Hertha-Coach Leitl trotz Sieg betrübt: „Ein trauriger Tag für den Fußball“ - Berlins Torwart Ernst fordert: „Der Fußball sollte vereinen“ - NITRO-Experte Kruse deutlich: „Solche Idioten kriegt man leider nicht ganz aus dem Stadion raus“
Köln, 04.04.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Dynamo Dresden gegen Hertha BSC (0:1) am 28. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die 2. Bundesliga live bei NITRO.
Thomas Stamm (Trainer Dynamo Dresden) zu den Ausschreitungen: „Es sind nie schöne Szenen, die gehören nicht ins Stadion. Es hat das Spiel auch ein Stück weit gebrochen. Davor waren wir deutlich besser drin. Das gehört nicht in ein Stadion, darüber müssen wir nicht sprechen. Das müssen wir nicht jedes Mal erwähnen, weil allen klar ist, dass es nicht hierhergehört und für uns nicht hilfreich war.“
Vincent Vermeij (Dynamo Dresden) zu den Ausschreitungen: „Ich habe es gar nicht richtig mitbekommen. Einige Fans sind dahin gegangen. Wie ich es gesehen habe – ich war nah dran – sind viele Fans von Hertha runtergekommen und sind auf die Seite, wo normalerweise normale Leute und Familien sitzen.“
Sören Gonther (Geschäftsführer Sport Dynamo Dresden) ...
… zu den Ausschreitungen (während der Halbzeit): „Das sind natürlich Szenen, die man im Fußball nicht sehen möchte, das ist ganz klar. Ich denke, da werden wir nach dem Spiel noch einiges zu besprechen haben.“
… zur Aufarbeitung der Vorfälle (während der Halbzeit): „Ich habe nur die Geschichten aus der Halbzeit gehört, dass es um Fahnenklau gegangen sein soll. Und da wissen wir ja, wie die Fanlager aufeinander reagieren. Drumherum soll alles ruhig sein, hier drin scheint es jetzt ruhig zu sein. Im ersten Moment rechnet man ja auch nicht mit so etwas, weil man auf den Fußball fokussiert ist. Insofern hoffen wir jetzt erst mal, dass es hier auf dem Rasen zu Ende geht und dass wir über Fußball sprechen.“
… zum Imageschaden für Dynamo Dresden (während der Halbzeit): „Ich glaube, die Frage brauche ich nicht zu beantworten. Das sind natürlich Szenen, die wir alle nicht sehen wollen und von denen wir uns distanzieren. Aber mehr möchte ich jetzt hier im Live-Spiel gar nicht dazu sagen, sondern mich eher darauf konzentrieren, dass wir das Fußballspiel über die Bühne bringen, weil es heute Abend um Fußball gehen soll. Ich hoffe, wir können nach dem Spiel wieder über Fußball sprechen.“
Stephan Zimmermann (Geschäftsführer Finanzen Dynamo Dresden) ...
… zu den Szenen im Stadion (während des Spiels): „Ich glaube, grundlegend ist allen hier im Stadion klar, dass das Bilder sind, die keiner von uns sehen will. Wir sind seit Wochen im Austausch mit Politik, mit Verbänden und mit Vertretern, wo es genau um das Thema Sicherheit in deutschen Stadien geht. Und dann sehen wir wieder so etwas, Hundertschaften auf dem Platz. Wir als Verein, wir als Dynamo, sind da komplett klar, dass wir so etwas hier nicht sehen wollen und dass wir so etwas verabscheuen. Am Ende sind wir gerade im Austausch mit der Polizei, mit dem Schiedsrichterteam und mit allen Sicherheitsbehörden, damit wir überhaupt wieder anpfeifen können. Ich glaube, es muss allen klar sein: Wenn hier noch einmal etwas passiert, dann wird das Spiel abgebrochen.“
… zum aktuellen Stand (während des Spiels): „Ich selbst habe oben auf der Pressetribüne gesessen und hatte von dort eigentlich ein ganz gutes Bild. Grundlegend ging es erst einmal damit los, dass im Gästebereich eine Plexiglasscheibe kaputt ist und dadurch ein Wechsel zwischen Sitzplatz- und Stehplatzbereich möglich ist. Das ist aber nicht der Ursprung für das Ganze. Dann wurde es relativ schnell konfus, dass hier wohl eine Fahne eines Gastvereins weggekommen ist. Dass das dann der Auslöser war, ist jetzt auch völlig egal. Fakt ist, dass hier gerade Hundertschaften auf dem Platz waren. Wir hatten schon einmal eine ähnliche Situation vor anderthalb Jahren in Rostock, bei der ich gedacht habe, so etwas würde ich nie wieder sehen. Und jetzt haben wir es leider wieder. Wir müssen im Nachgang schauen, wie man die Sache bewerten muss und wie es dazu gekommen ist.“
… zu möglichen Folgen (während des Spiels): „Es wird definitiv wieder teuer werden. Fakt ist: Jetzt darf nichts mehr passieren. Ich hoffe, dass es hier keine Verletzten gibt, dass wir das Spiel jetzt noch ordentlich über die Bühne bekommen und dass wir in den restlichen Minuten ruhig bleiben.“
Stefan Kutschke (Kapitän Dynamo Dresden) ...
… zur Gelbsperre (vor dem Spiel): „Das Hin- und Rückspiel zu verpassen, ist schon harter Tobak. Im Hinspiel war es noch die Rote Karte aus Münster. Gerade das letzte Flutlichtspiel zu Hause gegen Hertha BSC zu verpassen, schmerzt enorm. Aber ich habe großes Vertrauen in die Jungs, dass sie das heute auch ohne mich schaffen.“
… zur Atmosphäre in Dresden (vor dem Spiel): „Ich glaube, dass Abendspiele immer etwas Besonderes sind. Es gab schon magische Abende, und man bekommt es ja mit: Die Stimmung ist hervorragend, das Stadion ist seit Wochen restlos ausverkauft. Man hätte bestimmt noch mehrere Tausend Karten für dieses Spiel verkaufen können. Das ist eben der große Trumpf, den wir hier in Dresden haben, dass dieser zwölfte Mann eine besondere Rolle spielt. Ich glaube, das wird auch heute wieder zum Tragen kommen.“
Stefan Leitl (Trainer Hertha BSC) ...
… zum Sieg trotz der Ausschreitungen: „Wir sollten uns schon darüber freuen, dass wir dieses wichtige Spiel hier gewonnen haben, weil es um Fußball geht und der Fußball auch im Vordergrund stehen sollte. Ich kann nur so viel sagen: Es war ein unfassbar intensives Spiel, total schwierig, ich glaube für alle Beteiligten, nicht nur für uns Trainer oder Spieler auf beiden Seiten, sondern insgesamt. Ich bin froh, dass es weiterging und dass wir es letztendlich gewinnen konnten. Aber so etwas hat im Fußball nichts verloren, und es ist ein trauriger Tag für den Fußball.“
… zum Spiel: „Ich glaube eigentlich, dass wir in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft waren und auch die besseren Chancen hatten. Insgesamt war es ein schweres Spiel mit sehr vielen Fehlern auf unserer Seite, gerade im eigenen Ballbesitz, aber auch auf Dresdner Seite. Mit dem Break sind wir, glaube ich, auch ganz gut umgegangen. Die zweite Hälfte geht natürlich extrem bitter weiter für uns mit der Roten Karte. Dann war es ein Kampf. Die Jungs haben alles reingeworfen und sich einfach belohnt.“
… zur aktuellen Situation im Aufstiegsrennen: „Es sieht gut aus. Wir haben uns vorgenommen, dass wir nach dieser schwierigen Woche die Saison nicht abschenken wollen und dass wir das Maximale rausholen wollen. Ich glaube, die Mannschaft hat Wort gehalten. Wir haben jetzt 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt. Aber man darf auch nicht vergessen: Diese fünf Mannschaften vor uns punkten in Summe genauso wie wir. Das ist immer noch Fakt. Das heißt, wir konnten noch nichts aufholen. Es sieht gut aus, wir bleiben dran und wir wollen Spiele gewinnen.“
… zum Restprogramm: „Da sind Mannschaften dabei, die ums Überleben kämpfen und in der Liga bleiben wollen. Wir haben heute gesehen, wie schwer es ist. Diese zweite Liga ist verrückt. Schaut euch die Ergebnisse jedes Wochenende an. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir bei uns bleiben, dass diese Reaktion kam und dass wir für das Umfeld in Berlin klar dokumentiert haben: Wir machen weiter.“
Tjark Ernst (Torwart Hertha BSC) zu den Ausschreitungen: „Das sind Szenen, die im Fußball nichts zu suchen haben und im Stadion nichts zu suchen haben. Der Fußball sollte vereinen. Viele Leute waren heute hier, die einfach ein schönes Fußballspiel sehen wollten. Dass dann sowas passiert, ist extrem schade. Davon können wir uns nur distanzieren. Die Sachen werden aufgearbeitet und das sollte es auch, denn sowas sollte nicht nochmal vorkommen.“
Dr. Peter Görlich (Geschäftsführer Hertha BSC) zu den Ausschreitungen: „Alles, was mit Gewalt zu tun hat, entspricht nicht unserem Wertegerüst bei Hertha. Da muss und kann man sich nur bei allen Beteiligten entschuldigen, dass solche Szenen passieren. Wenn man mit Pyrotechnik auf andere Menschen schießt, dann passiert etwas. Dann wird eine Grenze überschritten, die wir nicht akzeptieren wollen. Wir wollen sowas im Stadion nicht. Es war ein tolles Ambiente, es war ein Abendspiel, eigentlich war alles schön. Solche Szenen haben bei aller Fankultur nichts beim Fußball zu suchen. Da grenze ich mich ganz klar von ab.“
NITRO-Experte Max Kruse …
… zu den Ausschreitungen: „Ich glaube schon, dass es grundsätzlich Konflikte zwischen denen gibt, die Fußball gucken wollen und denen, die nur Fußball zerstören wollen und andere Interessen haben. Das hat man auch gesehen. Wer angefangen hat, spielt gar keine Rolle. Wenn die überhaupt kein Interesse am Spiel haben, dann hat das im Fußball nichts zu suchen. Solche Idioten gibt es leider immer wieder und die kriegt man leider nicht ganz aus dem Stadion raus.“
… zum Restprogramm von Hertha BSC: „Das vermeintlich einfache Restprogramm ist vermutlich das schwerere. Die Mannschaften, die unten drin stehen, arbeiten und kämpfen viel mehr, als dass sie Fußball spielen. Für die geht es um ganz viel, um Existenzen. Diese Spiele zu gewinnen, ist ein sehr, sehr hartes Stück Arbeit. Da muss ich Stefan Leitl sehr recht geben.“
… zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Tabellensituation hin oder her: Es ist natürlich ein Topspiel, aber eben auch 14. gegen 6. Die Punkteausbeute von Dynamo war zuletzt sehr, sehr gut. Nichtsdestotrotz sind es nur zwei Punkte bis zum letzten Platz. Die Konkurrenz hat schon stark gepunktet, Magdeburg hat gewonnen, Bielefeld hat gewonnen. Von daher ist es ein ganz, ganz wichtiges Spiel. Aber mit der Atmosphäre heute, Tradition hin oder her, muss das Stadion brennen.“
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