Union-Coach Baumgart scherzt zum Tor aus dem Spiel heraus: „Um Gottes Willen, wo soll das hinführen?“ - SC-Torschütze Matanovic zum FCA-Doppelpack nach der Pause: „Das ist zu billig“ - DAZN-Expertin Hingst sieht VfB gut bedient: „Stuttgart sagt: gut, den Punkt nehmen wir mit“
Berlin/München, 18.01.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen VfB Stuttgart gegen 1. FC Union Berlin (1:1) sowie FC Augsburg gegen SC Freiburg (2:2) am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
... zur Leistung seiner Mannschaft: „Keine sehr, sehr gute Leistung. Es war ein Spiel gegen einen sehr ekligen Gegner. Die Spielweise ist sehr schwierig zu bespielen.“
... zu den negativen Aspekten: „Dass wir das Spiel nicht zumachen. Das ist eine Parallele auch zum Frankfurt-Spiel: Wir kommen gut in die zweite Halbzeit, haben Möglichkeiten, machen das Tor – und dann haben wir noch ein Riesending von Angelo. Wenn du das machst, ist das Spiel durch.“
... zur Frage, warum es nach dem 1:0 offen blieb: „Wir haben das Spiel nach unserem Tor nie so richtig in den Griff bekommen, weil sie weiterhin über lange Bälle und zweite Bälle enorme Probleme bereitet haben. Wir haben auch im Ballbesitz zu schnell die Kontrolle verloren. Am Ende war das Spiel offen und Union war eher näher dran.“
... zur Entstehung des 1:1: „Das ist bei uns eine Fehlerkette. Wir verlieren den Zweikampf außen zu leicht, im Zentrum dauert es zu lang und das wird bestraft. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“
Chris Führich (Torschütze VfB Stuttgart) ...
... zum Spiel: „Schwieriges Spiel gegen Union Berlin, das war uns klar. Viele lange Bälle, viele Zweikämpfe, Kampf um den zweiten Ball. Das ist das typische Spiel. In der zweiten Halbzeit übernehmen wir die Kontrolle, machen das 1:0, haben die große Chance auf das 2:0. Ich denke, dann ist der Deckel drauf. Dann gleichen sie aus. Am Ende hält Alex noch überragend. Deswegen ist es am Ende okay.“
... zu seinem Tor: „Gegen Union ist es immer schwierig, weil viele Männer bei einem sind. Dennis und Co-Trainer David haben mir gesagt: mal auf die kurze Ecke. Das habe ich heute mitgenommen und es hat gut geklappt.“
Atakan Karazor (Kapitän VfB Stuttgart) ...
... zum Spiel: „Wir kamen sehr, sehr gut ins Spiel, hatten guten Zug drin und haben uns viele Torchancen erspielt. Gegen so einen Gegner wie Union erhoffst du dir, dass du früh triffst, um das Spiel ein bisschen zu brechen. Das haben wir nicht geschafft.“
... zur Spielweise von Union: „Dann verfängst du dich leider in so einem Spiel, was Union gerne spielt. Die machen das auch echt gut, machen viele Bälle fest und verlängern immer wieder. Trotzdem haben wir es relativ gut verteidigt – bis auf das Gegentor und ein, zwei Situationen, in denen Alex sehr gut hält. Vorne müssen wir konsequenter werden in unseren Abschlüssen.“
... zum Gegentor: „Das ist schwer zu verteidigen, das muss man zugeben. Woo trifft den Ball auch erste Sahne. Mich ärgert aber vor allem die Chancenverwertung: letzter Pass, letzter Abschluss, da erhoffe ich mir mehr Konzentration. Wenn wir aufs 2:0 gehen können, ziehen wir hier für das Spiel den Stecker.“
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Union Berlin) ...
... zum Remis: „Das 1:1 hört sich immer so an, als ob wir Glück gehabt haben. Wenn du die 90 Minuten betrachtest, haben wir drei, vier Mal die Möglichkeit, 1:0 in Führung zu gehen.“
... zu den eigenen Chancen: „Andrej rennt in der ersten Halbzeit alleine auf den Torwart zu. In der zweiten Halbzeit hatten wir den Nachschuss, wo wir nochmal nachgehen. Da waren schon sehr, sehr gute Möglichkeiten, um selbst mal 1:0 in Führung zu gehen. Dann wird es noch interessanter.“
... zu den Torhütern: „Mit der Riesenparade von Alex zum Schluss: schade – oder Weltklasse. Ich habe heute zwei sehr, sehr gute Torhüter gesehen, weil Freddy hat auch den einen oder anderen überragend gehalten.“
... zur Entwicklung der Mannschaft: „Die Stürmer treffen auf einmal. Wir treffen sogar aus dem Spiel heraus. Also um Gottes Willen, wo soll das noch hinführen?“
... zu den positiven Aspekten: „Wenn du die Leistung Woche für Woche siehst: Die Jungs kommen wieder, sie reißen ab, sie versuchen den Plan umzusetzen. Das ist nicht mein Plan, das ist unser Plan.“
Rani Khedira (Kapitän 1. FC Union Berlin) ...
... zum Punkt in Stuttgart: „Nach wie vor was Besonderes. Wunderschönes Stadion, geiler Verein. Wir haben ein sehr, sehr gutes Auswärtsspiel gemacht und auch verdient einen Punkt mit nach Hause.“
... zur Frage, ob mehr drin gewesen wäre: „Vom Gefühl her irgendwie ja. In der ersten Halbzeit waren wir sogar ein Ticken gefährlicher. Stuttgart ist in der zweiten Halbzeit dann am Drücker und geht wahrscheinlich auch verdient in Führung. Aber wie die letzten Wochen: nicht aufgegeben, zurückgekommen. Am Ende können wir sogar noch mit ein bisschen Glück das 2:1 machen. Unterm Strich wahrscheinlich ein verdientes Unentschieden.“
Aljoscha Kemlein (1. FC Union Berlin) ...
... zum Remis: „Wir können gut mit diesem Punkt leben. Hinten raus hätte man vielleicht sogar noch ein bisschen mehr mitnehmen können, aber auf das ganze Spiel gesehen geht der Punkt in Ordnung.“
... zu Unions Entwicklung: „Unsere Grundtugenden sind Mentalität, Wille und Kampfbereitschaft. Aber hinten raus sieht man immer mehr, dass wir auch Qualität mit dem Ball haben und uns Chancen herausspielen können.“
... zu den Zielen: „Grundsätzlich ist das Ziel natürlich Klassenerhalt und dann schauen wir von Spiel zu Spiel.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
... zum Remis: „Gemischte Gefühle. Ärgerlich, dass wir so in Rückstand geraten. Die Reaktion ist toll, das war auch so geplant, dass wir frische Kräfte bringen können. Trotzdem ist es ärgerlich.“
... zu den Gegentoren: „Der Doppelpass außen ist zu einfach. Das darf uns so nicht passieren. Das ist eine Fehlerkette, wie bei vielen Gegentoren.“
... zur strittigen Szene vor dem 0:2: „Wir müssen da über eine Regel sprechen. Für mich ist das vorher ein klares Foul. Die Argumentation, der Ball sei noch nicht im Spiel, darf nicht zählen. Wenn es ein Foul ist, muss es auch als Foul bewertet werden. Punkt.“
... zur Moral der Mannschaft: „Die Reaktion ist positiv, dass die Mannschaft sich davon nicht unterkriegen lässt. Gleichzeitig ist es brutal notwendig, die Disziplin zu haben. Du darfst nicht nur auf den Sieg gehen, weil du sonst hinten noch eins fängst. Diese Mischung war in Ordnung.“
Niklas Beste (SC Freiburg) ...
... zum Spiel: „Die zweite Halbzeit hat Spaß gemacht. Wir liegen 0:2 zurück und kommen am Ende zum 2:2 zurück. Das ist eine Teamleistung. Trotzdem ärgert es uns, weil es am Ende hin und her ging. Wir haben uns gegenseitig viele Räume gegeben, dann fehlt das Quäntchen: ein Abspiel zu spät, ein Kontakt nicht sauber. Wenn wir das besser ausspielen, ist sogar noch ein drittes Tor drin.“
... zum Einfluss des Dreifachwechsels: „Der Coach hat uns mitgegeben: Gas geben, bei der Sache bleiben. Da kommt frischer Wind rein und diesmal hat es gut funktioniert.“
Igor Matanovic (Torschütze SC Freiburg) ...
... zu seinem Spiel: „Sehr intensiv, so habe ich mich auch vorbereitet. Ich liebe es, Zweikämpfe zu führen, in harte Duelle zu gehen. Das ist auch mein Job, unangenehm zu sein.“
... zum 0:2 nach der Pause: „Wenn man ehrlich ist, ist das zu billig, so schnell zwei Tore zu kassieren. Das geht nicht. Trotzdem muss man die Mannschaft loben: Wir haben wieder reagiert und uns zurückgekämpft. Am Ende haben wir mehr verdient.“
... zum eigenen Tor: „Am Ende ist es mein Job, da zu stehen, wo der Ball runterfällt. Klar, ein bisschen glücklich, ich fälsche ihn noch ab, aber den dann reinzumachen freut mich natürlich. Es ist unfassbar bitter, dass wir nicht noch mehr rausholen.“
... zum aberkannten 3:2: „Sehr schade, wirklich. Es ist das zweite Tor in der Saison, das mir aberkannt wird. Am Ende haben wir den VAR, dann ist es in Ordnung, aber es ist sehr ärgerlich.“
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ...
... zum Spiel: „Natürlich ist es mega ärgerlich, dass du eine 2:0-Führung nicht über die Ziellinie bringst. Trotzdem machen wir kleine Schritte nach vorne. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es reicht im Moment noch nicht für drei Punkte.“
... zu den Gegentoren nach Standards: „Wir sind mit dem Kopf dran und verlängern nach hinten. Den trifft er richtig gut, das ist ein geiles Tor. Trotzdem müssen wir uns anschauen, warum hinten jemand so frei steht.“
... zum Blick nach vorn: „Wir konzentrieren uns auf Dinge, die wir beeinflussen können. Wir suchen Lösungen, damit wir besser werden. Es geht um Details, an denen wir arbeiten müssen.“
Michael Gregoritsch (FC Augsburg) ...
... zum Remis: „Wir wissen gerade noch nicht genau, was wir damit anfangen sollen. Es war eine Steigerung zum Donnerstag. Gleichzeitig dürfen wir das Spiel nicht mehr hergeben, schon gar nicht durch zwei Standards. Das ist schade, aber so müssen wir damit leben.“
... zu den Gegentoren nach Ecken: „Das ist unsere Organisation. Wenn der Ball dann in der Mitte runterfällt und er ihn so trifft, muss man auch gratulieren. Trotzdem ist es etwas, das wir uns anschauen müssen, aber wir werden deshalb nicht alles über den Haufen werfen.“
... zur Szene auf der Linie: „Das war ein Reflex und gleichzeitig dumm. Wenn der Schiedsrichter direkt pfeift, ist es Rot und Elfmeter. Dann wird es richtig bitter. So ist es für mich persönlich gut ausgegangen.“
... zu seinem Verhältnis zu Freiburgs Trainer Schuster: „Wir haben ein super Verhältnis. Ich habe sogar einen Gutschein bekommen für eine Woche Hospitation nach meiner Karriere, den kann ich hoffentlich irgendwann einlösen.“
Elvis Rexhbecaj (Torschütze FC Augsburg) ...
... zum Spiel: „Die erste Halbzeit war verhaltener, beide Mannschaften sind kompakt und schwer zu bespielen. In der zweiten Halbzeit ist es für uns bitter, weil wir 2:0 geführt haben. Es war offen, es hätte auf beide Seiten kippen können.“
... zum eigenen Treffer: „Natürlich fühlt es sich gut an, wenn du triffst. Mit drei Punkten wäre es noch schöner gewesen. So ist es hart.“
... zu Freiburgs Standardstärke: „Freiburg ist brutal stark nach Standards, jedes Jahr. Das ist schwer zu verteidigen und die machen es dann auch gut.“
DAZN-Expertin Ariane Hingst …
... zur Leistung von Union: „Den Matchplan hast du erkannt, der ist genau aufgegangen: die unterschiedlichen Pressinghöhen, die sie gewählt haben, sich nicht einfach nur passiv hinten reinzustellen, sondern auch wirklich immer mal vorne anzugreifen. Das hat es dem VfB Stuttgart wahnsinnig schwer gemacht. Auch die Reaktion nach dem Rückstand war sehr positiv: sofort wieder nach vorne gegangen, machen den Ausgleich und wollen sogar noch mehr. Am Ende ein absolut gerechtes Unentschieden.“
... zur Leistung des VfB: „Stuttgart sagt: gut, den Punkt nehmen wir mit. So aus diesen englischen Wochen rauszukommen, ist sicherlich nicht verkehrt. Für den neutralen Zuschauer war es unterhaltsam, es ging hin und her, viel Spannung. Der Schlüsselmoment, warum Stuttgart am Ende nicht mit drei Punkten rausgeht, ist, weil dieses 2:0 gefehlt hat.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger …
... zum Spiel Augsburg-Freiburg: „In der ersten Halbzeit waren beide darum bemüht, defensiv gut zu stehen. Durch die beiden schnellen Augsburger Treffer hat das Spiel nach der Pause eine andere Dynamik bekommen. Freiburg reagiert mit dem Dreifachwechsel, dann kommt der Doppelschlag.“
... zur Schlussphase: „Am Ende waren beide Mannschaften auch müde von der englischen Woche, dadurch waren Räume da. Da war noch etwas möglich, aber die Angriffe waren nicht sauber genug. Beide haben es probiert und beide haben es nicht geschafft, das dritte Tor nachzulegen.“
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