Fußball

Stuttgart-Trainer Hoeneß bedient wegen Woltemade-Abgang: „Es geht für mich in erster Linie um die sportlichen Ziele“

Wehrle zu Woltemade: „Die letzten Stunden waren ereignisreich “ - Collins glücklich: „Kindheitstraum von mir in Erfüllung gegangen“ - Fritz zur Transferstrategie: „Wollten uns nicht von außen treiben lassen“ - Sky Experte Hamann attestiert Woltemade nach Wechsel „kometenhaften Aufstieg“

Unterföhring, 30.08.2025

Unterföhring, 30. August 2025 - Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 2. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt) zu seiner ersten Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft: „Es war ein unglaubliches Gefühl, da ist ein Kindheitstraum von mir in Erfüllung gegangen. Das erste Mal in der Nationalmannschaft, der Bundestrainer ruft an, schöner hätte es nicht laufen können. Ich war im Auto, wir hatten ein Team-Event und dann war ich auf dem Weg nach Hause und es hat gut gepasst.“

 

Jamie Leweling (VfB Stuttgart) ...

... zu seiner erneuten Berufung ins DFB-Team: „Nein, Gewohnheit ist nicht. Es ist immer schön, wenn man eine gute Nachricht von dem Bundestrainer bekommt und ich freue mich, dass ich dabei sein kann. Deswegen gebe ich nochmal Gas, um ihm zu zeigen, dass er recht hatte. Er wird mir meine Rolle sagen und alles Weitere wird noch besprochen.“

... zu seiner Reaktion, wenn er Nick Woltemade nach dem Abgang wiedersieht: „Ich werde ihn angucken und lachen und mich freuen, ihn wiederzusehen. Das ist gut für ihn, der Transfer ist gut für den VfB. Das ist auch was schönes, deswegen ist es für beide Seiten gut und es ist endlich mal Ruhe mit dem ganzen Woltemade hin und her.“

 

Alexander Wehrle (Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart) ...

... zum Ablauf des Wechsels von Nick Woltemade: „So ist der Fußball und da entwickelt sich einiges. Die letzten Stunden waren ereignisreich für alle. Wir haben aber von Anfang an eine klare Haltung gezeigt bei der Thematik und haben die bis zum letzten Tag durchgezogen. Das war sehr kurzfristig. Es war im Rahmen der Auslosung in Monaco, als wir erst ein Angebot bekommen haben. Wir waren aber, und das ist das Entscheidende, vorher immer intern ganz klar. Wir haben gesagt, wir möchten den nicht abgeben. Es sei denn, es passiert etwas Außergewöhnliches. Wenn dann eine Größenordnung erreicht ist, dann müssen wir auch im Sinne der Gesamtverantwortung für den VfB Stuttgart eine Entscheidung treffen. Das haben wir gemacht. Wir waren von Anfang an klar nach innen. Die Entscheidung war dann sehr kurzfristig.“

… zu der Reaktion von Sebastian Hoeneß auf den Abgang von Woltemade: „Ich verstehe die Perspektive von Sebastian total. Es ist doch klar, dass er aus sportlicher Perspektive wahnsinnig gerne weitergearbeitet hätte mit Nick. Wir auch.Aber wie gesagt, wenn dann einfach eine Größenordnung erreicht ist, dann haben wir eine Gesamtverantwortung für diesen Klub für die nächsten Jahre. Aber seine Reaktion, er kann sich nicht freuen, dass er Nick verliert. Von daher habe ich das total verstanden.“

... zu einem möglichen Woltemade-Nachfolger: „Es ist nicht so, dass wir bei Null anfangen. Es gab immer, und das ist auch unsere Pflicht, Vorbereitungen für Eventualitäten. Es geht nicht nur um Nick, es geht auch um andere Positionen. Da musst du vorbereitet sein, da bist du in Sondierungen. Eventualitäten werden abgedeckt. Das ist bei jedem Verein so, der professionell arbeitet. Von daher fangen wir da nicht bei Null an. Ich bin auch überzeugt davon, dass wir bis zum Ende der Transferperiode auch noch gute Lösungen präsentieren werden, damit wir eine wettbewerbsfähige Mannschaft haben.“

... zu den Unterschieden zwischen der Premier League und der Bundesliga: „Die ganz großen Transfers sind in die Premier League gegangen.Wir müssen uns perspektivisch hinterfragen, wie man sowas verändern kann. Da geht vieles sicherlich über eine Professionalisierung der Leistungszentren auf der einen Seite. Auf der anderen Seite hat jeder Klub eine gewisse Handlungsfreiheit. Wir haben das württembergische Weltmarkenbündnis mit Porsche und Mercedes geschmiedet. Das können andere Klubs auch machen, um wettbewerbsfähiger zu werden. Dennoch, aufgrund der internationalen Einnahmen der Premier League, der TV-Einnahmen in Summe, ist da mittlerweile ein Gefälle entstanden.“

... zu 100 Jahren Brustring: „Das ist ein ganz, ganz besonderer Tag.Deswegen auch nochmal Danke an die Deutschen Fußballliga. Danke auch an Sky und DAZN,

dass wir das an diesem 30. August am Samstag spielen können. Da hat der VfB Stuttgarterstmals den Brustring auf dem Trikot getragen. Da sieht man, dass wir ein echter Traditionsverein sind. Ich finde es sensationell, dass die Landesbank Baden-Württemberg als neuer Hauptpartner fürs Trikot gleich beim ersten Heimspiel runtergegangen ist. Als Anerkennung, als Zeichen für den Brustring. Deswegen wird es für uns ein ganz, ganz besonderes Spiel. Wir feiern die 100 Jahre Brustring neben dem Heimspielauftakt.“

... zur Tatsache, dass er und Fabian Wohlgemuth während des Spiels verkabelt sind: „Da bin ich selber gespannt, ob ich mich in den Griff bekomme.In der Regel möchte keiner gern neben mir sitzen, wenn es emotionaler wird. Aber schauen wir mal. Ich bin froh, dass es nicht am Dienstag in Braunschweig so war, dass ich verkabelt war. Lasst euch überraschen. Ich gebe mein Bestes. Der Fabian ist eigentlich relativ ruhig während des Spiels. Also ich bin da etwas emotionaler,aber er muss heute auch ein bisschen performen.“

 

Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball SV Werder Bremen) ...

... zu der Entschädigung, die Bremen durch den Woltemade-Transfer erhält: „Das ist sicherlich eine gute Einnahme, die uns hilft. Trotz alledem können wir kurzfristig nicht mit dem Geld planen. Wir wissen auch gar nicht, wie hoch die Ablösesumme letzten Endes ist. Von daher ist das für uns erstmal ein Stück weit hinten angestellt. Faktisch ist es so, dass wir nicht sagen können, wir schöpfen aus dem Vollen. Wir haben eine neue Einnahmequelle und geben richtig Gas. Ihr habt es gerade auch im Studio angesprochen. Natürlich sind wir noch auf Stürmersuche. Es ist aber sehr herausfordernd und Stürmer sind extrem teuer.“

... zu den beiden Neuzugängen: „Ich habe das mitbekommen, dass drumherum viel Hektik war, vielleicht auch so eine gewisse Angst da war. Aber trotz alledem haben wir immer gesagt, wir wollten uns nicht von außen treiben lassen. Manchmal musst du den Moment oder die Woche oder vielleicht auch zwei Wochen länger warten,

um dann auch die Qualität zu bekommen, die du dir vorstellst. Bei Yuki Sugawara war es so, vor drei Wochen wäre er noch gar nicht auf dem Markt gewesen. Zumindest für eine Leihe. Wir mussten auch ein bisschen umplanen aufgrund der Verletzungen, die wir haben. Isak Schmidt, wir haben zwei Außenverteidiger dazu verpflichtet, was eigentlich nicht unser Plan war. Da gehen auch wirtschaftliche Mittel rein, die uns ein Stück weit auch auf einer anderen Position fehlen. Von daher ist dieser Markt auch aufgrund der Verletzungen, die wir in der Vorbereitung hatten, für uns sehr herausfordernd, die aktuelle Transferphase.“

… zu der Verjüngung der Mannschaft: „Das gehört auch zu unserer Strategie dazu. Wir haben das ganz klar gesagt. Wir wollen uns verjüngen. Wir wollen Werte schaffen, auch für den Verein. Wir sind ein Verein, der auch von Transfer-Einnahmen lebt. Von daher sind wir sehr froh, dass wir diese Jungs, die wirklich eine hohe Qualität haben, in unserem Kader haben. Aber man muss eben auch sagen, sie brauchen auch noch Zeit. Sie werden Fehler machen. Und diese Fehler müssen wir dann eben auch tolerieren. Da müssen wir dahinterstehen. Da müssen wir alle hinter diesem Weg stehen,um dann vielleicht auch mal einen Schritt zurück zu machen, um wieder zwei vorzugehen.“

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

... zum Abgang von Nick Woltemade: „Es geht nicht um akzeptieren, es geht darum festzuhalten, das habe ich gestern mal getan, dass Nick für uns genauso wie Enzo einfach ein großer Verlust ist in der Offensive. Den Standpunkt habe ich gestern klargemacht. Wir wollen versuchen, bis Montag noch Lösungen hinzubekommen, damit wir schlagkräftig in die Saison gehen können.“

... zur Entwicklung des VfB Stuttgart: „Erstmal ist die Tatsache, dass wir in der Lage waren, in den letzten zweieinhalb Jahren ein paar Spieler zu entwickeln und dann auch zu sehr guten Preisen zu verkaufen, ist per se nichts Schlechtes. Aber der nächste Schritt ist ein Stück weit, den wir uns auch auf die Fahnegeschrieben haben, der, dass wir versuchen, den Kader zusammenzuhalten, Substanz hier zu behalten und darauf aufbauen, uns zu entwickeln. Dass natürlich in so einer Marktlage, insbesondere mit den Engländern, dass das nicht immer ganz einfach ist, das leuchtet mir auch ein. Aber es geht für mich in erster Linie um die sportlichen Ziele, will aber nicht außer Acht lassen, dass es für den Klub auch immer um die Wirtschaftlichkeitgeht und da müssen wir schauen, dass wir eine gute Balance hinkriegen.“

 

Roland Virkus (Geschäftsführer Sport Borussia Mönchengladbach) ...

... zu Weigl und Omlin: „Die letzten 48 Stunden sind immer total interessant.Man weiß nie, was passiert und speziell angesprochen auf die Fälle Weigl, Omlin: Julian Weigl ist ein ganz wichtiger Spieler für uns gewesen und auch noch, es ist noch ein wichtiger Spieler für uns, hat über 90 Spiele gemacht für den Klub. Wenn dann ein Spieler mit solchen Verdiensten zu uns kommt und will sich verändern, dann haben wir immer gesagt, dann muss man sich an den Tisch setzen. Das haben wir getan und es ist dann letztendlich so, dass man für alle Parteien eine gute Lösung finden muss. Die gibt es bisher noch nicht und deswegen können wir nichts vermelden. Bei Omlin ist es eigentlich dasselbe.“

... zu Giovanni Reyna: „Giovanni hat die Klub-WM gespielt, hatte danach Urlaub und hat danach die komplette Vorbereitung der Dortmunder hat nicht so mitgemacht, dass er zu 100 Prozent fit ist. Deswegen müssen wir ihn so ein bisschen an das Leistungslevel wieder heranführen. Wir haben Länderspielpause, das ist eigentlich der ideale Zeitpunkt. Dann steht er auf jeden Fall zum ersten Spiel nach der Länderspielpause gegen Werder Bremen total fit zur Verfügung. In der Aufstellung ist es dementsprechend so, dass er nicht mit dabei ist.“

 

Gerado Seoane (Trainer Borussia Mönchengladbach) zu den Unterschieden zwischen Stuttgart und dem HSV als Gegner: „Es sind immer komplett verschiedene Spiele, in einem Heimspiel gegen den HSV hatten wir extrem viel Ballbesitz, gegen einen sehr tiefen Block, da erwarte ich ein ganz anderes Spiel, einen Gegner, der uns viel aktiver anläuft, der uns höher unter Druck setzen wird, also wir brauchen Lösungen unter Druck und wenn der Gegner dich hoch anläuft, dann wird es auch Räume dahinter geben. Da geht es darum, dass man es schafft, sich irgendwie rauszuspielen und diese Räume anzuspielen.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zum Wechsel von Nick Woltemade: „Da ist man hinterher immer gescheiter, Isak streikt, hat gestern wieder trainiert, es gibt Meldungen, dass er vielleicht gegen Leeds im Kader ist. Da muss man mal schauen, ob er den Verein noch verlässt. Liverpool ist sehr interessiert, Newcastle hat zu viel Geld verlangt, das wird auch davon abhängen, weil Isak ein Top-Stürmer ist, wo sich Woltemade möglicherweise erstmal hinten anstellen muss. Das wird darauf ankommen, ich traue es ihm zu, er ist ein sehr guter Spieler, aber er hat erst eine gute Saison gespielt oder eine halbe gute Saison, hat vor zweieinhalb Jahren auch noch in der dritten Liga gespielt, das ist ein kometenhafter Aufstieg, es ist sehr viel Geld. Die englische Liga ist nochmal eine andere, das sieht man bei Wirtz, der die ersten zwei, drei Spiele große Probleme hatte reinzukommen. Ich traue es ihm zu, aber was dann passiert, werden wir sehen.“

… zu Fisnik Asllani: „Super Junge. Aber Asllani ist ein gutes Beispiel, wo das System krankt. Wir haben gerade die Bilder gesehen, wo er im Krankenhaus war mit 19, da hat er ausgesehen, als wäre er 16. Das heißt, er ist ein Spieler, der wahrscheinlich körperlich mit 17, 18, 19 noch nicht da war, um Profifußball zu spielen.Dann ist es so, dann brauchst du Leute, die an dich glauben. Dann ist er nach Wien gewechselt, dann ist er nach Elversberg und dann hat es wahrscheinlich einen Horst Steffen gebraucht, der das Talent in ihm gesehen hat. Dann hat er wahrscheinlich etwas Selbstvertrauen gewonnen in Österreich, weil er das eine oder andere Tor gemacht hat.Und der Steffen hat das Potenzial gesehen und gesagt, den schmeiße ich da rein, der macht das. Das ist ein außergewöhnlicher Spieler. Nur von den Asllanis gibt es mehr als nur einen. Die bleiben auf der Strecke, weil sie vielleicht mit 17, 18, 19 körperlich noch nicht bereit sind, in der Bundesliga oder in der zweiten Liga zu spielen. Die zweiten Mannschaften haben die meisten Bundesligisten abgemeldet und dann haben diese Spieler keine Liga oder keinen Verein, um zu spielen. Das ist ein großes Problem. Ich bin froh, dass er hier ist. Toller Junge, toller Spieler.“

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