70 Gegentore und Durchalte-Parolen bei Duisburg im Abstiegskampf: „Der Drops ist noch nicht gelutscht“
Bonn, 02.05.2022
Der MSV Duisburg verliert nach dem 0:6 gegen 1860 München auch mit 1:3 in Mannheim, bleibt als Tabellen-15. mit 70 Gegentoren und nur 2 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz akut gefährdet. „Der Drops ist noch nicht gelutscht“, meinte MSV-Trainer Hagen Schmidt nach dem Spiel: „Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir die Klasse halten werden.“ Seine eigene Zukunft interessiere ihn derweil nicht: „Hier geht es um den Verein und nicht um mich. Wenn ich das Problem bin, dann müssen das andere entscheiden… Aber solange ich hier an der Seite stehe, werde ich alles reinhauen.“ Die Mannheimer erhalten sich die durch den Sieg wieder gute Chancen auf Platz 4. Ein Grund für den Erfolg: die Unterstützung der Fans: „Die haben uns durch das Spiel getragen. Da macht es einfach Spaß, Abendspiele zu spielen“, freute sich Patrick Glöckner, dessen Zukunft in Mannheim noch immer offen ist. Dagegen hat der 36jährige Marc Schnatterer sein Waldhof-Engagement um ein Jahr verlängert: „Ich war 13 Jahre an einem Ort und nach letztem Jahr im Sommer, da bin ich ehrlich, hatte ich auch keine Lust nochmal umzuziehen.“
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Montagsspiels – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Mittwoch können die Frauen des VfL Wolfsburg gegen die SGS Essen einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen – ab 19.00 Uhr live bei MagentaSport.
Der MSV Duisburg kassiert in Mannheim nach dem 0:6 gegen 1860 die nächste Pleite, lagen bereits zu Halbzeit schon mit 0:3 hinten. Die Zebras stehen damit nur noch 2 Punkte vor einem Abstiegsplatz. Sorgen macht weiter die schwache Defensive. 70 Gegentore sind Liga-Maximalwert, schlechter sind nicht mal die Absteiger Havelse und Würzburg. Trainer Hagen Schmidt zur Niederlage: „In der 1. Halbzeit waren wir einfach ein Stück weit zu ängstlich und haben Mannheim zu sehr in unsere Hälfte kommen gelassen. Die Standard-Gegentore waren zu einfach. Das war jetzt nichts Kompliziertes… Wir haben uns dann in der Pause geschüttelt und uns vorgenommen, in der 2. Halbzeit die 0 zu halten und konnten dann sogar das Ergebnis auch noch verkürzen. Ich denke, da sollten wir drauf aufbauen. Wir haben noch 2 Spiele zu spielen. Der Drops ist noch nicht gelutscht. Wer mich kennt, der weiß, dass wir da alles dransetzen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir die Klasse halten werden.“
Ob er persönlich eine Sorge hat, dass die Niederlage eine zu viel war und er nicht mehr lange Trainer in Duisburg ist: „Über sowas mache ich mir überhaupt keinen Kopf. Hier geht es um den Verein und nicht um mich. Wenn ich das Problem bin, dann müssen das andere entscheiden. So ist das Geschäft. Aber solange ich hier an der Seite stehe, werde ich alles reinhauen.“
Der SV Waldhof Mannheim schiebt sich durch den Sieg an Osnabrück vorbei auf Platz 5 und hat noch gute Chancen auf Rang 4, der gleichbedeutend ist mit der direkten Qualifikation für den DFB-Pokal. Trainer Patrick Glöckner: „Das war sehr verdient. Wir haben über 90 Minuten sehr dominant gespielt, mit viel Spielfreude und Engagement… Fantastisch auch, was hier mit den Zuschauern los ist und wie die uns durch das Spiel getragen haben. Da macht es einfach Spaß, Abendspiele zu spielen, auch wenn es ein Montag ist.“ Woran seine Vertragsverlängerung noch hapert: „Es geht einfach um gewisse Abläufe, die mir und dem Verein wichtig sind. Da muss man einfach schauen, dass man da auch übereinkommt in Sachen Spielphilosophie und so weiter. Das macht nur dann Sinn, wenn beide Seiten zu 100 Prozent überzeugt sind. Deswegen lassen wir uns auch die Zeit und wollen das auch mit Bedacht machen.“
Marc Schnatterer über das Spiel: „Natürlich hat das sehr viel Spaß gemacht. Man hat uns angemerkt, dass wir die Leichtigkeit von letzter Woche mitgenommen haben. Wir wollten die Fans auch einfach mal belohnen, weil die Stimmung hier nicht selbstverständlich ist. Die kommen und peitschen uns hier nach vorne. Wir haben das super gemacht und es hat viel Spaß gemacht.“ Schnatterer hatte unter der Woche seinen Vertrag verlängert. Für ihn gab es 2 Möglichkeiten: entweder Karriereende oder noch eine Saison in Mannheim. Nach dem Spiel erklärte er mit einem Schmunzeln: „Eigentlich ist das ganz einfach. Ich war 13 Jahre an einem Ort und nach letztem Jahr im Sommer, da bin ich ehrlich, hatte ich auch keine Lust nochmal umzuziehen. Entweder geht es wieder zurück und man beginnt die Zeit danach, oder man spielt noch ein Jahr. Ich habe das mit der Familie gesprochen und wir haben gesagt, ich mache noch ein Jahr.“
Die Zukunft von Mannheim-Trainer Patrick Glöckner ist weiter ungewiss. Auch der Vertrag des gelbgesperrten Marcel Costly läuft nach der Saison aus. Wie es bei ihm weitergeht: „Stand der Dinge ist, dass die Gespräche laufen und jeder weiß, dass für mich der Trainer ein wichtiger Faktor ist. Alles andere wird man dann sehen.“
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