Fußball

• SGE-Sportvorstand: Krösche nach langer Trainersuche: „Es geht nicht immer um Zeit“

Gladbach-Sportdirektor Schröder in der Krise: „Alle sind gefragt“ - TSG-Kapitän Baumann: „So ein Jahr schweißt zusammen“ - Sky Experte Hamann zu Riera: „Guter Junge, etwas hitzköpfig“

Unterföhring, 31.01.2026

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 20. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) ...

... zur Trainersuche: „Letztendlich geht es ja nicht immer um Zeit, sondern letztendlich darum, den richtigen zu finden. Albert war halt noch unter Vertrag und dann geht das Ding auch nicht immer ganz so schnell. Von daher haben wir uns da die Zeit gelassen und jetzt haben wir ja auch die Entscheidung getroffen.“

... zum neuen Trainer Riera: „Ich glaube, er hat sehr viel Erfahrung als Spieler gesammelt, war bei Topklubs, hat da auch viel Erfahrung gesammelt als Spieler, aber letztendlich auch unterschiedliche Stationen als Trainer gehabt. Ich glaube, wichtig ist immer als Trainer, dass du überzeugt bist von dem, was du tust. Das spüren die Jungs, das spürt letztendlich dann auch die Mannschaft. Es wird immer auch schwierige Situationen geben und wenn du dann jemanden an der Seitenlinie hast, der von der Art und Weise, von dem, was er tut, überzeugt ist, dann überträgt sich das auch eine Mannschaft. Und das ist, glaube ich, dann der Unterschied nachher, ob du dann deine Ziele erreichen kannst oder nicht. Und von daher ist er halt immer überzeugt von sich, von der Art und Weise, wie er Fußball spielt und deswegen ist er ja auch erfolgreich gewesen. Selbstbewusstsein gehört dazu “

 

 

Rouven Schröder (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...

...zur Frage, ob das Team in einer Krise steckt: „. Krise, schweres Wort. Mentalität, schweres Wort. Für mich geht es darum, unser das Gesicht zeigen. Also wir müssen dementsprechend auch aus den letzten Spielen lernen, dass wir einfach das Gesicht zeigen. Es war vollkommen klar, du startest mit drei Punkten, dann kommst du auf 20. Und trotzdem musst du auch den Blick natürlich nach unten haben, weil die Bundesliga eng ist. Da kriegst du nichts geschenkt.“

… zu Polanski: „Also grundsätzlich auch mit Erfolg am Anfang hat er nicht Erfolg gehabt, dann hat er sich dann richtig rausgebissen mit dem Team, hat das Gleiche dann wieder gemacht, hat es nicht überdreht oder sonst irgendwie versucht, den nächsten Schritt dann auch zu tun, sondern auch weiter an den Basics natürlich auch zu arbeiten. Jetzt haben wir eine kleine Delle und trotzdem ist es ja ein wichtiger Aspekt für den gesamten Klub, denn wir wussten von Anfang an, dass es hier eine ganz, ganz schwere Saison wird und Eugen ist der Trainer, Eugen führt die Gruppe an, die Jungs hören auf ihn, saugen ihn und wer Eugen als Spieler gekannt hat, der weiß, dass es ihm nagt, wenn man dann darüber spricht, Zweikämpfe nicht zu führen, da ist er schon der Trainer, der das gerne sehen möchte.“

… zu Tim Kleindienst: „Ja, wir wünschen uns natürlich immer wieder Besserung, ist natürlich vollkommen klar, dass wir auch beim zweiten Mal jetzt ein bisschen vorsichtiger sind als beim ersten Mal, das ist völlig normal. Ich finde es gut, dass wir es trotzdem nie als Alibi genommen haben, dass dann Tim Kleindienst fast neun bis zehn Monaten ausfällt, das ist unser zentraler Stürmer, unser Leader in der Kabine. Das gehört leider zum Sport dazu. Wir hoffen natürlich, dass er zeitnah auf den Trainingsrasen zurückkommt, um die Jungs dann auch dementsprechend zu pushen. “

 

Ridle Baku (RB Leipzig) ...

... zu Mainz: „Aktuell machen sie es wieder ganz gut, sie wissen was nötig ist, um Spiele zu gewinnen. Sie werden es uns heute schwer machen. Ich habe natürlich auch eine schöne Vergangenheit bei Mainz gehabt, 13 Jahre lang. Es ist immer besonders und immer ein schönes Gefühl, wenn man gegen den Heimatverein spielen darf, aber heute ruht die Freundschaft für 90 Minuten und danach werde ich wahrscheinlich nochmal kurz in die Kabine gehen.“

… zur sportlichen Lage: „Wir müssen die Spiele gewinnen, das ist klar. Jeder kann die Tabelle lesen. Es ist sehr, sehr eng da oben. Man muss auf jeden Fall seine Hausaufgaben machen und heute daheim gegen Mainz müssen wir drei Punkte erzielen. “

 

Oliver Baumann (Kapitän TSG Hoffenheim) zur Entwicklung der Mannschaft nach dem schwierigen Jahr: „So ein Jahr schweißt die Mannschaft auch irgendwie zusammen, natürlich wurden auch im Hintergrund ein paar neue Strukturen geschaffen, die Mannschaftsstruktur hat sich ein bisschen geändert, aber ich glaube das Erfolgsrezept ist, dass wir extrem gut miteinander können und extrem viel dafür tun.“

 

Keven Schlotterbeck (FC Augsburg) ...

… zu den Ansprüchen nach dem Bayer-Sieg: „Ich glaube, man kann feiern nach Siegen, egal ob es dann natürlich Bayern ist oder jemand anderes. Die Floskeln sagen, es gibt immer nur drei Punkte, das ist ja völlig normal. Heute startet es bei null und genau so müssen wir das Spiel rangehen.“

... zum Aufwärtstrend: „Ich glaube, wenn man uns jetzt ein bisschen die letzten Wochen beobachtet hat, geht es bergauf. Wir sind stabiler, wir stehen stabiler, es ist nicht mehr ein Auf und Ab, aber nichts destotrotz, das Spiel beginnt bei null. Deswegen darf es heute ruhig wieder zackig zugehen und wir den Heimsieg bejubeln am Ende. “

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zur Champions-League-Auslosung: „Ich hoffe, wir sehen ein deutsches Achtelfinale. Ich glaube, dass es die beste Auslosung war, sodass sich die deutschen Mannschaften jetzt aus dem Weg gehen. Ich glaube, dass Atalanta einfacher ist als Leverkusen und Olympiakos einfacher ist als Dortmund, ohne die Vereine damit abzuwerten. Deswegen bin ich guter Hoffnung und guter Dinge, dass wir beide Mannschaften im Achtelfinale sehen werden.“

… zur Lage von Borussia Mönchengladbach: „Nicht ungefährlich. Sie haben vor Weihnachten nach dem Trainerwechsel einige Spiele gewonnen, haben sich ein bisschen Polster verschafft, dass du dachtest, die werden jetzt irgendwann in der oberen Tabellenhälfte stehen. Du musst schauen, dass du irgendwie die Punkte holst, heute auch gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht. Du musst da jetzt enger zusammenrücken und schauen, dass du irgendwie aus dieser Situation rauskommst. Es kann natürlich sein, dass du in vier Wochen noch tiefer drinsteckst als heute. “

… zu Frankfurts neuem Trainer Riera: „Ich habe mit ein, zwei meiner ehemaligen Kollegen gesprochen. Guter Junge, etwas hitzköpfig, ist auch das ein oder andere Mal mit seinem Trainer in Liverpool zusammengestoßen. Er hatte große Erfolge bei den Vereinen, wo er war. Die Gefahr ist immer, wenn die Sprache nicht gesprochen wird, weil er natürlich, eine sehr gute Ansprache hat. Und es ist natürlich jetzt so, dass die Eintracht im freien Fall ist, also er muss da schnell rein und muss da Emotionen und Feuer reinbringen, wie der Name schon sagt. Auf der anderen Seite brauchst du natürlich einen kühlen Kopf, weil die Fans stellen sich grade gegen die Mannschaft. Es ist momentan eine sehr heikle und fragile Situation in Frankfurt, deswegen hat er wirklich in Frankfurt in den nächsten drei, vier Monaten einen richtig harten Job.“

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