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Frauen-Fußball

Emotionales „Optimum“: Popp verabschiedet sich mit Doppelpack aus Wolfsburg, Frankfurt international – viel Lob für „Vorreiterin“ Krüger als HSV-Sportvorständin

Auftstiegsspiele 3. Liga live bei MagentaSport

Bonn, 17.05.2026

Der VfL Wolfsburg war schon vor dem letzten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga gesicherter Vizemeister und widmet sich beim 3:1-Erfolg gegen Nürnberg daher ganz dem emotionalen Abschied des Sportlichen Leiters Ralf Kellermann sowie mehrerer Spielerinnen, allen voran von Stürmerin Alexandra Popp. In 14 Jahren beim VfL hatte die 35-Jährige entscheidenden Anteil an allen 20 Titeln der Wolfsburger Frauenfußball-Abteilung, den Abschied mit eigenem Doppelpack und anschließendem „Humba“-Singen in der Kurve wolle sie „einfach nur genießen. So war es wirklich das Optimum – mit einem Sieg, gutes Wetter. Es hat einfach alles gepasst.“ Bei ihrer Auswechslung stehen ihr alle Spielerinnen Spalier, auf der Bank geht’s danach direkt in den Feiermodus: „Unser Zeugwart, Jörg Schmidt, hat mich sofort gefragt, ob ich ein Bier haben möchte. Dann habe ich gesagt: Wenn du eins da hast, dann nehme ich eins“, schmunzelt Popp. Auch beim Fanfest am späteren Abend werde „das ein oder andere Kaltgetränk vielleicht noch fließen“, vermutet die Wolfsburger Vereinslegende. „Sie hat diesen Verein, genauso wie Ralf Kellermann, über so viele Jahre geprägt, gestaltet und gelebt. Das ist für alle sehr emotional“, würdigt ihr langjähriger Trainer Stephan Lerch die Verdienste. Das fußballerische Highlight auf dem Wolfsburger Rasen ist am Sonntag der sensationelle Treffer der Nürnberger Torhüterin Lourdes Romero, die einen Freistoß aus der eigenen Hälfte direkt verwandelt.


Beim 1:0-Auswärtssieg von Meister FC Bayern beim Hamburger SVdurch die scheidende Georgia Stanway rücken ebenfalls Personalfragen in den Vordergrund. MagentaSport-Expertin Julia Simic gratuliert dem HSV mit der Installation von Ex-FCB-Teammanagerin Kathleen Krüger als Sportvorständin zu einem „sehr smarten, cleveren Move“. Laut Simic gewinnen die Hamburger mit Krüger „einen tollen Menschen, eine sehr, sehr starke Führungskraft“ sowie „jemanden, der Menschen führen und Dinge anschieben kann, sehr strategisch ist und in ihrer Organisation auch Vorreiterin ist“. Der HSV-Finanzvorstand Dr. Eric Huwer sieht in der Besetzung einen weiteren Schritt in Richtung „Equal Play“, wobei die „professionellen Strukturen“ gleichermaßen im Männer- und Frauenfußball forciert werden sollen. Nachdem der Frauen-Trainer Rodolfo Cardozo ins Nachwuchsleistungszentrum zurückkehrt, hegt Huwer auch auf dem Trainerposten den Wunsch nach einer weiblichen Verstärkung: „90:10 möchte ich eine Frau.“


Im Saisonfinale dreht Eintracht Frankfurt einen frühen 2-Tore-Rückstand, gewinnt noch 4:2 gegen Union Berlin und nimmt als Dritter in der kommenden Saison an der Qualifikation für die Champions League teil. „Das Spiel zeigt viel, was diese Saison los war. Heute haben wir Charakter gezeigt und uns diesen 3. Platz wirklich verdient. Am Ende des Tages sind wir vor den heimischen Fans wieder international, das ist einfach überragend“, freut sich Doppelpackerin Laura Freigang über der erreichte Saisonziel und die nun anstehende Reise „mit den Mädels nach Ibiza.“


Mit der SGS Essen verabschiedet sich der letzte verbliebene reine Frauenfußballverein aus der Bundesliga, nach dem 1:1 gegen den SC Freiburg ist der erstmalige Essener Abstieg Gewissheit.

 

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zum Saisonfinale der Google Pixel Frauen-Bundesliga am Sonntag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit Fußball bei MagentaSport am Freitag ab 20.50 Uhr mit dem Finale der Coupe de France zwischen RC Lens und OGC Nizza. Am Donnerstag, 28. Mai, überträgt MagentaSport das Aufstiegsspiel zur 3. Liga zwischen 1. FC Lok Leipzig und Würzburger Kickers. Am Montag, 01. Juni, ebenfalls live bei MagentaSport, findet das Rückspiel statt. Beide Begegnungen werden um 19.00 Uhr angepfiffen.

 

Google Pixel Frauen-Bundesliga | 26. Spieltag


Hamburger SV – FC Bayern München 0:1


Der FC Bayern gewinnt auch sein letztes Bundesligaspiel in dieser Saison – wenngleich sehr spät. Erst in Minute 89 traf die scheidende Georgia Stanway vom Punkt zum Sieg. Damit beenden die Münchnerinnen ihre Saison mit 24 Siegen und zwei Unentschieden sowie 74 von 78 möglichen Punkten. Der HSV bleibt in seiner ersten Bundesligasaison über dem Strich.


Applaus und Blumen für Dr. Riem Hussein. Die Schiedsrichterin pfiff in Hamburg ihr 156. und letztes Bundesligaspiel und wurde vor der Partie offiziell verabschiedet. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=dXBCaFFsaVhEaTZOdmx2MWFKRmVTMVBUT3B2MmRlRUhwbVVEL0JEWUJiUT0=


Pauline Machtens, Spielerin HSV: „Wir sind von Anfang an ins Spiel gegangen und haben gesagt, dass wir nicht schauen wollen, so wenig Gegentore wie möglich zu kassieren, sondern wir sind auf jeden Fall auf den Punkt oder etwas Zählbares draufgegangen. Wir haben es echt gut gemacht, wussten, dass Bayern hauptsächlich den Ball haben wird. Wir kamen zu unseren Chancen. Schade, dass wir das Tor nicht machen konnten.“

…wie hart die erste Bundesligasaison für die Mannschaft war: „Schon sehr hart, sehr intensiv. Es war wahrscheinlich die härteste Saison meiner Karriere. Es war ein langer Weg. Aber wir sind froh, dass wir das am Ende ziehen konnten.“

…was man aus dieser Saison mitnimmt: „Wir haben sehr, sehr viel gelernt. Wir wissen, worauf wir achten müssen, was wir die nächste Saison besser machen möchten. Wir sind froh über die Pause. Aber bald steht wieder die Vorbereitung an. Und ich glaube, wir sind für das nächste Jahr ein bisschen besser gewappnet als dieses Jahr.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WlFUTW15MnNQdEdBM2JxNmF0bzFqWTBTeWtLcDlFY1pWSDVJTkRLVkVuYz0=


Rodolfo Cardozo, Trainer HSV: „Wir haben von Anfang an versucht, als wir die Mannschaft übernommen haben, alle wieder zusammen an Bord zu haben: Die Mädchen, die einfach nicht dabei waren, die eine oder andere, die draußen war. Ich habe von Anfang an gesagt, wenn wir es schaffen, geht es nur zusammen. Das haben wir gleich von Anfang an gemacht. Klar, wir haben einen Kader von 30 Mädels. Am Ende müssen wir die ein oder andere draußen lassen. Aber wir haben versucht, dass diese Woche jede ihre Chance bekommt. Am Ende muss ich als Trainer eine Entscheidung treffen. Aber man hat es heute auf dem Platz gesehen: Auch die Mädels, die nicht im Kader waren, sind heute glücklich gewesen. Die ein oder andere hat den Verein verlassen. Es ist schade, am Ende hätten wir vielleicht einen Punkt verdient. Wir hatten ein paar gute Chancen. Aber das ist Bayern München. Deswegen bin ich einfach stolz, dass die Mädels es (den Klassenerhalt, d. Red.) geschafft haben.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dGs4b2VJSitRRkRFT05jTk56NDlCdmd4NkRjdWV1U2NuSnZ4bHRtTmRhRT0=


Julia Simic, MagentaSport-Expertin über die neue HSV-Sportvorständin und ihre langjährige Weggefährtin Kathleen Krüger: „Ich habe intern gehofft, dass es jetzt über die Bühne geht und sie diese Chance bekommt. Ich glaube, der HSV trifft damit eine sehr, sehr kluge, gar nicht so mutige Entscheidung, weil es eine Frau ist und sie die Position in der Form noch nicht bekleidet hat. Sondern sie gewinnen einen tollen Menschen, eine sehr, sehr starke Führungskraft. Jemanden, der Menschen führen und Dinge anschieben kann, sehr strategisch ist, in ihrer Organisation auch Vorreiterin ist. Ein sehr, sehr smarter, cleverer Move vom HSV.“

Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=Z2VPTmwrbFZ1d082ZGdaTFpEQS9QYmJKT0xGWVg5TUJBa0tPWERrWGViTT0=


Dr. Eric Huwer, Vorstand Finanzen Hamburg, vor dem Spiel über Kathleen Krüger: „Wir freuen uns auf Kathleen. Das ist auch unser Ansinnen. Der Wettbewerb soll intensiver werden. Wir haben hier auch schon Equal Play ausgerufen. Die Männer und Frauen trainieren gemeinsam, essen zusammen. Sie haben gleiche athletische Voraussetzungen, medizinische Betreuung. Das ist der Weg. Wir wollen hier professionelle Strukturen. Die erste Saison war tough. Wir müssen gerade so die Klasse halten. Als Aufsteiger ist das schwierig. Wir werden im Sommer auch einen großen Umbruch haben. Aber wir freuen uns, dass Stuttgart und perspektivisch auch Dortmund als große Klubs dazukommen. Da wollen wir auch federführend sein, in der Struktur. Da kommt Kathleen genau richtig. Sie hat selbst Erfahrung als Spielerin, hat natürlich eine ausgewiesene Expertise im Frauenfußball. Wir empfangen sie hier mit offenen Armen. Es wird mit ihr mit Sicherheit nicht weniger werden, was das Commitment zum Frauenfußball anbelangt.“

…wie die Rollen- und Aufgabenverteilung mit Kathleen Krüger sein wird: „Sie ist Vorständin Sport. Die Aufgabengebiete ergeben sich weitestgehend von alleine: Das Thema Nachwuchsleistungszentrum, Frauenfußball, Profi-Herrenmannschaft und die Strukturen drumherum. Das ist so die Zuordnung. Das werden wir aber auch intern mit dem Aufsichtsrat und wenn sie die Tage in den Volkspark kommt, nochmal im Detail besprechen. Aber wir haben schon miteinander gesprochen. Und das Thema Umbruch im Frauenfußball ist eins der absoluten Prioritätsthemen die Tage für uns.“

…über den Trainerposten bei den HSV-Frauen: „Wir sind dankbar, welche Energie Rodolfo (Cardozo) hier reinbringt. Das wichtige Spiel in Nürnberg haben wir direkt gewonnen. Gegen Union Berlin und Köln haben wir meines Erachtens ein bisschen Pech gehabt. Den Klassenerhalt hätten wir gerne da schon fix gemacht. Union Berlin fünfmal Alu, Köln, 97. Minute. Das war sehr bitter. Aber die Energie stimmt. Die Frauen haben eine gute Verbindung zum Trainerteam. Aber es ist auch klar, dass Rodolfo und das Trainerteam danach wieder ins NLZ zurückkehren. Da brauchen wir sie auch. Wir sind auf der Suche nach der richtigen Frauentrainerin für die nächste Saison. Wir wünschen uns, dass es eine Frau wird. 90:10 möchte ich eine Frau. Nachher sind es die Marktgegebenheiten, die wir akzeptieren müssen. Wir sind schon ein bisschen später dran als gewünscht, weil sich die Profile anschauen, wo wir spielen. Ob 1. oder 2. Liga. Aber der Wunsch ist eine Frau.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WjRBc1R3b1hsNXFUWDdqbEpoTUZRcW44aEVHWWVWcHg2VFZNb3FoYmNiYz0=


Georgia Stanway, Münchener Siegtorschützin, über ihr letztes Spiel für den FC Bayern: „Es fühlt sich sehr speziell an. Wie wir die Saison beendet haben, dass wir heute das Ergebnis geholt haben, ist extrem wichtig. Ich habe getroffen. In meinem Kopf denke ich nur darüber nach, was passiert, wenn ich verschieße, weil das die letzten 4 Jahre zusammenfassen würde. Ich bin stolz, dass wir den Sieg über die Zeit gebracht haben. Es war emotional.“

…wie emotional es ist, den FC Bayern zu verlassen: „Es ist sehr emotional. Ich bin niemand, der vor Leuten emotional wird. Vielleicht werde ich es in meiner Freizeit. Ich glaube, ich habe es noch gar nicht so richtig realisiert. Im Moment fühlt es sich ziemlich surreal an. Es waren unglaubliche 4 Jahre. Ich kann nichts Schlechtes über Bayern sagen. Ich habe jede einzelne Sekunde geliebt. Das Vertrauen vom Trainer und den Teamkolleginnen, sie sind Familie geworden. Ich kann nur gute Dinge über die Bundesliga sagen.“

…über ihre Beweggründe, den FC Bayern zu verlassen: „Ich will einfach eine neue Herausforderung. Ich will die Gelegenheit nutzen, mich zu etablieren und aufs nächste Level zu kommen. Ich habe das Gefühl, dass ich in die Richtung gehe. Ich bin 4 Jahre hier, 4 Jahre, 8 Titel. Ich bin nicht sicher, dass ich mehr hätte machen können. Die Champions League ist noch immer auf meiner Liste. Dafür werde ich kämpfen. Hoffentlich werdet ihr mich in der Champions League sehen. Das wäre großartig. Das Wichtigste ist, mit den Mädels hier zu feiern. Wir haben die Liga früh gewonnen, den Pokal auch. Aber wir konnten das noch nicht richtig feiern, weil wir Spiele hatten. Deshalb ist jetzt unsere Chance zu feiern.“

…ob es für sie nach England oder Spanien geht: „Ich kann dazu nichts sagen. Ich kann diese Frage nicht beantworten.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cVU4bGpERzlWaXcrVlB2eENKVWxlZjZnRDkwMWdqQWRxRDVjUnY3MjhuND0=


Vanessa Gilles, Spielerin FC Bayern und Spielerin des Spiels: „Es ist cool. Es war für beide Teams ein schweres Spiel nach einer langen Saison. Dass wir spielen können, den Sieg holen konnten, nachdem wir vor 3 Tagen den Pokal geholt haben. Dass wir hier rauskommen und eine Leistung bringen konnten, macht mich richtig stolz.“

…ob es ermüdend war, das letzte Spiel nach den intensiven letzten Tagen und Wochen zu spielen: „Sicherlich. Wenn du aus einem Hoch kommst, wie dem Pokalsieg vor einigen Tagen, nachdem wir auch seit Mittwoch unterwegs waren. Das zu feiern, sich danach aufs Spiel zu konzentrieren, diese Emotionen zu haben, dann nochmal runterzukommen, um dann noch ein Spiel zu spielen, ist immer schwierig. Aber wir haben den Sieg geholt. Es war wirklich nicht einfach für uns. Kompliment an Hamburg, Kompliment an die Fans. Die Atmosphäre war wirklich unglaublich. Das hat Hamburg so viel Energie gegeben wie uns. Unsere Fans waren auch da. Es war nicht einfach, es war definitiv nicht einfach. Es hat auch nicht einfach ausgesehen. Es hat die Einwechselspielerinnen gebraucht, die den Unterschied ausmachen, auch mit Georgia, die ihr Abschiedstor bekommen hat, um uns den Sieg zu sichern. Die Saison ungeschlagen zu beenden, verbraucht sehr viel Energie. Nicht nur diese Woche war ermüdend, sondern die Kombination aus der ganzen Saison. Die Saison so zu beenden ist nicht einfach. Aber ich bin stolz auf die Gruppe, den Staff, auch die Fans, die uns durchgebracht haben. Jetzt mit einer ungeschlagenen Saison nachhause zu fliegen. Das können nicht viele Teams machen.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ejNTQm1RT3JWUUxOMUVzRVI0VlgrWWpBZ0VoWXdHN2o1MHgvVTNuem5CWT0=


Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball FC Bayern, in der Halbzeitpause über die Bayern-Saison mit dem Double: „Es fehlt uns noch ein bisschen die Zeit das alles zu verarbeiten. Aber man muss schon sagen, dass es eine sehr außergewöhnliche Saison war. Von Beginn an mit dem Trainerwechsel, dass wir uns finden mussten. Dann in der Konstanz, wie wir unsere Spiele absolviert haben. In den letzten Monaten, wie wir uns gesteigert haben unter der Saison. Das ist schon eine ganz besondere Saison dieses Jahr.“

…über die Entwicklung unter José Barcala: „Sehr, sehr positiv. Er hat es geschafft, der Mannschaft nochmal ein neues Gesicht zu geben. Wir konnten unser Spiel nochmal anders aufziehen. Das merkt man, auch die Breite des Kaders. Jede Spielerin ist bereit. Das hat uns in dieser Saison wirklich schon auch geholfen.“

…über den Abgang von Alexandra Popp aus Wolfsburg: „Alex ist natürlich eine herausragende Persönlichkeit im deutschen Frauenfußball, die sehr, sehr viel geleistet hat. Das tut mir natürlich auch sehr leid, das zu sehen, dass so eine Karriere den Schritt zum Ende hingeht. Aber das überschattet jetzt nicht unseren Sieg. Wir haben den Pokalsieg sehr genossen.“

…über die Berufung von Kathleen Krüger als neue HSV-Sportvorständin: „Ich habe das sehr positiv aufgefasst. Ich kenne Kathleen schon sehr, sehr lange. Ich habe selbst mit Kathleen beim FC Bayern zusammengespielt und kenne ihre Vita. Wir haben uns sehr eng ausgetauscht. Ich wünsche ihr da alles Gute. Sie wird sicherlich einen großen Impact haben.“

…was Kathleen Krüger für eine Persönlichkeit ist und was sie zum HSV mitbringen wird: „Sie wird sicherlich sehr, sehr viel analysieren, sich erstmal von innen heraus die Dinge anschauen. Aber sie ist jemand, die die Dinge auch verändern möchte. Ich glaube, das wird sie sehr gut machen.“

…ob Kathleen Krügers Berufung Einfluss auf den Frauenfußball haben wird: „Auf jeden Fall.“

…was Kathleen Krüger versuchen wird, im Frauenfußball zu bewegen: „Das ist relativ normal. Der Hamburger SV ist letztes Jahr aufgestiegen. Dass das erste Jahr immer sehr schwierig ist, ist völlig normal. Ich habe großes Vertrauen und man hat das Gefühl, dass Hamburg das hier sehr, sehr ernst nimmt und da auch weitermachen möchte, in der Entwicklung. Wenn man sich das anschaut, das Stadion, die Fans. Das sagt vieles aus. Ich bin schon guter Dinge, dass sie die nächsten Schritte machen werden.“

…wie die Planungen auf die neue Saison laufen und wo sie noch Bedarf sieht: „Wir werden sicherlich noch das ein oder andere machen. Das ist klar. Aber das haben wir von vornherein so geplant. Wir werden sicherlich das ein oder andere noch in den nächsten Wochen verkünden. Aber es ist nicht so, dass wir sehr, sehr, sehr viel machen müssen.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RlZMdmYxQVd2QkpybzBTNkNEK0JlUDVwVTZpMHBpY1VBd3BvTnBZbitUWT0=


Dr. Riem Hussein, pfiff in Hamburg ihr 156. und letztes Bundesligaspiel: „Im Spiel geht es im Prinzip noch um ein bisschen was. Von daher ist die Konzentration sehr, sehr hoch. Aber meine Familie ist im Stadion. Das ist mein letzter Einsatz in der Frauen-Bundesliga. Mein erstes Spiel hatte ich beim HSV. Das letzte wird beim HSV sein. Das hat schon eine große Bedeutung.“

…wie emotional der Moment für sie persönlich ist: „Ich bin schon ein bisschen wehmütig. Ich freue mich auch ein bisschen. Es geht für mich im Fußball weiter. Ich werde weiter Video Match Official beim DFB bleiben, in den Bereich Coaching und Beobachtung gehen, mein Wissen weitergeben. Von daher gehe ich ja nicht ganz.“

…was sie am meisten vermissen wird: „Ich vermisse, mit den Spielerinnen und meinem Team aufzulaufen, anzupfeifen, abzupfeifen, Entscheidungen zu treffen, die Atmosphäre im Stadion. Das werde ich alles vermissen.“

…was sie als Schiedsrichterinnenlegende jungen Schiedsrichterinnen auf den Weg geben würde: „Ich würde jungen Schiedsrichterinnen sagen, dass sie sich von Niederlagen nicht abbringen lassen dürfen, auch bei schlechten Entscheidungen weiter dranbleiben, nicht gleich aufhören. Dass sie Kritik annehmen und dass man jedes Spiel so pfeift als könnte es das letzte sein. Dann weiß man wirklich sehr, sehr, sehr zu schätzen, was einem das Ganze hier bedeutet und was man an Tagen wie heute verlieren kann.“

…ob es ein Spiel gibt, das ihr besonders in Erinnerung geblieben ist: „Das war tatsächlich hier. Das ist knapp ein Jahr her: Das Halbfinale im DFB-Pokal, HSV gegen Werder Bremen. Da war hier volle Hütte. Es war überragend. Daran erinnere ich mich sehr gern zurück.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=bHdtWG9TUjRQcUxoQ1BuZHNhUU1vdTg3d2QyZzNFYlVpdldyeWpoZGMvVT0=

 

VfL Wolfsburg – 1. FC Nürnberg 3:1


Die Wölfinnen bescheren Alexandra Popp nach dem verlorenen Pokalfinale einen gelungenen Abschied in der Liga. Den größten Anteil daran hat sie mit zwei eigenen Treffern selbst. Das sportliche Highlight ist der Nürnberger Anschlusstreffer, bei dem Türhüterin Lourdes Romero einen Freistoß aus der eigenen Hälfte ohne die Berührung jeglicher Mit- oder Gegenspielerinnen direkt verwandelt. Während Wolfsburg die Saison als Vizemeister beendet, hält der 1. FC Nürnberg auf Rang 11 zum ersten Mal in seiner Vereinshistorie die Klasse.


Besonderer Abschied für „Fußballgöttin“ Alex Popp: Mit vielen „Danke Poppi“-Schals, Bannern und einer großen Choreografie verabschiedet sich die Volkswagen Arena vor dem Spiel von der Wolfsburger Identifikationsfigur. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=MWFmanBhOC94akNXa1RCdFl5TFc0eGtFSmZ1dk42TXVITjdsU1NZZ1ZvOD0=


Eine ganze Reihe von Wolfsburger Verabschiedungen: Vor der Partie werden Caitlin Dijkstra, Lineth Beerensteyn, Vivien Endemann und schließlich bei großem Beifall und unter Tränen auch Alexandra Popp mit Blumensträußen und Bilderrahmen vom Verein geehrt. Abschließend wird auch der Sportliche Leiter Ralf Kellermann verabschiedet. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=bUJ2ZVhmNjRoMGNtTFVUSmhWb01NYXI3djlmeVJIbkEwVDVxVEZIMDhXOD0=


Nach 57 Minuten ist für die bedeutendste Spielerin der Wolfsburger Vereinsgeschichte Schluss: Als Alexandra Popp für Lineth Beerensteyn ausgewechselt wird, stehen ihre Mit- und Gegenspielerinnen Spalier. Ihre langjährige Teamkollegin und Freundin Svenja Huth bekommt zudem eine innige Umarmung. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=OVlHY0pITUk1cWtIdmx0ZWxKd252RmZOOXYvTXlYVDZuRjNqUnkwTTZ1Zz0=


Unfassbarer Nürnberger Anschlusstreffer: Der Freistoß von Torhüterin Lourdes Romero aus der eigenen Hälfte findet ohne das Zutun ihrer Mitspielerinnen den Weg ins Tor. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=VVBqaFRkaEFEaStrV1ZYMDlBY2lmTnYzTFoxNXlrMnRRUmZkelhZcGUxZz0=


Letzte Umarmungen, der Kreis und die Ehrenrunde im Stadion: Alexandra Popp saugt die Atmosphäre in der Volkswagen Arena nach dem Spielende noch einmal auf. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=dDBPd3ZXakM5Mm5zS3V1K3NYMlN0ZlRqZTNlS3ljZEtLRUpDRGo4NWptbz0=


„Poppi auf den Zaun!“ Nach dem Spiel folgt Alex Popp dem Ruf der Fans und bedankt sich am Megafon mit emotionalen Worten bei den Anhängern für die Unterstützung in der gemeinsamen Zeit. Dann stimmt die 35-Jährige das Lied „Humba“ an, zum Abschluss wird auf dem Rasen noch mit den kleinen Kindern gekickt. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=T2NzTTlCOExoNXJzNUVpYmRLbmI0RmJQWWJwNGpBL0VBZEFWUkxMekJGVT0=


Alexandra Popp sagt nach 14 Jahren „Tschüss“ aus Wolfsburg. Alles Wichtige zu ihrem Abschied vom VfL und der neuen Herausforderung beim BVB in einem Beitrag zusammengefasst: clipro.tv/player?publishJobID=VWxHWDFVb2xFYXN6NEJwMG41MkpOWURYbTd4Q2E5cCtEU3FPckxrOVluYz0=


Alexandra Popp über ihr letztes Spiel für den VfL Wolfsburg: „Ich habe mich grundsätzlich gefreut, dass wir die Möglichkeit haben, im Stadion vor knapp 8.000 Zuschauern zu spielen. Ich wollte diesen Tag eigentlich einfach nur genießen. So war es wirklich das Optimum – mit einem Sieg, gutes Wetter. Es hat einfach alles gepasst.“

… über das Kaltgetränk, das sie auf der Bank schon getrunken hat: „Unser Zeugwart, Jörg Schmidt, hat mich sofort gefragt, ob ich ein Bier haben möchte. Dann habe ich gesagt: Wenn du eins da hast, dann nehme ich eins. Geplant war das nicht.“

… was noch an Feierlichkeiten geplant ist: „Wir haben noch ein Fanfest bei einem Sponsor. Da wird das ein oder andere Kaltgetränk vielleicht noch fließen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZEFJTTdHSzlQckdoeU9YUkJRTEt1WWdSazcxSy9wdFQwSVZBZTFvbEx2bz0=


Stephan Lerch, Trainer VfL Wolfsburg, vor der Partie über den Abschied von Alex Popp: „Es wird sehr emotional. Sie hat diesen Verein, genauso wie Ralf Kellermann, über so viele Jahre geprägt, gestaltet und gelebt. Das ist für alle sehr emotional. Für mich persönlich auch: Ich habe ihr meine Frisur zu verdanken. Von daher bleibt eine Erinnerung sowieso bestehen. Es ist etwas Besonderes, was heute hier passiert.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ejhpV2RFeTZrM2dXZHdvUUxTcUVpODFSV0pmdWcvbVNFV2kxN3hvblRROD0=

 

Eintracht Frankfurt – 1. FC Union Berlin 4:2


Laura Freigang gleicht einen frühen 0:2-Rückstand für die Eintracht vor der Pause noch aus. Durch die Tore von Lisanne Gräwe und Geraldine Reuteler, die den Verein neben Nicole Anyomi, Nadine Riesen und Elisa Senß verlässt, macht Frankfurt den 3. Platz und damit die Qualifikation für die Champions League perfekt. 


Auf den Abpfiff folgt der große Jubel, denn es steht fest: Eintracht Frankfurt spielt in der kommenden Saison international und macht die Champions-League-Qualifikation klar. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=TWd3RjVNTWhNVzJtZHF5eittcmtOMGhDRkk4QWNCQko0SWswbVBubDhJMD0=


Laura Freigang, Frankfurter Doppelpackerin: „Das Spiel zeigt viel, was diese Saison los war. Es war wie in der ersten Saisonhälfte, wo vieles gegen uns lief und wir viele Tore kassiert haben. Heute haben wir Charakter gezeigt und uns diesen 3. Platz wirklich verdient. Nach der Hinrunde hat niemand mehr mit uns gerechnet. Deswegen bin ich sehr stolz auf das Team. Wir haben es spannend gemacht, aber das ist auch ein bisschen die Eintracht. Am Ende des Tages sind wir vor den heimischen Fans wieder international, das ist einfach überragend. (…) Ich bin einfach nur froh, dass wir es geschafft haben und unser Saisonziel erreicht haben. Jetzt geht es erstmal mit den Mädels nach Ibiza und dann gucken wir weiter.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=a3VvWkU2Z3MrV3FPQUpLRTdXeTUzbER0WXRNVFVta0ZTbUZrcDZ4Yk1jcz0=

 

TSG Hoffenheim – RB Leipzig 0:0


Stürmerin Selina Cerci verabschiedet sich mit einem torlosen Remis vom Hoffenheimer Publikum. Aufgrund des Frankfurter Erfolges hätte der TSG auch ein Sieg nicht für die Champions-League-Qualifikation gereicht, mit 46 Punkten steht am Ende der undankbare 4. Platz zu Buche. RB Leipzig landet mit 28 Punkten auf Rang 10.

 

SGS Essen – SC Freiburg 1:1


Es ist vorbei! Mit der SGS Essen muss an diesem Samstag auch der letzte reine Frauenfußballverein den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Der Führungstreffer von Beke Sterner reichte letztlich nur zum Remis, weil Svenja Fölmli in Minute 88 ausglich. Essen beendet die Saison auf dem vorletzten Platz, Freiburg auf Rang 8.


Jaqueline Meißner, Kapitänin Essen: „Wir haben alle einen Vertrag für die 1. Liga. Gespräche müssen laufen. Jetzt geht’s aber erstmal in die Sommerpause. Was nächstes Jahr passiert, wird man dann sehen. Ich würde das erstmal offen lassen, ob es mit mir weitergeht.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dFBkU091dWNlNFdRSXBSQUMwWE5Xd3MyWkNHWXRVcU5NTGI3R1V0ZDN0VT0=

 

Bayer Leverkusen – SV Werder Bremen 1:3


Heimniederlage für Bayer zum Saisonabschluss. Larissa Mühlhaus baute bereits in Minute 4 ihre Führung in der Torjägerliste aus und sichert sich die Torjägerkanone. Leverkusen wird am Ende Fünfter, Werder findet sich direkt dahinter auf Rang 6 wieder.

 

Carl Zeiss Jena – 1. FC Köln 0:3


Der 1. FC Köln sorgt schon mit allen 3 Toren im 1. Durchgang für die Entscheidung, danach geht es in den Verwaltungsmodus. Die Rheinländerinnen beschließen die Saison auf dem 7. Platz. Carl Zeiss Jena steigt als abgeschlagenes Schlusslicht in die 2. Liga ab. 

 

Fußball live bei MagentaSport 


Coupe de France | Finale

Freitag, 22.05.2026

ab 20.50 Uhr: RC Lens - OGC Nizza


Aufstiegsspiele zur 3. Liga 


Donnerstag, 28.05.2026 

1. FC Lok Leipzig-Würzburger Kickers

Anpfiff 19.00 Uhr

Montag, 01.06.2026

Würzburger Kickers-1. FC Lok Leipzig

Anpfiff 19.00 Uhr

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