Fußball

Hannovers Trainer Titz bläst zur Attacke: „Wollen den maximalen Erfolg“

Lilien-Coach Kohfeldt trotz Rückschlag: „Lassen uns diese geile Saison nicht kaputtmachen“ - Darmstadts Kapitän Schuhen nach erster Heimniederlage: „Die Festung Böllenfalltor ist immer noch da“ - NITRO-Experte Helmes zu Darmstadt: „Das Momentum tut weh“

Köln, 11.04.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie SV Darmstadt 98 gegen Hannover 96 (0:2) am 29. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die 2. Bundesliga live bei NITRO.

 

Florian Kohfeldt (Trainer SV Darmstadt 98) ...

… zur ersten Heimniederlage nach knapp einem Jahr: „Enttäuscht natürlich, wenn man nach einem Jahr das erste Mal wieder zu Hause verliert. Ich glaube, das ist ziemlich genau ein Jahr her. Aber ich muss auch ehrlicherweise sagen: Ich kann meiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. Wir haben alles probiert, was im Rahmen unserer Möglichkeiten heute möglich war. Wenn ein Gegner in der ersten Halbzeit nahezu jedes Eins-gegen-eins auf dem Platz gewinnt, was einfach so war, dann wird es schwierig, Lösungen zu finden. Ich finde, wir haben dann eine ordentliche zweite Halbzeit gespielt, in der wir präsenter waren und hinten raus auch ein paar Torchancen hatten. Das 0:2 beendet das Spiel für uns. Das ist sehr unglücklich. Wir lassen uns da ablenken und verfolgen nicht unsere Männer. Das ist nicht gut von uns. Man muss aber auch sagen, dass Hannover heute sehr, sehr gut gespielt hat. Dementsprechend kann ich das heute anerkennen. Freuen tut es mich natürlich nicht, aber ich kann es anerkennen.“

… zur Saison und zur Ausgangslage im Aufstiegsrennen: „Heute tut es weh, morgen tut es weh. Aber wir lassen uns diese geile Saison nicht kaputtmachen. Allein, dass wir mit einem Kader und einem Verein wie Hannover 96 ernsthaft fünf Spieltage vor Schluss konkurrieren, macht uns grundsätzlich stolz. Und ich will auch nicht unerwähnt lassen: Es ist immer noch nur ein Spieltag zwischen uns und Hannover. Da wollen wir weiterkämpfen. Wir haben so viel dafür gearbeitet, und jetzt wollen wir nach Fürth fahren und dann schauen wir am Ende, was herauskommt.“

… zur Personalsituation: „Es tut manchmal schon weh. Wenn du heute wieder hinguckst und Kai Klefisch neben dir sitzt, Luca Marseiler leider nur noch als Trikot vor uns liegt für diese Saison, dann ist das natürlich bitter. Wir haben die geringste Verfügbarkeit an Stammspielern aller Top-Mannschaften. Das ist Fakt, aber wir klagen da nicht drüber.“

… zur Szene vor dem 0:2: „Was ich auf jeden Fall sagen will: Es ist kein Schiedsrichterfehler, das muss man klar sagen. Er hat vorher eine Situation, in der er den Ball bei einem Freistoß für uns freigibt und sagt, dass er wartet. In diesem Moment redet er mit unserem zentralen Innenverteidiger Matej Maglica, genau dort, wo der Ball dann hineinkommt. Und wir haben das so interpretiert, dass er die Szene beruhigen und den Freistoß dann freigeben will. Regeltechnisch hat er da wahrscheinlich alles richtig gemacht, deswegen mache ich ihm gar keinen Vorwurf. Wir können den Spieler in der Box trotzdem verfolgen. Aber aus der Emotion heraus und so, wie wir es wahrgenommen haben, die Spieler und auch ich, hatten wir das Gefühl, dass er in dem Moment sagt: Wartet. Und dann spielt Hannover den Ball und schießt das Tor. Das ist schwierig in dem Moment.“

... zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Es geht einzig und allein darum, sich Spieltag für Spieltag auf seine eigene Performance zu konzentrieren. Dann kann das was werden. Sonst muss man träumen, über Tabellensituationen und vergangene Spiele nachdenken. Ne, bitte nicht. Nur hier und jetzt dieses Spiel.“

 

Marcel Schuhen (Kapitän & Torwart SV Darmstadt 98) ...

… zur Niederlage: „Es gibt immer solche und solche Niederlagen. Und wir haben bis zur letzten Sekunde alles probiert gegen einen sehr, sehr guten Gegner, der durch einen wunderbaren Treffer 1:0 in Führung geht. Dann war es ein ziemlich intensives, taktisch geprägtes Spiel. Gefühlt hat dann das 2:0 das Spiel schon ein bisschen mitentschieden. Wegen irgendwelcher Regularien beim Anspielen möchte ich nichts sagen, das wird wohl alles so passen. Und dann hatte man so das Gefühl, der Ball wollte nicht rein, sinnbildlich auch der Kopfball von Frey, der an die Latte geht. Ich glaube, egal, wann wir das 2:1 gemacht hätten, wäre noch mal etwas gegangen. Aber es sollte heute nicht sein.“

… zur ersten Heimniederlage nach knapp einem Jahr: „Die Festung Böllenfalltor ist immer noch da. Jetzt ist mal einer reingekommen, hat sich etwas vom Buffet mitgenommen, und das lassen wir in Zukunft wieder bleiben.“

Matej Maglica (SV Darmstadt 98) zur Niederlage: „Wir haben alles reingeworfen, haben alles versucht. Wir wollten eine Reaktion zeigen und die drei Punkte zu Hause behalten. Das ist uns nicht gelungen, aber wir müssen weitermachen. Ab morgen geht es weiter.“

 

Christian Titz (Trainer Hannover 96) ...

… zum Sieg: „Ich will nicht jammern, wenn du 2:0 auswärts gegen die heimstärkste Mannschaft gewinnst und bis etwa zur 70. Minute nur wenig zulässt. Davor hätten wir das Spiel sogar noch klarer machen können. Die Mannschaft war vom Beginn an da, wir haben den Gegner mit unserem Anlaufen gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen und immer wieder Überzahlsituationen aus dem Mittelfeld herausgespielt. Ich glaube, wenn wir in der ersten Halbzeit drei Tore machen, hätten wir uns heute nicht beschweren dürfen.“

… zur Bedeutung des Spiels: „Ich glaube, es war ein wichtiges Spiel, weil wir eine Woche später wieder unsere Leistung so klar auf den Platz gebracht haben. Und ich meine damit auch den Mut zu sagen: Wir spielen offensiv dominant und wir laufen hoch an. Wenn du hier gegen einen Mitkonkurrenten spielst und drei Punkte holst, dann gibt dir das natürlich viel. Trotzdem muss ich auch sehr ehrlich sein: Das Rennen da oben bleibt für alle, auch für Darmstadt 98, bis zum letzten Spieltag offen.“

… zur Aufstiegschance: „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir eigentlich für zwei Jahre etwas aufbauen wollen. Aber wir haben auch gesagt: Wenn wir es schaffen, in die letzten sechs Spiele so reinzukommen, dass wir bei den oberen Mannschaften dabei sind, dann wollen wir in dieser Phase auch den maximalen Erfolg. Jetzt haben wir diese Situation, und jetzt möchten wir unbedingt da oben dranbleiben. Wenn du so weit gekommen bist, dann bist du Sportler und willst den maximalen Erfolg.“

… zum anstehenden Spiel gegen Paderborn: „Ich freue mich, dass wir jetzt aus zwei Topspielen vier Punkte geholt haben. Das ist gut. Und jetzt haben wir uns das Spiel gegen Paderborn verdient. Aber auch das wird wieder ein total spannendes und interessantes Spiel, nur gegen eine ganz andere Mannschaft.“

... zur bisherigen Saison (vor dem Spiel): „Wer uns in der Saison gesehen hat, weiß, dass wir öfter etwas liegen gelassen haben. Wir kreieren viele hochkarätige Torchancen, aber verwerten die nicht immer konstant.“

 

Maurice Neubauer (Torschütze Hannover 96) zum Druck vor dem Spiel: „So großer Druck war gar nicht da. Vielleicht von außen, wir selbst gucken gar nicht so auf die Tabelle, wir gucken einfach von Spiel zu Spiel. Klar wussten wir, dass wir gegen Darmstadt spielen, die punktgleich sind. Der Weg ist aber noch lang.“

 

NITRO-Experte Patrick Helmes …

… zur Niederlage von Darmstadt: „Das Momentum tut weh. Du kannst zu Hause mal ein Spiel verlieren. Hannover war 75 Minuten lang die wesentlich bessere Mannschaft. Jetzt musst du dich aber auf das Hier und Jetzt besinnen. Auf das, was du noch beeinflussen kannst. Du hattest dir eine super Ausgangsposition erarbeitet und erinnere dich an das, was dich dahin gebracht hat. Das ist das Entscheidende jetzt: Die Jungs davon freizumachen, was heute oder letzte Woche passiert ist. Es braucht einen kleinen Restart und vorne zieht auch keiner weg.“

… zur Leistung von Hannover: „Sie haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr stark gespielt und in der zweiten Halbzeit sehr reif. Das ist der nächste Entwicklungsschritt, den sie gegangen sind. Sie hatten auch letzte Woche schon die Chance, gegen Elversberg einen Big Point reinzuziehen, haben es aber aus der Hand gegeben. Es war vielleicht ein entscheidender Schritt, um zu zeigen, dass sie auch die Topspiele entscheiden können. Jetzt sind sie dran.“

… zur Heimstärke von Darmstadt (vor dem Spiel): „Wenn du weißt, dass du Woche für Woche deine Spiele zu Hause gewinnst, hast du ein Selbstvertrauen, das dir gegen jeden Gegner hilft.“

 

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