RB-Trainer Werner gibt Entwarnung bei Toptalent Ouedraogo: „Keine gravierende Verletzung“ - Borussia-Trainer Polanski zur VAR-Abseitslinie: „Es killt den Sport“ - Sander lobt seinen Trainer: „Arbeit von Eugen trägt Früchte“ - Meijer zur Elfmeter-Diskussion: „Hat erst den Ball gespielt“
Unterföhring, 28.11.2025
Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 12. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig (0:0) bei Sky.
Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
... zum Remis: „Ich hätte schon lieber gewonnen. Wenn wir aber wissen, gegen wen wir gespielt haben – den Zweitplatzierten der Bundesliga – hat die Art und Weise gestimmt und wir müssen mit der Leistung zufrieden sein.“
... zur knappen Abseitsstellung: „Die Abseitslinie habe ich gesehen und keiner kann es mir erklären. Ich sehe den Kopf auf der gleichen Höhe wie die Fußspitze. Am Ende werden die schon wissen, dass es Abseits ist. Aber es killt den Sport. Wir brauchen viel zu lange dafür. Wir jubeln zwei Minuten, stehen dann zwei Minuten. Wahrscheinlich ist es Marketing für die Zuschauer, die sich dann eine Stadionwurst holen sollen. Ich verstehe es nicht, aber wenn es Abseits ist, ist es Abseits.“
… zur Frage, ob der zurückgenommene Elfmeter die richtige Entscheidung war: „Ja. Nur schade, dass er erst pfeift. Kein Elfmeter, daher ist es richtig, dass der VAR da eingreift. Ich will den ja auch nicht gegen mich kriegen, daher muss ich es fair beurteilen.“
… zur Form der Mannschaft: „Es freut mich, die Entwicklung ist erfreulich. Den Punkt, die Art und Weise, die Energie nehmen wir mit. Es ist bezeichnend, dass die Mannschaft mit einem Punkt gegen den Zweitplatzierten nicht zufrieden ist. Das heißt, dass wir schon noch was vorhaben.“
... zum ersten Heimspiel als offizieller Cheftrainer (vor dem Spiel): „Es ist immer etwas Besonderes, für einen Bundesligisten an der Seitenlinie zu stehen. Zuhause natürlich nochmal mehr, Flutlicht ist mal wieder eine besondere Atmosphäre. Ob es jetzt der Vertrag oder der Vertrag war, ist nicht mehr ganz so entscheidend.“
... zu seinem Draht zu Neuhaus (vor dem Spiel): „Ich hatte den Draht schon vorher zu ihm, da ich vor ein paar Jahren Übergangstrainer war. Ein guter Junge, der von Anfang an wusste, dass er einen Fehler gemacht hat. Es ist wie bei einem Fehlpass: Du musst nicht mehr erklären, dass du einen Fehlpass gespielt hast, sondern was du hättest besser machen können. Ich bin nicht sein Berater oder Papa, das weiß er schon selbst. Fußballerisch habe ich ihm ein paar Tipps gegeben, dass er von der Körpersprache gegen den Ball an sich arbeiten muss.“
Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) …
… zum ersten Heimspiel nach der Verletzung: „Es ist immer etwas Besonderes. Sechs Monate ist doch eine lange Zeit. Jetzt ist man einfach nur froh, dass der Karren langsam wieder am Laufen ist. Man merkt, dass wenn man zehn Minuten spielt, es sich anfühlt, als hätte man 35 Minuten gespielt. Es ist schön, wieder aktiv Fußball zu spielen und wieder dabei zu sein.“
… zur geteilten Last durch Stürmerkollege Tabakovic: „Auf der einen Seite gehört die Last dazu. Das hat man sich letzte Saison erarbeitet, indem man viel getroffen hat. Man wünscht sich dann, dass es so weitergeht. Nichtsdestotrotz freut es mich für Haris, da er es am Anfang auch nicht so leicht hatte. Der Start war nicht so leicht, mit unseren nicht so erfolgreichen ersten Spielen. Da war es für ihn auch schwer reinzukommen. Gerade, wenn du hier meine Person beerben solltest. Das ist nicht so geil, wenn es nicht so läuft. Ich hoffe, dass er so weitermacht, weil er uns in der Form extrem hilft.“
… zum Fanprotest: „Was soll ich dazu sagen? Das ist der Protest der Fans, da kann ich nicht aktiv viel zu beisteuern. Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass sie gerade im eigenen Stadion unheimlich wichtig sind. Man hat nach zwölf Minuten diesen gewaltigen Stimmungswechsel erlebt, wo die Sause losging. Die haben eine unfassbare Wucht und daher ist es schön, dass wir gerade mit Leistung etwas zurückgeben können.“
… zur Frage, wie viel Spielzeit im nächsten Spiel möglich sei: „Da muss man gucken, wieviel man sich über eine Trainingswoche erarbeiten kann. Dann kommt der Pokal, so viel ist da noch nicht mit der Arbeit. Haris macht es gerade gut, daher muss man gerade auch nicht aus allen Rohren feuern. Es ist sicherer, bedacht damit umzugehen. Wenn man eine Chance auf die WM haben möchte, sollte man zusehen, dass man bis zur Winterpause keine großen Fehler macht, um dann nach der Winterpause voll eingreifen zu können.“
Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach) …
… zum Spiel: „Intensiv, wie immer gegen Leipzig. Beide Seiten haben alles reingeworfen und am Ende auch gerecht 0:0 gespielt.“
… zur Frage, ob der zurückgenommene Elfmeter einer gewesen sei: „Nein, er spielt ganz klar den Ball. Alles richtig gemacht vom Schiedsrichterteam. Ich habe es mir schon fast gedacht, als er nochmal rausgegangen ist.“
... zu seinem 200. Bundesligaspiel (vor dem Spiel): „200 Bundesligaspiele für einen Klub – und dann einen so besonderen Klub wie Borussia Mönchengladbach zu machen, freut mich extrem und macht mich stolz.“
Philipp Sander (Borussia Mönchengladbach) ...
... zu seiner Reha nach Verletzung (vor dem Spiel): „Sehr gut, ich mache sehr gute Fortschritte. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass ich dieses Jahr noch am Spiel teilhaben kann. Ob das der Fall ist, sehen wir dann.“
... zu den Gründen für Gladbachs Startschwierigkeiten (vor dem Spiel): „Wenn ich genau die Gründe benennen könnte, warum es nicht lief, hätte ich es schon früher angesprochen. Da kommen sicherlich viele Sachen zusammen. Es nimmt schnell mal in die falsche Richtung Fahrt auf. Dann hatte es auch was mit den Köpfen zu tun. Die Arbeit von Eugen trägt Früchte. Wie die Mannschaft auch unter der Woche in der Kabine auftritt, ist einfach anders. Es ist wieder sehr schön, auf dem Trainingsplatz zu stehen.“
... zu Plea, der offiziell verabschiedet wurde (vor dem Spiel): „Individuell einer der besten Spieler, mit denen ich bisher zusammengespielt habe. Aber auch außerhalb des Platzes ein ganz feiner Kerl. Schade, dass er nicht mehr da ist und sich verletzt hat. Ein toller Fußballer und ein toller Mensch.“
Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...
... zum Spiel: „Es war ein Spiel, das wir so erwartet hatten. Relativ wenige Torchancen auf beiden Seiten. Wenn man sich die Werte anguckt, haben wir vielleicht noch ein Mü die Nase vorn. Trotzdem ist es wahrscheinlich ein Punkt, der für beide Seiten in Ordnung geht, weil wir im letzten Drittel zu ungenau waren.“
... zur halbautomatischen Abseitserkennung: „Ich lebe damit und sie ist für alle gleich. Bei Abseits habe ich kein Problem damit, da es für alle gleich ist.“
… zur Frage, ob er zufrieden sei: „Nein, bin ich nicht – mit dem Punkt nicht und mit der Spielanlage bin ich nicht richtig unzufrieden, es ist uns aber nicht gelungen, dass wir diesen Tempowechsel wirklich klar vorbereitet haben. Da waren wir zu hektisch, zu ungenau. Auch im letzten Drittel waren wir, was die Boxbesetzung angeht, in zwei, drei Situationen nicht da, wo wir sein wollen. Das musst du einfach tun, wenn du so ein Spiel mit wenigen Chancen auf deine Seite ziehen willst. Mit dem Defensivverhalten war ich über weite Strecken zufrieden, wir haben kaum etwas zugelassen.“
… zu den vielen offensiven Ausfällen: „Wir haben uns letzte Woche gegen Bremen in einem ähnlichen Spiel sehr viele Torchancen erspielt. Natürlich hätten wir all die Jungs, die heute gefehlt haben, gerne dabei. Aber wir haben einen großen Kader, dem wir voll vertrauen. Auch die Jungs, die heute auf dem Platz standen, können die Dinge im letzten Drittel besser lösen, als sie es getan haben.“
... zur Verletzung von Ouedraogo (vor dem Spiel): „Es ist ein Rückschlag für ihn und für uns ist es sehr bitter, weil er ein sehr wichtiger Spieler für uns ist. Auf der anderen Seite muss man bei der Verletzung auch wissen, dass es keine gravierende Verletzung ist, die eine OP nach sich zieht. Es geht primär darum, dass man es in Ruhe ausheilen lassen muss, damit keine schweren Folgeverletzungen entstehen. Ansonsten ist er extrem stabil, gehört bis zum jetzigen Zeitpunkt bei uns zu den Spielern, die die meiste Zeit auf dem Trainingsplatz verbracht haben. Er ist auf einem super Weg und zeigt, was er kann.“
David Raum (Kapitän RB Leipzig) …
… zum Remis: „Wenn man sieht, dass die Abseitssituation knapp ist, sie ein Abseitstor schießen und es uns nicht gelungen ist, uns Torchancen rauszuspielen, nehmen wir den Punkt natürlich mit. Das Positive ist: Wir spielen zu Null. Vorne waren wir nicht durchschlagskräftig genug, haben uns nicht genügend Chancen rausgespielt. Das werden wir analysieren müssen.“
… zur Borussia: „Gladbach ist wieder in der Spur, sie haben wieder Rückenwind. Vor allem zuhause ist es immer eklig mit ihren Fans im Rücken. Sie waren griffig und wir waren hier und da zu unentschlossen.“
… zum zurückgenommenen Elfmeter: „Erst macht der Schiri es richtig, will es weiterlaufen lassen. Dann wurde er hektisch, weil irgendein Kollege ihm zugerufen hat und er hat ihn doch gegeben. Hätte er mal auf sein Gefühl gehört. Willi kam direkt zu mir und zum Schiedsrichter und meinte: Wenn das ein Foul ist, höre ich auf mit Fußball. Da wusste ich schon, dass es auf jeden Fall kein Foul ist und er zuerst am Ball war. Da ist Willi auch ehrlich. Dafür ist der VAR gut. Gut eingegriffen und Lob an den Schiedsrichter, der es sich angeguckt und zurückgenommen hat.“
… zum Rückkehrer Kleindienst: „Er ist ein Stürmer, mit dem es Spaß macht. Vor allem für mich, jemanden, der gerne flankt. Deswegen sind wir froh, dass wir ihn wieder haben, wenn es Richtung WM geht. Für Gladbach ist es auch riesig, dass er wieder da ist.“
... zur Verletzung von Ouedraogo (vor dem Spiel): „Es war ein Stück weit überraschend. Ich habe sehr viel mit ihm geredet, für ihn war es auch überraschend. Es war gar nicht so schlimm, wie die Medien geschrieben haben. Es ist nur ein Schmerzthema. Der Junge ist jung, hatte viele Spiele in letzter Zeit. Wir brauchen ihn noch für die ganze Saison, deswegen bin ich mir sicher, dass er uns in der Rückrunde wieder helfen kann. Ansonsten ist der Junge stabil im Kopf und weiß, was er geleistet hat.“
Willi Orban (RB Leipzig) …
… zur Frage, ob er mit dem Remis zufrieden sei: „Nein, wir wollen immer gewinnen, das ist klar. Unterm Strich geht das Unentschieden klar. Dafür waren wir nicht präzise genug, gerade im letzten Drittel. Wir hatten nicht die Durchschlagskraft, die wir uns eigentlich vorstellen. Deswegen ein verdientes Unentschieden, das muss man ehrlich sagen.“
… zum zurückgenommenen Elfmeter: „Ich spiele den Ball, der Stürmer probiert irgendwas zu ziehen, was eigentlich nicht zu ziehen ist. Der Schiedsrichter hat es so wahrgenommen, aber deswegen haben wir den Videobeweis. Unterm Strich ist das kein Elfmeter, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.“
… zum Fazit vorm Pokalspiel gegen Magdeburg: „Es ist in Gladbach nicht einfach, die in den letzten Spielen starke Leistungen gebracht haben. Aber es ist ein anderer Wettbewerb, wir werden uns gut regenerieren und gut vorbereiten. Es ist eine Chance vor unseren Fans und wir wollen eine Runde weiterkommen.“
Sky Experte Erik Meijer …
… zum Remis: „Beide Mannschaften haben keinen Fehler gemacht und dann fallen wahrscheinlich auch keine Tore. Gladbach und Leipzig waren in der Defensive sehr diszipliniert.“
… zur Frage, wer mit dem Punkt besser leben könne: „Gladbach wird mit dem 0:0 sehr zufrieden sein. Es ist ein sehr junger Coach mit Polanski und sie spielten nach den drei Siegen hintereinander das erste Mal gegen eine richtig große Mannschaft. Dann kannst du das 0:0 gut mitnehmen.“
… zum zurückgenommenen Elfmeter: „Mein erstes Gefühl war, dass er klar den Ball spielt. Machino hat was gesucht, wahrscheinlich war auch ein kleiner Kontakt dabei. Aber er hat erst den Ball gespielt.“
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