Fußball

Hertha-Coach Schwarz nach Fast-Comeback stolz: „Liebe sie für das, was sie gemacht haben“

Rose zum Erfolg seiner Mannschaft: „Mega einverstanden und stolz“ - Lobeshymne von Rose an besten Freund Schwarz: „Großartige Mannschaft“ - Orban auf das Ergebnis fokussiert: „In dieser Phase zählen nur Siege und Punkte“ - Sky Expertin Kemme zur Hertha: „Haben sich absolut zerrissen“

Unterföhring, 15.10.2022

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 10. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und Hertha BSC (3:2) bei Sky. 

Marco Rose (Trainer RB Leipzig) ...

... zur Frage, ob RB in der zweiten Halbzeit die Körner gefehlt hätten: „Ja, aber wir haben so viele Körner gehabt, dass wir das Spiel gewonnen haben. Ich bin mega stolz auf die Mannschaft. Bei dem Programm, was wir derzeit haben, so in der ersten Halbzeit zu spielen. In der Anfangsphase war es sehr offen, dann war es dominant und wir haben 3:0 geführt. Das kann auch unangenehm werden, das haben wir gemerkt. Ich wusste, dass Hertha zurückkommt. Großartige Mannschaft, die sich jede Woche weiterentwickelt und besser wird. Logisch verlieren wir Körner, daher wechseln wir drei Mal in der 60. Minute. Ich bin mega einverstanden und stolz auf die Jungs.“ 

... zu seiner Interaktion mit Sandro Schwarz nach dem Spiel: „Dass ich ihn liebe und ihm alles Gute wünsche. Seine Mannschaft hat ein tolles Spiel gemacht und alles gegeben. Hertha BSC ist auf einem richtig guten Weg. Das ist keine Garantie für Punkte, die Situation ist nicht einfach. Was dort an Stabilität und Power auf dem Platz steht, ist wirklich beeindruckend.“ 

... zur Hertha (vor dem Spiel): „Ich freue mich für die Hertha und sie können sich glücklich schätzen. Was Sandro in den paar Monaten auf die Beine gestellt hat, ist außergewöhnlich. Wenn man weiß, wie es die letzten Jahre auch sportlich bei der Hertha zuging und sieht, wie sie sich jetzt entwickelt haben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich belohnen.“ 

… zu Timo Werner (vor dem Spiel): „Er hat seine Rolle gefunden und er ist sehr fleißig. Er wird immer kritisch gesehen, er hat aber gute Laufwerte und ist immer mannschaftsdienlich unterwegs. Gegen Glasgow hat er dazu ein wichtiges Tor erzielt. Er macht einen guten Weg und wenn er wieder gesund ist, sollten wir ihn einfach machen lassen.“


Sandro Schwarz (Trainer Hertha BSC) ...

... zum Spiel: „In der ersten Halbzeit waren wir die ersten 25 Minuten ordentlich im Spiel. Dann hatten wir den einen oder anderen Fehler zu viel im Spiel, die Leipzig bestraft hat. Das haben wir in der Halbzeit analysiert. Was die Jungs dann in der zweiten Halbzeit abgerissen haben. Ich liebe sie für das, was sie gemacht haben.“ 

... zur sportlichen Leistung: „Leistung wird immer der Faktor sein, um Ergebnisse zu erzielen. Jetzt haben wir ein Spiel aus den letzten sechs Spielen verloren. Es waren auch zu viele Unentschieden dabei.“ 

… zum Umgang mit dem Resultat: „Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir glücklich nach Hause fahren. Wir ärgern uns über das Ergebnis, wie wir uns über die Unentschieden gegen Mainz und Freiburg geärgert haben. Dennoch musst du das Positive rausziehen. Es ist der Weg, die Zuschauer honorieren das – sensationelle Atmosphäre. Dranbleiben, immer gierig bleiben und es wird mit drei Punkten belohnt werden.“

… zu seiner Interaktion mit den Fans nach dem Spiel: „Dass, was ich fühle, zum Ausdruck bringen. Die letzten Wochen schon: Wie die Leute uns pushen und die Energie auf den Platz bringen, das ist herausragend. Das ist ein Dankeschön. Es war emotional nach dem Spiel, aber das gehört dazu.“

... zur Unruhe im Klub (vor dem Spiel): „Klar bekommst du es mit, wenn täglich darüber berichtet wird. Dennoch haben wir 0,0 das Gefühl, dass es uns in unserer täglichen Arbeit beeinflusst – auf dem Trainingsplatz und in der Kabine nicht. Daher konzentrieren wir uns auf das, was wir beeinflussen können.“


Marc Oliver Kempf (Hertha BSC) ...

... zur Moral der Mannschaft: „Es unterstreicht nochmal den Weg, den wir in den letzten Wochen gehen. Jeder, der das Ergebnis zur Halbzeit gesehen hat, ist davon ausgegangen, dass wir mit vier oder fünf Dingern nach Hause gehen. Wir haben viele Leute eines Besseren belehrt und haben eine gute zweite Halbzeit gespielt. Am Ende haben wir den Lucky Punch verpasst und leider den Ausgleich verpasst.“ 

... zur ersten Halbzeit: „Vielleicht war der Respekt ein Stück weit zu groß. Letzte Saison haben wir in zwei Spielen zwölf Tore kassiert. Mitte der ersten Halbzeit sind wir zu passiv geworden, dann ist es schwer gegen Leipzig.“

… zur Halbzeitansprache: „Der Trainer hat uns nicht rund gemacht, war mit dem Engagement zufrieden. Wir wollten uns nicht verstecken und er sagte, dass wir die zweite Halbzeit auf jeden Fall gewinnen wollen.“

… zur Unterstützung durch die Fans: „Mega. Samstagabend, der ganze Gästeblock war voll. Ich fand unsere Fans überragend, man hat fast nur sie gehört über das gesamte Spiel. Das pusht unheimlich nach vorne, ein großes Kompliment.“ 


Emil Forsberg (Torschütze RB Leipzig) ...

... zum Spiel: „Der Elfmeter war eine Einladung in das Spiel. Sie haben das 3:1 gemacht und danach ging ihre Brust raus. Sie haben es gut gemacht und bei uns hat man Unsicherheit gesehen. Das passiert im Fußball, sie haben mit Intensität gespielt und zwei Tore erzielt. Es war spannend, ein schöner Samstagabend.“ 

... zum Einfluss von Marco Rose: „Sehr gut. Wir haben viel in der Mannschaft besprochen und das sieht man. Solche Siege tun einer Mannschaft gut. Wir müssen darauf jetzt aufbauen und wir sind auf einem guten Weg. Das sieht man auch – die Stimmung in der Mannschaft ist gut.“


Dodi Lukebakio (Torschütze Hertha BSC) ...

... zum Spiel: „Unglaublich. Ich bin so glücklich und stolz auf diese Mannschaft. Das macht so viel Spaß und gibt so viel Hoffnung für die nächsten Spiele. Jetzt müssen wir positiv bleiben und versuchen, das nächste Spiel zu gewinnen.“ 

... zum Fazit: „Wenn wir auf die erste Halbzeit gucken, können wir nur sauer sein. So ist Fußball, wir haben viele Tore aus Standards kassiert. Das müssen wir uns anschauen und besser machen. Dann haben wir uns gut besprochen und haben gesagt, dass wir nichts zu verlieren haben. Wir haben alles in der zweiten Halbzeit gegeben.“ 


Willi Orban (Kapitän & Torschütze RB Leipzig) ...

... zum Spiel: „Gemischte Gefühle. Überragende erste Hälfte, dann haben wir noch angesprochen, dass wir konzentriert sein müssen. Wir haben den Gegner dann unnötig zurück ins Spiel gelassen. In dieser Phase zähen nur Siege und Punkte. In zwei Wochen fragt keiner mehr danach.“ 

... zur sportlichen Lage: „Es sind noch ein paar Spiele. Bis zum 12. November wollen wir so viel punkten, wie möglich. So Spiele wie gegen die Hertha gewinnen, das ist wichtig. Es sind so viele Spiele, es wird nicht weniger von der Spielfrequenz. Wir müssen uns durcharbeiten und regenerieren. Wenn wir gute Leistungen bringen, werden wir punkten.“ 


Lukas Klostermann (RB Leipzig) …

… zum Einfluss von Marco Rose (vor dem Spiel): „Wir spielen wieder mutiger nach vorne. Das hat in vielen Spielen funktioniert.“

… zu seiner Rückkehr: „Die letzten sieben bis zehn Tage habe ich gute Fortschritte gemacht. Es ist schwierig, soweit in die Ferne zu schauen. Ich bin guter Dinge und bin nicht mehr unfassbar weit weg. Ich gebe jeden Tag Gas, dass ich bald wieder spielen kann.“

… zu seiner WM-Chance: „Zum jetzigen Zeitpunkt schwierig, zu prognostizieren. Von meiner Seite sieht es gut aus. Es besteht eine realistische Chance. Die nächsten Wochen müssen gut funktionieren und ich muss nah an den 100 Prozent sein, um eine realistische Chance zu haben.“

… zum Austausch mit Hansi Flick: „Da haben wir noch nicht konkret drüber gesprochen. Die letzten Wochen war es schwierig, eine Prognose abzugeben. Wir sind regelmäßig im Austausch und die nächsten 14 Tage werden für mich wichtig sein. Dann wird man es konkreter einschätzen können.“


Sky Expertin Tabea Kemme zur Hertha: „Sie haben sich in der zweiten Halbzeit absolut zerrissen. Einfach phänomenal, wie sie zurück ins Spiel gefunden haben. Da sieht man die Stärke, die da ist. Dennoch war es in der ersten Halbzeit nicht genügend.“


Sky Experte Lothar Matthäus zum Spiel: „Die Pausenführung war ganz sicher zu hoch. Nach den Toren hat man in der ersten Halbzeit eher Leipzig gespürt. Was Hertha in der zweiten Halbzeit abgeliefert hat – auch das Risiko, was der Trainer gegangen ist, finde ich mutig. Es hätte auch anders ausgehen können, Leipzig hat die Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt. So ist Hertha zurückgekommen und hätte zum Schluss sogar das 3:3 verdient. Ein für mich glücklicher Sieg der Leipziger.“

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