Fußball

FSV-Coach Fischer nach Aus in Straßburg: „Es war wirklich unterirdisch“

Freiburgs Trainer Schuster zum Erfolg: „Feiern werden wir Ende Mai“ - Mainzer Sportvorstand Heidel trotzdem stolz: „Gehen erhobenen Hauptes raus“ - RTL-Experte Matthäus zur Leistung von Mainz: „Ein Klassenunterschied in allen Belangen“

Köln, 16.04.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Celta Vigo gegen SC Freiburg (1:3) im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League sowie Racing Straßburg gegen 1. FSV Mainz 05 (4:0) im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Conference League. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die UEFA Europa League bzw. die UEFA Conference League live bei RTL.

 

Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...

… zum Spiel: „Wir waren heute wirklich überfordert. Man muss Straßburg gratulieren. Sie haben ein tolles Spiel gemacht, sie haben uns aufgefressen. Das war ein bisschen das, was ich befürchtet habe. Wir hatten über 90 Minuten keine Antwort. Das muss man dann auch mal akzeptieren. So ist Fußball. Ich glaube, man muss auch vorsichtig sein nach so einem Spiel, dass man nicht etwas Falsches sagt. Denn ich glaube schon, die Jungs haben es bis heute einfach zu gut gemacht, um heute wirklich alles schlechtzureden. Aber es war wirklich unterirdisch.“

… zur Nervosität: „Ja, ich glaube, das hat man zu Beginn des Spiels gesehen. Wir hatten keine Ruhe. Wir hatten keine Kontrolle im Spiel. Wir haben uns nicht zugetraut, den Ball mal laufen zu lassen. Wir haben die Bälle eher weggehauen, als mal Fußball zu spielen. Dafür braucht es Mut. Diesen Mut hatten wir heute nicht.“

… zum 0:4: „Was soll ich sagen? Nicht zu verteidigen gegen drei. Das ist schon fast so, als würde man sich ein bisschen aufgeben. Aber wie gesagt: Ich bin ein bisschen vorsichtig, dass ich wirklich nichts Falsches sage. Es war einfach nicht gut.“

… zur Nervosität (vor dem Spiel): „Ja, schon. Eine gewisse Nervosität gehört dazu, eine gewisse Anspannung. Aber die Mischung macht es aus. Zu nervös oder zu angespannt hilft dann auch nicht. Logisch, man freut sich auf dieses Spiel. Aber du weißt nicht so recht: Wie kommst du ins Spiel, was geschieht? Von daher ist eine gewisse Anspannung da.“

… zur Atmosphäre (vor dem Spiel): „Am Schluss musst du bereit dafür sein. Ich glaube, auch das Stadion wird die Mannschaft von Straßburg unterstützen. Da musst du cool bleiben, auch wenn das manchmal einfach gesagt ist. Ich glaube, es ist schon wichtig, dass du diese Coolness, diese Cleverness behältst, auch wenn es mal hektisch ist.“

 

Christian Heidel (Sportvorstand 1. FSV Mainz 05) ...

… zur Niederlage: „Weil wir heute gegen eine klasse Mannschaft einfach keine Chance hatten. Das muss man so sehen. Im Hinspiel haben wir gegen eine klasse Mannschaft alles reingehauen, sind früh in Führung gegangen, dann kann so ein Spiel so laufen. Heute muss man einfach eingestehen: Das ist eine Mannschaft mit einem Transferwert von 340 Millionen, mit zwölf Spielern, die bei der WM spielen. Da waren wir heute einfach chancenlos. Dann ist das einfach so.“

… zur Ausgangslage: „Wir haben genau gewusst, was uns hier erwartet. Genauso kam es auch. Dann muss man es einfach akzeptieren und das ist für uns ganz wichtig: Wir gehen erhobenen Hauptes raus. Wir haben in der Conference League zwölf Spiele gemacht, drei verloren und jetzt 2:4 in Summe gegen wahrscheinlich die beste Mannschaft in diesem Wettbewerb verloren. Das hat man heute gesehen. Das muss man akzeptieren. Deswegen geht es für uns weiter.“

… zur Offensivleistung: „Ja klar, hätten wir es besser machen können, das ist doch kein Thema. Aber noch einmal: Die haben das klasse gemacht heute und dann hatten wir einfach keine Chance. Wir hätten viele Dinge besser machen müssen, um heute hier überhaupt eine Chance zu haben.“

 

Daniel Batz (Torwart 1. FSV Mainz 05) zum Spiel: „Ich glaube, wir haben von Anfang an nicht unser Spiel auf den Platz gebracht, das uns auszeichnet. Wir haben zu keinem Zeitpunkt, gerade in der ersten Halbzeit, Ruhe ins Spiel bekommen, gerade mit dem Ball. Es ging hinten bei uns los. Wir haben keine Lösung gefunden, um das Spiel flach zu eröffnen und dann auch mal Ballbesitzphasen zu haben. Am Ende sind wir froh, dass es 0:4 ausgegangen ist.“

 

Paul Nebel (1. FSV Mainz 05) zur Niederlage: „Wir haben entscheidende Duelle verloren, wir waren zu weit weg. Das ist etwas, was uns sonst sehr auszeichnet, dass wir da sehr gut sind. Und mit Ball war es in der zweiten Halbzeit teilweise besser, aber auch nicht gut, weil wir uns nicht angeboten haben, viel lang gespielt und wenig Lösungen gefunden haben.“

 

Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05) zu den Fans: „Ich bin extrem froh, dass ich so etwas erleben konnte. Die Fans, ich weiß gar nicht, wie viele wieder da waren, es ist unglaublich. Da sieht man einfach, was Mainz 05 für geile Fans hat. Ich glaube, die leiden genauso wie wir gerade. Es schmerzt extrem. Und es nervt.“

 

Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...

… zum Halbfinaleinzug: „Schön ist dann natürlich, das mit den Liebsten zu feiern. Wir haben heute einen weiteren Schritt geschafft, sind aber noch nicht am Ende. Feiern werden wir Ende Mai, aber jetzt gibt es keine Ablenkungen, wir bleiben auf diesem Weg.“

… zur unveränderten Startelf im Rückspiel (vor dem Spiel): „Wir haben gestern schon gesagt, dass Manzambi das Training mitmachen konnte und das war gut und ausreichend, um heute hier zu beginnen. Wir sind überzeugt von den Jungs, die anfangen, dass sie den Matchplan und das, was wir vorhaben, konsequent umsetzen können. Aber wir werden heute jeden brauchen. Auch die Jungs von der Bank müssen einen wichtigen Impact haben. Deshalb kommt es wie immer auf das Kollektiv an.“

… zur erwarteten Anfangsoffensive von Celta Vigo (vor dem Spiel): „Es wäre naiv zu glauben, dass wir hier heute alles ruhig halten können. Wenn es so kommt, ist das ideal. Ansonsten muss man genau das aushalten und auch akzeptieren. Wenn man gegen eine Mannschaft mit dieser Qualität spielt, gibt es immer wieder Momente, in denen diese Qualität zum Tragen kommt. Das musst du aushalten, den eigenen Glauben hochhalten und dir diese Momente immer wieder zurückkämpfen.“

 

Jochen Saier (Vorstand Sport SC Freiburg) ...

… zum Halbfinal-Einzug: „Das ist alles etwas Außergewöhnliches, etwas Unglaubliches. Wenn ich den Saisonverlauf anschaue, wie wir gestartet sind, wo wir uns hingearbeitet haben und auf welchem Level wir jetzt alle drei Tage spielen können, dann ist das schon wirklich beeindruckend. Ein großes Kompliment an die Mannschaft und den Trainerstab. Die Reise geht weiter – und jetzt wollen wir alles.“

… zum Ziel, den Europapokal zu gewinnen: „Das ist Ihre Formulierung, aber wenn man da steht, wo wir stehen, dann will man natürlich weiterkommen und das Maximum erreichen. Einfach, weil es eine besondere Gruppe ist und weil ich schon das Gefühl habe, dass es auch ein besonderes Jahr werden kann.“

… zur Arbeit von Julian Schuster und dem Trainerteam: „Das ist extrem akribische Arbeit im Kollektiv, aber Julian macht das für die Gruppe außergewöhnlich gut. Auch die letzten Tage waren sehr intensiv, weil das Ergebnis vom Gefühl her zwar ein guter Vorsprung war, aber eben auch ein bisschen trügerisch. Ein frühes Gegentor heute in den ersten zehn Minuten und bei dem, was man hier atmosphärisch erlebt, und dann brennt dir der Baum. Aber diese zehn, zwölf Minuten haben wir überstanden, dann waren wir gut im Spiel und effizient – und am Ende auch hochverdient Sieger.“

 

Matthias Ginter (SC Freiburg) …

… zum Spiel: „Vigo hat alles versucht, sie können auch sehr gefährlich in der Offensive sein. Sie haben mit ihren lauten Fans am Anfang versucht, druckvoll zu spielen. Da mussten wir auch leiden und die eine oder andere Situation überstehen.“

… zum Ziel Titelgewinn: „Wenn wir jetzt im Halbfinale sind, ist logischerweise das Ziel, ins Finale zu kommen. Wenn wir dann im Finale stehen, ist logischerweise das Ziel, das Spiel auch zu gewinnen. Wir sind sehr, sehr ambitioniert als Mannschaft und Verein. Das wollen wir durchziehen, weil wir auch wissen, dass wir ganz hart runtergebrochen noch gar nichts erreicht haben. Da wollen wir dranbleiben.“

 

Jan-Niklas Beste (SC Freiburg) zum Sieg: „Der Schlüssel – nicht nur von mir, sondern der ganzen Mannschaft – war die Defensive, über zwei Spiele. Das hat man auch heute gesehen, aber auch im Hinspiel, dass es der Schlüssel zum Erfolg ist. Dann haben wir einfach unsere Offensivmomente und es ist super, dass wir das zweite Tor kurz vor der Halbzeit schießen. Das spielt uns super in die Karten.“

 

Klemens Hartenbach (Sportdirektor SC Freiburg) ...

… zum Umgang mit dem 3:0 aus dem Hinspiel (vor dem Spiel): „Genau so fängt es an. Es kommt darauf an, wie du ins Spiel reingehst. Es kann immer alles passieren in solchen Spielen. Man darf gar nicht ans Hinspiel denken, sondern muss sagen: Man möchte dieses Spiel gewinnen und dieses Spiel erfolgreich gestalten. Gar nicht an beide Spiele denken, sondern an dieses eine. Dann kann es funktionieren.“

… zur Atmosphäre im Stadion trotz der Baustelle (vor dem Spiel): „Wenn das Stadion mal fertig ist, dann ist hier sicher eine super Stimmung. Aber ich glaube nicht, dass das heute einen Einfluss hat. Die Jungs sind viel zu fokussiert auf das, was auf dem Platz passiert.“

… zu einem möglichen Halbfinaleinzug (vor dem Spiel): „Sportlich wäre das natürlich sensationell, in so einem Wettbewerb unter den besten Vier zu sein. Aber ich will gar nicht so viel darüber reden. Heute gilt es – und dann können wir ab 20.30 Uhr oder so darüber nachdenken.“

 

RTL-Experte Felix Kroos zum Freiburger Halbfinaleinzug: „Es hat unfassbar Spaß gemacht, diese beiden Spiele zu begleiten, wir konnten sehr viel loben. Sie haben uns wirklich mitgerissen, nicht nur uns hier oben, ich denke auch die Leute am Bildschirm, die Fans sowieso, und haben Deutschland so überragend vertreten. Der Weg ist noch nicht zu Ende. Sie sind verdient im Halbfinale und alles ist möglich.“

 

RTL-Experte Lothar Matthäus …

… zum Spiel: „Das war heute ein Klassenunterschied in allen Belangen. Straßburg war da, voller Energie, voller Leidenschaft, hat attackiert. Und bei Mainz hat man irgendwie bemerkt: Sie hatten Angst, sie hatten kein Selbstvertrauen, sie hatten keinen Mut. Sie haben mehr Klasse, als sie heute gezeigt haben. Vorne ist nichts passiert, hinten haben sie keine Kompaktheit hergestellt. Die ersten zehn Minuten waren in Ordnung, die letzten zehn Minuten auch. Aber in den anderen 70 Minuten war Straßburg einfach die überlegene Mannschaft, die reifere Mannschaft, die laufstärkere Mannschaft, die technisch bessere Mannschaft. Sie sind so zu ihren Chancen gekommen und haben die Chancen genutzt. Deshalb war es ein verdientes Weiterkommen.“

… zum Ausscheiden der Mainzer: „Natürlich können die Mainzer stolz sein, das Viertelfinale in einem internationalen Wettbewerb erreicht zu haben.“

… zum Freiburger Auftritt: „Ich habe die Freiburger in den vergangenen Jahren verfolgen können, auch dank ihrer internationalen Spiele. Aber so stark, wie sie in den letzten Spielen gespielt haben, gegen Bayern München, auswärts gegen Celta Vigo, dazu das schwere Auswärtsspiel in Mainz und heute dieser Sieg in Vigo, da traue ich ihnen nach diesen Leistungen nicht nur das Halbfinale zu. Wenn sie das wiederholen können, ist wirklich mehr drin. Gratulation nicht nur für den Sieg und das Weiterkommen, sondern vor allem für die Art und Weise, wie sie es geschafft haben.“

 

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