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Central European Rally: Letzte Vorbereitungen für die Rallye-Teams beim Shakedown

Kalle rovanperä (FIN) könnte bei der Central European Rally zum Weltmeistertitel fahren
Kalle rovanperä (FIN) könnte bei der Central European Rally zum Weltmeistertitel fahren

Finaler Testlauf für die Teams der Rallye-Weltmeisterschaft in Tittling - Offizieller Start der Central European Rally am Donnerstag in Prag - Toyota-Pilot Kalle Rovanperä könnte sich am Wochenende zum Weltmeister küren

Kalle rovanperä (FIN) könnte bei der Central European Rally zum Weltmeistertitel fahren
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Kalle rovanperä (FIN) könnte bei der Central European Rally zum Weltmeistertitel fahren
Start frei für die Central European Rallye! Beim Shakedown in Peilstein heulten heute zum ersten Mal die Motoren der Rallyboliden auf
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Beim Shakedown in Peilstein heulten heute zum ersten Mal die Motoren der Rallyboliden auf

München, 26.10.2023

Mit dem Shakedown am Mittwochnachmittag ist der offizielle Startschuss für die jüngste Rallye im Kalender der Weltmeisterschaft gefallen: Auf einem knapp 3,4 km langen Kurs nahe des niederbayerischen Tittlings konnten Teams und Cockpitbesatzung dabei ein letztes Mal vor dem Beginn des eigentlichen Wettbewerbs ihre Boliden auf Herz und Nieren testen. Nachdem die Fahrer und ihre Co-Piloten in den Tagen zuvor alle Prüfungen beim sogenannten Recce in Augenschein nehmen konnten und das internationale Organisationsteam die Route aufgebaut hat, ist damit nun alles bereit. Am Donnerstag schickt der tschechische Staatspräsident Petr Pavel vor dem Prager Präsidentenpalast die 68 Teams auf die insgesamt 1.650 km lange Strecke, bei der an vier Tagen insgesamt 312,8 km auf Bestzeit absolviert werden. Bei der Siegerehrung am Sonntagmittag in Passau könnten die Fans dann möglicherweise dem neuen Weltmeister zujubeln. Denn zwischen den Toyota-Piloten Kalle Rovanperä (FIN) und Elfyn Evans (GBR) könnte auf der Route durch Deutschland, Österreich und Tschechien die Entscheidung im Kampf um den Titel fallen. Thierry Neuville (BEL, Hyundai) und Ott Tänak (EST, Ford) sind die beiden verbliebenen Kandidaten im Kampf um Platz drei. Nach Abschluss des Vorverkaufs sind Tickets für die einzelnen Prüfungen noch direkt vor Ort erhältlich. Wer über das Geschehen auf dem Laufenden bleiben möchte, findet aktuelle News und Stimmen, Ergebnisse und Hintergrundinformationen auf der offiziellen Homepage unter centraleuropeanrally.eu.


„Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht“, sagt Rallyeleiter Andreas Dinzinger kurz vor dem Start des Rallyespektakels. „Mit der Central European Rally tragen wir uns auch ein wenig in die Motorsport-Geschichte ein, denn noch nie gab es einen Lauf zur Rallye-Königsklasse WRC, der durch drei verschiedene Länder führte und von einem entsprechend internationalen Organisationsteam getragen wurde. Darauf sind wir stolz, aber ab heute gilt es auch: Wir wollen den Teams und Fans ein grenzübergreifendes Rallyefest bereiten und hoffen auf eine tolle und sportlich-interessante Premiere.“


Teams freuen sich auf den WM-Debütanten

Auch bei den Teams herrscht kurz vor dem vorletzten WM-Lauf positive Anspannung. „Es wird sicherlich eine spannende Rallye werden“, ist sich der WM-Zweite Elvyn Evans (Toyota) sicher. Die Verfolgungsjagd auf WM-Primus und Teamkollege Kalle Rovanperä wird trotz der asphaltierten Strecken wohl zum Tanz auf der Rasierklinge: „Die Rallye selbst ist komplett neu für uns und das bedeutet viel Vorbereitungsarbeit. Das Recce hat gezeigt, dass es wahrscheinlich eine rutschige Angelegenheit wird. Der Grip scheint nicht sehr hoch zu sein. Zudem soll sich das Wetter ändern.“ Um so wichtiger ist für ihn und alle Teams die optimale Vorbereitung, die im heutigen Shakedown gipfelte. „Der erste Shakedown-Run war ganz gut“, sagt Evans. „Uns sind noch ein paar kleine Fehler unterlaufen, die uns ein paar Zehntel gekostet haben. Ansonsten lief das Auto super.“ Nach dem Start am Donnerstag geht es von Prag aus über zwei ultrakompakte Super Special Stages zunächst zurück in den Servicepark nach Passau, von wo aus die nächsten Tagesetappen in Angriff genommen werden. Am Freitag stehen Strecken in Tschechien auf dem Programm, Samstag und Sonntag wechseln sich deutsche und österreichische Prüfungen ab. Wer hier als Zuschauer dabei sein möchte, den führen im Umfeld der Strecken Hinweisschilder zu den Parkzonen, wobei jede Wertungsprüfung an einer eigenen Farbgebung erkennbar ist. Für die Orientierung in der Region stellen die Veranstalter eine Reihe von Hilfen zur Verfügung, die über die Homepage www.centraleuropeanrally.eu gefunden werden können. Das ausschließlich digital veröffentlichte kostenlose Programmheft stellt Übersichtskarten und detaillierte Skizzen ebenso zur Verfügung wie die Homepage selbst. Als vielseitiger Helfer immer zur Hand ist außerdem die Mobilfunk-App „TW Sportsoft“, mit der die wichtigsten Informationen auch offline verfügbar sind.


Nachhaltigkeit im Fokus, Fahrgemeinschaften werden belohnt

Der Verzicht auf gedrucktes Kartenmaterial oder ein gedrucktes Programmheft ist Teil der Nachhaltigkeitsbemühungen, die für die Veranstalter ein zentrales Anliegen sind. Dazu passen die Teilnehmer der Rallye1-Fahrzeuge mit ihren ultramodernen Hybridantrieben ebenso, wie die Fahrzeuge aus dem ADAC Opel Electric Rally Cup, die ebenfalls auf ausgewählten Prüfungen zu erleben sind. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Aufruf an alle Besucher, Fahrgemeinschaften zu bilden, um den C02-Fußabruck der Central European Rally zu verkleinern (Informationen gibt es auch unter centraleuropeanrally.eu/ride-sharing). Ein Anreiz dazu: Wer in einem mit mindestens vier Personen besetzten Fahrzeug auf den Zuschauerparkplätzen eintrifft, erhält Lose gemäß der Zahl der Fahrgäste. Täglich um 18:00 Uhr werden dann an den Rallyetagen Gewinner gezogen, die sich über Preise wie wertvolle Reisegutscheine bis hin zu Merchandising-Paketen freuen dürfen.

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