Fußball

Bayer-Coach Hjulmand genervt von Narrative ums Team: „Zu einfach, immer nur über Feuer zu sprechen“

Hamburgs Trainer Polzin zieht Fazit nach Pleite im Nachholspiel: „Ärgerlich, aber sicherlich nicht unverdient“ - Leverkusens Geschäftsführer Rolfes zum Kampf um die Champions League: „Wir sind in der Jäger-Position“ - HSV-Kapitän Remberg zu Vuskovics Großchance: „Spielen so oft Teqball“

Unterföhring, 04.03.2026

Die wichtigsten Stimmen zum Nachholspiel des 17. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen (0:1) bei Sky.  

 

Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) ...

… zur Niederlage: „Wenn man als Verlierer vom Platz geht, dann hat irgendwas nicht gepasst. Es war heute natürlich auch so, dass wir auf eine Mannschaft getroffen sind, die im Champions-League-Achtelfinale steht und uns das Leben extrem schwer gemacht hat. Deswegen haben wir versucht, auf unsere Art und Weise zum Spiel beizutragen. Wenn man am Ende dann auch sieht, welche Wucht wir mit den beiden Chancen noch einmal nach vorne entwickelt haben, dann ist es ärgerlich, dass wir das Spiel verlieren, aber sicherlich nicht unverdient.“

… zur Herangehensweise: „Für uns ist wichtig, dass wir nach 90 Minuten immer die Chance haben wollen, einen Punkt oder drei Punkte zu holen. Es geht nicht darum, blind ins offene Messer zu laufen. Das haben andere Mannschaften gegen Leverkusen auch schon erfahren, wenn du einmal in Rückstand gerätst, dass sie dann noch mal einen Gang höher schalten. Das war wichtig für uns, dass wir uns bis zum Ende die Möglichkeiten offenhalten. Das haben wir getan. Deshalb sind wir natürlich enttäuscht über das Ergebnis, können das Ganze aber auch ehrlicherweise realistisch einschätzen.“

… zu den Duellen mit Topteams: „Nach sieben Jahren Zweiter Liga haben wir auf diese Duelle gewartet. Wir freuen uns auch, dass wir uns mit diesen Mannschaften messen dürfen, dürfen aber trotzdem nicht die Realität aus den Augen verlieren. Wir haben einen hohen Anspruch an uns, die Jungs haben es auch, und nichtsdestotrotz wissen wir, was wir am Ende der Saison erreichen wollen, werden dafür weiterhin alles geben und sind dafür auf einem guten Weg.“

… zur Leistung von Stange: „Das ist das, was wir auch von ihm erwarten. Otto zeichnet diese Unbekümmertheit aus, das hat er immer in seinem Spiel drin. Er ist schwierig zu verteidigen, hat noch mal ein belebendes Element gezeigt und ist sicherlich auch für die nächsten Wochen und Monate ein ganz, ganz wichtiger Spieler.“

… zum Spiel in Wolfsburg: „Jetzt regenerieren wir erstmal. Das ist auch wichtig nach der Ansetzung mit den nur zwei freien Tagen dazwischen. Aber wir werden uns gut darauf vorbereiten, treffen auf eine Mannschaft, die individuell extrem gut besetzt ist und sicherlich nicht in diese Tabellenregion gehört. Wir haben im Hinspiel schon verloren, deshalb haben wir da nicht nur einiges gutzumachen, sondern wollen auch ein besseres Ergebnis erzielen.“

... zur Frage, ob die Niederlage gegen Leipzig die Sinne geschärft habe (vor dem Spiel): „Höchstens bei denen, die uns schon ganz woanders gesehen haben. Bei der Mannschaft, dem Trainerteam, dem Staff und dem gesamten Verein ist es völlig normal, dass man mal ein Spiel gegen RB Leipzig, einen Champions-League-Anwärter, verliert. Daher können wir das einordnen.“

... zum Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Wir wollen am 34. Spieltag unser Ziel erreicht haben. Dafür werden wir alles tun, dafür denken und arbeiten wir aber auch Spiel für Spiel.“

... zur Benennung von Remberg als Kapitän über Heuer-Fernandes (vor dem Spiel): „Ich habe mit beiden gesprochen. Für mich ist wichtig, dass der Kapitän nicht nur Ansprechpartner für den Schiedsrichter ist, sondern generell in der Mitte des Spielgeschehens ist. Das ist für Ferro vollkommen nachvollziehbar gewesen. Rambo übernimmt gerne Verantwortung. Ich erwarte aber nicht nur von den beiden, sondern von allen, dass sie sich verantwortlich fühlen.“

 

Nicolai Remberg (Kapitän Hamburger SV) ...

… zum Spiel: „Wir sind nicht wirklich gut reingekommen. Wir waren nicht wirklich gefährlich und sind auch nicht in die Positionen gekommen, in die wir wollten. Wir haben uns nicht wirklich an unseren Plan gehalten. Wir hatten es uns ein bisschen anders vorgestellt und sind dann wenig nach vorne gekommen.“

… zur Doppelchance kurz vor Schluss: „Richtig bitter. Ich habe zu Luca direkt nach dem Spiel gesagt: Wir spielen so oft Teqball, da holt er so oft so einen Schuss oder einen Kopfball raus. Das ist dann schon sehr bitter, weil du da irgendwo einen Punkt mitnehmen kannst, der vielleicht unverdient gewesen wäre, aber den nimmst du dann halt auch mit. Man muss ehrlicherweise sagen, Leverkusen war dann schon besser und hat auch verdient gewonnen.“

… zu den Duellen mit Topteams: „Wir haben hier oft genug gezeigt, gerade zu Hause, was wir auch leisten können mit unserer Mannschaft. Deswegen stecken wir vor keinem weg. Ich glaube, es kommt hier auch keiner hin, egal welches Topteam, und sagt, man kickt hier einfach mal auf, weil wir schon eine fiese Mannschaft sind. Wir haben uns schon viel vorgenommen, dass wir jeden Großen auch ärgern können, und das haben wir schon gezeigt. Deshalb ist es irgendwo bitter, aber klar, das sind natürlich auch Kaliber.“

… zur Situation im Abstiegskampf: „Natürlich wird es enger, aber darauf fokussieren wir uns eigentlich nicht. Wir wissen natürlich, wie die Tabelle aussieht, aber wir gucken da jetzt nicht drauf. Wir gucken von Spiel zu Spiel. Das ist mühsam zu sagen, aber es ist wirklich so. Wir haben am Samstag ein richtig wichtiges Spiel. Die beiden Niederlagen tun weh, weil wir zu Hause schon viel erreichen könnten oder auch schon gezeigt haben. Aber wir müssen uns jetzt auf Samstag vorbereiten. Es sind nur ein paar Tage, und deswegen sind wir alle ready.“

… zur Kapitänsbinde: „Es ist eine absolute Ehre. Wirklich. Als ich das gestern vom Trainer gehört habe, musste ich das erstmal ein bisschen verarbeiten. Hätte man mir das als kleinem Jungen damals gesagt, hätte ich das nicht geglaubt. Ich habe Opa angerufen und gefragt: Opa, was glaubst du, wer morgen Kapitän ist? Da habe ich schon gemerkt, wie stolz er war. Das bedeutet mir ungemein viel. Ich versuche auf dem Platz auch alles dafür zu geben, die Jungs mitzureißen. Auch das Vertrauen vom Trainerteam habe ich gespürt. Deshalb ist das eine ganz große Ehre für mich.“

 

Daniel Heuer Fernandes (Torwart Hamburger SV) ...

… zur fehlenden Offensivgefahr: „Hinten raus muss man natürlich sagen, dass noch mal zwei Situationen bei uns auf den Füßen lagen beziehungsweise der Kopfball. Aber das ist dann gegen so einen Topgegner vielleicht auch zu wenig. Wir haben hinten raus alles probiert, um hier zu Hause noch auf ein Unentschieden zu gehen. Aber es ist uns einfach nicht gelungen. Davor haben wir es die 70 Minuten einfach nicht geschafft, in die Räume zu kommen, die wir uns vorher vorgenommen hatten. Das hatte mit unserer Leistung zu tun, aber auch mit der Leistung vom Gegner, der gut gepresst und uns aggressiv angelaufen hat. Da waren wir ein bisschen zu unsauber im Ballbesitz und haben die Räume nicht bespielt.“

… zu den Räumen gegen Leverkusens Pressing: „Leverkusen hat natürlich ein hohes Pressing gespielt. Hinter den anlaufenden Stürmern wären Räume gewesen. Aber die haben wir nicht gefunden. Da waren wir nicht sauber. Das ist heute ärgerlich.“

… zum Spiel in Wolfsburg: „Es ist einfach ein wichtiges Spiel, weil es das nächste ist. Es ist gegen einen Konkurrenten, der ähnlich in der Tabelle steht. Deswegen wollen wir wieder alles raushauen. Aber wie wir schon oft gesagt haben: Wir gucken auf uns, wollen unsere Leistung bringen und dann voller Energie auswärts in Wolfsburg unser Spiel spielen.“

 

Miro Muheim (Hamburger SV) ...

… zur Gelbsperre (vor dem Spiel): „Es ist immer sehr schwer zuzuschauen, vor allem wenn man nicht verletzt ist und eigentlich spielen könnte. Aber ich denke, die fünfte Karte musste irgendwann mal kommen. Jetzt ist es leider ein Heimspiel, aber die Jungs machen das schon.“

… zur Lage im Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Wir konzentrieren uns erst einmal einfach auf das Spiel heute Abend und schauen überhaupt nicht weiter. Heute ist wichtig und wir wissen, wie stark wir hier zu Hause mit unseren Fans im Rücken sind. Da ist auf jeden Fall auch gegen Leverkusen etwas drin. Klar, wenn wir jetzt noch mal verlieren, dann wäre es natürlich eklig, aber so richtig Druck machen wir uns jetzt noch nicht.“

… zum Energielevel des HSV (vor dem Spiel): „Ja, wir haben das auch angesprochen. Mit der Intensität gegen Leipzig waren wir nicht zufrieden. Das war zu wenig in unserem Spiel und das haben wir thematisiert. Ich bin mir sicher, dass die Jungs das heute viel besser machen. Das hat man auch schon im Training gemerkt, dass keiner zufrieden war. Heute wird das anders sein.“

 

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum „Feuer“-Thema: „Es ist immer dasselbe. Nein, das stört mich nicht, aber es ist mir zu einfach. Es ist zu einfach, immer nur über Feuer zu sprechen. Es geht auch um Fußball.“

… zu den Verbesserungen: „Ich glaube, unser Pressing war viel besser: aktiver, mit besserer Verbindung. Wir sind kompakter gestartet und waren bei den Auslösern viel aktiver im Pressing, manchmal mit drei, manchmal mit vier. Wir haben gut auf unsere rechte Seite verschoben. Insgesamt war das Pressing deutlich aktiver.“

… zum Spiel mit Ball: „Ich glaube, auch mit dem Ball haben wir es ganz gut gemacht. Wir hatten Großchancen – eigentlich müssten wir mehr Tore schießen. Wir hatten ein Umschaltmoment, vier gegen eins, da müssen wir das Spiel natürlich entscheiden. Am Ende war es noch eine Situation, aber sonst haben wir gut verteidigt, sehr gut kontrolliert – nur ein oder zwei Tore zu wenig.“

… zu Maza als Spieler des Spiels: „Für mich ist es immer die Mannschaft. Er macht das gut, er ist ein guter Spieler. Aber für mich ist das Wichtigste die Mannschaft. Die Mannschaft hat heute besser gespielt, besser gepresst. Das ist das Wichtigste.“

… zur Bedeutung des Sieges im Kampf um die Champions League: „Sehr, sehr wichtig. Und am Samstag ist das wieder ein wichtiges Spiel. Das nächste Spiel ist sehr, sehr wichtig.“

… zu Energie und Leidenschaft (vor dem Spiel): „Ja, so ist es immer. Wenn etwas nicht gut läuft, wird immer über Feuer gesprochen. Aber so einfach ist es nicht. Es ist auch Fußball und wir brauchen natürlich beides. Die Spieler wissen, in welchen Phasen wir besser sein können. Wir hatten keine Zeit auf dem Trainingsplatz, aber wir versuchen immer wieder, diese Phasen zu identifizieren, besser zu machen und in jedem Spiel mit Feuer zu spielen.“

… zum Ausfall von Schick (vor dem Spiel): „Im Training gestern hat er eigentlich alles gemacht, aber er hatte nach dem Training ein bisschen muskuläre Probleme. Deswegen ist er nicht hier.“

 

Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Spiel: „Gute Partie. Das, was wir letzte Woche kritisiert haben – zu wenig Intensität, das Spiel nach vorne –, haben wir heute gut gemacht. Eigentlich über das ganze Spiel hinweg und trotzdem hinten wenig zugelassen, außer vielleicht in der letzten Aktion von Hamburg.“

… zur Riesenchance des HSV kurz vor Schluss: „Wir dürfen vorne den Ball natürlich nicht mehr hergeben, sondern müssen im Zweifel ein Foul ziehen. Der Schiedsrichter hat noch eineinhalb Minuten über die normale Nachspielzeit hinaus spielen lassen. Das dürfen wir nicht. Ansonsten haben wir es sehr gut gemacht, gut nach vorne gespielt, einige Chancen gehabt und ein schönes Tor gemacht.“

… zur letzten Chance des HSV: „Janis macht das top. Klar, hinten am zweiten Pfosten stehen erstmal zwei frei, die können den Ball reinköpfen. Dann ist es ein Getümmel, solche Situationen können passieren. Deswegen müssen wir es vorher vermeiden, wenn wir vorne den Ball haben.“

… zur Leistung von Maza: „Ja, sehr, sehr gut. Auch im Zusammenspiel mit Martin Terrier haben sie es gut gemacht, immer wieder aufgedreht und nach vorne attackiert. Mit dem Ball ist Ibo ein richtig guter Spieler und das haben wir heute wieder gesehen.“

… zum Assist von Maza: „Top. Auch diese kurzen Bewegungen – er geht nach vorne und dann durch den Chip hat der Stürmer natürlich ein bisschen mehr Zeit und kann den Ball direkt nehmen, als wenn er flach kommt. Da hat er das gute Timing, das gute Gespür. Er ist einfach ein hervorragender Fußballer.“

… zur Bedeutung des Sieges im Kampf um die Champions League: „Wichtig. Wir haben ja vorher gesagt, dass wir rankommen müssen. Wir sind in der Jäger-Position, deswegen war heute ein Sieg sehr, sehr wichtig. Wir sind näher dran, aber müssen dranbleiben.“

… zur Leistung als Maßstab: „Es ist auf jeden Fall ein großer Schritt nach vorne gewesen – von der Spielweise, von der Dominanz, von der Intensität, von der Spielfreude, aber auch von der Kampfbereitschaft. Da machen wir weiter.“

… zum anstehenden Duell mit Arsenal: „Aber jetzt erstmal wirklich Freiburg, weil die Bundesliga für uns extrem wichtig ist. Danach kommt Arsenal. Klar freuen wir uns auf Kai Havertz und Piero Hincapie, unsere ehemaligen Spieler, aber jetzt erstmal Freiburg.“

… zu Quansahs Kritik (vor dem Spiel): „Ein Spieler darf nach einem Spiel auch mal Emotionen äußern und Situationen ansprechen. Du hast Spiele, in denen du einfach merkst, heute funktioniert es nicht so und es ist vielleicht auch mal nicht richtig koordiniert oder Spieler sind nicht alle so scharf, dass sie sich an jede Situation halten. Dann darf ein Spieler das auch mal äußern. Gerade er spielt insgesamt eine gute Saison und hat mit totaler Power am Ende auch das Tor erzwungen. Deswegen finde ich das nicht schlimm. Wir wollen ja immer Emotionen und auch Meinung von Spielern. Damit muss man dann auch klarkommen und sich auseinandersetzen.“

… zur Champions-League-Qualifikation (vor dem Spiel): „Das ist unser Ziel, darum haben wir nie herumgeredet. Aber wir wissen auch, und das haben wir am Anfang gesagt, dass es ein harter Kampf bis zum letzten Spieltag wird und dass es da auch Schwankungen geben kann. Vielleicht stehen wir jetzt ein bisschen mehr unter Druck, aber die Zielsetzung haben wir bis zum letzten Spieltag, solange es geht. Dafür arbeiten wir, und dafür haben wir heute die Chance, wieder näher heranzurücken.“

… zur Bewertung des Trainers anhand der Champions League (vor dem Spiel): „Eine Bewertung wird natürlich immer in allen Wettbewerben gesehen – für uns alle, für die Spieler und für uns als Klub. In zwei Wettbewerben sind wir sehr gut unterwegs. Da haben wir das, was wir letztes Jahr erreicht haben, trotz einer neuen Mannschaft wieder geschafft. In der Bundesliga ist vielleicht ein bisschen mehr Druck und mehr Spannung drauf, aber das ist auch normal. Das habe ich in den Jahren, in denen ich verantwortlich bin, schon häufig erlebt. Da müssen wir durch. Eine Bewertung kann man immer später machen. Jetzt muss man den Moment leben und den Moment gestalten.“

… zum Ausfall von Schick (vor dem Spiel): „Das tut natürlich weh, keine Frage. Patrik ist ein sehr wichtiger Spieler. Trotzdem muss man solche Situationen als Mannschaft nutzen. Wir sind nach Manchester gefahren, hatten, glaube ich, 13 Spieler und zwei oder drei auf der Bank und haben da gewonnen, weil wir diesen Teamgeist und diesen Spirit gezeigt haben. Wir haben heute auch hervorragende Spieler. Vielleicht schweißt uns Patriks Ausfall auch noch ein bisschen mehr zusammen.“

 

Robert Andrich (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Sieg: „Es war ein verdienter Sieg für uns. Eigentlich hätten wir es gar nicht mehr so spannend machen müssen. Weltklasse-Parade von Janis am Ende, der uns den Sieg noch hält. Aber ja, Kompliment an die Mannschaft heute.“

… zum Unterschied zum Spiel gegen Mainz: „Wir waren einfach viel aktiver. Wir waren mutig im nach vorne Verteidigen. Dadurch haben wir den HSV, der schon auch einen sehr spielerischen Ansatz wählt, unter Druck gesetzt. Dazu haben wir dann auch mit Ball gute Lösungen gehabt. In der ersten Halbzeit hatten wir viele Flanken, einmal die Latte, ein-, zweimal wurden Schüsse abgeblockt. Was Aktivität und Zweikampfwerte angeht, war es heute schon sehr gut.“

… zu jungen Spielern wie Maza: „Grundsätzlich sind es Erfahrungen, die man irgendwie gesammelt hat. Ich glaube, speziell Ibo hat schon in jungen Jahren gute Erfahrungen gesammelt, war bei Hertha schon relativ früh eine wichtige Person und ist jetzt schon weiter, als man vielleicht gedacht hat, was natürlich nur für ihn spricht. Aber es geht darum, Erfahrungen zu sammeln, Situationen zu erleben – in Auswärtsstadien, in Heimstadien – und zu wissen, wie man sich verhält. Das ist am ehesten das, was das Alter mitbringt.“

 

Ibrahim Maza (Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Spiel: „Ich war einfach heiß, die ganze Mannschaft war heiß, weil wir heute unbedingt diesen Sieg gebraucht haben. Ich fand, jeder hat heute ein gutes Spiel gemacht. Wir haben gekämpft, wir waren stark in den Zweikämpfen, hatten sogar noch mehr Chancen und hätten die reinmachen können. Aber am Schluss ist der Sieg das Wichtigste.“

… zu seiner Vorlage: „Ja, das war so ein bisschen Instinkt. Dass Kofane den auch noch so trifft, ist auch nochmal sehr stark. Aber bei mir war es schon so ein bisschen Instinkt.“

… zur Frage, ob er zu Andrich aufschauen würde: „Ja, schon etwas. Er hilft mir auch oft, gibt mir Tipps im Training und in den Spielen. Auch außerhalb des Platzes verstehe ich mich gut mit ihm.“

 

Montrell Culbreath (Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Startelf-Debüt: „Ich habe es gestern in der Besprechung erfahren. Das war sehr überraschend. Ich wusste im Training schon: Entweder spiele ich oder Axel. Gestern in der Besprechung habe ich es dann erfahren. Natürlich war ich glücklich, aber trotzdem fokussiert.“

… zur Atmosphäre im Volksparkstadion: „Ich war den ganzen Tag nervös, weil ich wusste: Über die HSV-Fans hört man sehr viel Gutes. Heute hat man gemerkt, dass die Stimmung hier überragend ist. Die ersten Minuten waren schon okay, aber es ist eine andere Atmosphäre. Dann bist du voll im Fokus, konzentrierst dich auf das Spiel und blendest es aus.“

… zur Unterstützung durch Führungsspieler: „Auf jeden Fall. Eddy kam vor dem Spiel zu mir und hat gesagt: Mach dir keine Sorgen. Auch wenn du Fehler machst, das wird passieren. Mach einfach dein Ding, spiel dein Ding, dann passt es schon.“

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