jeden Fall geht da eine sehr große Karriere zu Ende. Es hat mich sehr gefreut, dass ich noch zwei Jahre mit ihm zusammenspielen durfte. Er ist in der Zeit einfach ein guter Freund geworden.“

 

Niklas Süle (Borussia Dortmund) ...

… zum Karriereende: „Erstmal bin ich unfassbar froh über den Rahmen hier und auch, dass ich hier mit Julian Brandt stehen darf. Wir haben schon einiges zusammen erlebt, auch in Jugendzeiten. Es ist schön. Ich habe eigentlich gedacht, am Sonntag war mein letztes Interview. Aber ich mache mein letztes wirklich gerne mit meinem Kumpel. Schöner Tag heute, schöner Rahmen. Unfassbar schön, wie die Fans reagiert haben. Und dass der Trainer mir nochmal ein paar Minuten gegeben hat, für mein 300. Spiel, war unfassbar schön. Meine ganze Familie war hier. Ich werde die Tage genießen. Dann geht es nächste Woche in meine letzte Woche.“

… zu den Reaktionen auf sein Karriereende: „Die letzten 48 Stunden waren sehr turbulent. Auch medial ist ein bisschen was los gewesen. Ich verstehe das auch. In erster Linie bin ich dankbar, dass die Message, die ich verbreiten wollte, angekommen ist. Ich habe das vor allem für meine Familie und meine Kinder gemacht. Ich glaube, dass ich ein Stück weit dafür gesorgt habe, nicht immer den besten Ruf zu haben. Ich bin dankbar dafür, wie viele Gegenrufe dazu kamen.“

… zur Verabschiedung durch den BVB: „Wie ich heute hier verabschiedet wurde, ist auch nicht üblich nach vier Jahren, in denen die Erwartung vielleicht ein Stück weit eine andere war und es aus verschiedenen Gründen vielleicht nicht so hingehauen hat. Dafür bin ich mega dankbar.“

 

Julian Brandt (Kapitän Borussia Dortmund) ...

… zur gemeinsamen Zeit mit Niklas Süle: „Niki und ich spielen seit der U16 zusammen, logischerweise in der U-Nationalmannschaft. Bei der Profimannschaft haben sich unsere Wege erst hier in Dortmund gekreuzt. Aber in der Nationalmannschaft haben wir zusammengespielt. Dementsprechend ist er eigentlich derjenige, den ich schon mit am längsten kenne. Wir begleiten uns gegenseitig sehr lange. Dementsprechend ist es bei uns ein kleiner Gag, dass uns nichts auseinanderbringt.“

… zum Karriereende von Niklas Süle: „Bei solchen Entscheidungen bin ich immer ganz vorsichtig und habe da den größten Respekt. Es braucht Riesenmut, diese Entscheidung zu treffen, gerade in einem bestimmten Alter. Aber er hat seine Gründe benannt und die sind absolut verständlich und nachvollziehbar. Ich versuche ihn gerne, bei vielen Sachen zu überreden, aber bei dem Thema lasse ich die Finger von.“

… zu seinem Abschied vom BVB: „Wenn du heute dein letztes Heimspiel hier hattest, ist es schon besonders. Die letzten Tage war auch viel los. Gerade klubintern machst du nochmal einige Sachen, auch medial. Die ersten Mitarbeiter habe ich jetzt schon das letzte Mal gesehen. Klar, man ist jetzt so ein bisschen in der letzten Woche angekommen.“

… zu seiner Zukunft: „Ich mache das wirklich eins nach dem anderen. Wir versuchen, die Saison jetzt sauber zu Ende zu bringen. Wir haben vor dem Spiel in den letzten vier Spielen drei verloren. Das ist nicht BVB-like. Dementsprechend haben wir das Ziel, auch in Bremen nochmal zu gewinnen. Es wird sich jetzt nicht bis in den August ziehen, das kann ich schon mal sagen.“

… zum letzten Spiel in Bremen: „Man könnte fast meinen, dass ich selbst beim Spielplan mitgewirkt habe. Der Kern meiner Freunde und meiner Familie ist in Bremen. Die werden da zahlreich erscheinen. Ich habe zwar nie eine Historie bei Werder Bremen gehabt, aber weil ich früher selbst in der Kurve stand und mitgefiebert habe, ist es natürlich immer etwas Emotionales. Es ist eine Geschichte, die man sich nicht schöner hätte schreiben können.“

 

Nico Schlotterbeck (Torschütze Borussia Dortmund) ...

… zu den Abschieden von Süle, Brandt und Özcan: „Das macht schon ein bisschen was mit einem. Salih und Niki kamen zeitgleich mit mir, Jule war schon da. Das sind eigentlich die, die am längsten mit mir zusammengespielt haben. Sie sind Freunde geworden. Ich freue mich riesig für die Jungs, was sie für einen Abschied von den Fans bekommen haben.“

… zum Karriereende von Niklas Süle: „Mich hat das nicht überrascht. Ich kenne Niki schon ein paar Jahre und weiß, wie er als Mensch tickt. Am Ende hört er auf, weil er die Gesundheit über den Sport stellt. Trotz all dem Fußball, den wir spielen, ist das das Wichtigste: dass wir mit 50, 55, 60 noch gut laufen können und nicht Arthrose im Knie haben. Mit seinen zwei Kreuzbandrissen kann ich es voll verstehen. Er hatte eine tolle Karriere und 300 Bundesligaspiele absolviert. Es ist ein toller Tag für ihn.“

… zu seinem Tor: „Das war ein bisschen Glück. Aber ich freue mich, dass der Ball auf meinen Fuß gekommen ist. Ich habe diese Saison ganz gut getroffen. Das war wichtig vor der Halbzeit. Dann sind wir besser aus der Halbzeit gekommen und haben alles in allem verdient gewonnen.“

… zur Saison des BVB: „Ich freue mich, dass wir eine sehr ordentliche Bundesliga-Saison gespielt haben, relativ klar in die Champions League gekommen sind und Vizemeister geworden sind. Aber vorne thront einfach der FC Bayern. Sie waren dieses Jahr unantastbar. Da hätten wir fast alles gewinnen müssen, um sie zu attackieren. Wir hoffen, dass die Bayern in der nächsten Saison eine Schwächephase haben, dass wir da sind, einen guten Kader zusammengestellt bekommen und dann eingreifen können.“

 

Carsten Cramer (Sprecher der Geschäftsführung Borussia Dortmund) ...

… zur Bedeutung des Abends (vor dem Spiel): „Ein Heimspiel unter Flutlicht ist in Dortmund immer etwas Besonderes. Ich fand es gerade ziemlich mitnehmend, wie wir uns hier von Sebastian in dieser Form verabschiedet haben, was die Fans für ein Gespür haben. Ich glaube, das ist Borussia Dortmund. Das hat man auch bei Salih, Julian und Niklas gerade gemerkt. Es ist schon ein besonderer Moment, vor allem, wenn man weiß, dass vor heimischem Publikum damit auch das letzte Spiel in dieser Saison gespielt wird.“

… zum Saisonfazit (vor dem Spiel): „Heute geht es um die Bundesliga. Wenn wir uns mit womöglich 70 oder mehr Punkten die Vizemeisterschaft sicher machen, dann ist das eine richtig gute Leistung von uns. Klar haben wir uns in den beiden Wettbewerben Champions League und DFB-Pokal mehr vorgestellt. Aber man muss auch wissen, wo wir herkommen und welche Schwierigkeiten wir in der Vorsaison gehabt haben. Dann lässt sich das sehr gut an und das ist ein ordentliches Fundament für die nächste Saison.“

… zum Wunsch der Fans nach offensiverem Fußball (vor dem Spiel): „Ich weiß nicht, wie Sie es gesehen haben, aber ich war gegen Freiburg auch im Stadion. Das 4:0 fand ich ehrlich gesagt nicht so schlecht. Wenn ihr jetzt auf Gladbach und Hoffenheim abzielt: okay, das war nicht ganz so. Kleine Rückschläge gibt es immer. Aber überlegt mal, wie viele Spiele wir zu null gemacht haben und was wir hier auch für ein Spektakel schon gesehen haben. Ich kann verstehen, dass die Erwartungshaltung immer hoch ist. Wir wollen auch ein ambitioniertes Publikum haben. Wir wollen etwas erreichen und dass wir auf einem guten Weg sind, haben wir in den letzten Monaten gezeigt.“

… zu den Zielen des BVB (vor dem Spiel): „Erstmal wollen wir heute die drei Punkte sicher machen, weil für uns die Vizemeisterschaft schon etwas bedeutet. Wenn man am Ende vielleicht 70, 71, 72 oder 73 Punkte geholt hat, dann ist das eine ordentliche Messlatte für die nächste Saison. In der Champions League hat es uns alle maßlos geärgert, dass wir in den Play-offs rausgeflogen sind. Und wenn ich mitkriege, dass ein DFB-Pokalfinale zum wiederholten Male ohne Borussia Dortmund stattfindet, ist das auch ein bisschen nervig, um bei der Wahrheit zu bleiben.“

… zur Ausrichtung für die kommende Saison (vor dem Spiel): „Wir haben in den letzten Wochen durch unsere Personalentscheidungen zum Ausdruck gebracht, dass wir mutig sein wollen, dass wir ambitioniert sind, dass wir etwas vorhaben und dass wir auch etwas kreativer in der Transferpolitik werden wollen. Wir wollen sicherlich den einen oder anderen Akzent auch nach vorne setzen. Wir wollen uns besser machen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Lars und Ole das sehr gut hinbekommen mit Niko.“

… zu Ole Book (vor dem Spiel): „Es ist eine neue Sichtweise. Das hat man gerade an der wertschätzenden Verabschiedung für Sebastian gemerkt: Sebastian hat einen guten Job gemacht. Aber trotzdem wollten wir eine kleine Veränderung herbeiführen. Wir wollten etwas Frisches mitbringen, wir wollten einen anderen Ansatz wählen. Ich glaube, dass Ole mit seiner Expertise, auch mit wenigen Mitteln viel zu erreichen und auf junge Leute zu setzen, ein passendes Puzzlestück für das zukünftige BVB-Puzzle ist.“

… zum möglichen Umbruch im Sommer (vor dem Spiel): „Das kann man jetzt nicht an der Anzahl von Spielern festmachen. Aber wir haben schon ein paar Veränderungen im Kader vor. Wir wollen insgesamt dynamisch und mutig rüberkommen. Wenn ich mir die Personaltableaus anschaue, die bei uns in der Geschäftsstelle hängen, dann sieht das alles ganz gut aus.“

 

Albert Riera (Trainer Eintracht Frankfurt) ...

… zur Niederlage: „Ich bin enttäuscht, weil wir noch drei Punkte hätten holen können. Aber wir sprechen auch über die Leistung des Teams. Ich kann keine Siege und keine Trophäen versprechen, aber ich kann versprechen, dass meine Spieler bis zum letzten Tag alles für dieses Trikot, für diese Fans und für diesen Klub geben werden. Das haben sie heute gemacht. Ich kann versprechen, dass sie auch nächste Woche mehr als 100 Prozent für dieses Trikot geben werden.“

… zur Reaktion seiner Mannschaft: „Es war eine Reaktion der erfahrenen Spieler und der jungen Spieler, die ihrem Beispiel gefolgt sind. Wir repräsentieren einen großen Klub mit großen Erwartungen und versuchen, so gut wie möglich zu sein. Heute war die Leistung großartig. Ich kann ihnen nichts vorwerfen. Ich bin in die Kabine gegangen und habe gesagt: Es geht um die Leistung. Wir können die Leistung, die Leidenschaft, die Kommunikation und die Positivität kontrollieren. Wir haben alles getan, was wir uns vorgenommen haben. Der Rest ist der Fußball.“

… zur eigenen Situation: „Das Problem ist nicht heute. Die Spiele davor waren nicht wie heute. Wenn wir wie heute gespielt hätten, hätten wir viele Chancen gehabt, viele Spiele zu gewinnen. Ich kann von außen sagen: Drei Monate sind hier wenig. Zeit ist der Schlüssel für alles im Leben. Wenn ich die Zeit habe, werde ich dieses Team weiter verbessern, weil ich weiß, wie ich es mache.“

… zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Es ist ein großes Spiel. Wir haben diese Woche über das Momentum gesprochen. Fußball ist am Ende so einfach: Es geht darum, zu gewinnen. Diese Woche haben wir über die erfahrenen Spieler gesprochen, die einen Schritt nach vorne machen müssen, um die jungen Spieler zu schützen. Wir haben viele junge Spieler. Es ist ein besonderer Moment, in dem wir Punkte holen müssen. Wir sind noch am Leben, es ist mathematisch möglich. Wir müssen daran glauben, dass wir nächste Saison in Europa spielen können. Wir müssen versuchen, unser Bestes zu geben.“

… zu den Führungsspielern (vor dem Spiel): „Es ist ein großes Spiel. Es ist ein Moment, in dem jeder spürt, dass die Saison zu Ende geht. Die erfahrenen Spieler, die großen Spieler, die in solchen großen Spielen und in solchen besonderen Momenten spielen, müssen uns etwas Besonderes geben. Wir brauchen sie mehr denn je. Ich habe das Gefühl, dass die Gruppe sie braucht.“

… zur Trainerdiskussion (vor dem Spiel): „Ich muss mein Team und meine Spieler bestmöglich vorbereiten. Der Rest ist einfach, weil dieser Beruf so ist: Wenn du nicht genug gewinnst, wird es Gerüchte geben. Ich konzentriere mich darauf, dass wir ein gutes Spiel absolvieren.“

 

Mario Götze (Eintracht Frankfurt) ...

… zur Niederlage: „Am Ende war es natürlich die Qualität von Borussia Dortmund. Gerade vor dem Tor, im letzten Drittel, waren sie in den entscheidenden Momenten da. Das tut uns natürlich weh, gerade mit einer 1:0-Führung. Aber am Ende musst du hier 90 Minuten gut verteidigen, Räume schließen und bis zur letzten Minute verteidigen, um keine Tore zu bekommen.“

… zum letzten Spiel gegen Stuttgart: „Am Ende ist es für uns ein sehr, sehr wichtiges Spiel. Wir spielen zu Hause, aber klar, wir warten jetzt mal ab, was am Wochenende passiert. Dann konzentrieren wir uns auf Stuttgart. Dann haben wir ein Heimspiel und müssen alles in die Waagschale werfen. Wir wissen, dass wir noch drei Punkte holen müssen.“

… zum Verhältnis zu Albert Riera: „Am Ende will jeder spielen. Ich will auch spielen, der Mannschaft helfen und Spiele gewinnen. Das ist, was zählt. Heute konnten wir keine drei Punkte holen, das ist ärgerlich für uns. Wir müssen im letzten Spiel alles geben, müssen da drei Punkte holen und dann schauen, wo wir am Ende stehen.“

… zum Karriereende von Niklas Süle: „Für Niki freut es mich. Er hat eine sensationelle Karriere gehabt. Er hat diese Entscheidung getroffen und kann sich auf die Zeit danach freuen. Er hat auch schon erwähnt, dass er sich auf die Zeit mit der Familie freut, ein bisschen Freizeit zu haben, zu reisen, ein paar andere Dinge zu machen. Da drücke ich ihm die Daumen.“

 

Michael Zetterer (Torwart Eintracht Frankfurt) zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Die Ausgangslage ist ganz klar. Wir haben heute wirklich ein Endspiel. Da haben wir die letzten Wochen viel darüber gesprochen, aber ich glaube, diese Woche ist es wirklich ein Endspiel. Wenn wir heute nichts holen, dann wird es schwer. Deswegen ist das große Ziel, dass wir heute etwas mitnehmen und dann nächste Woche vor heimischer Kulisse nochmal ein Endspiel haben. Es ist jedem bewusst, um was es heute geht.“

 

Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) ...

… zur Arbeit von Albert Riera (vor dem Spiel): „Er war sehr fokussiert. Letztendlich waren alle enttäuscht über das Ergebnis gegen den HSV, aber er hat es gut gemacht. Wir haben eine schwierige Phase, da müssen wir gemeinsam durch. Wir müssen die nächsten beiden Spiele gut angehen und so viele Punkte wie möglich holen. Dann können wir Siebter werden.“

… zur Überzeugung vom Trainer (vor dem Spiel): „Es war keine einfache Situation für ihn, während der Saison zu kommen. Wir waren als Mannschaft nicht so stabil. Wir sind gut gestartet, dann sind wir nicht so gut gewesen und spielen nicht so gut. Aber es geht darum, den Fokus auf die beiden Spiele zu legen.“

… zum Profil von Albert Riera (vor dem Spiel): „Es geht um beides: darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln, und darum, jemanden zu haben, der eine Persönlichkeit hat. Er hat viel Erfahrung, er war spanischer Nationalspieler. Das bringt Albert alles mit.“

… zur Persönlichkeit von Albert Riera (vor dem Spiel): „Albert ist ein sehr starker Charakter. Er trägt das Herz auf der Zunge. Er sagt, was er denkt. Das ist das, was Persönlichkeit ausmacht.“

… zur öffentlichen Wahrnehmung von Albert Riera (vor dem Spiel): „Albert ist eine starke Persönlichkeit. Er ist überzeugt von seinem Weg, von den Inhalten, die er bei einer Mannschaft haben möchte, von der Art, wie er eine Mannschaft führt. Und er ist letztendlich auch jemand, der seine Meinung äußert. Das ist authentisch. Darum geht es bei Führungskräften.“

… zum Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainerteam (vor dem Spiel): „Das ist ein ganz normales Verhältnis. Natürlich haben wir gerade eine Phase, in der es nicht so gut läuft. Da sind alle etwas unzufriedener, das ist auch normal. Aber es ist kein zerrüttetes Verhältnis. Dementsprechend ist es nicht großartig erwähnenswert.“

… zur Trainerfrage (vor dem Spiel): „Wir konzentrieren uns auf die Spiele. Das ist heute das erste Spiel, das ist für uns wichtig. Wir wollen heute ein gutes Spiel machen.“

… zur Verantwortung der Mannschaft (vor dem Spiel): „Am Ende geht es um die Leistung auf dem Platz. Wir hatten verschiedene Mannschaften auf dem Feld, schaffen es leider dieses Jahr nicht, an unsere Leistungsgrenze zu kommen. Jeder Einzelne nicht, wir als Mannschaft auch nicht. Aber wir haben die Möglichkeit, Platz sieben zu erreichen. Das ist unser Ziel.“

… zur eigenen Rückendeckung im Verein (vor dem Spiel): „Wir haben eine große Rückendeckung. Wir arbeiten sehr eng mit den Gremien und dem Vorstand zusammen. Am Ende waren wir in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Wir haben die Europa League gewonnen, haben zweimal Champions League gespielt und letztes Jahr das erste Mal die Champions League über die Liga erreicht. Jetzt haben wir ein schwieriges Jahr. Jetzt müssen wir sehen, dass wir die nächsten beiden Spiele gut bestreiten und versuchen, nach Europa zu kommen.“

… zum Europa-League-Finaleinzug des SC Freiburg (vor dem Spiel): „Eine großartige Leistung. Ich habe das Spiel gesehen und kann mich erinnern an die Zeit, als wir im Halbfinale gespielt haben, und was das für ein Gefühl war. Ich freue mich extrem für Freiburg, aber auch für den deutschen Fußball. Das zeigt, dass wir wettbewerbsfähig sind und wieder eine Mannschaft im Europa-League-Finale haben.“

… zu Oliver Glasner (vor dem Spiel): „Oli hat es wieder super gemacht. Ich wünsche ihm, dass er die Conference League gewinnt.“

 

Patrick Ittrich (Schiedsrichter der Partie) ...

… zu seinem Gefühl nach dem Spiel: „Zufriedenheit. Ich bin sehr zufrieden. Wenn man so eine Zufriedenheit herstellt, auch wenn man aufhört, ist das ganz gut. Dann ist die Wehmut nicht so groß, obwohl sie natürlich auch da ist. Es war schön, dass man als Schiedsrichter hier aus dem Spiel rausgeht und keiner etwas will.“

… zum Zeitpunkt seines Abschieds: „Ehrlicherweise wollte ich Anfang des Jahres mit den anderen Dreien schon sagen, dass ich aufhöre. Dann hatte ich wieder eine Verletzung. Ich wollte erst mal Spiele leiten und gucken, wie es sich anfühlt. Dann habe ich gemerkt, die Spiele laufen gut, die Akzeptanz ist toll. Dann kann man gut aufhören.“

… zum schönsten Moment seiner Karriere: „Ich habe nie große Spiele gepfiffen, aber ich habe über 23 Jahre auf der DFB-Liste, zehn Jahre in der Bundesliga, eine tolle Zeit gehabt. Für mich ist diese ganze Laufbahn ein toller Moment. Ein einzigartiger Moment, dass ich das genießen durfte und auf dieser Bühne dabei sein durfte.“

… zur Zeit nach der Schiedsrichterkarriere: „Ich bin froh auf Selbstbestimmung. Wann gehe ich aufs Fahrrad? Keine Leistungstests mehr. Ich bestimme das selbst und dann kann ich gucken, was noch kommt. Das ist das Allerschönste.“

… zur Wertschätzung beim Abschied: „Ich merke wirklich eine hohe Wertschätzung. Von den Fans, von den Trainern, die sich einfach bedankt haben. Dass wir so häufig in der Kritik stehen, so häufig emotional aufgeladene Momente mitbekommen, die gegen uns sprechen, und man dann merkt, dass man als Person und als Schiedsrichter etwas erreichen kann, das ist großartig.“

 

Sky Experte Thomas Hitzlsperger ...

… zum Dortmunder Auftritt: „Anfangs war ich beeindruckt von der Eintracht, aber dann noch mehr von Borussia Dortmund, weil sie sich erholt haben, zurückgekommen sind und viele Qualitäten gezeigt haben, die die Leute in jedem Spiel sehen wollen. Heute war es wirklich gut.“

… zur Zukunft von Albert Riera: „Es wirkte vor dem Spiel so, als sei eine Entscheidung gefallen. Aber nach diesem heutigen Spiel muss man es nochmal nüchtern betrachten. Rein spielerisch gibt es gute Ansatzpunkte. Traut man sich vielleicht, darauf aufzubauen und weiterzugehen? Oder hat man sich aufgrund der Außendarstellung und der kontroversen Aussagen schon neu orientiert? Da war heute viel Gutes dabei.“

… zum Karriereende von Niklas Süle (vor dem Spiel): „Ich kann es nachvollziehen. Aber es ist natürlich schade, weil alle darüber reden, wie viel Potenzial er hatte. Man darf nie unterschlagen: Er hat die Champions League gewonnen, fünfmal die Deutsche Meisterschaft, zweimal den Pokal. Er hat so viel erreicht. Er wurde oft hart kritisiert und ich glaube auch, dass er gemerkt hat: Er hat die Schnauze voll. Das kann ich verstehen, weil die Kritik heftig war und er auch oft verletzt war.“

… zur Verabschiedung von Sebastian Kehl (vor dem Spiel): „Allergrößten Respekt. Natürlich für ihn als Spieler, aber auch danach. Ich habe es ja selber teilweise erlebt in solchen Funktionen. Er hat für so einen großen Klub lange Verantwortung übernommen. Da muss man permanent Druck und Stress aushalten. Er hat das so lange gemacht, er hat es erfolgreich gemacht und deswegen wünsche ich ihm alles Gute. Der Verein kann ihm dankbar sein für das, was er gemacht hat.“

… zur Zukunft von Niko Kovac beim BVB (vor dem Spiel): „Das ist die Frage, was sie in der nächsten Saison wollen. Wollen sie weiter die Champions-League-Qualifikation? Ich glaube, das liefert auch Niko Kovac. Er hat Stabilität, das ist die beste Abwehr der Liga. Man weiß, was man hat, und das ist viel wert. Wenn die Leute aber das Verlangen haben, einen besonderen Fußball zu sehen, dann gehen sie Risiko ein. Das kann klappen, der Schuss kann aber nach hinten losgehen.“

 

 

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