Schmidt fehlt der Glaube: „Tut weh, das zehn Spieltage vor Schluss so klar sagen zu müssen“ - Fischer zum Ausgleich: „Wenn du in Leverkusen schade sagen musst, hast du vieles richtig gemacht“ - Petersen zu Heidenheims Chancen auf den Klassenerhalt: „In meinen Augen haben sie keine Chance mehr“
Berlin/München, 28.02.2026
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Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...
… zum Schulterschluss zwischen Team und Fans: „Ja, vielleicht ein Stück weit höher zu bewerten als der Sieg. Grundsätzlich war dieser Sieg natürlich alternativlos, um diesen Schulterschluss dann auch wieder für sich zu generieren. Dieses Stadion war unfassbar, es hat uns in dieser schweren Phase in der zweiten Halbzeit auch getragen. Die erste Halbzeit, das, was wir liegen gelassen haben, war brutal, daran kann man kaputtgehen. Aber die Mannschaft ist daran ein Stück weit gewachsen. Und es war verrückt, wie sie uns heute dann auch noch nach dem Spiel zugejubelt haben oder den Jungs nach den harten Wochen, nach den 13 nicht gewonnenen Spielen. Ich habe immer viel von dieser Werder-Familie gehört, heute habe ich sie gesehen.“
… zu seiner Ansprache vor dem Spiel: „Grundsätzlich sind ja alle willkommen, dürfen alle dann auch ihren Teil dazu beitragen. Ich glaube, die letzten Worte gehören dann immer mir, bevor es dann rausgeht. Heute hatten wir ein paar andere Gedanken, eine etwas andere Idee, weil ich in den letzten drei Spielen auch geredet habe und wir haben ja gesehen, wie wenig erfolgreich das war. Heute haben wir es mal ein bisschen visuell dargestellt, was hier passieren kann, was ich von jedem Einzelnen erwarte. Es hat funktioniert, da haben tolle Jungs bei mir im Analyse-Team sehr, sehr fleißig daran gearbeitet. Vielleicht hilft so etwas ein Stück weit, zumindest war es, glaube ich, zuträglich für den Erfolg.“
… zu Milosevic und Schmid: „Das meine ich ja: Man kann nach 13 Spielen daran kaputtgehen, aber heute hat man gesehen, die beiden Jungs sind daran gewachsen. Sie waren diejenigen, die dann die Tür aufgemacht haben zu unserem Sieg, die das erste Tor gemacht haben. Es ist jetzt leicht, darüber zu richten. Ich weiß selber aus Erfahrung, dass man auch mal leichter am Tor vorbeischießen kann als ins Tor rein. Dann gibt es vielleicht keine guten Ratschläge, wie man ihn machen soll, sondern einfach mal das Aufrichten, dass der nächste Ball der wichtigste ist. Das ist bei einem jungen Spieler wie Jovan einfach sensationell gelungen, weil die Flanke von Romano Schmid überragend war und den Kopfball erst einmal kurz unten reinzusetzen deutlich anspruchsvoller war als die Szene in der ersten Halbzeit.“
… zum Wert des Sieges mit Blick auf die nächsten Aufgaben: „Ein Stück weit Demut ist angebracht. Aber die Mannschaft hat sehr gelitten und ich möchte einfach heute, dass sie diesen Sieg auch ein Stück weit genießt, weil der dann auch mal genauso schwer positiv wiegen darf wie eine Niederlage. Wir müssen weiter beharrlich spielen. Ich sage auch, Heidenheim hier zu bekommen in einem Heimspiel mit dem Druck, den wir haben, war kein Geschenk. Deswegen war das bravourös. Aber die Aufgaben werden ja nicht kleiner und die werden nicht leichter. Aber wir freuen uns drauf.“
… zur aktuellen Lage (vor dem Spiel): „Ein Stück weit war es schon in Ordnung, was wir auf St. Pauli gezeigt haben, gerade in der ersten halben Stunde. Aber es war halt nicht ausreichend, um erfolgreich zu sein. Und die Werder-DNA, was ich gelernt habe: Wenn es darauf ankommt, dann steht die Werder-Familie zusammen. Und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig, weil wir als Mannschaft in der Bringschuld sind, das Stadion wieder ein bisschen anzuzünden. Und das geht nur über gute Ergebnisse. Und das geht über gute Arbeit. Gute Arbeit habe ich diese Woche auch wieder im Training gesehen.“
… zum fehlenden Erfolgserlebnis (vor dem Spiel): „Am Ende fehlt vielleicht das Erfolgserlebnis. Ich glaube, der Rucksack war und ist schon sehr schwer, wenn man 13 Spiele nicht gewinnt. Es ist schön, dass die Mannschaft mich so wahrnimmt. Ich glaube auch, dass Leo Bittencourt wieder ein Faktor sein kann. Er hat uns vor 14 Tagen hier gegen München gefehlt. Man hat gesehen, wie viel Energie er der Mannschaft geben kann. Und das ist auch mein Ziel. Ich will ihr erst mal Energie geben, um wieder eine gewisse Haltung auf den Platz zu bringen. Aber sie braucht auch ein Stück weit eine Balance, damit sie fachliche Inhalte auf den Platz bringt. Das fällt hier gerade ein Stück weit schwerer. Das hängt damit zusammen, dass die Erfolgserlebnisse nicht da sind. Aber wenn man dann auch mal als Erster den Ball im Tor unterbringt und nicht hinterherrennen muss, dann gibt es ein Stück weit mehr Selbstvertrauen, dann wird die Brust breiter. Und das ist vielleicht auch ein Stück weit der Auftrag, den ich aktuell habe.“
Romano Schmid (SV Werder Bremen) ...
… zum Spiel: „Ein unfassbares Spiel. Ich glaube, wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert. In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen gelitten. Aber was Jovan und ich da für Chancen vergeben, das passiert halt nur, wenn man da unten drinsteckt. Trotzdem muss man sagen: Wir vergeben solche Chancen und hören in der Situation trotzdem nicht auf zu glauben. Das spricht dann schon auch für die Mannschaft. Ich glaube, Jovan und ich haben uns dann auch gut Mut zugeredet, weil es im Endeffekt auch nach hinten losgehen kann, wenn du solche Chancen nicht nutzt. Die Erleichterung ist groß, aber es ist erst der erste Schritt. Wir haben noch zehn Spiele zu spielen und müssen mit der Energie und mit dem Glauben weitermachen.“
… zur Unterstützung der Fans: „Wir haben unter der Woche, auch ein paar Gespräche geführt. Deswegen glaube ich: Es geht nur gemeinsam. Wie das Stadion im Normalfall immer zu uns steht, steht außer Frage. Dass die letzten Wochen und Monate für sie richtig schlimm waren und für uns richtig schlimm waren, steht auch außer Frage. Aber wenn wir gemeinsam so agieren wie heute, das ganze Stadion und wir selbst, dann ist es auch schwer, hier zu gewinnen. Ich glaube, kaum ein Stadion kann dann so viel Energie und positive Energie entfachen. Von meiner Seite aus ist das hier ein ganz besonderer Ort. Und wenn wir so auftreten, die Fans und wir, dann wird es hier auch schwer für die Gegner.“
Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball SV Werder Bremen) ...
… zum Austausch mit den Fans (vor dem Spiel): „Grundsätzlich ist es so, dass wir so oder so immer im Austausch sind. Man muss ja auch ehrlicherweise sagen, dass die Enttäuschung enorm war und natürlich auch in der Kurve eine sehr, sehr schlechte Stimmung war. Auf der anderen Seite: Hätte sich unsere Mannschaft umgedreht und wäre direkt in die Kabine gelaufen, dann wäre da auch wieder irgendwas hineininterpretiert worden. Von daher ist das Wichtige, dass der Funke vom Platz auf die Tribüne überspringt. Dafür sind wir verantwortlich. Da bin ich auch überzeugt davon, dass das ganze Stadion heute hinter uns stehen wird.“
… zur psychologischen Lage (vor dem Spiel): „Grundsätzlich ist es so, dass natürlich der Kopf eine enorm große Rolle spielt. Es geht darum, nicht schön zu spielen. Es muss nicht immer gut aussehen, aber es muss effektiv sein. Das ist das, woran wir intensiv arbeiten, gerade wenn es Richtung letztes Drittel geht. Wir erspielen uns Möglichkeiten, wir erspielen uns gute Räume, aber dann im letzten Drittel, auch in der Verwertung, im Abschluss, lief es in den letzten Wochen nicht so gut. Ich glaube, wir brauchen jetzt endlich einen Brustlöser. Umso wichtiger ist es, von den ersten Minuten an intensiv und mit der nötigen Zweikampfschärfe auf dem Platz zu sein.“
… zur Kaderplanung (vor dem Spiel): „Nein, wir suchen keine Ausreden. Sicherlich ist es so, dass wir von Beginn der Saison an mit Ausfallsorgen zu tun hatten. Trotz alledem muss man auch sagen: Wenn wir auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, dann wurden da auch Fehler gemacht. Ich glaube, das ist uns allen klar. Da müssen wir auch selbstkritisch mit uns umgehen. Im Endeffekt ist es schon so, dass wir hinten raus natürlich auch schauen mussten, was wir umsetzen können. Wir haben mit Sam Mbangula einen sehr, sehr talentierten Spieler verpflichtet und sind da für unsere Verhältnisse ein Stück weit ins Risiko gegangen. Wir haben die Verkäufe dann aber nicht umsetzen können, die auch nötig gewesen wären, weil wir ein Verein sind, der auch von Transfereinnahmen lebt. Deswegen sind wir hinten raus auf Leihen gegangen. Trotz alledem sehe ich Qualität im Kader. Aktuell ist es wirklich so, dass es eben auch der Kopf ist.“
… zum Fehler bei den Leihspielern (vor dem Spiel): „Also es hatte ja nicht mal einen Effekt für den Winter. Es ist letztlich nicht so, dass uns da irgendwas weggebrochen ist oder dass wir vielleicht nichts mehr umsetzen konnten. Also es hat im Endeffekt gar keinen Effekt. Sicherlich ist es ein Fehler, der uns unterlaufen ist, und das haben wir kritisch aufgearbeitet. Aber das Entscheidende ist, dass es heute auf dem Platz funktioniert.“
Leonardo Bittencourt (SV Werder Bremen) ...
… zur aktuellen Situation bei Werder (vor dem Spiel): „Wenn man so lange nicht gewinnt, dann ist es nie schön. Es macht nie so viel Spaß, wenn man so lange auf einen Sieg wartet. Wir haben heute aber wieder die Möglichkeit, in einem Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten drei Punkte einzufahren. Darauf muss der Fokus liegen, darauf muss die ganze Kraft gehen. Deswegen freue ich mich eigentlich schon auf das Spiel.“
… zum Training (vor dem Spiel): „Ich finde, seit der Ankunft von Daniel ist es sowieso ein Stück weit anders geworden. Ich glaube, wir haben mehr Energie auf dem Platz. Auch wenn die Ergebnisse in den letzten Wochen nicht gestimmt haben, ist die Energie da. Das klingt komisch, aber wir müssen es auf die Straße bekommen. Wir müssen es am Wochenende hinbekommen und nicht nur unter der Woche.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...
… zur Kritik von Dorsch: „Da hat er zu 100 Prozent recht. Ich weiß nicht, wie viel Rückstand wir auf den Relegationsplatz haben, aber wir müssen mehr Punkte aufholen, als wir im Schnitt geholt haben. Das sagt viel über unsere Situation aus. Da fällt es auch schwer daran zu glauben, dass wir das Ruder nochmal rumreißen können. Es tut weh, das zehn Spieltage vor Schluss so klar sagen zu müssen.“
… zur Entwicklung der Mannschaft (vor dem Spiel): „Das haben wir ja schon in den letzten Wochen gesehen. Die Ergebnisse haben gefehlt, das stimmt. Aber wir haben kein Spiel gehabt, in dem wir chancenlos waren, sondern immer auch Momente, in denen wir das Spiel in unsere Richtung hätten ziehen können. Letzte Woche gegen den VfB war es schwer, es war kompliziert. Trotzdem finde ich, dass die Mannschaft von Anfang bis Ende voll drin war. Wir haben das Spiel gespielt, das wir wollten und entsprechend den Punkt geholt, auch wenn wir gerne drei geholt hätten. Diese Energie, diesen Elan, aber auch dieses Selbstvertrauen meiner Mannschaft brauchen wir heute auswärts in Bremen wieder.“
Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim) …
… zur Niederlage: „Am Ende muss man zugeben, dass es einfach nicht reicht. Vorne bis hinten eine Leistung, die einfach nicht reicht, um in der Bundesliga zu bleiben. Da brauchen wir nicht von Endspielen sprechen. Uns war klar, was es für eine Situation ist. Vorletzter gegen Letzter, es war die einzige Chance, nochmal den Anschluss zu bekommen. Mit so einer Leistung hast du aber keine Chance und am Ende des Tages auch in der ersten Liga so nichts verloren. Wenn du auf dem Platz stehst – da kann ich für die ganze Mannschaft sprechen -, versuchst du alles und gibst dich nicht auf. Es reicht aber einfach nicht.“
… zur sportlichen Lage: „Wir können alle die Tabelle lesen. Dass es eine absolut beschissene Situation ist und der Abstand groß ist. Die Situation ist nicht leichter geworden. Es sind zwar noch ein paar Spiele zu gehen, es ist theoretisch noch möglich. Es geht aber auch um die Emotionalität und da bricht so ein Spiel extrem. Nach 90 Minuten muss man sagen, dass es nicht erstligatauglich war.“
Hennes Behrens (1. FC Heidenheim) ...
… zur Wirkung des 3:3 gegen Stuttgart (vor dem Spiel): „Auch schon in den letzten Wochen waren wir in jedem Spiel gut drin. Gegen Stuttgart haben wir noch mal wirklich ein Topspiel gezeigt. Das gibt natürlich Selbstvertrauen. Deswegen ist jetzt einfach der volle Fokus darauf, heute das Spiel zu gewinnen.“
… zum direkten Duell im Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Ich denke einfach, dass wir genauso weitermachen müssen. Wir schauen jetzt nicht ganz genau auf die Tabelle, sondern einfach von Spiel zu Spiel. Wieder eine gute Mannschaftsleistung wie in den letzten Wochen, und dann wird man sehen, dass wir gewinnen.“
Janis Blaswich (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zur Leistung: „Das war ganz klar zu wenig. Trotzdem machen wir nachher noch den Ausgleich. Wir müssen einfordern, dass wir das Spiel so starten, wie wir es die letzten 15 Minuten gestaltet haben. Da müssen wir hinkommen.“
Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) ...
… zum Achtelfinal-Los gegen Arsenal (vor dem Spiel): „Natürlich ist die Vorfreude groß. Aber wie das immer ist: Erst mal steht in dieser Woche die Bundesliga an. Dass das ein Topgegner ist, ist ohne Frage so. Es war klar, dass es mit Bayern oder Arsenal eine europäische Spitzenmannschaft wird. Aber wir freuen uns natürlich auf das internationale Spiel.“
… zur Rückkehr von Havertz in die BayArena (vor dem Spiel): „Mit Kai Havertz kommt natürlich ein wirklich prägender Spieler der vergangenen Jahre zurück. Deswegen freuen wir uns sehr, dass er das erste Mal wieder in die BayArena kommt. Wir haben gestern hin und her geschrieben, auch wegen Tickets und allem Möglichen. Er freut sich riesig, weil der große Wechsel damals während Corona passiert ist. Ich sage immer wieder: Die Grundlage für die Meistermannschaft und für die ganzen Spieler, die wir verpflichtet haben, war der Kai-Havertz-Verkauf. Deswegen sind wir ihm extrem dankbar. Er wird bestimmt auch einen schönen Empfang bekommen. Außer Tore darf er nicht schießen.“
Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) zum späten Ausgleich: „Schade. Wenn man in Leverkusen schade sagt, dann hast du vieles richtig gemacht. Es war ein sehr guter Auftritt meiner Mannschaft, gerade in der ersten Hälfte hatten wir das Spiel wirklich im Griff, haben auch in der zweiten Halbzeit wenig zugelassen.“
Paul Nebel (1. FSV Mainz 05) zu seiner Rolle: „Mein Fokus liegt voll auf Mainz 05, ich will mit dieser Mannschaft die Klasse halten. Ich bin voll fokussiert. Natürlich ist man als Fußballer nie zufrieden, wenn man auf der Bank sitzt. Ich weiß aber genau, was ich machen muss, um wieder mehr zu spielen. Es war ein guter erster Schritt, ich werde weiter Gas geben.“
Silvan Widmer (1. FSV Mainz 05) ...
… zum Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Das ist jetzt nicht das erste Mal, dass wir das erleben in Mainz und auch ich in meiner Karriere habe das schon ein paar Mal erlebt. Klar spielt man lieber oben mit, aber die letzten Wochen waren sehr positiv für uns. Wir konnten einige Spiele gewinnen. Heute versuchen wir, da noch mal einen nachzulegen und den Anschluss ans Mittelfeld zu schaffen.“
… zum Ausfall von Amiri (vor dem Spiel): „Amiri hat in den letzten Wochen immer wieder für den Unterschied gesorgt. Aber es ist jetzt auch nicht das erste Mal, dass wir ohne ihn auskommen müssen. Wir wissen, wie es auch ohne ihn geht und er wird sich da auch gut ersetzt durch Paul Nebel, der jetzt in die Startelf reinrutscht.“
Rouven Schröder (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) …
… zur Frage, ob die Leistung ein Vertrauensbeweis für Polanski gewesen sei: „Ein Vertrauensbeweis für Borussia Mönchengladbach. Wir arbeiten alle für den gleichen Arbeitgeber, es ist unser Klub. Wir sehen auch, wie leidenschaftlich die Fans sind. Wir müssen für die Borussia Siege einfahren und da stehen wir alle unter Druck.“
… zur Frage, ob der Druck auf Polanski nun geringer sei: „Entspannter ist es nicht, weil wir uns den Druck hochlegen. Die Spieler sind unter Druck, wie jeder in Verantwortung stehende. Wir möchten in der Bundesliga bleiben und das werden wir.“
Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
… zum Austausch mit den Fans (vor dem Spiel): „Der Austausch mit den Fans ist einfach gut. Sie haben ein extrem gutes Gespür für diese Mannschaft und für die Situation, die wir in dieser Saison haben. Und trotzdem ist die Kritik berechtigt. Es tut auch mal gut, wirklich Kritik zu kriegen, um dann noch mal ein bisschen mehr die Faust in der Tasche zu machen und auch für sie ein bisschen zu spielen.“
… zu Wael Mohya in der Startelf (vor dem Spiel): „Ich glaube, dass Wael gerade in den letzten zwei Einwechslungen sehr, sehr gut reingekommen ist und wieder Schwung reingebracht hat. Er hat also nachdrücklich bewiesen, dass er der Mannschaft guttut. Das wollen wir heute dann von Anfang an auf dem Platz haben.“
… zu den Maßnahmen vor dem Spiel (vor dem Spiel): „Ich würde das jetzt nicht so groß hängen, weil es am Ende nicht ganz so entscheidend ist, ob wir im Stadion trainieren oder auf unserem normalen Trainingsplatz, ob wir zu Hause schlafen oder mal im Hotel. Entscheidend ist das, was wir auf dem Platz machen. Mit Sicherheit gibt es da noch mehr Maßnahmen, aber die beste Maßnahme ist ein Ergebnis.“
… zur eigenen Drucksituation (vor dem Spiel): „Ja, die ist unangenehm, definitiv. Ich will unbedingt jedes Spiel gewinnen und wenn das in der letzten Zeit nicht klappt, dann ist das natürlich sehr, sehr unangenehm. Ich bin mir sicher, dass die Art und Weise, wie wir in den letzten Wochen Fußball gespielt haben, für unsere Situation schon sehr vernünftig war. Es fehlt die letzte Konsequenz in beiden Sechzehnern.“
Janik Haberer (1. FC Union Berlin) zur Niederlage: „Es ist unser Anspruch, auch gegen diese Mannschaft Punkte zu holen und Spiele zu ziehen. Irgendwie kriegen wir es gegen die oben immer ganz gut hin, aber wenn wir gegen eine Mannschaft spielen, die ein ähnliches Niveau wie wir hat, tun wir uns brutal schwer. Das ist ein leidiges Thema diese Saison.“
Rani Khedira (Kapitän 1. FC Union Berlin) zur Niederlage: „Es fängt schon unter der Woche an. Da musst du dir ein gutes Gefühl erarbeiten, musst dir klare Abläufe erarbeiten. Vielleicht haben wir da schon wieder einen Ticken nachgelassen. Wir haben heute eine wirklich verdammt schlechte Leistung auf den Platz bekommen. Das Energielevel war sehr gering, wir haben Gladbach immer wieder stark gemacht. Wir haben nicht das gespielt, was uns eigentlich stark macht. Dann kannst du in der Bundesliga mit unserer Qualität keine Spiele gewinnen.“
Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) zur Leistung seiner Mannschaft: „Was Wille und Einsatz betreffen, kann ich der Mannschaft überhaupt nichts vorwerfen. Es ist beim Lattenkopfball eine Spur Pech dazugekommen. Unterm Strich hatten wir viele Heimspiele, wo wir extrem effizient waren. Heute war es nicht der Fall.“
Grischa Prömel (TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Spiel: „Wir haben alles reingeworfen. Ich kann keinem aus der Mannschaft einen Vorwurf machen, dass wir nicht Gas gegeben haben. Wir sind bis zum Ende angelaufen. Natürlich tut es weh, wenn wir uns mit dem Lattentreffer nicht belohnen, wir schnüren den Gegner eigentlich schon in ihrer Hälfte ein. Der Rest ist die letzte Genauigkeit, die gefehlt hat. “
… zur Heimserie: „Ja, es macht extrem Bock. Wir sind eine gute Mannschaft. Wir haben zu Hause jetzt eine gute Serie gestartet und hoffen natürlich, dass wir die heute ausbauen können. Wir wissen aber auch, dass es gegen St. Pauli nicht leicht wird.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...
… zum Sieg: „Es sind unsere Basics, die wir abrufen. Wenn wir die nicht bringen, haben wir in der Liga nichts zu suchen. Das kombiniert mit ein wenig spielerischer Qualität berechtigt uns dazu, davon zu träumen, dass wir weiterhin in der Liga spielen dürfen. Dem sind wir jetzt einen kleinen Schritt näher, aber es sind noch zehn weitere Endspiele. Es ist klar, dass wir noch einen weiteren langen Weg zu gehen haben. Es wird bis zum Ende ein wirklich harter Kampf.“
… zur Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten (vor dem Spiel): „Das haben wir analysiert. Aber letzten Endes haben wir dafür noch keine abschließende Lösung gefunden. Wir wollen natürlich die Energie vom Millerntor hierher tragen, das ist aber schwierig. Zweieinhalbtausend von unseren Fans wieder dabei zu haben, das ist schon überragend. Von daher müssen wir die Energie gewissermaßen auch selbst rüberbringen. Wir haben in den Heimspielen sehr, sehr gut performt, egal ob gegen den VfB, wo wir mehr Chancen hatten, oder gegen Werder, wo wir weniger Chancen hatten, aber dafür effizient waren. Das wollen wir heute auch schaffen.“
DAZN-Experte Nils Petersen …
… zu Heidenheims Chancen auf den Klassenerhalt: „In meinen Augen haben sie keine Chance mehr. Elf Spiele, drei Punkte. Sie müssen sich nach jedem Spiel rechtfertigen und Hoffnung ausstrahlen, aber irgendwann ist die Hoffnung auch mal weg. Du verlierst immer weiter den Anschluss, der Rückstand wird größer. Die Negativität im Umfeld wird auch immer größer. Wenn du beim Tabellenvorletzten 0:2 verlierst, fehlen dir irgendwann die Argumente.“
… zur guten Form von St. Pauli: „Wenn du so viele Punkte in den letzten Wochen holst – ein Sieg gegen Werder, ein direkter Konkurrent und in Hoffenheim beim topaufgelegten Tabellendritten. Es sind Basics, ein top aufgelegter Vasilj und ein top Angriff.“
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