Fußball

SVW-Geschäftsführer Fritz zu Trainer Steffens Zukunft: „Ich will es erstmal sacken lassen“

Frankfurt Routinier Götze vor Rieras Ankunft: „Wir müssen bei Null anfangen“ - Union-Trainer Baumgart nach Niederlage gegen Hoffenheim: „Es ist eher wie ein Déja-Vu“ - FCA-Spieler Wolf zum strittigen Elfmeter: „Eine Frechheit“ - Sky Experte Hamann zum Elfmeter in Augsburg: „Da geht es um Existenzen“

Unterföhring, 31.01.2026

Die wichtigsten Stimmen nach den Samstagnachmittagspartien des 20 Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Mario Götze (Eintracht Frankfurt) ...

... zur Niederlage: „Am Ende geht es darum, Spiele zu gewinnen. Wir haben es nicht geschafft und am Ende haben wir drei Gegentore bekommen. Man muss uns vielleicht zumindest in der zweiten Halbzeit zugutehalten, dass wir dranwaren, wollten, gearbeitet haben. Wir haben gemacht, wir haben Chancen kreiert. Aber am Ende ist es halt im Fußball so, du musst die Spiele gewinnen, das haben wir nicht geschafft und das müssen wir uns einfach wieder vorwerfen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht als in der ersten Halbzeit. “

... zur Mannschaftsleistung: „Gerade in den entscheidenden Momenten, die richtigen Entscheidungen zu treffen, das müssen wir einfach verbessern, das müssen wir schnell abstellen. Aber am Ende geht es um die Basics, darum zu arbeiten, zu ackern und dann Spiele zu gewinnen und das steht ganz oben auf der Agenda. “

… zum nicht gegebenen Elfmeter: „So in der Dynamik auf dem Platz war es für mich eigentlich relativ klar, weil er den Ball nicht spielt, aber ich habe die Szene danach nicht gesehen. Also für mich in dem Moment ja, aber es geht ja auch so schnell auf dem Platz, deswegen ist es super schwierig zu beurteilen. “

… über mögliche Veränderungen unter dem neuen Trainer: „Am Ende liegt es an allen, dass wir Spiele gewinnen, dass die Mannschaft zusammen ackert, so wie sie es in der zweiten Halbzeit gemacht hat und dann Schritt für Schritt einfach nach vorne schaut und versucht, die Spiele zu gewinnen. Ich glaube, das wird wichtig sein und wir freuen uns drauf. Wir müssen bei Null anfangen und dann unsere Basics machen und dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

 

 

Arthur (Torschütze Bayer Leverkusen) ...

... zu seinem ersten Bundesliga-Tor: „Es ist ein besonderer Moment für mich, mein erstes Bundesliga-Tor, ein wichtiges Spiel gegen einen schweren Gegner. Ich freue mich, habe viel gearbeitet für diesen Moment.  Es ist ein besonderer Moment für meine Familie, sie ist auch hier und ich bin einfach sehr, sehr froh. “

... zu seinem Vorlagengeber Grimaldo: „Grimaldo ist ein super Spieler. Heute beim Mittagessen haben wir noch darüber gesprochen. Es war super, zusammen zu jubeln, einfach sehr schön.“

 

Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Am Ende muss man sagen, dass es für den Zuschauer kein Leckerbissen war, was wahrscheinlich aber auch erwartbar war. Wir sind ordentlich ins Spiel reingekommen, ein bisschen zu passiv mit dem Ball gewesen in der ersten Halbzeit. Genau das Momentum haben wir aber in der zweiten Halbzeit genutzt, um wirklich über die Dauer des Spiels dieses Tor zu schießen wurden dann auch mutiger in den Aktionen, hatten dann kurz vor dem Ausgleichstreffer die Chance auf das 2:0, wo wir eigentlich alles richtig machen und dann sie auch einfach einen guten Torwart haben, ein Stück weit auch Glück. Man muss schon dazu sagen, dass es am Ende wahrscheinlich ein verdienter Punkt ist.“

 

Haris Tabakovic (Torschütze Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Es ist extrem bitter, wenn man in der letzten Minute den Ausgleich kriegt, aber nichtsdestotrotz muss es weitergehen. Wir haben gekämpft und defensiv eine stabile Leistung gezeigt. Jetzt geht es weiter.“

 

Rocco Reitz (Kapitän Borussia Mönchengladbach) zur Mannschaftsleistung im Vergleich zu den letzten Spielen: „Was die Punkte angeht, ja, schön nach vorne, die Intensität, Zweikampfführung, die Momente, die wir gefunden haben, um rauszupressen, wir haben es kompakter gemacht, das war besser heute, ja. Wir haben trotzdem nicht gewonnen.“

 

Keke Topp (Torschütze Werder Bremen) zur Frage, ob ihn das Tor näher an die Startelf bringt: „Das weiß ich ehrlich gesagt nicht, das müssen Sie den Trainer fragen, das kann ich leider nicht entscheiden. Aber ich denke, dass ich dafür Pluspunkte geholt habe.“

 

Marco Friedl (Kapitän Werder Bremen) zum Matchplan der Mannschaft: „Es ist schon so, dass wir einen Plan haben. Wir müssen ihn umsetzen. Ich weiß, im Fußball ist es immer relativ schnell. Der Trainer wird ja überall direkt schuldig gemacht und nichtsdestotrotz sind wir auch auf dem Platz verantwortlich. Es ist dann schon zu einfach, zu sagen, der Trainer ist schuld, klar, kommt die Diskussion auf, wenn man die Spiele nicht gewinnt. Aber wir werden uns vorbereiten und versuchen, nächste Woche das Spiel endlich zu gewinnen. “

 

Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball Werder Bremen) ...

... zur Mannschaftsleistung: „Wir haben kaum etwas zugelassen, es waren sicherlich zwei Mannschaften auf dem Platz, die jetzt nicht vor Selbstvertrauen gestrotzt haben. Dann läufst du wieder einem Rückstand hinterher und dann muss ich einfach sagen, die Mannschaft hat dran geglaubt, hat alles versucht, alles reingeworfen und natürlich bist du dann froh, dass du zumindest noch einen Punkt geholt hast.“

... zur Frage, inwiefern es mit Trainer Steffen weitergeht: „Das ist jetzt ein paar Minuten nach Abpfiff. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir das jetzt erstmal sacken lassen, in uns gehen, intern natürlich auch sprechen und dann werden wir sehen. Klar, wenn du jetzt zehn Spiele nicht gewonnen hast, ist es normal, dass du das aufarbeitest. Trotz alledem werden wir das in Ruhe und intern tun. Klar, wir werden uns auch zeitnah zusammensetzen und da nicht noch eins, zwei Tage verstreichen lassen. Ich will es erstmal sacken lassen. Ich glaube, es ist auch wichtig, dass man in Ruhe auch die Sachen bespricht, die Sachen überdenkt, die Sachen analysiert und dann werden wir sehen.“

 

... zur Frage, ob er nach Abpfiff schon mit Steffen geredet hat: „Ja, wir haben uns natürlich gerade kurz gesehen, ich war gerade kurz bei ihm in der Kabine, er ist natürlich auch geknickt, wie wir alle, wie die ganze Mannschaft, weil wir uns einfach auch mehr erhofft hatten, mehr versprochen hatten. Ich glaube schon, dass wir die dominantere Mannschaft waren. Klar, Gladbach war ein bisschen abwartend, hat die Räume sehr eng gemacht, wo wir uns dann auch schwer getan haben, Lücken zu finden. Trotz alledem haben wir auch immer wieder Räume gefunden, wir haben immer wieder Lücken gefunden und ich freue mich auch für Keke, dass er jetzt das Tor gemacht hat, so der Knoten nochmal ein Stück weit geplatzt ist. Das Tor war natürlich auch enorm wichtig, hätten die Gladbacher heute hier gewonnen, dann wären sie auch ein paar Punkte weiter weg gewesen, aber es ist mit Sicherheit so, dass wir natürlich mehr Punkte brauchen.“

 

Horst Steffen (Trainer Werder Bremen) ...

... zur Frage ob er noch Vertrauen verspürt: „Bisher habe ich das Vertrauen gespürt von der Vereinsführung. Ich habe die Mannschaft gesehen, wie sie fightet, wie sie spielt und auch den Rückstand immer wieder versucht noch zu egalisieren und obwohl es schon lange Zeit kein Tor gab, eben doch daran geglaubt hat, sich Chancen zu erspielen. Das sehe ich. Meine Einschätzung ist immer gut, ich habe eine Überzeugung und dementsprechend werden wir sehen.“

... zur Frage, ob er gegen Freiburg weiterhin auf der Trainerbank sitzen möchte: „Ja, ich glaube schon und ich würde es gerne tun, ja.“

 

Marius Wolf (FC Augsburg) ...

... zum Spiel: „. Das war kein einfaches Spiel, ich denke das Spiel nach 0-1 noch zu drehen, das spricht für uns.“

... zum Elfmeter: „Also gut, ich spiele den Ball, glaube ich, keine Ahnung, zwei Sekunden vorher, er geht dann in mich rein. Natürlich sieht es blöd aus, aber wo soll ich meinen Fuß hinstellen?  Ich spiele den Ball mit der Picke weg, ziehe sogar meinen Fuß nach hinten das habe ich eben  auch gesagt, die lassen auch nicht mit sich reden. Wir dürfen auch eigentlich nicht mehr mit dem Schiedsrichter reden, was auch eine Frechheit ist. “

 

Martijn Kaars (FC St. Pauli) zur Mannschaftsleistung: „Wir müssen auch ein bisschen Glück haben, das ist auch immer so beim Toreschießen. Ich glaube, der Kopfball von Ricky Jade-Jones und die Chance von Sinani waren sehr gute Paraden vom Torwart. Ich glaube, dass wir ein bisschen mehr Glück brauchen. “

 

 

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ...

... zur Frage, was ausschlaggebend für den Sieg war: „Der Gregor, der heute zwei Buden macht und die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft. Das muss erst mal verkraften durch so einen Elfer mit 1-0 in Rückstand zu gehen gegen St. Pauli, wobei die Erwartungshaltung die ganze Woche lang schon war, die schlagen wir eh nach dem Bayern-Spiel. Insofern war das halt ein extremes Kopfspiel für uns. “

... zum Elfmeter: „Ich hätte ihn jetzt nicht gepfiffen, muss ich ehrlich sagen. Klar, wenn man sich die Schiedsrichterperspektive anschaut und dann isoliert sagt, Sohle trifft Schienbein und den Kontext weglässt, dann kann man zu der Entscheidung kommen, aber aus fußballerischer Sicht ist es kein Elfmeter und ich glaube, das muss man auch sagen dürfen und fertig. “

 

Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...

... zur momentanen Form: „Es ist immer schwierig, vor allem, weil wir jetzt extrem viele Spiele haben, es kommt jetzt am Dienstag dann der DFB-Pokal, wo wir ein bisschen abgelenkt sind, aber es kommt Schlag auf Schlag und wir müssen trotzdem da sein. Auch im Pokal wollen wir eine gute Performance bringen und eine Runde weiterkommen. Also es ist nichts unmöglich, aber geht natürlich um das, was wir uns aufgebaut haben, das wollten wir eigentlich fortführen, mit einem Sieg wäre das vielleicht, möglich gewesen. Jetzt ist es halt wieder ein Nackenschlag, von dem wir uns auch erholen müssen. Das ist ganz klar, auch wenn es dann jetzt vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz sind.“

... zur Frage, wie er die Mannschaft wahrnimmt: „Es ist jeder enttäuscht, das ist natürlich klar. Ich glaube wir haben extrem viel investiert und dann gehen natürlich die Köpfe runter, das können sie jetzt auch für heute. Bis auf in bestimmten Momentan kann ich ihnen auch nicht viel vorwerfen. Natürlich, dass wir dann die Tore nicht gemacht haben, Ich will da auch nichts schönreden, aber es geht in der Summe in die richtige Richtung, wir brauchen halt Ergebnisse und das eher heute als morgen.“

 

Ole Werner (Trainer RB Leipzig) zur Niederlage: „Das ist eine Leistung gewesen, die in dieser Saison bislang vielleicht die schwächste war. Ich glaube, so kann man es schon sagen. Speziell in den ersten 60 Minuten waren wir in jedem entscheidenden Duell unterlegen, in jedem zweiten Ball unterlegen. Auch mit Ball einfach viel zu langsam, viel zu behäbig, wir haben uns zu selten auch wirklich mal in unserer Positionierung bewegt. Insofern war die 2-1-Führung für Mainz bis zu dem Zeitpunkt hoch verdient. Wir haben zehn vernünftige Minuten in der ersten Halbzeit gespielt, in denen haben wir auch getroffen, hätten vielleicht sogar da noch nachlegen können, haben Druck aufgebaut. Aber das reicht nicht, um dann eine erfahrene Mannschaft vor wirklichen Probleme zu stellen. “

 

 

Willi Orban RB Leipzig) zur Frage, ob es die schlechteste Saisonleistung war: „Ja, absolut. Mit Abstand war das heute nicht genug, in allen Bereichen sind wir nicht am Leistungsmaximum gewesen. Deswegen muss man sagen, dass es eine verdiente Niederlage ist. “

 

David Raum (Kapitän RB Leipzig) zum Elfmeter: „Der Schiedsrichter meinte ja und das ist alles, was zählt leider. Ich habe keine Lust mehr zu diskutieren, das muss ich akzeptieren. Ich kann es jetzt nicht mehr ändern. Es muss sich jeder seine eigene Meinung bilden, für mich ist das abgehackt, trotzdem steht es eigentlich 0-0 zur Halbzeit, wir gewinnen das Spiel trotzdem nicht, deswegen brauchen wir nicht über den Elfmeter reden, sondern insgesamt müssen wir schauen, dass wir das Spiel anders gestalten.“

 

Leopold Querfeld (Union Berlin) zum Elfmeter: „Ich glaube, das ist alles, was er möchte, einfach nur irgendwie in diesen Schuss reinspringen, damit er irgendwie noch einen Elfmeter bekommen kann, aus Verteidiger-Sicht. Ich sehe ihn nicht richtig, weil er, wie gesagt, einfach nur versucht reinzuspringen, um irgendwie den Kontakt zu bekommen. Wie gesagt, sehr, sehr clever. Ich kann nur sagen, dass es mir leidtut.“

 

Steffen Baumgart (Trainer Union Berlin) zum Spiel: „Es ist eher wie so ein Déjà-vu gewesen. Wir hatten es in Berlin ähnlich gut gemacht und am Ende auch mit zwei Toren Unterschied verloren und hier genauso. Ich bin mir relativ sicher, dass wir in beiden Spielen nicht die schlechtere Mannschaft war.“

 

Christian Ilzer (Trainer TSG Hoffenheim) zum Spiel: „Wir haben am Anfang versucht, Energie zu generieren, indem wir uns gegenseitig angeflucht haben. Das hat uns am Anfang noch gefehlt, diese letzten Prozente an Energie, die Union Berlin von Beginn an hier auf den Platz gebracht hat und uns auch da sehr schnell einzustellen auf dieses Spiel. Es ist der Mannschaft dann wieder gelungen und das zeichnet uns aus.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zum nicht gegebenen Elfmeter gegen Kalimuendo: „Es wird ja oft der Fuß reingestellt nur um getroffen zu werden und sich hinfallen zu lassen. Kalimuendo stellt glaub ich wirklich den Fuß rein, um möglicherweise zum Abschluss zu kommen und Andrich sieht ihn nicht und haut ihm von hinten in die Wade. Ich war da sehr überrascht, dass es keinen Elfmeter gab. Es gibt wohl die Vorgabe, dass wenn die Spieler den Fuß reinstellen nur um getroffen zu werden, sodass der Schiedsrichter nicht mehr auf Foul oder Strafstoß entscheidet. Nur ist es ein Unterschied ob der Spieler, in diesem Fall Kalimuendo, die Chance hat den Ball zu spielen oder nicht. Ich glaube die Chance hat er ohne den Tritt in die Wade. Deswegen hat es mich sehr überrascht, das er ihn nicht gibt, obwohl er sich das anschaut.“

… zu Eintracht Frankfurt: „Wir hatten vor Weihnachten einen Sechskampf, vielleicht einen Siebenkampf um die  vier Champions-League-Plätze. Die Champions-League-Plätze sind jetzt 10 Punkte weg. Das heißt, die müssen schauen, dass sie unter die ersten Sechs kommen oder die ersten Sieben, sodass sie nächstes Jahr international spielen. Du kannst nicht jede Woche 3 Tore kassieren. Und im Moment ist das nichts. Du gehst am Samstag auf den Platz, um ein Ergebnis zu erzielen, um das Spiel zu gewinnen. Und im Moment spielen sie, als wenn sie nur zur Freizeit spielen würden. Die fallen im Moment auseinander. Und ich glaube nicht, dass das für einen Trainer eine einfache Aufgabe ist, wenn du eine Mannschaft hast, die jetzt in den letzten Spielen drei Gegentore kassiert im Schnitt. Das heißt, das ist die erste Entscheidung, die er treffen muss. Macht er mit Kaua Santos weiter oder bringt er Zetterer zurück. Ich würde zu zweiterem tendieren. Und da musst du schauen, dass du der Mannschaft irgendwie das Selbstvertrauen wiedergibst, dass sie verteidigen können, dass sie verteidigen wollen.“

… zu Werder Bremen: „Ich glaube, jedem in Bremen ist um die Brisanz der Situation bewusst. Und was ihnen halt abgeht, ist die Torgefährlichkeit, der Drang nach vorne. Also wenn ich mich heute anschaue, Romano Schmid, dann hast du einen Njinmah, der Chancen hat, die Chancen aber nicht nutzt. Bei Mbangula, dem Stareinkauf, ist die Leistung einfach zu wenig. Die größte Chance heute hatte Deman kurz vor dem Ausgleich und dem Ausgleich geht natürlich eine Ecke voraus, wo Castrop die Wade durchgetreten wird von Keke Topp. Also das ist Foulspiel, da haben sie Glück, da musst du das auch nutzen. Das war ein Wundertor, also das war Wahnsinn, das Tor, das war Weltklasse, wie er das gemacht hat. Nur, das muss er halt öfter machen. Ich hoffe, dass er öfter mal von Anfang an spielen wird, weil er, glaube ich, der torgefährlichste Stürmer ist. Jetzt muss man schauen, dass man irgendwie die Tore findet, weil sie für die ganze Überlegenheit, die sie hatten, haben sie einfach zu wenig den Nicolas getestet im Gladbacher Tor und das muss sich ändern.“

 

… zur Zukunft von Werder-Coach Steffen: „Ich musste jetzt gerade noch mal schauen, wie das Spiel ausging, weil ich dachte, die hätten verloren, so wie der Clemens Fritz gesprochen hat, und der Trainer ist enttäuscht. Aber gut, natürlich bist du irgendwo enttäuscht, aber wenn du in der letzten Minute den Ausgleich schießt, dann bist du eigentlich euphorisiert und freust dich über den Punkt und das hört sich für den Trainer nicht gut an. Ich habe im Vorlauf gesagt, ich würde an ihm festhalten, aber das müssen natürlich die Bremer Verantwortlichen entscheiden. Was man, glaube ich, sagen kann, hätten sie das Spiel verloren, dann wäre Herr Steffen morgen, glaube ich, kein Trainer mehr. Also das kann man, glaube ich, mit ziemlicher Sicherheit sagen, weil so, wie er gesprochen hat, das hat sich so angehört, als hätten sie verloren. Die Aufgaben werden nicht weniger schwer und du musst halt überzeugt sein, dass du einen Fortschritt siehst. Und wenn du den nicht siehst, dann musst du dir natürlich Gedanken machen, ob man in der Konstellation weitermachen sollte.“

... zum Elfmeter in Augsburg: „Marius Wolf spielt den Ball, der Paulianer läuft in ihn rein, also wie man da Elfmeter geben kann, das erschließt sich mir nicht. Wir sprechen immer über den Videobeweis, aber ich glaube auch, dass unsere Schiedsrichter einfach besser sein müssten, als das, was sie zeigen. Wir haben viele Entscheidungen gehabt heute, die einfach nicht nachvollziehbar sind und natürlich ist der Videobeweis die letzte Instanz, aber wir müssen auf dem Feld  ebenfalls bessere Entscheidungen treffen und der Videobeweis hilft da wahrscheinlich nicht, weil man den Schiedsrichtern die Entscheidungshoheit genommen hat, obwohl sie sagen das es nicht so ist. So wie es im Moment ist, ist es für mich kein Zustand. So einen Elfmeter zu geben und dann greift der Videoassistent nicht ein und dann steht dann so einen Elfmeter. Da geht es um Existenzen, da geht es um Abstieg, da geht es um Arbeitsplätze, also für ist für mich absolut rätselhaft.“

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