Fußball

Thomas Tuchel über Schalkes Spielweise: „Momentan ist das ein unangenehmes Paket“

SGE-Sportvorstand Krösche über Trainer Glasner: „Wir wollen gemeinsam die Saison erfolgreich beenden“ - Bochums Trainer Letsch optimistisch: „Ganz Bochum fiebert mit“ - S04-Trainer Reis mit Mut: „Wir haben Selbstvertrauen getankt“

Unterföhring, 13.05.2023

• Sky Experte Hamann über Thomas Müller: „Ich könnte mir vorstellen, dass er zu Bayer Leverkusen geht“


Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 32. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky. 

  

Oliver Ruhnert (Geschäftsführer 1. FC Union Berlin) ... 

... zu den weiteren Zielen: „Wenn man eine bestimmte Flughöhe hat, hat man auch die Fallhöhe. Mit unseren Flug- und Fallhöhe kann man aber gut leben. Wir möchten unter dem Strich trotzdem jeden Platz, den wir haben, verteidigen. Wer geht schon freiwillig gerne Plätze runter.“ 

... zur Startelf: „Ich finde unsere Aufstellung überraschend, weil Andras Schäfer nach seiner langen Verletzung wieder in der Startelf steht. Der Gegner hat auch das ein oder andere geändert. Beide Trainer haben eine Idee, wie sie das heutige Spiel angehen wollen.“ 

... zum Saisonende: „In den letzten Wochen merkst du, dass du viel gespielt hast. 46 Pflichtspiele sind eine stolze Zahl. Man merkt, dass es gegen Ende geht. Beide Mannschaften müssen ihre letzten Reserven aktivieren und versuchen, alles rauszuhauen.“ 

... auf die Frage, ob es für Trimmel einen Blumenstrauß gibt: „Es ist sein 300. Pflichtspiel vor eigenem Publikum. Das erreichen wenige. Er hat sich das mehr als verdient. Zudem startet er heute. Wenn wir ihm heute nichts überreichen würden, das wäre verkehrt.“ 

  

Jochen Saier (Vorstand Sport SC Freiburg) ... 

... zur Saison: „Ich sehe es nicht so. dass ein realistischer Blick Energie rauben oder die Ausgangssituation verschlechtern kann. Mit unserer Art, Dinge zu moderieren, mit einem gesunden Selbstverständnis sowie einem Schuss Demut, stehen wir nicht schlecht da. Es gibt unterschiedliche Ansätze in der Liga, aber wir fühlen uns mit unserem ganz wohl. Den Weg wollen wir genauso weitergehen.“ 

... über den 1. FC Union Berlin: „Man braucht gegen Union eine extrem gute Effizienz, da sie sehr gut verteidigen. Da sind sie eine der besten Mannschaften der Bundesliga. Sie spielen es konstant gleich gut und sind zudem stark in den Zweikämpfen. Aber nicht nur die Effizienz ist wichtig, sondern auch die Verteidigung insbesondere in den Umschaltmomenten. Wir brauchen die beste Leistung.“ 

... zur Kaderplanung: „Der international Wettbewerb macht einen Unterschied. Wir gewinnen so an Attraktivität, das haben wir schon letzte Saison gemerkt.“ 

  

Markus Krösche (Vorstand Sport Eintracht Frankfurt) ... 

... zur Trennung von Oliver Glasner: „Wir haben nach der guten Hinrunde in der Bundesliga gesehen, dass die Punkteausbeute angeht nicht zufriedenstellend ist. Mit diesem Thema muss man sich offen beschäftigen: Wie ist die Entwicklung in den letzten Wochen und Monaten gelaufen? Wenn man mal die Pokal-Wettbewerbe außer Acht lässt und nur auf die Bundesliga schaut, da waren wir letzte Saison auch schon nicht so gut. Wir hatten auch erfolgreiche Zeiten, Oliver ist ein sehr guter Trainer und wir haben jetzt noch die Chance, Punkte und den Pokal zu holen. Aus sportlicher Sicht haben wir uns über einiges unterhalten und sind zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, wenn wir im Sommer auseinandergehen.“ 

... zur Überbringung der Neuigkeiten an die Mannschaft: „Es ist immer keine schöne Situation, wenn man getrennte Wege geht. Jetzt müssen wir uns erstmal auf die letzten drei Bundesligaspiele konzentrieren und wir werden alles dafür tun, den Pokal zu holen. Wir wollen gemeinsam die Saison erfolgreich beenden. Wir hatten mit Oliver eine erfolgreiche Zeit und haben jetzt ein gutes Ende mit ihm.“ 

  

Thomas Letsch (Trainer VfL Bochum) ... 

... zum Abstiegskampf: „Wir wussten von Anfang an, dass wir im Abstiegskampf stecken werden. Wir haben uns eine tolle Situation erarbeitet, sie dann aber wieder aus der Hand gegeben. Jetzt müssen wir uns dem stellen. Wenn wir es schaffen, den Namen VfL Bochum auf den Platz zu bringen, dann hat es keine Mannschaft leicht.“ 

... zum Spiel: „Es ist kein Endspiel, da wir noch drei weitere Spiele haben. Trotzdem ist es ein wichtiges Spiel. Ich sehe es nie als ‚was passiert, wenn es nicht gut läuft‘, sondern als Riesenchance. Schließlich ist es ein Heimspiel gegen den FC Augsburg. Wir haben das Selbstvertrauen, dass wir hier im Stadion was reißen können.“ 

... zur Startelf: „Wir brauchen die richtige Mischung aus Risiko und Cleverness. Kevin Stöger kann noch nicht bei hundert Prozent sein, da er eine Woche lang krankheitsbedingt raus war. Er hat die Power zu kommen. Daher ist es ein gutes Gefühl, ihn auf der Bank zu haben. Wenn wir ihn brauchen, wird er da sein.“ 

... zur Stimmung: „Ganz Bochum fiebert mit. Das tut gut. Es ist und bleibt ein intensiver Abstiegskampf. Man spürt den Zusammenhalt und den brauchen wir. Wir haben als VfL Bochum nur eine Chance, wenn wir zusammenhalten.“ 

  

Thomas Reis (Trainer FC Schalke 04) ... 

... zur Gefühlslage: „Wir haben Selbstvertrauen getankt, aber wir dürfen jetzt nicht denken, dass alles nun von alleine geht. Wir müssen wieder hart arbeiten und bereit sein zu leiden. Es kann gut sein, dass wir ab und zu dem Ball hinterherlaufen müssen. Diese Bereitschaft müssen wir zeigen, um hier für eine Überraschung zu sorgen.“ 

... zur Motivation: „Für uns ist wichtig, dass wir an uns glauben und alles geben. Das Spiel ist erst zu Ende, wenn der Schiri abpfeift. Die Saison war wechselhaft, da wir schon am Boden lagen und wieder aufgestanden sind. Momentan haben wir eine gute Ausgangsposition, die Laune macht. Das wollen wir verteidigen.“ 

... zur Aktion: Zeitungsartikel in der Kabine: „Wir wollten dieses Wechselhafte und Kreiselnde, was Schalke 04 ausmacht, der Mannschaft vor Augen führen. Das waren nicht nur negative Artikel, da wir auch Spiele gewonnen haben und wir wieder euphorisch waren. Es muss Laune machen, damit die Euphorie lange wie möglich bestehen bleibt. Heute muss man uns nicht zusätzlich motivieren. Wichtig ist, dass man rausgeht, trotzdem mutig ist und auch dieses Spiel genießt. Mal schauen, was dabei rumkommt.“ 

  

Thomas Tuchel (Trainer FC Bayern München) ... 

... zum Startelfeinsatz von Müller: „Der Druck von den Medien war so groß, dass er heute spielen musste. Spaß beiseite, dies hat keine Rolle gespielt. Er ist einen Tick offensiver. Zudem wünschen wir uns eine bessere Positionierung im Strafraum. Wir erwarten, dass wir dominant spielen und erhoffen uns mit Jamal und Thomas im Mittelfeld eine offensivere Auslegung.“ 

... über Serge Gnabry: „Ich kann ihm Tore schießen nicht beibringen, da ich nie solche Tore in meiner Karriere geschossen habe. Vielleicht eins pro Saison, aber auf deutlich geringerem Niveau. Der Serge hat einen super Charakter und ist ein super Typ. Er hat Lust auf das Training und ist extrem positiv. Er hat sich das hart erarbeitet und verdient. Nun hat er das Glück zurückbekommen, daher bleibt er auf dem Platz.“ 

... zu den letzten Siege: „Es gibt nichts wichtigeres als Siege oder Siege in Folge. Es hilft, dass wir uns auf uns konzentrieren können. Wir brauchen Selbstvertrauen. Das gibt es durch Ergebnisse. Uns tut Ruhe und Vertrauen gut. Im Moment liegt der Fokus auf uns, sodass wir Schritt für Schritt durch die nächsten drei Spielen gehen.“ 

... über die Schalker: „Ihre Energie macht sie gefährlich. Sie spielen fast Mann gegen Mann über den ganzen Platz. Das ist mutig. Sie agieren intensiv, sind laufstark und geradlinig. Zudem nehmen sie ihre Standards sehr ernst und sind dadurch sehr gefährlich. Momentan ist das ein unangenehmes Paket.“ 

  

Sky Experte Dietmar Hamann ... 

... zum Fernduell: „Nicht nur die Leipziger können der Schlüssel für die Dortmunder Meisterschaft sein, sondern auch die Schalker heute. Schließlich spielen die Bayern seit Wochen nicht gut. Es wird heute eine enge und schwere Partie für die Bayern. Wenn die Dortmunder jetzt alle drei Spiele gewinnen, haben sie eine Riesenchance, Meister zu werden.“ 

... zu Bülters Erfolgen bei Strafstößen: „Elfmeter habe ich nur in der Jugend geschossen, weil die Offensiven besser Elfmeterschützen sein sollten. Tore stärken deren Selbstbewusstsein. Ich brauchte das nicht für mein Selbstvertrauen. Ich habe in Pokalfinalen mal ein oder zwei geschossen. Ich habe Hochachtung für Marius Bülter. Die Schalker stehen unter enormer Belastung, dann in der letzten Minute Elfmeter mit einer solchen Sicherheit zu schießen. Das ist keine einfache Sache. Solche Männer brauchst du, denn mit denen bleibst du drin.“ 

... zur Zukunft von Thomas Müller: „Da Choupo-Moting immer noch nicht dabei ist, sendet Tuchel kein besonderes Zeichen mit Thomas Müller in der Startelf. In den letzten Wochen hat er wenig oder kaum eine Rolle gespielt. Daher glaube ich nicht, dass das heutige Spiel einen Einfluss darauf haben wird, was im Sommer mit ihm passiert. Selbst, wenn er heute wüsste, dass er nächstes Jahr, wenn er wieder 12 Monate älter ist, im Champions League Viertelfinale nicht die erste Wahl sein wird, dann ist ihm das wahrscheinlich nicht genug. Ich kann mir aber nicht vorstellen, ihn in der Bundesliga woanders zu sehen oder, dass er ins Ausland geht. Er hat noch den Vertrag, deswegen ist alles offen. Wenn er in der Bundesliga bleibt, dann könnte ich mir vorstellen, dass er zu einem Club wechselt, der gerade am Wachsen ist. Xabi Alonso ist ein ehemaliger Teamkollege von ihm. Ich könnte mir vorstellen, dass er zu Bayer Leverkusen geht. Wenn er aber zu einer Mannschaft in der unteren Tabellenhälfte geht, dann muss er arbeiten wie ein Tier. Ob er das noch will mit 33 oder 34 Jahren, wage ich zu bezweifeln.“ 

  

  

Für Rückfragen: O-Ton-Service Sky/xpk

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