Antwerpen über „verdiente Niederlage“ sauer: „Ich habe das ganze Spiel durchgeschnauft!“
Bonn, 01.03.2022
Löwen-Moral trotzt Lautern beim 2:1 im Nachholspiel vor 7500 Zuschauern! Der TSV 1860 München beendet Kaiserslauterns Erfolgsserie von 13 Partien ohne Niederlage, der ersten Auswärtsniederlage seit dem 04. September 2021. „Verdiente Niederlage“, meinte Lauterns Trainer Marco Antwerpen angefressen: „Ich habe das ganze Spiel durchgeschnauft, weil wir nicht das gespielt haben, was wir eigentlich spielen wollten.“ 0:1 lag Sechzig nach 90 Sekunden zurück, Trainer Michael Köllner beschwörte seine Spieler mit einer Pausen-Predigt: „Nach so einem Rückstand zurückzukommen, wo dir einer schon halb die Luft abdreht, war schon stark! Aber wir müssen weitermachen.“ Der TSV 1860 München muss am Freitag schon wieder ran: ab 18.30 Uhr gegen den abstiegsbedrohten SC Verl. „Freitag wird ein knüppelhartes Spiel“, so Köllner, der auch mit 43 Punkten nix hören will von Aufstiegsambitionen: „Ist eh Quatsch!“ Lautern gastiert am Samstag ab 13.45 Uhr im Aufstiegsduell beim VfL Osnabrück. Antwerpens Ansage: „Wir haben richtig einen kassiert. Die richtigen Schlüsse daraus ziehen ist ganz, ganz wichtig und anders auftreten in Osnabrück.“
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Spieltags beim Nachholspiel TSV 1860 gegen Lautern – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen trifft Halle auf Viktoria Berlin – ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport.
Stimmen: TSV 1860 München – 1. FC Kaiserslautern 2:1
Nach 90 Sekunden stand´s schon 0:1. Und dann kamen die Löwen! Lautern kann auswärts gegen den TSV 1860 nicht gewinnen, seit 8 Jahren nicht. Sechzig-Ikone Daniel Bierofka hatte schon vorher ein gutes Gefühl. „Sechzig hat noch einmal eine Chance, wenn sie heute Kaiserslautern schlagen. Wobei ich die Chancen gar nicht mal so schlecht sehe. Die letzten 3 Heimspiele konnte man gewinnen gegen Lautern, sind also noch ungeschlagen. Das sind keine schlechten Vorzeichen.“ Da könne noch viel passieren. Kam genauso.
Sechzig-Trainer Michael Köllner: „Das war nach dem schönen Auftakt, wo wir Lautern das Tor aufgelegt haben, ein turbulentes Spiel. Wir hatten dann eine richtig gute Halbzeit, mit einer Menge Chancen, haben dem Gegner kaum was gestattet. Ich hab´s der Mannschaft auch in der Halbzeit noch mal gesagt: ich ringe euch ganz viel ab, vor allem taktisch, aber bleibt´s dabei, bleibt´s dran, wir müssen noch einen Tick besser werden. Dass bei einem Standard, was eigentlich die Königs-Disziplin von Lautern ist, dass wir da ein Tor machen – das hätte ich nicht unbedingt unterschrieben.“
Mit Lautern hat Sechzig den ersten „großen Klub“ besiegt, der Frage nach weiteren Ambitionen wich Michael Köllner wie immer geschickt aus, verwies auf ein „knüppelhartes“ Spiel gegen Verl am Freitag: „Mit anderen Themen sich zu beschäftigen ist eh´ Quatsch. Wir sind noch weit dahinter. Wir haben einen wichtigen Sieg eingefahren. Nach so einem Rückstand zurückzukommen, wo dir einer schon halb die Luft abdreht, war schon stark. Aber wir müssen weitermachen.“
Siegtorschütze Kevin Goden ist ab sofort Löwen-Edeljoker, weil er auch schon in Zwickau traf: „Ich habe ja selber nicht so gedacht, dass ich treffe. Mit dem ersten Kontakt und jetzt mit dem dritten. Wir konnten heute nur gewinnen, es war eine überragende Teamleistung. Der Sieg war verdient.“
„Da pennen wir komplett“ -Antwerpen sauer
Lauterns Trainer Marco Antwerpen: „Ich habe das ganze Spiel durchgeschnauft, weil wir nicht das gespielt haben, was wir eigentlich spielen wollten. Die 1:0-Führung spielt uns eigentlich in die Karten rein. Aber 1860 München hat die ganze Zeit mehr ins Spiel investiert, hat uns komplett den Schneid abgekauft und dementsprechend haben wir verdient verloren. Du musst auch erkennen, wann du dagegenhalten musst – und das haben wir in keiner Phase gemacht. Haben fast in jedem Zweikampf zurückgezogen oder sind erst gar nicht reingegangen. Das i-Tüpfelchen darauf war noch das Standardtor, das wir kassiert haben. So kannst du hier mit einem Punkt rausgehen und kannst dir sagen: wir haben noch mal einen Schuss vor dem Bug gekriegt und ziehst die richtigen Schlüsse daraus. Aber so gehst du hier noch als verdienter Verlierer vom Platz.“
Zum 1:2: „Da pennen wir komplett, das darf dir nicht passieren, wenn du eine Spitzenmannschaft sein willst.“
Antwerpens Schlusswort: „Wir haben richtig einen kassiert. Die richtigen Schlüsse daraus ziehen ist ganz, ganz wichtig und anders auftreten in Osnabrück.“
Mike Wunderlich traf nach 90 Sekunden zum 1:0 für Lautern: „In den ersten Minuten ist alles aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben. Sechzig hatte eine gute Raumaufteilung, wir isnd viel hinterhergelaufen. In der Pause haben wir korrigiert. Wir standen hinten besser, dennoch hat Sechzig das Spiel gemacht. Die eine oder andere Konterchance haben wir einfach zu schlampig gespielt. Total bitter, das du kurz vor Schluss nach einem Standard hier verliert. Mit einem Punkt hätten wir leben können. Das tut extrem weh.“
Bierofkas Rückkehr als Trainer: „Ich bin für Vieles offen.“
Daniel Bierofka hat fast 400 Profi-Spiele absolviert, als Trainer war er von 2017 bis 2019 bei den Profis im Einsatz. Der 43jährige Bierofka, lebt seit dem Innsbruck-Aus im November wieder in München, hatte sich „bewusst entschieden, erst mal die Batterien wieder aufzuladen.“ Jetzt spürt er wieder den Antrieb: „Ich bin wieder heiß. Selbst wenn ich heute zuschaue, dann fiebere ich wieder mit. Das zeigt mir, dass ich wieder bereit bin, wen wieder was kommen sollte. Ich bin für Vieles offen.“
Der Link zum MagentaSport-Interview mit Daniel Bierofka: https://thinxpool.files.com/f/512ddd751f3c80f6
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